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Die blanke Wut

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

Re: Die blanke Wut

Beitragvon krokosnuz am 13.09.2017, 08:12

Würde mich jetzt aber auch interessieren wie die Islamisten im Vergleich dazu bei den letzten BT-Wahlen abgeschnitten haben!
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon Nisaaru am 13.09.2017, 09:49

"Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,..."

So fängt das Grundgesetz an, ihr Helden... So wahr mir Gott helfe... ;-)
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon yamato am 13.09.2017, 12:48

krokosnuz hat geschrieben:Würde mich jetzt aber auch interessieren wie die Islamisten im Vergleich dazu bei den letzten BT-Wahlen abgeschnitten haben!


Gar nicht, aber was hat das mit dem Thema hier zu tun ?

@Nisaaru

Ist ja nur die Präambel, die nun keinerlei Regelungscharakter hat.
Abgesehen könnte man auch diese ändern, gerade als die ostdeutschen Länder aufgenommen wurden hätte man das sogar tun sollen, weil es dort noch weniger Gläubige gibt als im Westen.
Ich wüsste auch nicht welche Verantwortung man vor einen nichtexistenten Wesen haben sollte.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon Nisaaru am 13.09.2017, 14:05

Ob oder ob nicht ist ja gerade Gegenstand des Glaubens. Da lässt sich schlecht drüber streiten. Jedenfalls steht dieses schöne Land, wie fast ganz Europa in der aus diesem Glauben an Gott (moralische Instanz) + Aufklärung + französische Revolution entwickelten "moralischen Gesamtkonzept" ... du sollst nicht töten, du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib etc...

Damit sind wir doch nach 1945 ganz gut gefahren... also ... wenn alle Religionen diesen Grundkonsens einhalten können (Art 1-20 GG jetzt)... dann habe ich weder mit Baptisten, Zeugen Jehovas, Schiiten, Alawiten, Hindus, Zaratustras, Viccas, Neugermanen oder sonstwas ein Problem. Auch nicht mit Atheisten. In meinem Glauben werdet ihr trotzdem das ewige Leben erhalten, wenn ihr bewusst oder unbewusst "gute Menschen" seid. Und die Göttin lacht sich über die verschiedenen Religionen ohnehin schlapp. Wer keinen Bedarf an Spiritualität hat und trotzdem glücklich ist... prima. Herzlichen Glückwunsch. Alles gut.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon DerUmdieEckeDenker am 13.09.2017, 14:56

Ich muss ja sagen, ich lese hier schon eine Weile still mit und habe schon den ein oder anderen Anlauf gestartet mich anzumelden (und mich nun durchgerungen), aber bei manchen Dingen verliert man hier echt den Glauben, egal welchen Glauben man hat.

Da wird als Form der Verneinung/Gegenentwurf eines definitiv vorhandenen islamischen Einflusses (wie positiv oder negativen oder umfassend man diesen wahrnimmt sei erstmal dahingestellt) die Zahl der Kirchenaustritte herangezogen, ohne die Beweggründe der Leute zu kennen. Im Gegegnteil, ihnen wird pauschal unterstellt nun bspw. Atheisten zu sein.

Das schöne am Christentum: Es braucht keine Sakralbauten um gläubig zu sein / darin den Glauben auszuleben!
Im Gegenteil, nicht umsonst heißt es:
"Das Reich Gottes ist in euch." (Lukas 17, 21)
"In Gott leben wir, bewegen wir uns und sind wir." (Apostelgeschichte 17, 28)
und auch wenn es in der Predigt einen anderen Zusammenhang hat:
"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Matthäus 18, 20)

Im Christentum ist die Gemeinschaft, das, worauf es ankommt; nicht wo man diese hat!
Wer also die papiergestützte Zugehörigkeit zu einer Kirche als Glaubensbekenntnis / bzw. -abfall definiert, der hat das Christentum nicht verstanden.

Eine Vielzahl der Kirchenaustritte werden mit den Bergehen der Kirche gerechtfertigt, dem "Prunk", der Dekadenz (wie Lofts in bester Vatikanlage, in NY etc.) sowie mit dem Rückzug der Kirche aus dem täglichen Leben (früher als "Betreiber" diverser Krankenhäuser, Kindergärten etc.).
Heute ist die (kath.) Kirche eine der größten Immobiliengesellschaften weltweit und eher (so nehme auch ich dies zeitweise wahr) zunehmend weniger mit der Nächstenliebe als mit dem Erwerb weiterer Einnahmen beschäftigt.

Um es kurz zu sagen:
Christ sein ohne Kirche – das geht sehr wohl. Aber Christ sein ohne Gemeinschaft – das geht nie!

Das war mir nur wichtig um dem Blödsinn hier entgegenzusprechen, dass die Anzahl der Austritte aus der Kirche für einen Glaubensabfall unter Christen sprechen würde.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon Phlegmatiker am 13.09.2017, 16:15

http://www.nordbayern.de/region/fast-50-prozent-mehr-vergewaltigungen-in-bayern-1.6615904

https://www.tag24.de/nachrichten/goerlitz-berufsschule-asylbewerber-auf-mitschueler-eingestochen-messer-streit-festnahme-polizei-333177

Was guckt die deutsche Sau auch so dumm?

"Kein Respekt gezeigt, alder, ich schwör bei Allah und so, das bereust du noch "

Und keine Sorge, ihr könnt euch wieder hinlegen: Es hat nur die Frauen und Kinder anderer Leute getroffen.

Mit der dafür verantwortlichen örtlichen Kirchengruppe wird unser Rechtsstaat noch kurzen Prozess machen.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon 512BB am 13.09.2017, 21:30

DerUmdieEckeDenker hat geschrieben:Ich muss ja sagen, ich lese hier schon eine Weile still mit und habe schon den ein oder anderen Anlauf gestartet mich anzumelden (und mich nun durchgerungen), aber bei manchen Dingen verliert man hier echt den Glauben, egal welchen Glauben man hat.

Da wird als Form der Verneinung/Gegenentwurf eines definitiv vorhandenen islamischen Einflusses (wie positiv oder negativen oder umfassend man diesen wahrnimmt sei erstmal dahingestellt) die Zahl der Kirchenaustritte herangezogen, ohne die Beweggründe der Leute zu kennen. Im Gegegnteil, ihnen wird pauschal unterstellt nun bspw. Atheisten zu sein.

Das schöne am Christentum: Es braucht keine Sakralbauten um gläubig zu sein / darin den Glauben auszuleben!
Im Gegenteil, nicht umsonst heißt es:
"Das Reich Gottes ist in euch." (Lukas 17, 21)
"In Gott leben wir, bewegen wir uns und sind wir." (Apostelgeschichte 17, 28)
und auch wenn es in der Predigt einen anderen Zusammenhang hat:
"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Matthäus 18, 20)

Im Christentum ist die Gemeinschaft, das, worauf es ankommt; nicht wo man diese hat!
Wer also die papiergestützte Zugehörigkeit zu einer Kirche als Glaubensbekenntnis / bzw. -abfall definiert, der hat das Christentum nicht verstanden.

Eine Vielzahl der Kirchenaustritte werden mit den Bergehen der Kirche gerechtfertigt, dem "Prunk", der Dekadenz (wie Lofts in bester Vatikanlage, in NY etc.) sowie mit dem Rückzug der Kirche aus dem täglichen Leben (früher als "Betreiber" diverser Krankenhäuser, Kindergärten etc.).
Heute ist die (kath.) Kirche eine der größten Immobiliengesellschaften weltweit und eher (so nehme auch ich dies zeitweise wahr) zunehmend weniger mit der Nächstenliebe als mit dem Erwerb weiterer Einnahmen beschäftigt.

Um es kurz zu sagen:
Christ sein ohne Kirche – das geht sehr wohl. Aber Christ sein ohne Gemeinschaft – das geht nie!

Das war mir nur wichtig um dem Blödsinn hier entgegenzusprechen, dass die Anzahl der Austritte aus der Kirche für einen Glaubensabfall unter Christen sprechen würde.


Wer glauben will/muss, weiß nichts, oder ist zu faul/dumm, Wissen zu erwerben.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon yamato am 14.09.2017, 05:38

DerUmdieEckeDenker hat geschrieben:Da wird als Form der Verneinung/Gegenentwurf eines definitiv vorhandenen islamischen Einflusses (wie positiv oder negativen oder umfassend man diesen wahrnimmt sei erstmal dahingestellt) die Zahl der Kirchenaustritte herangezogen, ohne die Beweggründe der Leute zu kennen. Im Gegegnteil, ihnen wird pauschal unterstellt nun bspw. Atheisten zu sein.

Um es kurz zu sagen:
Christ sein ohne Kirche – das geht sehr wohl. Aber Christ sein ohne Gemeinschaft – das geht nie!

Das war mir nur wichtig um dem Blödsinn hier entgegenzusprechen, dass die Anzahl der Austritte aus der Kirche für einen Glaubensabfall unter Christen sprechen würde.

Da würde ich grundsätzlich zustimmen, der Weg zum Atheismus ist auch ein schwerer, durch die ständige Indoktrination der Gläubigen ist es schwer die Existenz eines Gottes einfach zu verneinen. Daher werden die meisten auch eher zu Agnostikern.
Ich glaube für viele ist der Glaube auch nur ein Rückzugspunkt für schlechte Zeiten, wobei ich es gerade da nicht verstehe. Warum sollte ein allmächtiges Wesen zulassen, dass (z.B.) mein Kind stirbt o.ä. obwohl man die ganze Zeit an es geglaubt hat und seinen Geboten gefolgt ist und was nützt einem der Glaube dann noch, wenn es nicht mal eine Gegenleistung gibt ?
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon DerUmdieEckeDenker am 14.09.2017, 06:42

Wer glauben will/muss, weiß nichts, oder ist zu faul/dumm, Wissen zu erwerben.


Das sollte man jedem selbst überlassen. Dumm ist meiner Erachtens eher derjenige, der vorab all jene pauschal als dumm betitelt, die sich einen derartigen Strohhalm im Leben erhalten wollen, die hoffen, dass es eben nicht damit zu Ende geht unter der Erde zu verrotten.
Glaube (nicht nur religiös bedingt) ist viel zu vielfältig um ihn pauschal als dumm zu betiteln.

Ich glaube für viele ist der Glaube auch nur ein Rückzugspunkt für schlechte Zeiten, wobei ich es gerade da nicht verstehe. Warum sollte ein allmächtiges Wesen zulassen, dass (z.B.) mein Kind stirbt o.ä. obwohl man die ganze Zeit an es geglaubt hat und seinen Geboten gefolgt ist und was nützt einem der Glaube dann noch, wenn es nicht mal eine Gegenleistung gibt ?


Das denke ich auch, dass es den meisten darum geht. Eine Art "übernatürliche" Quelle der Kraft und Hoffnung. Was die Fragen angeht, die haben sich sicherlich die meisten von uns schon gestellt unabhängig von ihrem Glauben/Nichtglauben.
Wurde medial auch schon oft thematisiert, wenn ich es richtig zusammen bekomme, war der letztlich Konsens der "Geistlichen", dass ein Eingreifen dem freien Willen zuwider spräche und der eine mehr, der andere weniger geprüft wird. Halte ich jetzt auch nicht so viel von, das ist die Phrasendrescherei von Merkel vor wenigen Tagen in der Wahlarena, aber so ungefähr war die Aussage.


Wer letztlich Recht behält, erfahren wir alle erst mit unserem eigenen Tod. Dennoch - das war ja der Ursprung meines Beitrag - belegen die Kirchenaustritte mitnichten einen Glaubensabfall unter Christen in Deutschland.
Als Pastorentochter war daher auch Merkels Frage damals in Duisburg "wann waren Sie denn zuletzt in der Kirche" alles andere als ein Glanzstück dessen, wie es um ihr Wissen des Christentums steht.
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Re: Die blanke Wut

Beitragvon Dude23 am 14.09.2017, 08:20

DerUmdieEckeDenker hat geschrieben:Das sollte man jedem selbst überlassen.


Völlig richtig.

DerUmdieEckeDenker hat geschrieben: Dumm ist meiner Erachtens eher derjenige, der vorab all jene pauschal als dumm betitelt, die sich einen derartigen Strohhalm im Leben erhalten wollen, die hoffen, dass es eben nicht damit zu Ende geht unter der Erde zu verrotten.


Aber genau das ist ja -meines Erachtens- dumm, sich der Wahrheit nicht zu stellen, sondern sich immer wieder irgendwelche Geschichten vorzubeten. Der menschliche Verstand tut sich mit der Endlichkeit nicht weniger hart als mit der Unendlichkeit - das kann man akzeptieren oder sich etwas ausdenken.
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