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Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

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Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon pesi am 09.08.2017, 11:36

Hallo ,
ab wann ( wieviel Wochen ) muß ein ( Ruf -) Bereitschaftsplan zb. für den Winterdienst denn bekannt gegeben werden?
In unserer Stadt haben wir im Sommer ein mehrtägiges Fest an dem wir Dienst haben, allerdings ohne Plan. Die letzten 10 Jahre war immer Freitag Nachmittags und immer das ganze Wochenende Dienst , allerdings ohne genaue halbwegs genaue Zeitangabe. Manchmal waren es 8-10 Std. , dann wieder wurde man ohne Vorwahrnung nach 5Std. nach Hause geschickt oder in die Mittagspause und sofort danach nach Hause. Wie - wo wird sowas geregelt? Brauchts da auch einen Ruf -Bereitschaftsplan ? Wie ist das bei Euch geregelt?

Danke für Eure Hilfe pesi
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Controller am 09.08.2017, 12:34

Na ja, dass es im Winter schneien kann ist klar. Ob hingegen die konkrete Gefahr eines Wintereinbruchs besteht, kann man (Sepp Haslingers Königskerzenorakel und Opas juckender Hüfte zum Trotz) seriös erst maximal eine Woche vorher einschätzen. Und erst wenige Tage vorher kann man dann entscheiden, ob es eine eingeschränkte oder eine umfassende Bereitschaft geben wird, was aber immer noch je nach Unwetterwarnung geändert werden kann.
Wie man eine konkrete Winterdienstbereitschaft Wochen im voraus planen kann, ohne die Personalkosten ausufern zu lassen, entzieht sich meiner Vorstellung.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Knaller am 09.08.2017, 13:05

Ich bekomme gerade den Zusammenhang zwischen Winterdienstplan und Sommerfest nicht hin.
Das eine ist fix und planbar, beim anderen plant das der liebe Gott ohne Abstimmung mit seinen irdischen Vertretern.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Spid am 09.08.2017, 13:11

Die Arbeitsgerichtsbarkeit hielt bislang überwiegend eine Viertagesfrist in Analogie zu §12 Abs. 2 TzBfG für eine angemessene Ausübung des Direktionsrechts des AG im Hinblick auf eine zeitliche Konkretisierung der Erbringung der Arbeitsleistung.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Controller am 09.08.2017, 13:45

Das klingt auch sehr viel vernünftiger und wirtschaftlicher als die Planung für Wochen im Voraus.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon pesi am 10.08.2017, 18:26

Hallo , vielen Dank für Eure Antworten.
Mir geht es darum , daß man evtl. einen Winterurlaub , ein Lokal an den Feiertagen, oder das Wochenende bzw. Tage am Wochenende planen könnte, ohne auf dem " Stuhl " zu sitzen und zu warten ob man jetzt Dienst hat oder nicht oder vielleicht doch , aber nicht so lang und macht mal Mittag oder doch nicht?
Danke Euch pesi
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Spid am 10.08.2017, 18:33

Einen Winterurlaub kann man ja problemlos machen, einfach Erholungsurlaub einreichen - eine Ablehnung eines jetzt beantragten Urlaubs mit der Begründung "könnte sein, daß wir den AN in Rufbereitschaft versetzen möchten" dürfte einer arbeitsgerichtlichen Überprüfung kaum standhalten.

Sofern es sich bei der Mittagspause um eine Ruhepause i.S.d. §4 ArbZG handelt, kann dieses Problem nicht bestehen, da sie ihrer zeitlichen Lage und Länge nach spätestens bei Arbeitsbeginn des jeweiligen Tages feststehen muß.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon Onza am 11.08.2017, 06:29

Mir ist dieses Problem auch bekannt und ich unterstütze den Vorschlag von Spid. Die Mitarbeiter sind leider viel zu zurückhaltend. Wenn der Antrag genehmigt wird - Problem gelöst.

Bei uns im Hause wird für den Winterdienst schon im Sommer bekanntgegeben, wer wann in Rufbereitschaft gesetzt wird, falls die Witterungsverhältnisse dies erforderlich machen.
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Re: Bereitschaftsplan-wann muss der bekannt sein?

Beitragvon egotrip am 11.08.2017, 10:45

In Schleswig-Holstein ist es z.B. so, das der Winterdienst durch einen eigens dafür eingerichteten TV Winterdienst geregelt ist.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 7aRn_KNXjQ
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