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[BW]Sinnvollster Einstieg nichttech. Dienst =>Altersgrenze

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[BW]Sinnvollster Einstieg nichttech. Dienst =>Altersgrenze

Beitragvon paulvandyk am 17.12.2017, 13:10

Guten Tag, ich möchte mich beruflich umorientieren mit dem Ziel Verbeamtung auf Lebenszeit (Verwaltung einer Kommune oder Land).

Aktuell bin ich 36 Jahre alt, kfm. Ausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung.

Eigentlich wollte ich den Studiengang Dipl. Verwaltungswirt oder Bachelow of Public Administration beginnen. Jedoch bin ich für 2018 zu spät dran.

Nun könnte ich mich auf den mittleren Dienst bewerben um irgendwann ggf. in den gehobenen Dienst aufzusteigen oder eben bis 2019 warten. Zum Studienbeginn wäre ich dann jedoch schon 38. In Baden-Württemberg wird nur bis 42 verbeamtet.

Was zählt als Altersgrenze? Verbeamtung auf Lebenszeit oder Verbeamtung auf Probe?
Wie realistisch ist eine Verbeamtung direkt nach der Ausbildung/Studium?
Was wäre nach eurer Meinung der sinnvollere Weg?
Vielleicht noch eine Alternative zum erreichen des gehobenen nichttechnischen Dienst?

Danke Vorab.
paulvandyk
 
Beiträge: 1
Registriert: 17.12.2017, 12:58

Re: [BW]Sinnvollster Einstieg nichttech. Dienst =>Altersgren

Beitragvon Skedee Wedee am 18.12.2017, 16:30

Du möchtest Dich also beruflich umorientieren, weißt aber noch nicht einmal in welche Richtung - Hauptsache Verbeamtung. Egal ob Landes- oder Kommunaldienst. Sorry, vielleicht sollte Dir erst einmal bewusst werden, was Du zukünftig überhaupt arbeiten möchtest.

Aber um Deine Fragen zu beantworten:

- Ausbildung mittlerer Dienst ist möglich

- die Übernahme danach: kommt darauf an, wie Du Deine Staatsprüfung ablegst und ob Bedarf besteht

- Verbeamtung mit Deiner jetzigen Ausbildung und Berufserfahrung: höchst unwahrscheinlich, da keine Laufbahnbefähigung

- nach der Ausbildung zum Beamten im mittleren Dienst in den gehobenen Dienst: es gibt mehrere Wege: nochmaliges Studium für den geh. Dienst -> damit verschenkst Du Zeit, wenn Du es nicht bereits 2019 studierst. Aufstieg vom mittleren in den geh. Dienst -> da gibt es einige Hürden und ist nicht so ohne, hängt auch vom Dienstherrn ab.

- die Altersgrenze ist Humbug. Das ist eine haushaltsrechtliche Vorschrift nach der LHO. Das bedeutet, dass Dich grundsätzlich keine Landesbehörde übernimmt, wenn Du 42 Jahre alt bist.

Aber zunächst einmal solltest Du den Einstellungstest in Kehl oder Lubu ablegen... Dann benötigst Du nach dem erfolgreichen Studium auch noch eine Beamten-Planstelle. Ist die nicht gegeben, wird es auch nichts mit der Verbeamtung.
Skedee Wedee
 
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