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Gleichstellung von Zeugnissen

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Gleichstellung von Zeugnissen

Beitragvon wenwirer am 12.02.2018, 09:45

Ich habe hier ein Zeugnis über das Bestehen der Laufbahnprüfung für den mittleren Fernmeldedienst (Deutsche Bundespost).
Auf der Rückseite des Zeugnisses ist vermerkt, dass es gemäß "Verordnung zur Gleichstellung von Zeugnissen...." (Bundesgesetzblatt I, S 1233 vom 24.4.1987) mit den Zeugnissen über das Bestehen der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte gleichgestellt wird.
So weit alles klar, nur unser Personalamt will es nicht anerkennen.
Nach den heutigen Anforderungen an den Angestelltenlehrgang sei das nicht mehr vertretbar.
Für mich ist die Verordnung maßgebend.
Wie seht ihr das?
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Re: Gleichstellung von Zeugnissen

Beitragvon nadinini am 12.02.2018, 10:02

In wiefern bedeutet es denn anerkennen?

Du bist dort schon angestellt? Welche Folgen hat es denn für dich das sie dieses nicht anerkennen bzw. was erhoffst du dir denn durch die Anerkennung?
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Re: Gleichstellung von Zeugnissen

Beitragvon wenwirer am 12.02.2018, 10:10

Es geht darum, ob sich jemand mit diesem Zeugnis auf eine Stelle bewerben kann, für die eine Abschlussprüfung als Verwaltungsfachangestellter gefordert wird.
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Re: Gleichstellung von Zeugnissen

Beitragvon nadinini am 12.02.2018, 10:22

Also sicher bin ich mir da nicht, aber ich würde sagen, da es keine andere Verordnung diesbezüglich gibt gilt dieser weiterhin als gleichgestellt.

Aber selbst wenn die dann sagen "ok dann erkennen wir das an" und die Bewerbung zulassen. Zeigt es ja schon vorab das Ihnen die gezielte Vfa Ausbildung wichtig wäre, und wo ein Wille ist ist auch ein Weg, also finden sie andere Gründe warum sie sich für einen anderen Bewerber entscheiden könnten.
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Re: Gleichstellung von Zeugnissen

Beitragvon Ikanao am 14.02.2018, 22:11

So wie ich die Sachlage sehe, ist vom Verordnungsgeber entschieden worden, dass du so zu stellen bist, als hättest du eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter abgeschlossen.

Dass das nach Ansicht deines Arbeitgebers nach den heutigen Anforderungen an den Angestelltenlehrgang nicht mehr vertretbar ist, ist irrelevant, da die Entscheidung darüber anderweitig getroffen worden ist.

Die Aussage ist ohnehin merkwürdig. Denn konsequenterweise müsste man dann auch denjenigen, der zum damaligen Zeitpunkt eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter absolviert hat, heute als unqualifiziert ansehen.

Im Übrigen wäre, wenn man obigem nicht zustimmt, noch zu überdenken und zu prüfen, ob anderweitig, etwa durch Berufserfahrung, ein vergleichbarer Kenntnisstand mit einem Verwaltungsfachangestellten erreicht worden ist.
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