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[allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Pädi07 am 01.02.2018, 10:53

Es gibt aber auch jede Menge Beamte, die keine Laufbahn durchlaufen: Beamte als Lehrer an Schulen oder Mitarbeiter an Hochschulen/Universitäten. Die werden sofort z.B. in A13 oder W2/W3 eingestellt und verbleiben dort oder steigen noch einmal auf. Und das sind sicherlich nicht wenige Leute!!!
Also, das Argument, dass sich die armen Beamten langsam und zäh hocharbeiten müssen trifft nur teilweise zu.

Weiterhin wurde bisher der Aspekt der Kinder- und Ehezulage völlig ignoriert. Das sind z.T. einige hundert Euro mehr pro Monat. So eine Gegenüberstellung würde dann den hier berechneten Gehaltsunterschied im Sinne von Plus für den Angestellten schnell in ein Minus verwandeln.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Spid am 01.02.2018, 10:59

Natürlich haben die Laufbahnen. Der Einstieg erfolgt jeweils in das Einstiegsamt der jeweiligen Laufbahn. A13 ist das Einstiegsamt der Laufbahn des höheren Dienstes, in den genannten Bereichen wäre es der Studienrat bzw. Akademische Rat, die Beförderungsämter sind dann Oberrat und Direktor.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Pädi07 am 01.02.2018, 11:56

Aber z.B. verbleiben Grund-Mittel-Realschullehrer in A12 (die ersteren beiden) bzw. A13 (die letzteren) vom ersten bis zum letzten Arbeitstag, wenn nicht Ämter wie Rektor etc. übernommen werden.
Laufbahn - im Sinne dieses Themas - implizierte doch jedes mal den scheinbaren Nachteil, dass man niedriger beginnt und sich erst langsam und mühevoll hocharbeiten muss.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Feidl am 01.02.2018, 12:13

Das ist kein scheinbarer Nachteil, sondern ein tatsächlicher.
Aber Lehrer sollte man da vielleicht mal außen vor lassen.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Spid am 01.02.2018, 12:44

Pädi07 hat geschrieben:Aber z.B. verbleiben Grund-Mittel-Realschullehrer in A12 (die ersteren beiden) bzw. A13 (die letzteren) vom ersten bis zum letzten Arbeitstag, wenn nicht Ämter wie Rektor etc. übernommen werden.
Laufbahn - im Sinne dieses Themas - implizierte doch jedes mal den scheinbaren Nachteil, dass man niedriger beginnt und sich erst langsam und mühevoll hocharbeiten muss.


Beförderungen setzen regelmäßig einen Dienstpostenwechsel voraus. Der Nachteil bei den Beamten ist, daß regelmäßig alle Ämter der Laufbahn der Reihe nach durchlaufen werden müssen. Ein A9g der einen A12-DP, ein A13h, der einen A16-DP bekleidet, wird nicht sofort in A12/A16 eingewiesen, sondern muß erst die übrigen Beförderungsämter durchlaufen. Ein TB, der heute in E2 ist und morgen eine auszuübende Tätigkeit der E15 übertragen bekommt, ist sofort entsprechend seiner auszuübenden Tätigkeit eingruppiert - es sei denn, er ist Lehrer. Die angestellten Lehrer dürfen die Nachteile beider Systeme genießen.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon burnerle am 01.02.2018, 14:00

"ich schon, wenn es weniger Geld für gleiche Tätigkeit ist"

Nach was richten wir uns denn? Der Beamte bekommt doch weniger Geld.

Wissen Sie was jemand für seine PKV zahlt? Nein. Dann können wir schon anfangen zu sagen Beamter A hat A10 und Beamter B auf der gleichen Stelle A10. Aber er bekommt weniger Geld weil er z. B. einen Risikozuschlag zahlt etc. Wie vergleichen Sie unterschiedliche Lebensumstände, Steuerklasse, Kinder, Wohnort im Ballungsraum. Dieser populistische Gewerkschaftsslogan gleiches Geld für gleiche Arbeit. Keiner macht gleiche Arbeit und Geld ist nicht gleich. Und es bleiben am Ende eben absolut unterschiedliche Bewertungssysteme, mit allen Vor- und Nachteilen (die bitte auf beiden Seiten nicht vergessen). Also, wen es stört, wechselt bitte einfach die Seite.

Hat übrigens nichts mehr mit dem Eingangsthema zu tun. Jedoch hat man es mal wieder geschafft das Thema zu öffnen und das war nur mein Statement dazu.

Grüße
burnerle
 
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon Stempelroboter am 09.02.2018, 13:33

Die ganze Diskussion zeigt mal wieder anschaulich, dass das Problem die bewusst unvergleichbar ausgestalteten Systeme sind.

Am besten den Beamtenstatus sowie die Private Krankenversicherung endlich abschaffen, dann haben wir alle Ruhe.
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Re: [allg] Rückkehr zur Parität in der GKV

Beitragvon was_guckst_du am 12.02.2018, 08:54

...Menschen sind nun einmal von Natur aus neidisch...der Neidfaktor ist lediglich unterschiedlich ausgeprägt...der deutsche Normalbürger hat einen überdurchschnittlich hohen Neidfaktor, im Gegensatz z.B. zum dänischen Normalbürger...

...diese Neiddebatten hier werden nie aufhören...dazu würde mehr gehören als ein nur beschränkter Horizont...
Gruß aus Bochum
Meine Meinung zum Thema stellt keine Rechtsberatung dar
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