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Wechsel von Kommune zum Bund

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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon atatat am 05.05.2017, 08:50

ViktoriaR hat geschrieben:Trotzdem schade. Wäre mal eine Option gewesen eine andere Behörde kennenzulernen ohne einen weiteren Arbeitsweg zu haben und zusätzlich die Möglichkeit auf eine E11 Stelle die leider in meiner Kommune so gut wie nie ausgeschrieben wird.

Das kannst du ja auch weiterhin versuchen, denn es muss ja nicht so sein, dass die nächste Behörde (bei der nächsten Stelle) dir nicht förderliche Zeiten anerkennt.
Die können dich auch mit Stufe 2,3,4 einstellen, wenn sie dich wollen. Am besten weiter bewerben, Auswahlverfahren gewinnen, Forderung auf min Stufe x stellen und dann entscheiden, ob man die Stelle nimmt.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon Praxistester am 18.06.2017, 19:42

Ich finde auch erst einmal Bewerben und bei Zusage deine Bedingungen stellen.Mit etwas glück haben sie allen anderen abgesagt und brauchen dich oder du hast so einen Guten Hintergrund (Eindruck gemacht )das dein Arbeitgeber dich trotzdem will. Eingruppierung ist Willenssache. Stufen schneller zu Überspringen auch.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon Spid am 18.06.2017, 19:49

Eingruppierung ist tariflich eindeutig geregelt und ist Willensunabhängig.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon tTt am 19.06.2017, 07:17

@spid
Der Tarifvertrag bietet den Behörden aber definitiv ein Ermessensspielraum.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon Spid am 19.06.2017, 07:21

Da der AN nicht durch den AG eingruppiert wird, sondern durch den Tarifvertrag eingruppiert ist, gibt es weder ein Ermessen noch einen Spielraum für ebendieses.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon tTt am 19.06.2017, 08:32

Was in der EntgO-Bund z.B. "besondere Leistungen" bzw. "Tätigkeiten, deren Bearbeitung besondere Fachkenntnisse und besondere praktische Erfahrung voraussetzt" sind, bleibt insgesamt Ermessensspielraum, da diese Aussage eben alles und nichtssagend ist.
Dass die Entgeltgruppe allerdings meist wenig Ermessen zulässt, ist auch klar. Bei der Stufenzuordnung hat der AG definitiv Ermessensspielraum. Ob er diesen nutzt, ist eben Ermessen.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon Spid am 19.06.2017, 08:36

Da der AG den TB nicht eingruppiert, kann er mithin auch kein Ermessen bei der Eingruppierung ausüben.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon tTt am 19.06.2017, 09:10

Tarifvertraglich wird er natürlich korrekt eingruppiert.

Er hat aber ein Ermessen, welche Aufgaben er dem bzw. der Beschäftigten überträgt und wie er z.B. "besondere Fachkenntnisse" definiert.
Dies hat direkte Auswirkungen auf die Eingruppierung.
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon TV-Ler am 19.06.2017, 09:33

tTt hat geschrieben:Tarifvertraglich wird er natürlich korrekt eingruppiert.

Er "ist" eingruppiert, er "wird" nicht!

tTt hat geschrieben:... und wie er z.B. "besondere Fachkenntnisse" definiert.

Dazu hat der Arbeitgeber eine (Rechts)Meinung. Die ist zutreffend oder auch nicht.
In aller Regel trifft sie zu, wie der Ausgang der weit überwiegenden Zahl der Eingruppierungsfeststellungsklagen beweist.
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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Re: Wechsel von Kommune zum Bund

Beitragvon Spid am 19.06.2017, 10:01

tTt hat geschrieben:Tarifvertraglich wird er natürlich korrekt eingruppiert.

Er hat aber ein Ermessen, welche Aufgaben er dem bzw. der Beschäftigten überträgt und wie er z.B. "besondere Fachkenntnisse" definiert.
Dies hat direkte Auswirkungen auf die Eingruppierung.


Dem AG kommt keine Definitionsmacht im Hinblick auf die tariflichen Tätigkeitsmerkmale zu. Was die Übertragung von auszuübenden Tätigkeiten an dieser Stelle soll, erschließt sich mir nicht.
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