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[allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

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[allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon HerrDT am 19.12.2017, 11:17

Hallo zusammen,

ich bin gerade ein wenig am sondieren, wie ich mich ab Beginn der Ausbildung versichern werde.
Natürlich möchte ich mich am liebsten privat versichern. Leider gilt in dieser Zeit ja die Öffnungsklausel noch nicht. Ich habe eine (kleine) Vorerkrankung (keine Behandlung, keine Medikamente).

Könnt ihr mir irgendwelche Tipp´s geben, welche Krankenversicherer recht kulant sind oder großzügig Kunden aufnehmen?

Ich möchte vermeiden, dass ich in den zwei Jahren in der GKV zu bleiben muss.

Wie schaut es mit der Debeka oder der Huk aus?
HerrDT
 
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Re: PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon Skedee Wedee am 19.12.2017, 11:56

Wie Du recht erkannt hast, gilt die Öffnungsaktion der PKV nicht für Widerrufsbeamte:

https://www.pkv.de/service/broschueren/ ... ge.pdb.pdf

Jedoch steht Dir zumindest der Basistarif offen und als Probebeamter später dann wiederum die Öffnungsaktion der PKV.

Vorab würde ich mir bei verschiedenen Versicherern ein unverbindliches Angebot mit Deiner Vorerkrankung unterbreiten lassen. Nicht direkt einen Antrag stellen! Sollte dieser nämlich abgelehnt werden, ist die Ablehnung bei weiteren Versicherungsanträgen bei anderen Versicherungsgesellschaften in der Regel anzugeben.
Skedee Wedee
 
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Re: [allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon clarion am 05.01.2018, 11:27

Hallo,

ich würde mich während der Ausbildung nur dann privat krankenversichern, wenn eine Übernahme nach der Ausbildung garantiert ist. Du hast nämlich kein automatisches Rückkehrrecht in die GKV, wenn Du nicht direkt im Anschluss an die Ausbildung ein verbeamteter Job bzw. ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis winkt. Wenn man nicht mehr beihilfeberechtigt ist, lohnt sich die PKV nicht, erst recht nicht für jemanden ohne nennenswerte Einkünfte.

Ich war während meiner Referendariatszeit freiwillig gesetzlich versichert und war heilfroh dass es and er Front keine Sorgen gab als es nach dem Referendariat nicht nahtlos weiter ging.

Viele Grüße und eine gute Entscheidung!
clarion
 
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Re: [allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon Oberamtsinspektor am 05.01.2018, 18:21

Ich hatte damals ein ähnliches Problem und habe den Fehler gemacht, bei diversen PKVs eine Vorabanfrage unter meinem Namen zu stellen.

Die speichern deine Angaben und tauschen sich untereinander aus (Quelle).

Besser ist es, die Vorabanfrage über einen unabhängigen Versicherungsberater (nicht Versicherungsmakler) anonym stellen zu lassen.

Die Krankenversicherung ist eine Investition für's Leben und das darf einem ruhig auch etwas Kosten für Beratung wert sein.

Eine Liste möglicher Berater in deiner Umgebung findest du beim BVVB Bundesverband der Versicherungsberater e.V.
Oberamtsinspektor
 
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Re: [allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon Feidl am 16.01.2018, 17:15

clarion hat geschrieben:Hallo,

ich würde mich während der Ausbildung nur dann privat krankenversichern, wenn eine Übernahme nach der Ausbildung garantiert ist. Du hast nämlich kein automatisches Rückkehrrecht in die GKV, wenn Du nicht direkt im Anschluss an die Ausbildung ein verbeamteter Job bzw. ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis winkt. Wenn man nicht mehr beihilfeberechtigt ist, lohnt sich die PKV nicht, erst recht nicht für jemanden ohne nennenswerte Einkünfte.

Ich war während meiner Referendariatszeit freiwillig gesetzlich versichert und war heilfroh dass es and er Front keine Sorgen gab als es nach dem Referendariat nicht nahtlos weiter ging.

Hat sich das denn finanziell wirklich gelohnt?
Selbst wenn es ein zeitliche Lücke gibt zwischen Ausbildungsende und Beschäftigungsanfang, so muss diese schon recht groß sein, damit die PKV-Zahlungen in der Zwischenzeit höher sind als die erhöhten Beiträge der GKV während der Ausbildung.
Feidl
 
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Re: [allg] PKV ab Ausbildungsbeginn

Beitragvon clarion am 16.01.2018, 23:36

Hallo,

ich musste bei der GKV während des Refs 60-100 €/Monat mehr in die GKV eingezahlen als meine Mitreferendare für ihre PKVen, abgesehen von meiner Wenigkeit waren aber noch andere bei der GKV geblieben. Nach dem Ref war ich arbeitslos und hatte noch eine Restanspruch auf AGL 1 und habe während der Arbeitslosigkeit gar nichts für die GKV bezahlt.

Hinzu kommt, dass die Öffnungsaktion der PKV für gesundheitlich vorbelastete oder behinderte Beamte nicht für den Vorbereitungsdienst gilt und das von mir eingeholte Angebot der einen PKV einfach völlig indiskutabel war. Meine Behinderung ist im Übrigen keine, die hohe Kosten verursacht, trotzdem hat die PKV angefragte hohe Beiträge verlangt und Risiken ausgeschlossen. Insofern hatte ich nicht wirklich eine Wahl. Diese Situation trifft auf den Threadersteller ähnlich zu.
clarion
 
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