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KV der Mutter nach Geburt des Kindes

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KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon versuch am 10.06.2017, 13:17

Bin Beamter, wir bekommen bald Nachwuchs. Meine Frau hat zuvor TZ gearbeitet und war gesetzlich versichert.
Muss Sie nun nach der Geburt privatversichert werden oder kann sie kostenlos in der gesetzlichen bleiben und wenn ja, wie lange (die gesamte Elternzeit, nur während des Mutterschutzes...)?
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon 17325 am 10.06.2017, 15:49

http://www.finanztip.de/krankenversicherung-elternzeit/
http://www.finanztip.de/pkv/pkv-kinder/
Unser Kind ist über den Vater familienversichert in der GKV und für stationäre Krankenhausaufenthalte wurde eine private Zusatzversicherung (20 % - kostet (einschließlich einem Krankenhaustagegeld i. H. von rund 20 €) monatlich ca. 2 €) für Chefarztbehandlung und 2-Bett-Zimmer abgeschlossen. Für stationäre Krankenhausaufenthalte besteht ein Anspruch von 80 % bei der Beihilfe (über die Mutter (Beamtin).
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon versuch am 10.06.2017, 20:42

Danke.

Aber das ist eine völlig andere Situation.

Hier ist der Vater Beamter u. Besserverdiener, die Mutter in Elternzeit.
Sie war zuvor gesetzlich versichert.
Und um die Versicherung der Mutter während der Elternzeit geht es. ;)
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon maxabat am 11.06.2017, 05:02

Wenn sie pflichtversichert ist (bei Teilzeit vermutlich der Fall), kann sie während der Elternzeit kostenlos gesetzlich versichert bleiben. Solange das Einkommen unter einer bestimmten Grenze (im BW 10000€ Pro Jahr) besteht alternativ Anspruch auf Beihilfe
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon versuch am 11.06.2017, 08:19

Super danke.
Da bist du dir sicher?

Ich hatte befürchtet, dass dies nur in einer familienversicherung gehen würde und sie deswegen kostenpflichtig versichert werden muss.

Als tipp, wer es nicht weiss :
Beihilfe bekommt man auch, wenn die Frau gesetzlich pflichtversichert ist u. weniger als 10000 Euro verdient, z. B. bei Zuzahlung von Medikamenten.
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon Rantanplan am 12.06.2017, 06:40

Hallo Zusammen,

ich gehe mal davon aus, dass der Mann Beamter und die Frau Angestellte ist, richtig?

Hier wäre es so, dass die Frau während der Elternzeit gesetzlich pflichtversichert ist. Die Kinder können in der Regel bei der Frau in der Familienversicherung bleiben (somit keine Zusatzkosten).
Vorausgesetzt, dass der Mann als Beamter weniger als die als die Pflichtversicherungsgrenze (2017 = 57.600 €) in der Krankenversicherung verdient (Zulagen für Familie müssen abgezogen werden). Wenn er darüber liegt, müssten die Kinder in die PKV, die Frau wäre weiterhin in der GKV pflichtversichert.

http://www.versicherungspflichtgrenzen. ... enzen.html

Ob die Frau zusätzlich noch beihilfefähig wird, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Bsp. ist es in NRW so, dass wenn die Frau weniger als 18.000 € Einkommen hat Sie auch einen Beihilfeanspruch hat, was schon mal ganz nützlich sein kann wenn die gesetzliche Krankenversicherung etwas nicht übernimmt, bekommt man ggf. etwas von der Beihilfe.

Ohne Obligo.
Zuletzt geändert von Rantanplan am 12.06.2017, 06:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KV der Mutter nach Geburt des Kindes

Beitragvon Kurbalin am 12.06.2017, 06:43

Wir waren in der gleichen Situation (ich Beamter, Frau in Teilzeit gearbeitet, Nachwuchs bekommen). Während der Elternzeit ist man von den Krankenversicherungsbeiträgen befreit. Wir haben unser Kind dann auch über meine Frau in der Familienversicherung versichert. Nach der Elternzeit muss sie nur wieder berufstätig werden, weil sonst beide über die Beihilfe und PKV mitversichert werden müssen. Für die Aufnahme in die Familienkasse fragt die GKV natürlich nach den Einkommensverhältnissen.
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