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Auf Verbeamtung klarkommen

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon Phlegmatiker am 16.04.2018, 13:13

Luxusprobleme in der westlichen, übersättigten Welt:

a) Such Dir bei irgendeiner verständnisvollen "Labertante" Hilfe und feiere ein paar Monate krank mit irgendeiner "Psycho-Sache".

oder

b) Lass den Frust an den Schülern aus.

oder

c) Arsch rein, Brust raus und Job erledigen.
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon TV-Ler am 16.04.2018, 13:29

MaxMustermann90 hat geschrieben:Vor ihr stehen jetzt ca 45-50 Jahre, Montag bis Freitag, 8-16 Uhr. Losgelöst vom Lehrerjob oder der Verbeamtung kann es einem da schon mal ganz anders werden. Das dann die Fragen in Richtung "war das jetzt alles?" kommen, ist dann nicht unbedingt ungewöhnlich.

So ist es. Und das ist, wie gesagt, völlig losgelöst vom jeweiligen Job.
D.h. bei dem nächsten Job wird es nicht anders sein - es sei denn, es handelt sich um den absoluten Traumjob. Den hat aber nur derjenige, der sein Hobby zu Beruf macht.

Für die allermeisten kommt daher nur
Phlegmatiker hat geschrieben:c) Arsch rein, Brust raus und Job erledigen.

infrage.
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon Hello_IT am 16.04.2018, 21:05

"Vor ihr stehen jetzt ca 45-50 Jahre, Montag bis Freitag, 8-16 Uhr."

Eher 35-40 Jahre Mo-Fr 8:00-14:30 ;)

Wie gesagt, Luxusprobleme².
Lieber Hauptschule geschmissen, paar Jahre Einräumer bei LIDL, dann Realschule, lehre, da arbeiten usw um dann irgendwann "oben" angekommen zu sein, ist das besser? Denke nicht.

Die TE hat super Job mit Jobsicherheit und gediegener Bezahlung. Klar mit 25 oder so kann man dann schon mal denken ok ist es das. Wenn es einen so stört kann man das auch leicht abändern. So ist es ja nicht.

Ich wäre btw auch gerne Lehrer, Berufsschule im Bereich IT.
Hab es mal kurz überlegt, auf die Finanzen geguckt, Frau und Kind (und 2 ist geplant) und dann gesagt, ja wäre schön aber ist halt nicht. Damit arrangiert man sich halt.
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon 512BB am 17.04.2018, 01:58

Hello_IT hat geschrieben:"Vor ihr stehen jetzt ca 45-50 Jahre, Montag bis Freitag, 8-16 Uhr."

Eher 35-40 Jahre Mo-Fr 8:00-14:30 ;)

Wie gesagt, Luxusprobleme².
Lieber Hauptschule geschmissen, paar Jahre Einräumer bei LIDL, dann Realschule, lehre, da arbeiten usw um dann irgendwann "oben" angekommen zu sein, ist das besser? Denke nicht.

Die TE hat super Job mit Jobsicherheit und gediegener Bezahlung. Klar mit 25 oder so kann man dann schon mal denken ok ist es das. Wenn es einen so stört kann man das auch leicht abändern. So ist es ja nicht.

Ich wäre btw auch gerne Lehrer, Berufsschule im Bereich IT.
Hab es mal kurz überlegt, auf die Finanzen geguckt, Frau und Kind (und 2 ist geplant) und dann gesagt, ja wäre schön aber ist halt nicht. Damit arrangiert man sich halt.


Du arrangierst dich mit deiner Frau. Und mit sonst gar nichts. Und genau das ist vollkommen irrelevant.
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon Hello_IT am 17.04.2018, 04:53

Auch mit meiner Frau. Aber nicht nur.
Hausbau ist geplant, zweites Kind, man hat einen gewissen Standard. Von ~4000 netto auf Bafög ( dass es vermutlich gar nicht mehr gibt - also KfW Kredit) ist schon mal hart. Da bleibt nach Miete usw nix übrig. Dann 7-8 Jahre mit Ref um danach für weniger Geld + Haufen Schulden anzufangen (plus 250.000 die man in der Zeit mehr eingenommen hätte), macht objektiv halt keinen Sinn mehr. Klar könnte man es irgendwie durchziehen wenn ich es 100% wollen würde und mein jetziger Job mich ankotzen würde, was er nicht tut.
Gleiches Spiel mit der TE: wäre alles so schlimm würde man einfach was anderes machen.
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon Dagimon am 17.04.2018, 07:22

@MarlaHH:
Ich finde die Formulierung "auf Verbeamtung klarkommen" und "ich komme nicht drauf klar" einer Lehrerin unwürdig. Was'n das für'n Deutsch? ;-)
Zum Thema möchte ich sagen, dass niemand gezwungen wird, sich verbeamten zu lassen. Diese Entscheidung sollte man sich vorher überlegen. Wenn es nun geschehen ist, sollten die Vorteile mal aufgewogen werden. Ein sicherer Job mit sicherer Pension ist doch heutzutage nicht schlecht. Die Beamten in meinem Umfeld jammern zwar auch ständig, weil sie so "arm" sind, aber die Pension kommt ja irgendwann. Und totarbeiten muss sich hier niemand. Klar, Lehrer ist sicher nicht einfach heutzutage, wo Kinder wenig Respekt und Benehmen zeigen, aber wenn man sich den Job aussucht, weiß man das. Ich würde einfach mal die Vorteile sehen. Ansonsten wäre in Erwägung zu ziehen, die Entlassung aus dem Dienst zu beantragen.
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon BAT-KF-Maui am 17.04.2018, 09:29

atatat hat geschrieben:Wegen solcher zu erwartenden Antworten ist halt dieses Forum für solche Fragen ungeeignet.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass man als Lehrer an seinem Beruf scheitert/zweifelt/... auch wenn Kohle etc. genug übrig ist.


.... auch weitere 20 Berufsausübungen "ohne Privilegien"!
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon BAT-KF-Maui am 17.04.2018, 09:32

cutchence hat geschrieben:Allein die Formulierung "Auf Verbeamtung klarkommen" ist einer Lehrerin unwürdig; zumindest beherrscht sie einschlägigen Jugendslang.


"super spannend"

lässt alterspezifische Anpassung erahnen!
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon frodobeutlin100 am 17.04.2018, 09:53

ich nenne es mal "Jammern auf hohem Niveau"

...

anstatt das man froh ist einen sicheren Arbeitsplatz zu haben ...

Herausforderungen kann man sich in der großzügigen Freizeit als Lehrer suchen (nach 13:00 Uhr in den Ferien) - es gibt in D genügend soziale Baustellen, bei denen man sich über Mithilfe freut

im Job bietet sich auch Einiges - man könnte z.B. auch mal an einer deutschen Schule im Ausland unterrichten
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Re: Auf Verbeamtung klarkommen

Beitragvon atatat am 17.04.2018, 10:14

BAT-KF-Maui hat geschrieben:
atatat hat geschrieben:Wegen solcher zu erwartenden Antworten ist halt dieses Forum für solche Fragen ungeeignet.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass man als Lehrer an seinem Beruf scheitert/zweifelt/... auch wenn Kohle etc. genug übrig ist.


.... auch weitere 20 Berufsausübungen "ohne Privilegien"!
kA was du damit sagen willst, aber: ... auch weitere 42 Berufsausübungen "mit Privilegien"!
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