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2 Anträge für Höhergruppierung

2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon Johanna-Maria am 22.12.2017, 15:20

Hallo,
ist es sinnvoll 2 Anträge zu stellen wenn man aus IV B FG 1 in 9b/ 6 übergeleitet wurde und der Meinung ist, dass man seit 7 Jahren Tätigkeiten nach EG 10 ausübt ( Stellenbewertung steht noch aus) . Zum einen den Antrag nach 29b ( der dann in 9c führen muss, ab 01.01.2017 mit 9c /6) und dann einen bzgl. Eingruppierungirrtum, der dann ab 07/2017 zu evtl. 10/ 6 führt ? Ich möchte keine Formfehler begehen. Sonst " verwurste " ich doch zwei Sachverhalte in einem Antrag, oder ?
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon atatat am 22.12.2017, 17:48

Das eine ist ein Antrag.
Das andere ist eine Forderung des dir zustehenden Gehaltes, sofern dein AG ein Eingruppierungsirrtum begeht, dafür gibt es keinen Antrag.
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon Johanna-Maria am 22.12.2017, 18:09

.. o.K. aber mache ich etwas falsch wenn ich einen Antrag nach § 29 stelle und danach mal schriftlich mein mir ( nach meiner Meinung) zustehendes Entgelt einfordere ? Dann wäre ich ja zum 31.12.2016 in EG 10/6 eingruppiert gewesen ( allerdings ohne danach bezahlt zu werden) und danach übergeleitet in EG 10/6 und hätte somit gar keinen Anspruch auf § 29 TVÜ und würde dann bis zum 22.06.2107 ( Einforderung richtige Entgeltgruppe z.B. per heute) EG 9b/6 beziehen und ab dann 10/6. Alles richtig oder wieder alles durcheinander geworfen ?
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon Johanna-Maria am 23.12.2017, 07:44

.. besteht bzgl. der Einforderung des "richtigen" Entgelts auch die Frist 31.12.2017 ( oder kann man diese auch noch ganz entspannt in 2018 - nach Neubewertung der Stelle machen ?) Antrag nach § 29 würde ich natürlich in 2017 stellen. Oder blockiert der Antrag nach § 29 weiteres Vorgehen bzw. macht es unmöglich ? Immer davon auszugehen, dass sich seit dem 01.01.2010 keine Tätigkeitsveränderung ergeben hat und sich diese auch nicht ergeben wird.
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon Spid am 23.12.2017, 10:02

Die Korrektur eines Eingruppierungsirrtums kann auch deutlich später noch gefordert werden. Der Zeitpunkt der Forderung ändert nichts an der Eingruppierung, lediglich die daraus resultierenden Ansprüche wie das Entgelt werden lediglich im Rahmen der tariflichen Ausschlußfrist von 6 Monaten nachgezahlt.
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon atatat am 23.12.2017, 10:49

Johanna-Maria hat geschrieben:dass sich seit dem 01.01.2010 keine Tätigkeitsveränderung ergeben hat und sich diese auch nicht ergeben wird.

Dass was du falsch gemacht hast ist, dass du seit dem 2010 keine Korrektur des Eingruppierungsirrtums (sofern einer vorliegt) gemacht hast und damit dieses Geld futsch ist.
Ansonste hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
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Re: 2 Anträge für Höhergruppierung

Beitragvon Johanna-Maria am 23.12.2017, 11:07

.. ja das wäre wohl so. Habe seit 2010 2 mal versucht höhergruppiert zu werden.
1. mal abgelehnt, angeblich nicht genug Erfahrung .
2. mal abgelehnt, da keine ich keine Personalführung habe und damit wäre die Bezahlung i.O. ( woanders gibt's auch nicht mehr-hieß es)
Tja, irgendwann gibt man dann auf. Jetzt ärgere ich mich schon, dass ich es nicht weiter versucht hab.
Aber vielleicht kommt ja eh`nix bei raus.

Danke für alle Antworten - und frohes Fest !
Johanna-Maria
 
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