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Eingruppierung - Entscheidungswege

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon Onza am 13.02.2018, 11:10

Auch wenn es hier Vertreter der These gibt, die Eingruppierung sei stets klar und verbindlich geregelt, so stehe ich auf dem Stand, dass es doch Ermessensspielräume gibt.

Wie wird in euren Einrichtungen mit diesen Spielräumen umgegangen. Beispiel: Der Fachmann für das Eingruppierungsrecht sagt EG X ist richtig, der Vorgesetzte sieht jedoch diesen Mitarbeiter eine EG höher - hier in EG Z.

Wie läuft das bei euch? Wer setzt sich durch?
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon TV-Ler am 13.02.2018, 11:25

Onza hat geschrieben:Wie läuft das bei euch? Wer setzt sich durch?

Letztlich kommt es darauf an, das entsprechende Tätigkeiten in eingruppierungsrelevantem Umfang übertragen werden (= auszuübende Tätigkeiten).
Am Ende hängt es an der Finanzierung, wenn die geklärt ist hat auch die PA kein Problem.
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon atatat am 13.02.2018, 11:26

Onza hat geschrieben:Wie läuft das bei euch? Wer setzt sich durch?

Derjenige der die Arbeitsvorgänge so mit Zeitanteilen darstellt, dass seine wunsch EG rauskommt. Sprich der Vorgesetzte erreicht eine Anpassung der auszuübenden Tätigkeiten, so dass der Fachmann mit der EG einverstanden ist.
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon Landsknecht69 am 13.02.2018, 11:38

dito.

Papier kann geduldig sein ;-), wenn es gewünscht wird.
Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon Brit2 am 13.02.2018, 11:44

Stellenplan bei uns. Wird im Detail festgeschrieben, was später zugewiesen und gezahlt wird. Happy Chef wenn Kandidat deutlich überqualifiziert und voller Elan beim Umsetzen von höher qualifizierten Aufgaben (die Chef für sich selbst abrechnet). Höhergruppierung oder Aufstieg komplett unmöglich. Es sei denn, einer der Chefs geht selbst und dessen Stelle wird frei. Wobei dann immer noch nicht sicher ist, dass man diese auch bekommt - denn auch hier kann man auch heute noch günstiger neue Mitarbeiter auf dem freien Mark ergattern ...
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon Squix am 13.02.2018, 19:49

Da der AG dich bezahlt, wird er dies nach der EG tun, in welche du seiner Meinung nach eingruppiert bist und in der Praxis die % so gestalten, dass diese seine Meinung stützen. Unabhängig von Fachleuten.

Um deinen AG seinen evtl. Irrtum darzulegen bleibt dir der Klageweg.
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon atatat am 13.02.2018, 20:41

Squix hat geschrieben:Um deinen AG seinen evtl. Irrtum darzulegen bleibt dir der Klageweg.
Damit du weniger bekommst ;)
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Re: Eingruppierung - Entscheidungswege

Beitragvon Squix am 13.02.2018, 21:41

Der AG ist nicht der Vorgesetzte. Aus der Praxis heraus wird der AG quasi dessen Meinung stützen, die für ihn geringere Kosten verursacht. Hier ist das zwar ein Fachmann, was aber im Grunde egal ist - es kann auch Person XY sein, wenn der AG diese für glaubwürdig hält. Der AG wird regelmäßig dessen Meinung annehmen und sich dadurch evtl. im Irrtum befinden.

Andernfalls natürlich freuen :-)
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