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Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon TV-Ler am 20.03.2018, 11:50

addict hat geschrieben:
Spid hat geschrieben:Du kannst mich weiter siezen, da habe ich kein Problem mit.


Sehr schade, dass dies dann meine letzte Reaktion auf den Beitrag sein wird, ein Mindestmaß an Anstand setze ich auch im Netz voraus. Da ich schließlich konkret darauf hingewiesen habe.

Sag mal addict, wo du hier so auf sogenannten Anstand pochst:
Ist es nicht auch unanständig, sich hinter einem Pseudonym zu verbergen und ist es nicht ebenso unanständig, einen Beitrag nicht mit einer Grußformel zu beenden?
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
TV-Ler
 
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon addict am 20.03.2018, 11:54

TV-Ler hat geschrieben:
addict hat geschrieben:
Spid hat geschrieben:Du kannst mich weiter siezen, da habe ich kein Problem mit.


Sehr schade, dass dies dann meine letzte Reaktion auf den Beitrag sein wird, ein Mindestmaß an Anstand setze ich auch im Netz voraus. Da ich schließlich konkret darauf hingewiesen habe.

Sag mal addict, wo du hier so auf sogenannten Anstand pochst:
Ist es nicht auch unanständig, sich hinter einem Pseudonym zu verbergen und ist es nicht ebenso unanständig, einen Beitrag nicht mit einer Grußformel zu beenden?


Guten Tag TV-Ler,

geht es hier noch um Inhalte?
Ansonsten empfinde ich Pseudonyme nicht als unanständig. Bei der Grußformel gebe ich Ihnen Recht.
Es wäre aber schön wenn wir uns wieder dem Thema widmen könnten, da es durchaus große Relevanz hat.

MfG
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 20.03.2018, 12:19

addict hat geschrieben:
Spid hat geschrieben:Du kannst mich weiter siezen, da habe ich kein Problem mit.


Sehr schade, dass dies dann meine letzte Reaktion auf den Beitrag sein wird, ein Mindestmaß an Anstand setze ich auch im Netz voraus. Da ich schließlich konkret darauf hingewiesen habe.


Ist mir völlig wurscht.

Spid hat geschrieben:Die fristgerechte Abgabe des Antrags auf Höhergruppierung stand hier auch nie infrage. Es geht vielmehr um die Frage des Verfalls hieraus resultierender Ansprüche aufgrund mangelnder Geltendmachung.

Bezüglich eines späteren Antrages (nicht Höhergruppierungsantrag, das habe ich nicht geschrieben) stimmen wir mE auch überein, da dieser gestellt wird um die auszuübende Tätigkeit neu zu bewerten und dann entsprechend zu bezahlen. Dieser Antrag kann meines Wissens immer gestellt werden, da der AG, in den Fällen die ich kenne, nicht bei jeder neuen Tätigkeit seiner Prüfpflicht nachkommt. Eher ist es so, dass sich teilweise im Laufe der Zeit durchaus ein gravierender Unterschied zwischen Eingruppierung und tatsächlicher Tätigkeit ergeben kann. Mit dem oben genannten Antrag ist von mir nicht der von osteb gemeint, sondern das Tätigwerden eines AN, wenn er der Meinung ist, dass seine auszuübende Tätigkeit nicht mit seiner Eingruppierung übereinstimmt.


Ein solcher Antrag löst keinerlei Verpflichtung des AG aus, er ist in jeder Hinsicht ohne jede rechtliche Wirkung. TB sind entsprechend ihrer auszuübenden Tätigkeit eingruppiert, ein Tätigwerden des AG ist dazu nicht notwendig noch wäre der genannte Antrag in irgendeiner Form dazu geeignet, irgendwelche Ansprüche gegenüber dem AG auszulösen - nicht mal auf eine Antwort oder Kenntnisnahme. Zudem wirfst Du auszuübende und ausgeübte Tätigkeit stellenweise durcheinander, letztere ist unbeachtlich.


Nach meiner Meinung kann der der AN den von mir beschriebenen Weg zu gehen um seine Ansprüche durchzusetzen. Natürlich muss der AG darauf nicht reagieren und wenn er reagiert muss er nicht der gleichen Meinung sein wie der AN, dann muss es im Zweifel gerichtlich geprüft und festgelegt werden. In einer perfekten Welt sind alle Stellen richtig bewertet und eingruppiert und jeder macht nur was seine Stellenbeschreibung hergibt bzw. verlangt. Ich freue mich für Sie, da Sie offensichtlich in einer solchen Welt leben. Es sollte mehr Arbeitgeber wir Ihren geben.


Das ist kein geeigneter Weg, um Ansprüche durchzusetzen. Es ist auch höchst fatal, das zu glauben, da ein solcher „Antrag“ regelmäßig nicht dazu geeignet ist, auch nur die tarifliche Ausschlußfrist zu unterbrechen, siehe auch das o.g. Urteil. Stellen sind tariflich unbeachtlich und sie werden auch nicht eingruppiert, TB sind eingruppiert - und zwar stets richtig, da die Rechtsmeinung des AG die Eingruppierung nicht berührt.
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon tkr104 am 20.03.2018, 12:23

addict hat geschrieben:Zunächst danke für die schnelle Reaktion, allerdings wüsste ich nicht dass wir uns kennen und uns daher per du sind. Ich denke ich habe den nötigen Respekt entgegengebracht, das erwarte ich auch von anderen.


In deutschen Foren wird seit mehr als 20 Jahren gedutzt. Siezen ist hingegen ein, üblicherweise nicht höflich gemeinter, Ausdruck von Distanz. Man sollte sich mit den Regeln der Medien die man benutzt auch auseinandersetzen.
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon addict am 20.03.2018, 12:45

Hallo TKR104,

Grundsätzlich sehe ich das auch so, für mich hängt es vom Forum hab. Im Sparkassensektor ist es für mich üblich sich zu siezen. Da mache ich keinen Unterschied zwischen Online und Offline-Welt.
Aber wie gesagt, darüber sollte es hier nicht primär gehen.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen sind wir uns ja hoffentlich einig, dass der Antrag auf Höhergruppierung in 2017 gestellt werden musste und dann auch bearbeitet um umgesetzt wird. Und der AN verliert 6 Monate nach korrektem Antrag in 2017 auch seinen Anspruch nicht.

VG
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 20.03.2018, 13:25

Seinen Anspruch auf Höhergruppierung nicht, da er vom Handeln des AG unabhängig ist - und ohnehin unmittelbar durch Antragstellung erfolgt ist. Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis hingegen verfallen unter den Voraussetzungen des §37 Abs. 1 TVÖD.
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon atatat am 20.03.2018, 14:41

addict hat geschrieben:
atatat hat geschrieben:
addict hat geschrieben: atatat ist mE völlig zu überlesen.

Wenn du das Geld was dir zusteht verschenken willst, gerne.
So wie ich es verstanden habe (bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege), hast du wg. §37 6 Monate nach Antragstellung Zeit dein Geld einzufordern, ansonsten gibt es nur noch das Geld der letzten 6 Monate.
D.h. Antrag am 1.6.17 gestellt, kein Geld erhalten, Geld nicht eingefordert, so dass §37 ausgesetzt ist, Geld aus der Zeit 1.1.-1.9. futsch.
Wahrscheinlich werden viele AG es dann doch zahlen, ist dann allerdings freiwillig.


Ich war mir nicht sicher ob Sie tatsächlich ernsthaft Ihrem AG mit einem Inkassounternehmen gegenübertreten wollen, daher hielt ich die Aussage für nicht relevant.

Und nach meiner Meinung ist es egal wann der Antrag im letzten Jahr gestellt wurde, es wird immer rückwirkend zum 1.1.2017 gezahlt. Ausschlussfrist war der 31.12.2017, also alles was bis dahin eingegangen ist, wird (mit den bekannten Einschränkungen) rückwirkend zum 01.01.2017 bearbeitet. Daher ist es auch nachvollziehbar das der AG bis 31.12.2017 sammelt um den Aufwand für die Personalabteilung eventuell etwas zu verringern.


Nachtrag:
Wenn ich im Seminar richtig aufgepasst habe, bezieht sich das halbe Jahr auf Ansprüche die sich ergeben, wenn ich aufgrund neuer Tätigkeiten im Januar keine neue Entgeltstufe bekomme und ich im September den AG auffordere doch bitte mal neu zu prüfen und er daraufhin erst zu der Erkenntnis kommt dass eine neue Eingruppierung notwendig gewesen wäre, dann kann ich mE nur 6 Monate rückwirkend den Differenzbetrag einfordern (also Rückwirkend vom Antrag), dazu kann vielleicht jemand anders besser Auskunft geben, bzw. würde ich gern nochmal meine Unterlagen dazu sichten wollen

Haben Sie meine Ausführungen verständig gelesen?
Wenn der Antrag abgegeben wurde (egal wann im Jahr 2017) dann besteht für die Zeit ab 1.1.2017 der Anspruch auf das Geld.
Soweit klar. Dieser Anspruch entsteht mit der Abgabe des Antrages und ab diesem Zeitpunkt tickt (nach meinem Kenntnisstand) die §37 Uhr.
Der §37 bezieht sich auf alle Ansprüche, nicht nur auf Ansprüche die aufgrund neuer Tätigkeiten entstehen.
Insofern ist für viele einiges Geld (theoretisch) futsch, weil sie es nicht spätestens 6 Monaten nach Antragstellung eingefordert haben.
Und ja, ich würde einem Arbeitgeber, der mir mein Entgelt nicht auszahlt (nach entsprechenden Mahnungen und Fristsetzungen) auch ein Inkassounternehmen auf den Hals schicken.
Weiterhin sollte die Leute mal die Verzugszinsen einfordern (5% übern Basiszinsatz, also ~4,1% denke ich mal)
Warum soll ich einem AG, der 12 Monate verspätet mit seiner Arbeit beginnt was schenken? Deswegen, wenn Sie ihrem AG das Geld schenken wollen, das bleibt Ihnen unbenommen.

Sollten an meinen Ausführungen etwas falsch sein, freue ich mich auf Korrekturen und Richtigstellungen.
atatat
 
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon addict am 20.03.2018, 16:08

Hallo atatat,
um genau den Punkt geht es ja.
Und dort gehe ich mit Spid konform, sofern es sich um die Höhergruppierung gemäß EGO handelt, dass eben dort diese 6 Monatsuhr nicht tickt. Daher verschenkt man eben hier auch kein Geld. In allen anderen Fällen gebe ich Ihnen recht, da sollte es legitim sein, dass man das was einem zusteht auch einfordern kann und sollte.
VG
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon Spid am 20.03.2018, 16:22

Inwiefern soll ich derlei ausgeführt haben? Ich habe doch ganz klar zwischen der Höhergruppierung an sich und den Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis unterschieden - letztere können sich sehr wohl aus einer Höhergruppierung ergeben und tarifgemäß verfallen.
Spid
 
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Re: Antrag auf Überleitung in die neue Entgeltordnung

Beitragvon addict am 20.03.2018, 16:37

Spid hat geschrieben:Inwiefern soll ich derlei ausgeführt haben? Ich habe doch ganz klar zwischen der Höhergruppierung an sich und den Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis unterschieden - letztere können sich sehr wohl aus einer Höhergruppierung ergeben und tarifgemäß verfallen.


Hallo nochmals,

es ging doch aber um den konkreten Fall der neuen EGO.
Kernfrage war doch meines Erachtens:
Muss ich den Arbeitgeber 6 Monate nach Antrag auf Höhergruppierung nach neuer EGO in Verzug setzen bzw Gelder einfordern.

Meine und, zumindest dachte ich es, auch Ihre:
Nein, das muss der AN nicht tun. Er bekommt sein Geld rückwirkend ab dem 1.1.2017 egal wie lange der AG braucht um es endlich in seine Lohnbuchhaltung einzutragen.

VG
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