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Sprungbeförderung bei Angestellten

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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon atatat am 13.09.2017, 10:32

Pädi07 hat geschrieben:Kommt drauf an: ich wurde vor einigen Jahren wegen Erreichens der Beitragsbemessungsgrenze mit Mitte 30 aus der GKV geworfen, ein jüngerer Kollege vor Kurzem mit 30/Anfang 30

Oh? Rausgeworfen? So so. Du hast deine Wahlfreiheit genutzt und bist nicht freiwillig in der GKV geblieben, so sollte es doch eigentlich heißen.

idR erreicht man ja die Grenze mit E13S4 also nach 6 Jahren öD
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon vbba am 13.09.2017, 11:29

Nisaaru hat geschrieben:Du bekommst deutlich weniger Netto als die Beamten.


Nice. Es folgen üblicherweise auf diesen Satz seitenlange Diskussionen. Im Ergebnis stellt dann jeder für sich fest:
- die Anderen sind doof
- Äpfel und Birnen haben ein störendes Kerngehäuse, dafür kann man bei der Banane die Schale nicht so gut mitessen.

Der groundhog day dieses Forums ;-)
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon KeinenPlan am 13.09.2017, 12:11

Ist das Problem nicht eher, dass man sich auf einer Stelle oft nicht selbst entscheiden kann ob man das als Beamter oder Angestellter machen will? Dann gäb es diese mühselige Diskussion nicht...
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon TV-Ler am 13.09.2017, 12:14

vbba hat geschrieben:
Nisaaru hat geschrieben:Du bekommst deutlich weniger Netto als die Beamten.


Nice. Es folgen üblicherweise auf diesen Satz seitenlange Diskussionen.

Da kannst du mal sehen, wie gepflegt es hier zugeht!
Denn es kam nur ein ganz moderates: "So pauschal würde ich das nicht sagen." ;-)
Tipp (Jaaa, ich halte mich auch nicht in allen Fällen daran):
Wollen wir dem TE helfen: Posten
Wollen wir es nicht: Lassen

Übrigens: Es ist bereits alles gesagt, aber es haben noch nicht alle alles gesagt ;-)
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon Pädi07 am 13.09.2017, 12:48

atatat hat geschrieben:
Pädi07 hat geschrieben:Kommt drauf an: ich wurde vor einigen Jahren wegen Erreichens der Beitragsbemessungsgrenze mit Mitte 30 aus der GKV geworfen, ein jüngerer Kollege vor Kurzem mit 30/Anfang 30

Oh? Rausgeworfen? So so. Du hast deine Wahlfreiheit genutzt und bist nicht freiwillig in der GKV geblieben, so sollte es doch eigentlich heißen.

idR erreicht man ja die Grenze mit E13S4 also nach 6 Jahren öD


Sorry, ich meinte: erst rausgeworfen, dann aber natürlich freiwillig gesetzlich versichert. Genauso mein Kollege...
Wenn man also regulär Mitte 20 seinen Master macht und dann gleich im öD landet, ist man mit 30/Anfang 30 Über der Beitragsbemessungsgrenze.
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon atatat am 13.09.2017, 13:29

Pädi07 hat geschrieben:Sorry, ich meinte: erst rausgeworfen, dann aber natürlich freiwillig gesetzlich versichert.

Dir wurde von der GKV aktiv gekündigt? War bei mir nicht so, dass ist einfach so weitergelaufen. Aber ist auch schon ne Zeit her.
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon Badura am 13.09.2017, 14:42

Pädi07 schreibt:
Wenn man also regulär Mitte 20 seinen Master macht und dann gleich im öD landet, ist man mit 30/Anfang 30 Über der Beitragsbemessungsgrenze.

Naja, als Lehrer muss man noch (jetzt noch 1/2 Jahre) das in vielen Fällen höchst unangenehme Referendariat machen (der Anschluss Studienende-Referendariatsplatz ist auch nicht unbedingt bruchlos) - Mitte 30 ist realistischer....(ein Gutteil der 'Erfüller-Angestellten' stammt übrigens aus Zeiten der großen Lehrerarbeitslosigkeit und als in NRW nur bis 35 verbeamtet wurde)

Wenn man jetzt ein Netto-Gehaltsplus (in ausgewählten Konstellationen) für Tarifbeschäftigte irgendwie ausrechnet, dann unterschlägt man natürlich völlig die Beihilfe......

Bei der langfristigen Unsicherheit um die PKV-Entwicklung (ohne die Sicherheit der Beihilfe im Alter zu haben), werden ohnehin nur die wenigsten Tarifbeschäftigten die PKV wählen.
Zuletzt geändert von Badura am 13.09.2017, 14:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon Pädi07 am 13.09.2017, 14:47

atatat hat geschrieben:
Pädi07 hat geschrieben:Sorry, ich meinte: erst rausgeworfen, dann aber natürlich freiwillig gesetzlich versichert.

Dir wurde von der GKV aktiv gekündigt? War bei mir nicht so, dass ist einfach so weitergelaufen. Aber ist auch schon ne Zeit her.


Ja, ich wurde tatsächlich gekündigt. Natürlich genügte ein Anruf und ich war weiter freiwillig versichert, aber erst einmal war damals (2011/2012 - ca. 2 Tage vor Weihnachten!!!) natürlich die Überraschung groß!
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon Pädi07 am 13.09.2017, 14:48

Badura hat geschrieben:Pädi07 schreibt:
Wenn man also regulär Mitte 20 seinen Master macht und dann gleich im öD landet, ist man mit 30/Anfang 30 Über der Beitragsbemessungsgrenze.

Naja, als Lehrer muss man noch (jetzt noch 1/2 Jahre) das in vielen Fällen höchst unangenehme Referendariat machen (der Anschluss Studienende-Regerendariatsplatz ist auch nicht unbedingt bruchlos) - Mitte 30 ist realistischer....

Wenn man jetzt ein Netto-Gehaltsplus (in ausgewählten Konstellationen) für Tarifbeschäftigte irgendwie ausrechnet, dann unterschlägt man natürlich völlig die Beihilfe......

Bei der langfristigen Unsicherheit um die PKV-Entwicklung (ohne die Sicherheit der Beihilfe im Alter zu haben), werden ohnehin nur die wenigsten Tarifbeschäftigten die PKV wählen.

Ich meinte jetzt nicht unbedingt Lehrer, sondern Beschäftigte im öD mit Masterabschluss allgemein.
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Re: Sprungbeförderung bei Angestellten

Beitragvon yamato am 14.09.2017, 05:32

Badura hat geschrieben:Die Frage PKV oder nicht, stellt sich doch für einen Lehrer, der über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, doch gar nicht - erreicht er diese doch erst (mit Ausnahme Berlins, welche Lehrer ja nicht mehr verbeamtet) in den höchsten Erfahrungsstufen im höheren Dienst und damit frühestens in den 40er Lebensjahren (mit entsprechenden Beiträgen, die er als Rentner zu 100% tragen muss).



Auch als privat versicherter Rentner bekommt man einen Zuschuss zur KV/PV, der ist allerdings gedeckelt auf 50% des aus der Höhe der Rente theoretisch entstehenden GKV Beitrag. Bei einer entsprechend teuren PKV wird der verrentete Lehrer also keine 100 % tragen müssen aber vielleicht 70 % des Beitrags.
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