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[BW] Angestellter mit Möglichkeit zur Verbeamtung

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[BW] Angestellter mit Möglichkeit zur Verbeamtung

Beitragvon SimonW am 15.04.2018, 07:11

Guten Tag zusammen,

Nach >5 Jahren in der freien Wirtschaft habe ich mich aus privaten Gründen entschlossen in den öffentlichen Dienst zu wechseln.

Frage 1: Da ich mehr als 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt habe, müsste ich demnach einen Rentenanspruch besitzen? EIne Brechnung habe ich bisher noch nicht erhalten. M. W. nach kann man nur unter 5 Jahren Zugehörigkeit di Beiträge auszahlen lassen.

Ich beginne mein Arbeitsverhältnis zunächst als Angestellter. Die Stellenbeschreibung sagte aus, dass ein Verbeamtung grundsätzlich möglich ist. Der Personaler machte mich mehrmals darauf aufmerksam, dass die grundsätzlichen Voraussetungen bei mir gegeben sind.

Frage 2: Wenn ich esrichtig verstanden habe, muss ich est 1 Jahr in der Verwaltung/Öffentliche DIens gearbeitet haben, um überhaupt verbeamte werden zu können?

Frage 3: Ich strebe grundsätzlich die Verbeamtung an. Muss ich nach einem Jah selbst di Hand hebn, oder kommt der Arbeitgeber auf mich zu ...?

Besten Dank schonmal im Voraus!
SimonW
 
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Re: [BW] Angestellter mit Möglichkeit zur Verbeamtung

Beitragvon frodobeutlin100 am 15.04.2018, 09:20

Es ist keine Auszahlung aus der gestzlichen Rentenversicherung möglich - da bereits mehr als 60 Beitragsmonate vorliegen und noch einige dazu kommen.

Über den Zeitpunkt der Verbeamtung entscheidet der Arbeitgeber / Dienstherr.
frodobeutlin100
 
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Re: [BW] Angestellter mit Möglichkeit zur Verbeamtung

Beitragvon Skedee Wedee am 15.04.2018, 10:49

SimonW hat geschrieben:Guten Tag zusammen,
Frage 1: Da ich mehr als 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt habe, müsste ich demnach einen Rentenanspruch besitzen? EIne Brechnung habe ich bisher noch nicht erhalten. M. W. nach kann man nur unter 5 Jahren Zugehörigkeit di Beiträge auszahlen lassen.


Eine Auszahlung ist wegen der 60 Monate nicht mehr möglich.

SimonW hat geschrieben:Der Personaler machte mich mehrmals darauf aufmerksam, dass die grundsätzlichen Voraussetungen bei mir gegeben sind.


Hast Du das schriftlich? Poste Deine Rahmenwerte (in welche Richtung die Ausbildung oder Studium gingen, Alter, Dienststelle: Kreis oder Gemeinde). Denn die Personalstelle behauptet gerne mal etwas, wovon später niemand mehr etwas wissen möchte. Zumal zu überprüfen wäre, ob Du tatsächlich die Voraussetzungen für die Ernennung im Sinne des § 16 LBG hast.

SimonW hat geschrieben:Frage 2: Wenn ich esrichtig verstanden habe, muss ich est 1 Jahr in der Verwaltung/Öffentliche DIens gearbeitet haben, um überhaupt verbeamte werden zu können?


Ohne die Rahmenwerte kann das nicht beantwortet werden. Als anderer Bewerber gibt es andere Fristen als wenn Du bsp. die Bildungsvoraussetzungen im Sinne des § 15 LBG erfüllst.

Möglicherweise hat der Arbeitgeber auch erst einmal ein Jahr als Tarifbeschäftigter eingeräumt, um Dir eine halbjährlich Probezeit zu verpassen. Hätte er Dich - sofern die Voraussetzungen vorliegen - direkt ernannt, ist das zwar eine dreijährige beamtenrechtliche Probezeit, die sich jedoch von der TVöD-Probezeit erheblich unterscheidet.

SimonW hat geschrieben:Frage 3: Ich strebe grundsätzlich die Verbeamtung an. Muss ich nach einem Jah selbst di Hand hebn, oder kommt der Arbeitgeber auf mich zu ...?


Kommt auf Deine Arbeitsstelle an. Da gibt es verschiedene Faktoren und es kommt auf die Rahmenbedingungen an. Wenn Du bei einer kleinen Gemeinde von 4.000 Einwohnern arbeitest, ist die Bereitschaft Dich (der vermutlich keine Laufbahnausbildung hat) zu verbeamten, wesentlich geringer, als bsp. beim Kreis. Der Dienstherr darf Umlage abführen und Dich lebenslang alimentieren. Als Tairfbeschäftiger bekommst Du später Rente und der Dienstherr hätte mit Dir nicht mehr zu tun... Warum sollte sich der Arbeitgeber daher möglicherweise melden? Nach Ablauf der Probezeit einfach den Antrag auf Verbeamtung stellen und sehen was passiert.
Skedee Wedee
 
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