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VBL (Ost)

über den Öffentlichen Dienst im Allgemeinen

VBL (Ost)

Beitragvon DDLSA am 02.01.2018, 12:12

Hallo erstmal, bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Enrico und war bis vor kurzem projektbezogen befristet im ÖD mit TV-L tätig gewesen.

Zur Vertragsunterzeichnung musste ich auch diesen VBL Vertrag unterzeichnen, was ich eigentlich gar nicht wollte, aber es das Gesetz ja vorschreibt. Der Personaler meinte noch, das Geld können Sie sich ja nach Beendigung der Tätigkeit (falls es nicht für was anderes entfristet wird) wieder zurück fordern, einfach per Antrag.

Nun nach 3 Jahren, hab ich mich entschieden, um meine Karriere voran zu treiben, wieder in die echte "freie" Arbeitswelt abzutauchen. Ich loggte mich bei der VBL ein und beantragte die Rückzahlung. Wenige Tage später kam eine Ablehnung , weil ich ja geographisch gesehen im "Osten" des Landes wohne, mit der Begründung "kapitalgedecktes Verfahren" und § x y blablabla. Ich verstehe einfach nicht, was das soll, von einer staatlichen Behörde so dermaßen verarscht wurden zu sein. Was will ich denn mit einer Zusatzrente von 60 Euro (falls ich das jemals erleben werde)? In meinen Augen sind de facto über 3000€ bezahlter Beiträge in den 3 Jahren ins bodenlose Loch geworfen, mein Nettogehalt wurde monatlich um rund 100 Euro gesenkt, wegen dieser VBL.

Hätte ich denn die VBL von Anfang an verweigern können? Scheinbar nein, ähnlich zur GEZ.

Hat jemand eventuell noch ein paar Tipps, was ich mit der VBL als Arbeitnehmer der Privatwirtschaft jetzt noch anstellen kann?


Grüße und danke im Voraus für kompetente Antworten.
DDLSA
 
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Registriert: 02.01.2018, 11:58

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