Autor Thema: Berufserfahrung und Einstufung  (Read 669 times)

Nu

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Berufserfahrung und Einstufung
« am: 29.11.2018 15:38 »
Hallo,

Ich bin als Wissenschaftliche Mitarbeiter für mehr als 1 Jahr beschäftigt. Ich habe vorher in der Industrie für mehrere Jahren gearbeitet. Während meiner Einstellung würde es mir nicht bekannt dass die einschlägiger Berufserfahrung könnte für die Einstufung berücksichtigt werden. Der Lehrstuhl wusste es auch nicht. Besteht die Möglichkeit jetzt nach mehr als einem Jahr eine die Entgelt Stufe zu ändern. Diese Artikel hier [ https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/entgelt-34232-einschlaegige-berufserfahrung-entgeltgruppen-2-bis-15-vka_idesk_PI13994_HI3591975.html ] sagt, dass es möglich ist. Und diese Artikel [ https://www.rechtslupe.de/arbeitsrecht/stufenzuordnung-nach-dem-tv-l-und-die-beruecksichtigung-laenger-zurueckliegender-berufserfahrung-381858 ] sagt dass Arbeitserfahrung älter als sechs Monaten kann nicht berücksichtigt werden. Ich bin jetzt verwirrt und möchte genau wissen welche von den beiden richtig ist.

Vielen Dank im vVoraus,
Nu

Lars73

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Antw:Berufserfahrung und Einstufung
« Antwort #1 am: 29.11.2018 16:07 »
Wenn es einschlägige Berufserfahrung wäre dann ja. Was war denn die Tätigkeit in der Industrie. In der Regel dürfte es nur förderliche Berufserfahrung sein. Deren Anrechnung kann man nachträglich nicht mehr durchsetzen. (Die Anerkennung von nur förderlicher Berufserfahrung ist eine Kann-Vorschrift. Es liegt im Ermessen des Arbeitgebers ob er die Möglichkeit nutzt. Dabei ist eine Voraussetzung, dass es zum gewinnen von Beschäftigten nötig ist. offensichtlich bist Du ja auch ohne Anerkennung der Zeit gekommen. Es bleibt dann noch mit dem Arbeitgeber über eine Zulage nach § 16 (5) TV-L zu verhandeln.

MoinMoin

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Antw:Berufserfahrung und Einstufung
« Antwort #2 am: 30.11.2018 09:02 »
Zusätzlich sei angemerkt, dass selbst wenn du eine einschlägige Berufserfahrung hattest, dir rückwirkend das mehr an Geld nur für die letzten 6 Monate ab Forderung nachgezahlt werden (§37)