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Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

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Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

Beitragvon Robert81 am 03.01.2018, 23:42

Hallo zusammen.
Ich habe folgende Frage. Seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn 1998 bin ich im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Am 01.09.2017 haben meine Frau und ich Nachwuchs von Zwillingen bekommen. Ich habe direkt im ersten Lebensmonat der Knirpse, also von 01.09.-30.09.2017 den ersten Teil meiner Elternzeit angetreten. Nun zu folgendem Problem. Mit der Dezember Abrechnung sollte normalerweise die LOB Bezahlung erfolgen, diese belief sich in den letzten Jahren immer so auf ca 800€ brutto (Gießkannen-Prinzip). Leider habe ich diese nicht erhalten. Auf Nachfrage in unserer Lohnstelle wurde mir gesagt, dass der Bezugsmonat der LOB Bezahlung der September sei und da ich den ganzen Monat in Elternzeit war, hätte ich keinen Anspruch.
Ich finde dies eine absolute Diskriminierung. Heißt dass, wenn ich die Elternzeit im zweiten Lebensmonat genommen hätte oder gar die Knirpse 4 Wochen eher zur Welt gekommen wären ich die Leistungsprämie erhalten hätte?
Kann mir da jemand weiter helfen, der eventuell gleiche Erfahrungen gemacht hat?
Danke im Voraus....
Robert81
 
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Re: Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

Beitragvon Kat am 04.01.2018, 06:30

Das kann hier keiner wissen, weil wir die Dienstvereinbarung Deiner Behörde zum LOB nicht kennen.
Kat
 
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Re: Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

Beitragvon MrRossi am 04.01.2018, 12:45

Ich kann mir nicht vorstellen dass so eine LOB Vereinbarung getroffen wurde.
Der Anspruch ergibt sich bestimmt nicht aus einem Abrechnungsmonat.
Was wäre dann z.B im Falle von Krankengeldzahlung?
Bei uns ist maßgeblich die Beschäftigung von mind. einem halben Jahr.
MrRossi
 
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Re: Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

Beitragvon Amti13 am 04.01.2018, 16:30

Ich hatte auch Elternzeit und habe es trotzdem Anteilig erhalten.
Amti13
 
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Re: Leistungsorientierte Bezahlung bei Elternzeit

Beitragvon ronaan am 10.01.2018, 14:42

Ich habe ja meiner Frau bei beiden Kindern befohlen, das Kind auf gar keinen Fall am Monatsersten zu bekommen.

Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen dass eine Dienstvereinbarung oder Betriebsvereinbarung eine derartige Formulierung rechtssicher enthalten kann. Das LOB ist ja ein Entgeltbestandteil und zwar nicht für einen Monat sondern für einen längeren Betrachtungszeitraum. Das Angestelltenverhältnis bestand ja auch im September, es ruhte allerdings. Gibt es einen Betriebs-/Personalrat? Betriebliche Kommission?

P.S. wurde auch 1/12 Urlaub gekürzt? Der Monatserste ist wirklich ein Scheisstermin. Sorry.
ronaan
 
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