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Entgeltordnung

Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 01.02.2017, 17:59

Ich denke, dass jeder verstanden hat, um was es geht. Bei uns wird es allgemein als Altersstufe bezeichnet und soll die Erfahrung belohnen. Dies macht sich bei meinen älteren Kollegen nur weitaus mehr beim Gehalt bemerkbar. Hierbei könnte man es durchaus doch als Altersstufe bezeichnen. Denn Beratungserfahrung habe ich ebenfalls lange genug und nicht aus der Zeit, als das Sparbuch noch das höchste der Gefühle war. Aufgrund meiner Zusatzqualifikationen bin ich auch für die Schulung neuer Mitarbeiter und Azubis zuständig. Nur leider macht sich das nicht beim Gehalt bzw. den ERFAHRUNGS-Stufen bemerkbar.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 01.02.2017, 18:14

Auch mimimi ändert nichts an den von mir dargestellten Sachverhalten.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 01.02.2017, 18:20

Spid hat geschrieben:Auch mimimi ändert nichts an den von mir dargestellten Sachverhalten.


Können wir uns auf ein erwachsenes Verhalten und hilfreiche Infos einigen? Das bringt mich nämlich nicht weiter. Wirkliche Infos habe ich außer von Lars nämlich nicht erhalten.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 01.02.2017, 18:31

"Eine solche tarfliche Regelung gibt es nicht. Wenn Du mit Deinem Arbeitgeber andere Vereinbarungen gibt kann hier dazu niemand etwas sagen. Gibt es ein Schreiben oder sind es Aussagen die Du so interpretierst?"

Danke für die vielen ausführlichen Infos. Die Personalchefin hat mir einen Passus vorgelesen, laut dem die 9er Entgeltgruppen an keinen Erhöhungen teilnehmen. Ich finde es nicht ganz fair, da ich nun das 5te Jahr eine Kundenberaterstelle ausübe und davor 3 Jahre lang die eines Serviceberaters. Da müsste ich von der Erfahrungs-Stufe doch weiter sein?
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon Lars73 am 01.02.2017, 18:48

Hat sie gesagt wo der Passus steht? Ich würde da mal mit den Personalrat sprechen und diese bitten die Sache zu klären. Ansonsten würde ich schauen was in der Abrechnugn für Februar steht. Da müsste eine Erhöhung um 2,35% geben.

Hinsichtlich Stufe. Es ist halt so, dass Höhergruppierungen im Ergebnis zu Stufenverlusten und/oder Stufenlaufzeit führen konnten und auch zukünftig noch zu Stufenlaufzeitverlusten. Das mag unschön sein. Es ist tariflich aber so geregelt und verstösst auch nicht gegen höherrangiges Recht. Ich habe auch einige Stufen und einiges an Stufenlaufzeit verlohren.

Überleitung ist immer zum 1.1.2017. Die Regelungen für Höhergruppierungen werden zum 1.3.2017 geändert. Dadurch wird es zukünftig dann keine Rückstufungen bei Höhergruppierungen mehr geben.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 01.02.2017, 20:28

[quote="Lars73"]Hat sie gesagt wo der Passus steht? Ich würde da mal mit den Personalrat sprechen und diese bitten die Sache zu klären. Ansonsten würde ich schauen was in der Abrechnugn für Februar steht. Da müsste eine Erhöhung um 2,35% geben.

Laut ihr bekomme ich diese nicht. Wo das steht, hat sie nicht gesagt...
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 01.02.2017, 21:59

schnickischnacki hat geschrieben:
Spid hat geschrieben:Auch mimimi ändert nichts an den von mir dargestellten Sachverhalten.


Können wir uns auf ein erwachsenes Verhalten und hilfreiche Infos einigen? Das bringt mich nämlich nicht weiter. Wirkliche Infos habe ich außer von Lars nämlich nicht erhalten.


Wenn Du, anstatt hier rumzuweinen, Dich nicht ständig von der Personaltussi mit halbgaren Aussagen abspeisen ließest, wärest Du mutmaßlich schon weiter - so regeln das übrigens Erwachsene. Davon ab hätte eine hinreichend verstehende Rezeption meiner Beiträge Dir - neben lehrreichen Lektionen in der korrekten Terminologie - auch die hilfreiche Information nähergebracht, daß entgegen Deiner Annahmen die TB am 01.01.17 übergeleitet wurden. Sollte Dein AG anders handeln, ergeben sich daraus zwei Möglichkeiten: der Tarifvertrag findet auf die Arbeitsverhältnisse bei Deinem AG keine (vollständige) Anwendung oder er begeht Tarifbruch.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 02.02.2017, 07:45

Hier geht es nicht ums rumweinen. Ich bin doch hier, um mir Informationen zu holen, da ich mich mit dem Tvöd nicht bis ins kleinste Detail auskenne und es nunmal üblich ist, das Personaler oft Stellen zitieren, die dann keiner versteht. Ich kann den besagten Passus ja eben auch nicht finden und muss mich auf eine solche Verhandlung vorbereiten.
Der Tvöd-S findet bei uns sehr wohl Anwendung, denn ansonsten würde man ja nicht Stellen aus der neuesten Fassung zitieren. Es werden halt immer nur Stellen rausgesucht, die dann Vorteile für den Arbeitgeber bringen.
Im Übrigen haben wir hier klare Hierarchien, die bei Gehaltsverhandlungen über den Bereichsleiter gehen. Das bedeutet, dass ich bisher nie direkt über die Personalstelle verhandelt habe. Man bekommt dann leider Aussagen, wie "geht nicht", "habe kein Kontingent mehr", "Erfahrungsstufen können nicht schneller erreicht werden" usw.
Genau darum geht es mir nämlich, dass ich widersprüchliche Aussagen prüfe bzw. demnächst die Sache an den Betriebsrat gebe. Ich bin ja nicht der einzige, dem es so geht. Nur wollen wir ja hier auch noch arbeiten und das wird dann hier wohl kein Spaß mehr.
Was wäre dann Ihr Tipp, wie man sinnvoll vorgehen kann? Nochmal zu meiner Position: ich bin Kundenberater mit voller Kundenanzahl und habe Spezialisierungen im WP- und Versicherungsbereich. Ich habe bisher 2 Jahre im Service, 4 Jahre als Serviceberater und seit 4 Jahren als Kundenberater, davon ca. 2 Jahre als Gst-Leiter einer kleineren Einheit gearbeitet. Welche Eingruppierung und Erfahrungsstufe wäre denn gerechtfertigt? Zielerreichungen lagen immer über 100 %.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 02.02.2017, 08:11

Die Anwendung des Tarifvertrages ergibt sich entweder aus der beiderseitigen Tarifbindung oder aus der arbeitsvertraglichen Vereinbarung, kann mithin nicht aus der Ferne beurteilt werden. Wenn keine beidseitige Tarifbindung vorliegt, kann im Arbeitsvertrag alles mögliche vereinbart sein. Das gilt es zu klären, bevor Ratschläge zum weiteren Vorgehen gegeben werden können.
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Re: Entgeltordnung

Beitragvon schnickischnacki am 02.02.2017, 10:48

Es gibt keine anderen Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, der Tarifvertrag ist beidseitig bindend. Es werden nur weitere Dienstvereinbarungen z. B. hinsichtlich der Arbeitszeit geschlossen.
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