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Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon DaHuaba am 12.06.2017, 07:19

Das kam mir auch in den Sinn. Hat man da in den Bewerbungsgesprächen mal nachgebohrt, warum du die Tätigkeit im Jobcenter aufgegeben hast?

War es nicht so, dass man dich nach Ablauf der Probezeit nicht weiter beschäftigt hat?
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon mathiasla am 12.06.2017, 08:04

Es muss jetzt nicht der Nadelstreifenanzug mit Krawatte sein aber auf ein gepflegtes Äußeres sollte man schon achten.

das fängt bei den Basics an (Körperhygiene) und hört bei sauberer Kleidung auf. Jeans und Turnschuhe zB kann man im Job anziehen im Vorstellungsgespräch passt das sicher nicht.

Wie ging der Spruch noch gleich? Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck?

Für die Vorstellungsgespräche selber kann man wenig Tipps geben, die Masse der Gespräche schult. Teilweise ist es leider wirklich so, dass der favorisierte Kandidat schon feststeht, da kannst du Einstein und Supermann zu gleich sein.

Auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, Aufgabenspektrum anschauen, ggf. die Spezialgesetze benennen können.
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon frodobeutlin100 am 12.06.2017, 08:06

viewtopic.php?f=10&t=13347

zur Frage sollte man das hier lesen ... ich geh mal davon aus, dass das Problem ist ... evtl. wird mit dem vorigen Arbeitgeber Rücksprache gehalten - oder es kann im Gesprächnicht hinreichend erklärt werden, worin die Probleme bestanden haben ...
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon atatat am 12.06.2017, 09:08

mathiasla hat geschrieben:das fängt bei den Basics an (Körperhygiene)
Aber kein riechbares Rasierwasser oder andere Parfüme
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon Schranzi386 am 12.06.2017, 21:15

DaHuaba hat geschrieben:Das kam mir auch in den Sinn. Hat man da in den Bewerbungsgesprächen mal nachgebohrt, warum du die Tätigkeit im Jobcenter aufgegeben hast?

War es nicht so, dass man dich nach Ablauf der Probezeit nicht weiter beschäftigt hat?


Jein.

Zum einen wurde im Dezember vom Amtsleiter gesagt, dass mehrere Mitarbeiter gehen müssen. Warum?
1. In dem Jobcenter wo ich gearbeitet habe, gab es mehrere langzeiterkrankte Mitarbeiter. Einige Mitarbeiter sind im November/Dezember auf/an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt.
2. Es gab keine freien Büros. Ich habe zwar "Kunden" empfangen dürfen/müssen, aber dies war aus sicherheitstechnischen Gründen in meinem Büro/Abstellkammer nicht erlaubt.
3. Der Amtsleiter hat bzgl. des Personals einen auf den Deckel bekommen. Ihm wurde gesagt, dass in dem Jobcenter zu viele Mitarbeiter arbeiten.

Ich selber hatte im Januar schon keine Lust mehr auf die Arbeit im Jobcenter. Ich hatte weder Probleme mit meinen Kunden, noch mit den Mitarbeitern oder Angestellten. Wurde sogar mehrfach vom Teamleiter wg. meiner guten Gesprächsführung gelobt. Nur habe ich z.B. mal einem Flüchtling die Hand gegeben und ein paar Minuten später stand eine Mitarbeiterin in meinem Büro und ermahnte mich diesbezüglich. Rassismus ist in dem Jobcenter ein großes Thema und ich möchte nichts damit zu tun haben. Ich behandel jeden Menschen, egal welcher Herkunft und Religion gleich und was ich dort erlebt habe, widerspricht meinen moralischen Vorstellungen.

Kurz vor Ablauf der Probezeit gab es dann ein Gespräch mit mehreren Beteiligten. In dem Gespräch habe ich mitgeteilt, dass ich nicht länger für das Jobcenter arbeiten möchte. Zu einer weiteren Beschäftigung wäre es aber auch nach Aussage des Teamleiters nicht gekommen, da er der Meinung war, dass ich den kompletten Fallbestand nicht allein bearbeiten könnte. Alles in allem war die Kündigung abgesprochen und es gab keine bösen Worte. Zudem darf ich immer auf einen Kaffee vorbeikommen :)

Natürlich gab es bezüglich der Aufgabe des Jobs im Jobcenter nachfragen, aber es nur mit den moralischen Vorstellungen zu verbinden ist mit Sicherheit falsch. Wäre die Frage wie ich das im Vorstellungsgespräch oder auch in der Bewerbung erkläre.
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon Schranzi386 am 12.06.2017, 21:19

frodobeutlin100 hat geschrieben:http://forum.oeffentlicher-dienst.info/viewtopic.php?f=10&t=13347

zur Frage sollte man das hier lesen ... ich geh mal davon aus, dass das Problem ist ... evtl. wird mit dem vorigen Arbeitgeber Rücksprache gehalten - oder es kann im Gesprächnicht hinreichend erklärt werden, worin die Probleme bestanden haben ...


Wie im oberen Post schon geschrieben, gab es zwischen mir und dem Arbeitgeber kein böses Blut.

Ich denke der zweite Punkt trifft es. Ich tue mich bei der Erklärung unheimlich schwer und wäre wirklich sehr dankbar für nützliche Tipps.


Vielen Dank an alle, die bislang geantwortet haben :)
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon frodobeutlin100 am 13.06.2017, 06:02

Du musst versuchen es irgendwie zu erklären - ohne Dich negativ über den alten Arbeitgeber zu äußern ....
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon Schranzi386 am 15.06.2017, 11:59

frodobeutlin100 hat geschrieben:Du musst versuchen es irgendwie zu erklären - ohne Dich negativ über den alten Arbeitgeber zu äußern ....


Ist aber nicht so einfach.

Habe nächste Woche zwei Vorstellungsgespräche und mein Kumpel, der selber im ö.D. arbeitet meinte ich soll sagen, dass mir der Weg nach Stadt XY zu weit war. Klar 60 km nur Landstraße sind weit, aber die Vorstellungsgespräche nächste Woche sind ähnlich weit entfernt. Insofern wäre dieses Argument vollkommen falsch.
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Re: Arbeiten im öffentlichen Dienst. Tipps?

Beitragvon mathiasla am 16.06.2017, 09:15

Was gern vergessen wird, die Probezeit ist keine Einbahnstraße...nicht nur der AN steht hier gegenüber dem AG zur Probe sondern auch der AG muss sich den kritischen Blicke eines neuen Mitarbeiters aussetzen.

Du bist in der Probezeit zu der Erkenntnis gekommen, dass es menschlich oder organisatorisch nicht passt, also gehst du wieder. Da du über Interna des alten Arbeitgebers nicht sprechen darfst, kannst du tiefer gehende Fragen freundlich aber bestimmt ablehnen.
Mal ein breites Kreuz beweisen ;)
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