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Gendergerechte Sprache erzwingen

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon cutchence am 09.06.2017, 09:27

Immer wieder faszinierend, wie visionär der Herr Orwell war.

Dieser Antrag der Linken kommt "Neusprech" erschreckend nahe.
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon cutchence am 09.06.2017, 09:30

Mars hat geschrieben: manches, mancher und manche "überlebt" sich dann auch einfach ...


Hoffentlich trifft das zeitnah auf deine Ideologie zu.
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon Phlegmatiker am 09.06.2017, 09:31

Dieses offensichtlich männlich-, weiß- und cisgender-dominierte Forum ist definitiv reif für eine "Weiterbildungsmaßnahme" im Umerziehungslager.

Misogyn, homophob, transphob, islamophob und vermutlich sogar hydrophob.

Schämt ihr euch nicht?
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon cutchence am 09.06.2017, 09:32

Schlimm daran ist vor allem, dass "mars" und Konsorten solche Maßnahmen vermutlich gutheißen würden; für die gute Sache versteht sich...
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon TV-Ler am 09.06.2017, 09:35

Bevor durch Gendersprech die Sprache enorm aufgebläht wird, sollte zunächst eine gewisse Reduzierung bei der Schriftsprache stattfinden. Daher hier ein recht alter Vorschlag, den ich an anderer Stelle und in anderem Zusammenhang schonmal eingebracht habe:

Vereinfachung der deutschen Sprache in nur 5 Schritten

Erster Schritt:
Wegfall der Großschreibung
einer sofortigen einführung steht nichts mehr im weg, zumal schon viele grafiker
und werbeleute zur kleinschreibung übergegangen sind

zweiter schritt:
wegfall der dehnungen und schärfungen
diese masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule, den sin oder unsin unserer konsonantenverdopelung hat onehin nimand kapirt

driter schrit:
v und ph ersetzt durch f, z ersetzt durch s, sch verkürtzt auf s
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt, sreibmasinen und setsmasinen fereinfachen sich, wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft sugefürt werden

firter srit:
g, c und ch ersetst durch k, j und y ersetst durch i
ietst sind son seks bukstaben auskesaltet, di sulseit kan sofort fon neun auf swei iare ferkürtst werden, anstat aktsik prosent rektsreibunterikt könen nütslikere fäker wi fisik, kemi oder auk reknen mer kepflekt werden.

fünfter srit:
wekfal fon ä-, ö- und ü-seiken
ales uberflusike ist ietst auskemertst, di ortokrafi wider slikt und einfak. naturlik benotikt es einike seit, bis diese fereinfakung uberal riktik ferdaut ist, fileikt ein bis swei iare. anslisend durfte als nekstes sil di fereinfakung der nok swirikeren und unsinikeren kramatik anfisirt werden.

Diese Sinnvollen und leicht erlernbaren Vereinfachungen in Kombination mit Gendersprech könnten den Fortschritt enorm beschleunigen.
Herrliche Zeiten stehen uns bevor!
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon frodobeutlin100 am 09.06.2017, 09:36

Phlegmatiker hat geschrieben:Dieses offensichtlich männlich-, weiß- und cisgender-dominierte Forum ist definitiv reif für eine "Weiterbildungsmaßnahme" im Umerziehungslager.

Misogyn, homophob, transphob, islamophob und vermutlich sogar hydrophob.

Schämt ihr euch nicht?


Du meinst im Joycamp (Huxley 1984)
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon cutchence am 09.06.2017, 09:36

frodobeutlin100 hat geschrieben:https://ratsinfo.flensburg.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayIYu8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ok4KfyIfuCWt8Ur4Ri2Pe-Hd.CYt8Wm5Sm4LeyGavEZs9Tn8Sr1Ni1MbyIar9Ur8Si3RgzGhuHcGJ/Beschlussvorlage_LINKE_RV-109-2016_1.--Ergaenzung.pdf



Fairerweise hättest du aber darauf hinweisen können, dass es tatsächlich ein Scherz war...
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon Gerda Schwäbel am 09.06.2017, 09:36

Genau! Der Antrag der Linken war reine Satire und Reaktion auf einen Antrag der Freien Wählergemeinschaft, mit dem die Bezeichnung "Ratsfrau" durch "Ratsdame" ersetzt werden sollte. Ich habe den Eindruck hier sehnen sich einige Teilnehmer [sic] nach der Zeit zurück, in der die Kollegin in Besoldungsgruppe A 11 "Amtmännin" genannt wurde.
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon frodobeutlin100 am 09.06.2017, 09:39

cutchence hat geschrieben:
frodobeutlin100 hat geschrieben:https://ratsinfo.flensburg.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayIYu8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ok4KfyIfuCWt8Ur4Ri2Pe-Hd.CYt8Wm5Sm4LeyGavEZs9Tn8Sr1Ni1MbyIar9Ur8Si3RgzGhuHcGJ/Beschlussvorlage_LINKE_RV-109-2016_1.--Ergaenzung.pdf



Fairerweise hättest du aber darauf hinweisen können, dass es tatsächlich ein Scherz war...


https://ratsinfo.flensburg.de/vorgang/? ... n7Ui3Mi5GJ

war aber ein echter Antrag

;-)
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Re: Gendergerechte Sprache erzwingen

Beitragvon TV-Ler am 09.06.2017, 09:41

Da wurde eine Satire ins reale Leben versetzt. Was aus der Sache noch keine Realsatire macht ;-)
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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