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kann es Nachteile geben?

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kann es Nachteile geben?

Beitragvon bienchenhonig am 11.01.2017, 18:01

Unsere Stadtverwaltung macht ihren Mitarbeitern ziemlich Angst, was den Antrag auf Höhergruppierung betrifft.
Es werden Sätze getätigt wie " der Antrag kann nicht zurück gezogen werden", " man soll sich das ganz genau überlegen" und " im schlimmsten Fall hat man sogar weniger ".
Sag wir mal der Antrag würde angenommen, dann könnten evtl. bestehende Zulagen weg fallen und man hat dadurch weniger Netto, trotz Höhergruppierung. Das verstehe ich.
Aber sagen wir den Antrag würde abglehnt werden, dann würde der Mitarbeiter doch seine Entgeltgruppe und Stufe weiterhin bekommen ohne eine Veränderung oder liege ich da falsch?
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Fatjoe am 11.01.2017, 18:16

Dafür müsste man zuerst wissen von welcher EG aus höhergruppiert werden soll und um welche Erfahrungsstufe es sich handelt.
Es kann je nach Erfahrungsstufe und Alter des TB (wenn er kurz vor der Rente ist) sein das eine höhergruppierung für ihn nachteilig wäre.
Würde mich aber deswegen nicht verrückt machen lassen. Die Gewerkschaften bieten Mitgliedern an das zu prüfen ob es für sie persönlich nachteilig wäre.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon bienchenhonig am 11.01.2017, 18:18

Bis 2016 war er in der E9 Stufe 5. Überleitung in E9a Stufe 6. Rente ist noch 25 Jahr weg.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Spid am 11.01.2017, 18:20

bienchenhonig hat geschrieben:Unsere Stadtverwaltung macht ihren Mitarbeitern ziemlich Angst, was den Antrag auf Höhergruppierung betrifft.
Es werden Sätze getätigt wie " der Antrag kann nicht zurück gezogen werden", " man soll sich das ganz genau überlegen" und " im schlimmsten Fall hat man sogar weniger ".
Sag wir mal der Antrag würde angenommen, dann könnten evtl. bestehende Zulagen weg fallen und man hat dadurch weniger Netto, trotz Höhergruppierung. Das verstehe ich.
Aber sagen wir den Antrag würde abglehnt werden, dann würde der Mitarbeiter doch seine Entgeltgruppe und Stufe weiterhin bekommen ohne eine Veränderung oder liege ich da falsch?


Du liegst richtig. Weitere Informationen sind zur Beantwortung der Frage unnötig.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Frisko_der_Nasenbaer am 11.01.2017, 18:51

Das kann keiner sagen!
Bei uns haben die auch sowas gemacht.
Auf der einen Seite, muss man Mutig sein, sowas anzutreiben. Beantragen sollte man aber alles können, ob man damit durchkommt ist eine zweite Sache. Und ob es clever ist, eine dritte Sache. Also wie es sich auswirkt auf zukunftiges Verhalten des Arbeitgebers.
Denn wenn es einen "gut" geht, dann wollen manche Leute, gerade im Öffentlichen Dienst, das es einen noch besser geht. Wer 19 Säcke Gold hat, der will den 20ten auch noch haben.
Und irgentwann wird die ganze Sache, dann so teuer, wenn 20 Mann, dies beantragen, und damit durchkommen, das die überlegen, den Resetknopf" zu drücken, den ganzen Laden zu privatisieren oder Personal abzubauen.
Man kann bei vielen Sachen nicht sagen, das ist nun richtig!, weil da zuviele Variablen drin sind. Andererseits, kann man auch Geld verschenken, was man weg hat, hat man weg, so kann man auch denken, was kommt das kommt. Wenn ich nun 55 Jahre alt wäre, würde ich eher das denken! Wäre ich 25, würde ich eher, das erstere denken.

Ich habe viel geschrieben hier, aber ich selber komme da auch nicht zu einen festen Urteil! Man sollte aber auf die "kalte Progression" aufpassen, also das man mehr Geld bekommt zwar, aber nicht mehr Netto hat. Früher war das ja mal so.
Jeder weiß, es gelten manchmal andere, absurde, bürokratische Spielregeln im Öffentlichen Dienst. Es gibt da Vorgesetzte, die selber nur Angestellte sind, und darum ist denen auch viel egal, was einen privaten Chef nicht egal wäre.

Keine Lust mehr, das wollte ich nur mal schreiben hier.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Chefbastler am 11.01.2017, 19:05

Fatjoe hat geschrieben:Die Gewerkschaften bieten Mitgliedern an das zu prüfen ob es für sie persönlich nachteilig wäre.


Gibt es auch Beratungsmöglichkeiten für Nicht-Gewerkschaftler?
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Gerda Schwäbel am 11.01.2017, 19:19

Frisko_der_Nasenbaer hat geschrieben:Keine Lust mehr, das wollte ich nur mal schreiben hier.

Besser wäre es gewesen, gar nichts zu schreiben!
Frisko_der_Nasenbaer hat geschrieben:Man sollte aber auf die "kalte Progression" aufpassen, also das man mehr Geld bekommt zwar, aber nicht mehr Netto hat. Früher war das ja mal so.
Ja, von 1991 bis 1993 konnte es bei selteneren Konstallationen so etwas geben, spielt also schon mehr als 20 Jahre keine Rolle mehr und hat(te) mit der "kalten Progression" überhaupt nichts zu tun.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Spid am 11.01.2017, 19:22

@Chefbastler: Ich denke, ein Fachanwalt oder ein Steuerberatungsbüro sollte die entsprechende Dienstleistung erbringen können.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon Chefbastler am 11.01.2017, 19:23

Spid hat geschrieben:@Chefbastler: Ich denke, ein Fachanwalt oder ein Steuerberatungsbüro sollte die entsprechende Dienstleistung erbringen können.

Na dann muss ich wohl mal checken, ob das von meiner Rechtsschutzversicherung gedeckt ist... Danke.
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Re: kann es Nachteile geben?

Beitragvon atatat am 11.01.2017, 21:14

Frisko_der_Nasenbaer hat geschrieben:Das kann keiner sagen!

Doch es läßt sich ausrechenen ob und wann man nach dem aktuellen Stand der Entgelttabellen dauerhaft mehr Geld haben wird.
Frisko_der_Nasenbaer hat geschrieben:Ich habe viel geschrieben hier, aber ich selber komme da auch nicht zu einen festen Urteil! Man sollte aber auf die "kalte Progression" aufpassen, also das man mehr Geld bekommt zwar, aber nicht mehr Netto hat.
Autsch!
Das war wann so? Durch eine Gehaltserhöhung weniger Geld? Durch kalte Progression?
Never! Bitte nicht solche Unwahrheiten verbreiten.
Bei einer Lohnerhöhung in Höhe der Inflationsrate kommt es zu einer Reallohnabsenkung aufgrund der Steuer-Progression.
Aber wenn man keine Lohnerhöhung hat, dann hat man noch weniger Reallohn.
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