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Berufsberater für U25 bei der BA?

Tarifvertrag der Bundesagentur für Arbeit

Berufsberater für U25 bei der BA?

Beitragvon Beatrix86 am 31.01.2017, 02:07

Hallo. Ich arbeite zur Zeit unbefristet als Krankenschwester in einer Uni-Klinik.

Die Rahmenbedingungen unter denen ich arbeite sind schlecht.
Ständiges Einspringen für krankheitsbedingte Ausfälle, starke Hierarchie die die schlechte Teamatmosphäre fördert. Null Anerkennung und keinen Rückhalt, weder von meinen Kollegen noch von meinen Vorgesetzten, noch vom Dienstgeber.

Ich habe nebenberuflich einen Bachelor of Arts Abschluss im Sozialen-Bereich gemacht und als stellvertretende Stationsleitung auch Führungserfahrung gesammelt.

Nun habe ich die Chance bei der BA als Berufsberater für U25 zu arbeiten. Ich hätte total Lust darauf und bin überfällig für eine berufliche Veränderung. Leider ist die Stelle für 1 Jahr befristet. Was danach kommt, konnte mir nicht gesagt werden.

Hat jemand bei der BA als Berufsberater Erfahrungen gesammelt? Ist es wahr, dass dort viele Arbeitsverträge nicht verlängert werden, egal wie gut man ist? Ist es wahr, dass man sich als befristet eingestellter Mitarbeiter nicht auf unbefristete Stellen innerhalb der BA bewerben darf?

Danke Euch im Voraus.
Beatrix86
 
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Re: Berufsberater für U25 bei der BA?

Beitragvon yamato am 31.01.2017, 06:25

Leider stimmt davon vieles.
Viele befristete Beschäftigungen werden zumindest nicht in unbefristete umgewandelt.
Wenn dann werden erneute Bewerbungsgespräche geführt und die "besten" bekommen unbefristete Stellen. Das passiert aber meistens nur im Rahmen von Aktionen und nicht unbedingt regelmäßig.
Auf viele freie Stellen können sich nur bereits dauerhaft bei der BA beschäftigte bewerben, diese dienen dem Abbau des Personalüberhangs (steht zumindest drunter).
Das trifft aber nicht auf alle Stellen zu, wie es speziell bei Berufsberatern aussieht weiß ich aber nicht.
yamato
 
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Re: Berufsberater für U25 bei der BA?

Beitragvon vbba am 31.01.2017, 07:37

Die BA startet im März den Konzepttest „Lebensbegleitende Berufsberatung“ in den Agenturen Düsseldorf, Kaiserslautern-Pirmasens und Leipzig. Die Testphase dauert ein Jahr und wird (wie alle Pilotprojekte der BA) auch in eine flächendeckende Umsetzung des neuen Konzepts münden.

Im Hinblick darauf ist jetzt kein schlechter Zeitpunkt, auch befristet in die Berufsberatung einzusteigen.

Ausgehend von einem Einarbeitungs- und Qualifizierungsaufwand von mindestens 6 Monaten für eine extern eingestellte Mitarbeiterin wäre es unwirtschaftlich, dich nach 1 Jahr wieder ziehen zu lassen (Bewährung in der Tätigkeit mal vorausgesetzt).

Daher einfach mal nachfragen, was der Befristungsgrund ist. Wenn es Personalhaushalt oder Erprobung ist, dann mach es. Wenn es Vertretung (z.B. Elternzeit) ist, eher Finger weg.
vbba
 
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Re: Berufsberater für U25 bei der BA?

Beitragvon Kat am 06.02.2017, 07:27

Das, was Du bei deiner jetzigen Stelle bemängelst, hast Du bei der BA nochmal doppelt so stark.

Wenn Dir die Sachen also nicht gefallen, lass es bleiben.
Kat
 
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Re: Berufsberater für U25 bei der BA?

Beitragvon vbba am 06.02.2017, 08:32

Kat hat geschrieben:Das, was Du bei deiner jetzigen Stelle bemängelst, hast Du bei der BA nochmal doppelt so stark.
Nicht in der "Spielzeugabteilung" (=Berufsberatung). :-D

Ernsthaft- ich kann nicht bestätigen, dass
Beatrix86 hat geschrieben:Ständiges Einspringen für krankheitsbedingte Ausfälle, starke Hierarchie die die schlechte Teamatmosphäre fördert. Null Anerkennung und keinen Rückhalt, weder von meinen Kollegen noch von meinen Vorgesetzten, noch vom Dienstgeber.
die Arbeitsbedingungen in der BA, bundesweit und für jedes Team der Berufsberatung gleichermaßen beschreibt.

Auch wenn die meisten Prozesse und auch das Personalentwicklungssystem bundeseinheitlich durchgestylt sind, ist die Arbeitsatmosphäre von den Akteuren vor Ort abhängig. Und wie jeder andere Laden auch gibt es in der BA eben nette und doofe Kollegen sowie gute und schlechte Führungskräfte.
Die Rahmenbedingungen in anderen mir bekannten Behörden sind in puncto Betriebsklima, Karrierechancen, Bezahlung, technische Ausstattung, Arbeitszeitmodell, Vereinbarkeit Familie/Beruf und anderer Arbeitsbedingungen schlechter.
vbba
 
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