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EG 9 a/b/c

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EG 9 a/b/c

Beitragvon Brina90 am 16.03.2017, 16:34

Hallo,

ich hatte schon mal hier rein geschrieben, allerdings mit etwas weniger Informationen. Nun habe ich mehr, folgende Situation:

Ich habe einen unbefristeten Vertrag mit der Stadt.

Im Jobcenter erhielt ich die EG 9, Anfang 2013 wurde ich unbefristet einer Stelle zugewiesen.

Ende 2013 wechselte ich die Stelle (ebenfalls EG 9) in ein Vorzimmer als Mutterschafts-|Elternzeitvertretung diese wäre gegangen von Dezember 2013 bis Februar 2016.

Allerdings bin ich selber im Januar 2016 in Mutterschutz gegangen und befinde mich aktuell noch in Elternzeit, voraussichtlich noch bis Februar 2019.

Die Stelle im Vorzimmer auf der ich gesessen habe, wurde nun von einer völlig anderen Person eingenommen. Die Person, für welche ich Vertretung gemacht habe, ist bereits seit Februar 2016 zurück, allerdings nicht mehr auf ihrer alten Stelle.

Nun schickt mir das Personalamt ein Schreiben, in welchem steht, dass ich in 9a eingewiesen werde (Antrag auf B möglich).

Soweit so gut...

Eine Kollegin von mir, welche ebenfalls im JC die EG 9 bekam, dann Krankheitsvertretung (ggf überplanmäßig, dass weiß ich leider (noch) nicht) im Vorzimmet gemacht hat, anschließend in Elternzeit ging und dann wieder zurück kam - auf eine EG 8 Stelle (natürlich trotzdem Bezahlung nach EG9) wird vom Personalamt angeboten EG 9b mit Antrag auf c.

Also wird es bei ihr im Prinzip aufs JC zurück geführt...

Und bei mir? Ich meine Stichtag der Überleitung war doch der 31.12.2016, bis dahin war ich ja eigentlich keine Vertretung mehr.

Was nach der Vertretung mit mir passiert wäre war ungeklärt - eben dahin, wo was frei ist ;-).

Wie geschrieben, die Stelle im VZ war befristet, die im JC unbefristet und zum Stichtag war ich schon in Elternzeit. Der Kollegin bieten sie die 9b an.

Habe ich eine Chance, auch die 9b zu erhalten?

Vielen Dank fürs durchlesen!!
Brina90
 
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Spid am 16.03.2017, 16:47

Gem. §12 Abs. 2 Satz 1 TVÖD begründet eine vorübergehend auszuübende Tätigkeit keine Eingruppierung, mithin ist die Vertretungstätigkeit unbeachtlich für Eingruppierung und Überleitung.
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Nethan94 am 16.03.2017, 16:47

Der Fall der Kollegin könnte sich eventuell darauf begründen, dass der Vertrag für das Jobcenter der ursprüngliche unbefristete Arbeitsvertrag war. (Dies wäre in dieser Theorie eine 9b-9c Stelle)

Die Kollegin hat aufgrund von Personalmangel eine Vertretung im Vorzimmer gemacht unter der Voraussetzung, dass sie weiterhin bezahlt wird, als wenn Sie im Jobcenter arbeitet. Kurzfristige Stellvertretung ohne Änderung der allgemeinen Tätigkeiten/Änderung des Arbeitsvertrages/Abschluss eines zusätzlichen befristeten Arbeitsvertrages. Gem. §12 Abs. 2 Satz 1 TVÖD begründet eine vorübergehend auszuübende Tätigkeit keine Eingruppierung. Daraufhin musste Sie in den Mutterschutz. Beide Stellen wurden neu besetzt. Man hat nach der Rückkehr aus dem Mutterschutz/Elternzeit Anspruch auf eine vergleichbare Stelle(nicht gleiche Stelle!). Da diese zu diesem Zeitpunkt nicht frei war hat man Ihr angeboten sie auf eine EG 8 Stelle zu setzen unter Bezahlung der alten Stelle. So kam es dann auch dazu, dass sie jetzt die Möglichkeit hat von 9b auf 9c zu springen. (!!ALLES REINE SPEKULATION!!)

Dies spielt für Ihren Fall leider keine Rolle.

Wichtig ist, was für Ihre weitere Beschäftigung vereinbart ist oder war. Wurden dazu keine Regelungen getroffen und ergibt sich dies nicht aus dem Arbeitsvertrag, so würde ein Schreiben an das Personalamt bezüglich der Frage der weiteren Beschäftigung nach dem Mutterschutz/Elternzeit helfen. Ein Gespräch könnte auch aufklären, warum sie nach EG9a übergeleitet wurden, obwohl die Befristung abgelaufen ist.
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Brina90 am 16.03.2017, 17:13

Und wer hat nun recht? ;-)
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Nethan94 am 16.03.2017, 17:20

Brina90 hat geschrieben:Und wer hat nun recht? ;-)

Da wir im Grunde das Gleiche gesagt haben: beide

Spid geht bei Ihrer vor der Mutterzeit betriebenen Tätigkeiten von einer Stellvertretung aus( oder zumindest so etwas in der Art). Ich habe es so verstanden, dass Sie sich auf die Stelle beworben haben und weder danach zurück wollten, noch das es so vereinbart wurde.

Das bedeutet die Eingruppierung bestimmt sich aus der Tätigkeit, die Sie nach dieser befristeten Zeit hätten ausführen sollen(meine Ansicht).
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Brina90 am 16.03.2017, 17:29

Die Kollegin und ich hatten beide einen Umsetzungsantrag gestellt. Also beide in der gleichen Situation.

Wobei es bei mir eher drum ging, etwas neues Kennenzulernen, ich könnte mir durchaus vorstellen irgendwann ins JC zurück zu kommen.

Die Kollegin möchte definitiv nicht mehr ins Jobcenter.

Gut, dass ist natürlich alles egal.

Aber vielleicht können Sie mir mit der Antwort UMSETZUNGSANTRAG weiterhelfen :-)
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Spid am 16.03.2017, 17:37

Tariflich sind weder eine "Umsetzung" noch ein entsprechender Antrag vorgesehen.
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Re: EG 9 a/b/c

Beitragvon Brina90 am 16.03.2017, 18:51

Und das bedeutet Spid?

Sorry!
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