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Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Spid am 13.11.2017, 18:14

Nein, ganz im Gegenteil: ich sehe schlicht kein Problem.
Spid
 
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon atatat am 13.11.2017, 18:24

Antiwutbuerger hat geschrieben:@spid: Es gibt bei einigen Menschen noch soetwas wie Arbeitsethos, die wollen, dass das Tagessoll erledigt ist.Abgesehen davon drehen wir uns an dem Punkt im Kreis, das Tagessoll MUSS am Ende des Tages stehen.

Wenn das Tagessoll am Ende stehen MUSS, dann MUSS der dafür Verantwortliche dafür sorgen! Und solange du nicht die Leitung bist, BIST du es definitiv NICHT!
Antiwutbuerger hat geschrieben:Eben, das meinte ich ja. Regelarbeitszeit ist ja gesetzlich festgelegt,
Das Gesetz ist mir nicht bekannt.
Antiwutbuerger hat geschrieben:darüber hinaus sollte ja eigentlich nur gearbeitet werden, wenn eben Arbeit vorliegt. Gibt es keine Arbeit dürfte es ja auch keinen sachlichen Grund geben, im Büro zu bleiben.
Ja, wenn man verantwortlich mit dem Zeitkonto umgeht und man seine dem AG geschuldete Regelarbeitszeit schon abgegolten hat und nicht in der Kernzeit ist.

Antiwutbuerger hat geschrieben:Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären: Warum kann da einfach jemand nach getaner Arbeit noch stundenlang rumsitzen?
Die Antwort ist recht einfach: Weil der AG es erlaubt oder toleriert. Weil die DV es nicht ausschließt. Weil die Kollegen es mittragen, sei es in dem sie dem AG nicht darauf aufmerksam machen. Oder sei es dadurch, das sie sich dann den Arsch aufreißen, damit die Arbeit (die getan werden muss) getan wird und nicht den AG es deutlich machen, dass die Arbeit nicht geschafft wird, wenn einer dauernd frei macht.

Du suchst scheinbar nach einem Gesetz, welches es Dir erlaubt deinen Kollegen nach hause zu schicken, wenn die Arbeit getan ist. Bzw. welches automatisch dafür sorgt, dass er keine Stunden gut geschrieben bekommt.
So etwas ist mir nicht bekannt.

Schon mal darüber nachgedacht, dem Chef mitzuteilen, dass bei ganztägiger Bewilligung die Hölle los ist und das doch bitte die Ausnahme sein sollte?
Schon mal die entsprechenden Kollegen darauf angesprochen?
Schon mal eine Überlastungsanzeige geschrieben in solchen Situationen?
Schon mal einen der ZA Bewilliger nach Erledigung deiner Sollarbeitszeit gefragt: Und wie soll es jetzt weitergehen, ich muss jetzt nach Hause, laut DV darf ich das, sieh zu wie du den Laden schmeißt, hast ja die ZA (und damit die personelle "Unterbesetzung") bewilligt. Dann soll er ÜStunden anordnen oder nächstes mal besser abstimmen ob ganztägige ZA gewährt werden kann.
Führung von unten nennt man so was.

Ich habe es schon erlebt, dass ein Zugfahrer ausgestiegen ist und Feierabend gemacht hat und wir dann dumm im Zug gesessen sind und warten konnten.

@Rattgeber: Mir ist durchaus bekannt und bewusst, dass es Bereiche im öD gibt in denen die Arbeit am Ende des Tages erledigt sein müsste. Aber ein Muss sehe ich nur in Bereichen wo Gefahr für Leib und Leben ist und das sind definitiv keine Bereiche, in denen man so eine freie Zeiteinteilung erlauben würde.

hier handelt sich doch definitiv um fehlendes selbstverantwortliches Miteinander im Kollegium und dann muss die Führungsebene eingreifen, wenn die Kollegen ist nicht selber geregelt bekommen.

Die einfachste Lösung ist: ganztägige ZA muss von seinem Vertreter bewilligt werden. Dann regelt sich so was von alleine: Die Überstundenanhäufer bekommen dann halt nicht jeden ganztags ZA von den Kollegen bewilligt, weil diese die Mehrarbeit nicht schaffen. Die fleißigen Kollegen vertreten sich untereinander und reißen sich füreinander den Hintern auf.
atatat
 
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Antiwutbuerger am 13.11.2017, 19:21

atatat hat geschrieben:
Antiwutbuerger hat geschrieben:@spid: Es gibt bei einigen Menschen noch soetwas wie Arbeitsethos, die wollen, dass das Tagessoll erledigt ist.Abgesehen davon drehen wir uns an dem Punkt im Kreis, das Tagessoll MUSS am Ende des Tages stehen.

Wenn das Tagessoll am Ende stehen MUSS, dann MUSS der dafür Verantwortliche dafür sorgen! Und solange du nicht die Leitung bist, BIST du es definitiv NICHT!

Ja, das mag ja alles so sein. Relevant für die Fragestellung ist das aber eigentlich immer noch nicht, egal, wie oft wir das jetzt wiederholen.
atatat hat geschrieben:
Antiwutbuerger hat geschrieben:Eben, das meinte ich ja. Regelarbeitszeit ist ja gesetzlich festgelegt,
Das Gesetz ist mir nicht bekannt.
Antiwutbuerger hat geschrieben:darüber hinaus sollte ja eigentlich nur gearbeitet werden, wenn eben Arbeit vorliegt. Gibt es keine Arbeit dürfte es ja auch keinen sachlichen Grund geben, im Büro zu bleiben.
Ja, wenn man verantwortlich mit dem Zeitkonto umgeht und man seine dem AG geschuldete Regelarbeitszeit schon abgegolten hat und nicht in der Kernzeit ist.
Ich war der Meinung, dass das Arbeitszeitgesetz eine Regelarbeitszeit von maximal 8 Stunden pro Tag vorsieht (mit den Ausnahmen bis 10 Stunden etc. ...

Die Aussage war: Außerhalb der Kernzeit, Regelarbeitszeit erfüllt (sonst wären ja keine Mehrstunden möglich), Arbeit erledigt -> trotzdem im Büro bleiben.
Antiwutbuerger hat geschrieben:Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären: Warum kann da einfach jemand nach getaner Arbeit noch stundenlang rumsitzen?
atatat hat geschrieben:Die Antwort ist recht einfach: Weil der AG es erlaubt oder toleriert. Weil die DV es nicht ausschließt. Weil die Kollegen es mittragen, sei es in dem sie dem AG nicht darauf aufmerksam machen. Oder sei es dadurch, das sie sich dann den Arsch aufreißen, damit die Arbeit (die getan werden muss) getan wird und nicht den AG es deutlich machen, dass die Arbeit nicht geschafft wird, wenn einer dauernd frei macht.

Da geht's doch in die richtige Richtung.

atatat hat geschrieben:Du suchst scheinbar nach einem Gesetz, welches es Dir erlaubt deinen Kollegen nach hause zu schicken, wenn die Arbeit getan ist. Bzw. welches automatisch dafür sorgt, dass er keine Stunden gut geschrieben bekommt.
So etwas ist mir nicht bekannt.

Nicht "scheinbar": ich habe praktisch genau danach gefragt.
atatat hat geschrieben:Schon mal darüber nachgedacht, dem Chef mitzuteilen, dass bei ganztägiger Bewilligung die Hölle los ist und das doch bitte die Ausnahme sein sollte?
Schon mal die entsprechenden Kollegen darauf angesprochen?
Schon mal eine Überlastungsanzeige geschrieben in solchen Situationen?
Schon mal einen der ZA Bewilliger nach Erledigung deiner Sollarbeitszeit gefragt: Und wie soll es jetzt weitergehen, ich muss jetzt nach Hause, laut DV darf ich das, sieh zu wie du den Laden schmeißt, hast ja die ZA (und damit die personelle "Unterbesetzung") bewilligt. Dann soll er ÜStunden anordnen oder nächstes mal besser abstimmen ob ganztägige ZA gewährt werden kann.
Führung von unten nennt man so was.
Alles nicht relevant, da nicht gefragt. Deine Fragen ergeben sich nicht zwangsläufig aus der von mir geschilderten Situation.

atatat hat geschrieben:Ich habe es schon erlebt, dass ein Zugfahrer ausgestiegen ist und Feierabend gemacht hat und wir dann dumm im Zug gesessen sind und warten konnten.

War das ein positives Erlebnis? Oder eher nicht so toll?
atatat hat geschrieben:hier handelt sich doch definitiv um fehlendes selbstverantwortliches Miteinander im Kollegium und dann muss die Führungsebene eingreifen, wenn die Kollegen ist nicht selber geregelt bekommen.

Und hier liegt auch der Grund meiner Frage in diesem Forum. Wenn man etwas nicht weiß fragt man nach. Und bekommt dann hoffentlich Antworten, die weiter helfen. (die müssen selbstverständlich nicht gefällig sein, hilfreich ist auch eine "negative" Aussage)

Die Aussage, dass es keine gesetzliche Regelung für solch einen Fall gibt, ist hilfreich. Auch wenn es mich überrascht.
Antiwutbuerger
 
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Spid am 13.11.2017, 19:35

Antiwutbuerger hat geschrieben:Ich war der Meinung, dass das Arbeitszeitgesetz eine Regelarbeitszeit von maximal 8 Stunden pro Tag vorsieht (mit den Ausnahmen bis 10 Stunden etc. ... .


Nein, das ArbZG legt lediglich eine Höchstarbeitszeit fest.
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Faunus am 13.11.2017, 22:13

Antiwutbuerger hat geschrieben:
Ja, tatsächlich ist es mMn ein Unding, dass Leute nachdem die Arbeit erledigt ist, noch im Büro Zeit absitzen, Überstunden sammeln und dadurch dann die Arbeitsbelastung bei den vertretenden Kollegen steigt.



Heißt das jetzt, dass die vertretenden Kollegen auch dann nicht zu Überstunden kommen, wenn Sie eine erhöhte Arbeitsbelastung durch freizeitausgleichende Kollegen haben?

Es gibt als Kollegen, die die ganze Mehrarbeit abkriegen, aber nie Überstunden nehmen können, da sie gar keine machen?
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Antiwutbuerger am 14.11.2017, 06:47

Nein, das kann auch bedeuten, dass die vertretenden Kollegen Normalerweise Arbeit haben, für geschoben werden kann und die dann entsprechend später gemacht wird.
Es gibt Tätigkeiten und Arbeitsplätze, die zeitkritisch sind und andere, die das nicht sind.
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon was_guckst_du am 14.11.2017, 08:00

...das Problem scheint hier wohl eher im "zwischenmenschlichen Bereich" zu liegen...
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon atatat am 14.11.2017, 09:02

Antiwutbuerger hat geschrieben:Nicht "scheinbar": ich habe praktisch genau danach gefragt.

Antiwutbuerger hat geschrieben:Meine Frage daher: Wie lässt sich so ein Mehrarbeitansammeln verhindern? Welche Handhabe haben die Führungskräfte?

Über Hinweise/Ideen bin ich dankbar

Viele Grüße
Nun diese Frage war die Ursprungsfrage. Aber da dir nun deine Irrtümer bzgl. der Gesetzgebung bekannt geworden ist (Regelarbeitszeit...) frage ich mich warum die folgenden Ausführungen als Hinweise/Ideen nicht relevant sein sollen?
atatat hat geschrieben:Schon mal darüber nachgedacht, dem Chef mitzuteilen, dass bei ganztägiger Bewilligung die Hölle los ist und das doch bitte die Ausnahme sein sollte?
Schon mal die entsprechenden Kollegen darauf angesprochen?
Schon mal eine Überlastungsanzeige geschrieben in solchen Situationen?
Schon mal einen der ZA Bewilliger nach Erledigung deiner Sollarbeitszeit gefragt: Und wie soll es jetzt weitergehen, ich muss jetzt nach Hause, laut DV darf ich das, sieh zu wie du den Laden schmeißt, hast ja die ZA (und damit die personelle "Unterbesetzung") bewilligt. Dann soll er ÜStunden anordnen oder nächstes mal besser abstimmen ob ganztägige ZA gewährt werden kann.
Führung von unten nennt man so was.

Antiwutbuerger hat geschrieben:
atatat hat geschrieben:Ich habe es schon erlebt, dass ein Zugfahrer ausgestiegen ist und Feierabend gemacht hat und wir dann dumm im Zug gesessen sind und warten konnten.

War das ein positives Erlebnis? Oder eher nicht so toll?

Teils Teils, das Positive Erlebnis daran war, dass ich (trotz der für mich ärgerlichen Situation) vom Zugführer mit genommen wurde, er hat uns Fahrgästen mitgeteilt, warum es nicht weiter geht und implizit die Fahrgäste aufgefordert, dass sie sich doch bitte beschweren sollen. Positiv war auch, dass die Mehrheit der Fahrgäste Sauer auf die Bahn und nicht auf den Zugführer waren. Negativ war, dass ich später als geplant am Ziel war.
Antiwutbuerger hat geschrieben:
atatat hat geschrieben:hier handelt sich doch definitiv um fehlendes selbstverantwortliches Miteinander im Kollegium und dann muss die Führungsebene eingreifen, wenn die Kollegen ist nicht selber geregelt bekommen.

Und hier liegt auch der Grund meiner Frage in diesem Forum. Wenn man etwas nicht weiß fragt man nach. Und bekommt dann hoffentlich Antworten, die weiter helfen. (die müssen selbstverständlich nicht gefällig sein, hilfreich ist auch eine "negative" Aussage)
Aber du lehnst die hier schon gemachten Antworten ab und sagst sie seien irrelevant. Nur weil diese Hilfen bedeuten, dass man selbst agieren muss (aktiv oder passiv) um die Mißstände zu korrigieren. Letztendlich aufgrund Führungsversagens.
Antiwutbuerger hat geschrieben:Die Aussage, dass es keine gesetzliche Regelung für solch einen Fall gibt, ist hilfreich. Auch wenn es mich überrascht.
Nur um dich zu verwirren :) Natürlich gibt es gesetzliche Regelungen: Der AN schuldet dem AG eine durchschnittliche Arbeitsleistung im vertraglich vereinbarten Umfang. Der AG kann einen AN jederzeit nach hause schicken, wenn er keine Arbeit für ihn hat, muss allerdings den vereinbarten Lohn trotzdem zahlen. In diesem Fall: Der AG müßte den Rumsitzern sagen: Geht nach hause, es gibt keine Arbeit. Und der AG kann dir nicht an den Karren fahren, wenn du die Arbeit nicht in der vereinbarten Arbeitzeit schaffst, weil eine vom AG geplante personelle Unterdeckung vorliegt.
Auch könnte man sagen: Ob hier eine Erschleichung von Lohn wg. nicht erbrachter Arbeitsleistung vorliegt? keine Ahnung, das wäre auch ein Gesetz, welches hier anwendbar ist. Oder Lohnbetrug?
Aber hilft dir das? Wo kein Kläger kein Beklagter, so oder so mußt du aus der Deckung raus. Evtl. einen Anonyme Anzeige bei AG? Viel Spaß.

Im Kern sieht ist es halt nach einem Kindergarten bei euch aus, der von der Leitung gebändigt werden muss, weil die Kollegen sich nicht untereinander vernünftig absprechen, koordinieren und dabei rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen nehmen.
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon Antiwutbuerger am 14.11.2017, 09:35

Es ist irrelevant, weil es Dinge voraussetzt, die es vielleicht gar nicht gibt.

Beispiel: dein Job ist es, den Innenhof zu fegen. Nun hat der Torwächter einem Tag frei und du sollst den Job übernehmen. Der Hof wird an dem Tag nicht gefegt, das Tor muss aber bewacht werden.
Am nächsten Tag fegst du wieder. Doppelt so viel Arbeit? Oder eher nahezu identisch? (Es ist ein stinknormaler Innenhof ohne Schüttguttransporte oder ähnliches)

Ist da jetzt die Hölle los? Überlastet?

In der Tat ist der sinnvollste Hinweis, dass es Aufgabe der Führungskraft ist, den Mitarbeiter in einem solchen Fall nach Hause zu schicken. Da der MA keine Arbeit mehr verrichten kann und die Kernarbeitszeit und ggf auch die tägliche Regelarbeitszeit vorüber ist kann der MA sich ja auch nicht dagegen wehren. Oder sehe ich das falsch?
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Re: Ausnutzen von Gleitzeit / Anhäufung Überstunde

Beitragvon atatat am 14.11.2017, 10:49

Antiwutbuerger hat geschrieben:Ist da jetzt die Hölle los? Überlastet?
Nein, aber dann ist auch nirgends ein Problem zu sehen, ausser der "Neid", dass der andere frei hat. umgekehrt, kann man ja auch selber 12h den Hof kehren um dann mal einen Tag zuhause bleiben.
Und dein AG kann dich nur via Überstundenanweisung dazu zwingen, dass du das Tor nach Ablauf deiner Regelarbeitszeit/ausserhalb der Kernzeit noch bewachst, das Ding kann man schliessliche jederzeit dicht machen und es ist nicht dein Problem, wenn dann keiner rein kommt. Das Problem hat derjenigen, der solche freie Zeiteinteilung zu läßt.
Dazu muss man nur mutig genug sein, das durchzuziehen (siehe Zugfahrer). Fairerweise würden man den Vorgesetzen vorab darüber informieren, das man das nächste mal das Tor dicht macht.
Antiwutbuerger hat geschrieben:In der Tat ist der sinnvollste Hinweis, dass es Aufgabe der Führungskraft ist, den Mitarbeiter in einem solchen Fall nach Hause zu schicken. Da der MA keine Arbeit mehr verrichten kann und die Kernarbeitszeit und ggf auch die tägliche Regelarbeitszeit vorüber ist kann der MA sich ja auch nicht dagegen wehren. Oder sehe ich das falsch?
Ohne Jurist zu sein, ich denke der AG kann jederzeit jemanden nach Hause schicken, wenn keine Arbeit da ist. Er muss ihm dann zwar die Regelarbeitszeit vergüten, mehr aber nicht.
Sprich wenn 8h Regelarbeitszeit, dann kann man jemanden der um 6:30 kommt um 15:00 nach Hause schicken (da er ja 30 Min Pause machen muss). Ein Recht auf Stundenansammlung kann ich nicht erkennen.
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