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Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

TVöD Bund

Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

Beitragvon asquins am 20.12.2017, 14:25

Folgende Situation:
Ich bin 2015 eingestellt worden. Zu der Zeit galt noch, dass beim Bund alle Einstellungen auf Stufe 1 beginnen, unabhängig davon wieviel Berufserfahrung (außerhalb des öffentl. Dienstes beim Bund) vorhanden ist.
Das wurde wohl 2016 geändert. Neu eingestellten Kollegen werden sofern einschlägige Berufserfahrung vorhanden ist, nun mit einer höheren Stufe eingestellt.
Man teilte mir im Personalreferat mit, dass dies durchaus eine Ungleichbehandlung ist, aber man bei mir nichts ändern könne, da ich vorher eingestellt wurde.

Kann man da wirklich nichts tun? Eine rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung ist nicht drin?

Grüße
asquins
 
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Re: Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

Beitragvon Spid am 20.12.2017, 14:29

Ein Anspruch besteht nicht.
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Re: Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

Beitragvon Yasper am 21.12.2017, 11:45

Ich bin erst seit einem Jahr im öffentlichen Dienst, bei mir wurde tatsächlich die ganze Berufserfahrung anerkannt. Mir wurde aber von zwei Kollegen die vor mir eingestellt wurden berichtet, dass ihnen die Berufserfahrung außerhalb des öffentlichen Dienstes ebenfalls vollständig anerkannt worden sei. Einer wurde 2012 und der Andere 2015 eingestellt.

Ob eine rückwirkende Anrechnung möglich ist kann ich nicht beurteilen.
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Re: Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

Beitragvon Insider2 am 22.12.2017, 09:07

Moin,

Antrag stellen auf Überprüfung der Stufenzuordnung ......

Möglich ist vieles. Hängt sehr vom Wohlwollen des Personalers ab.

MfG
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Re: Rückwirkende Anrechnung der Berufserfahrung

Beitragvon Lars73 am 22.12.2017, 14:14

Bei einer Überprüfung der Stufenzuordnung wird man von den Regelungen zum Zeitpunkt der Einstellung ausgehen müssen. Das es inzwischen günstigere Regelungen für spätere Einstellungen gibt nützt nichts. Soweit zuerst eine befristete Einstellung erfolgte liegt ggf. eine erneute Einstellung bei Vertragsverlängerung/Entfristung vor. Da erfolgt das dann eine erneute Stufenzuordnung.

Bei Einstellung hätte damals eine höhere Stufenzuordnung verhandelt werden können. Wenn dies niht nötig war, weil der Beschäftigte auch für Stufe 1 anfangen wollte (oder kein Personalgewinnungsproblem bestand) kann man nachträglich daran nichts machen. Das einzige wäre einschlägige Berufserfahrung im Bereich E2-E8.

Nun kann man höchstens versuchen über § 16 (6) TVöD (Bund) eine Stufenvorgeggewährung oder eine Stufenlaufzeitverkürzung nach § 17 TvöD (geht aber erst nach erreichen der Stufe 3) zu erhalten.
Lars73
 
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