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Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

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Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon larisbo am 30.05.2017, 13:09

Guten Tag,
ich werde dieses Jahr meine Ausbildung beenden und Beamtin auf Probe.
Vor der Ausbildung habe ich beim Amtsarzt alles bestanden es war nichts auszusetzen.
Jetzt möchte ich wissen ob ich vor der Ernennung zur Beamtin auf Probe erneut zum Amtsarzt muss,erneut Erklärungen abgeben muss und das Führungszeugnis ?
Also qausi alles was vor der Ausbildung verlangt wurde erneut ?
Ich bin aus NRW.
Wie oft muss man denn zum Amtsarzt und das Führungszeugnis abgeben?
Ohne das was vorgefallen ist(keine langen Krankheitstage etc.)
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon Kurbalin am 31.05.2017, 07:14

Führungszeugnis sollte sich eigentlich erledigt haben. Amtsärztliche Untersuchungen stehen zu folgenden Meilensteinen an:

- Verbeamtung auf Probe
- Verbeamtung auf Lebenszeit

Und das hat überhaupt nichts mit den tatsächlichen Krankheitstagen zutun. Der Dienstherr versucht sich damit ein Bild zu verschaffen, ob absehbar ist, dass du vor Pensionseintritt dienstunfähig wirst. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit wird er dich schließlich so schnell nicht mehr los...
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon CaroimExil am 31.05.2017, 08:32

Hallo - ich bin ab morgen Beamter auf Probe. Habe somit alles gerade durch.

Führungszeugnis brauchte ich nicht einzureichen. Eine amtsärztliche Untersuchung stand allerdings erneut an. Glücklicherweise verlief sie bei mir komplikationslos.

Die Amtsärztin hat mir erklärt, dass es von Behörde zu Behörde unterschiedlich ist, ob man vor der Verbeamtung auf Lebenszeit nochmal hinmuss. Manchmal muss man wohl hin, wenn man viele Krankheitstage hatte.

Unser Personaler hat mir erklärt, dass nur die Leute nochmal hinmüssen, die die volle Probezeit "absitzen" müssen. Also volle 3 Jahre oder sogar länger. Bei wird die Probezeit auf ca. 1,5 Jahre verkürzt. Somit muss ich nicht mehr hin, außer ich habe viele Krankheitstage.

Am besten mal beim zuständigen Personalsachbearbeiter nachfragen. Dafür sind die ja da.

Aber ganz ehrlich: soooo schlimm ist der Amtsarztbesuch auch nicht...
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon larisbo am 31.05.2017, 12:53

Vielen Dank für die Antworten.
Konntest du dir was anrechnen damit die Probezeit verkürzt wird oder wurde das so festgesetzt ?
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon CaroimExil am 01.06.2017, 05:53

Guten Morgen,

mir wurde die Zeit angerechnet, die ich schon auf der Stelle verbracht habe, die ich nun auch weiter innehabe - nur als Angestellte.
Bei uns ist es so, dass man nach dem Referendariat zunächst zwei Jahre befristet beschäftigt ist. Nennt sich bei uns "Gewährleistungsbeamter", es kann aber sein, dass das kein korrekter Begriff, sondern Umgangssprache ist. In der Zeit zahlt der Arbeitgeber weder Renten- noch Arbeitslosenversicherung für den Angestellten, "weil er ja eh in zwei Jahren verbeamtet wird". Wechselt man den Arbeitgeber, wird nachversichert. Das habe ich alles so unterschrieben.

Es sind am Ende nicht immer genau 2 Jahre, bis verbeamtet wird, bei mir waren es genau 20 Monate. Diese 20 Monaten habe ich aber schon auf der Planstelle gearbeitet (wenn ich das nun richtig ausdrücke - auf jeden Fall gabs die Stelle schon). Von den normalerweise 3 Jahren Probezeit wird die Zeit abgezogen, die ich diese Stelle inne hatte. Bei mir somit 36 Monate - 20 Monate = 16 Monate.

1 Jahr ist aber Mindestprobezeit - zumindest hier bei uns.

Was für eine Ausbildung hast du denn gemacht? Alles Gute und einen schönen Tag!
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon Insider2 am 01.06.2017, 06:08

Moinsen ....

zu der genannten Thematik hab ich einen interessanten Sachverhalt:

Beamter/in auf Wiederruf (ohne AA) --> Referendariat beendet --> BaP (mit AA - Nachuntersuchung bei Verbeamtung auf Lebenszeit festgestellt/angeordnet). Bei Ende Probezeit hat der/die Person natürlich damit gerechnet eine erneute AA-Vorladung zu bekommen um BaL zu werden! Pustekuchen ... Urkunde zur BaL mit entsprechendem Bescheid und das war es.

Wie sich im nachhinein rausstellte, soll das wohl beim entsprechenden Dienstherrn bzw. Ministerium derzeit kein Einzelfall sein ...

Schlägt da die Personalgewinnungsproblematik durch ? Keine Lust auf Rechtstreit im Ministerium ?

Meinungen von euch ?

MfG
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon larisbo am 01.06.2017, 13:57

Ich absolviere den Laufbahnlehrgang im mittleren Dienst bei einer Kommune
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon 17325 am 04.06.2017, 22:55

Wegen der mehrmaligen Verwendung des Wortes in den vorherigen Posts - schreibt man "Widerruf" zwischenzeitlich mit "ie"?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Beamter_(Deutschland)
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon yamato am 06.06.2017, 05:39

Das ist Internetdeutsch.
Siehe auch

Entgeld (t)
und
Standart (d)
yamato
 
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Re: Beamte auf Wiederruf-Verbeamtung auf Probe

Beitragvon 17325 am 06.06.2017, 14:23

yamato hat geschrieben:Das ist Internetdeutsch.
Siehe auch

Entgeld (t)
und
Standart (d)
Achso. Gilt dann wohl auch für die Regeln der Interpunktion. Bin in den 60-iger Jahren eingeschult worden und habe die Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 einschließlich der Überarbeitungen von 2004, 2006 und 2011 mitmachen müssen - da vergesse ich schon mal was oder habe Wissenslücken ;).
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