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Tarifverhandlungen 2018

Bundesbeamte und Soldaten
Beamte der ehemaligen Staatsunternehmen (Post, Bahn)

Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Acta am 15.02.2018, 19:30

Meiner Meinung nach ist jede Erhöhung super, da es in der freien Wirtschaft (ohne Tarifverträge) nur Gehaltsverhandlungen gibt - und nicht jeder kann diese für sich führen.

Für Beamte wäre der Angleich an die Tarifbeschäftigten wünschenswert, aber auch eine 40-Stunden-Woche (Beamte mit Kindern bzw. pflegebedürftigen Angehörige dann auf 39 Stunden/Woche) wäre schon super.

Zusätzlich ist zu begrüßen, dass Herr Bundesinnenminister de Maizière das Tarifergebnis auch auf die Beamten zeitnah übertragen möchte.

Lassen wir uns überraschen.
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Rollo83 am 16.02.2018, 12:40

Die 39h Woche würde ich sofort unterschreiben.
2 Stunden weniger die Woche würde heissen Montag bis Donnerstag jeweils 30 Minuten weniger dienen und das wäre für mich persönlich ein grosser Gewinn und das wäre mir persönlich auch mehr wert als 2-4% Besoldungserhögung.
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon callum am 17.02.2018, 00:16

Acta hat geschrieben:Für Beamte wäre der Angleich an die Tarifbeschäftigten wünschenswert, aber auch eine 40-Stunden-Woche (Beamte mit Kindern bzw. pflegebedürftigen Angehörige dann auf 39 Stunden/Woche) wäre schon super.


Das ist doch absurd...
Art. 3 GG
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Spid am 17.02.2018, 07:39

Finde ich auch Blödsinn - Art. 3 GG würde dadurch aber in keinster Weise berührt.
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Acta am 17.02.2018, 19:42

callum hat geschrieben:
Acta hat geschrieben:Für Beamte wäre der Angleich an die Tarifbeschäftigten wünschenswert, aber auch eine 40-Stunden-Woche (Beamte mit Kindern bzw. pflegebedürftigen Angehörige dann auf 39 Stunden/Woche) wäre schon super.


Das ist doch absurd...
Art. 3 GG


Prinzipiell hast du recht, aber das wird so leider nicht umgesetzt werden - sodass meiner Meinung nach eine Reduzierung von 41 Stunden/Woche auf 40 Stunden/Woche such schon super wäre.

Derzeit ist es ja so, dass wir eine 41 Stunden-Woche haben und Personen mit Kindern bzw. pflegebedürftige Angehörige auf 40 Stunden/Woche bei 100 % Besoldung reduzieren können.
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Zinnsoldat am 21.02.2018, 17:02

VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn
+
ab August 2019 jährlich ein tarifliches Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts

Richtungsweisend für Tarifabschlüsse dieses Jahr ?
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon mile1964 am 04.03.2018, 14:32

Tagelöhner hat geschrieben:Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 41 Std. auf 36 Std. bei gleichbleibendem Sold würde ja schon einer Erhöhung von ca. 12% entsprechen. Da hat einer Vorstellungen...

Redet man mit manchen Beamten aus BW, wünschen sich da viele auch wieder die Einführung einer Jahressonderzahlung. Kann man etwa 10 Jahre nachdem diese in den monatlichen Sold integriert wurde, ja mal wieder fordern...vielleicht erinnert sich daran ja niemand mehr.

Nun, ich kenne einen Kommunalbeamten im mittleren Dienst, bei dem die damalige Erhöhung der Wochenarbeitszeit verbunden mit der Kürzung der Sonderzahlungen ein Minus von 13% ausmachte. Warum sollte es nicht auch andersherum gehen?
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Acta am 17.03.2018, 19:32

Das BMI bzw. jetzt BMIBH hat ausgerechnet, dass die Tarifbeschäftigten seit 2008 bis 2017 ca. 32 Prozent Gehaltssteigerungen bekamen bzw. u.a. auch die Jobsicherheit seitens der Gewerkschaften nicht ausrechend betrachtet werden.

Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/topt ... -2018.html
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Gica am 17.03.2018, 20:31

Acta hat geschrieben:Das BMI bzw. jetzt BMIBH hat ausgerechnet, dass die Tarifbeschäftigten seit 2008 bis 2017 ca. 32 Prozent Gehaltssteigerungen bekamen bzw. u.a. auch die Jobsicherheit seitens der Gewerkschaften nicht ausrechend betrachtet werden.

Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/topt ... -2018.html


Man beachte, dass zur Berechnung der prozentualen Gehaltssteigerung Stufe 1 mit Stufe 4 verglichen wurde.
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Re: Tarifverhandlungen 2018

Beitragvon Commander79 am 19.03.2018, 09:50

Gica hat geschrieben:
Acta hat geschrieben:Das BMI bzw. jetzt BMIBH hat ausgerechnet, dass die Tarifbeschäftigten seit 2008 bis 2017 ca. 32 Prozent Gehaltssteigerungen bekamen bzw. u.a. auch die Jobsicherheit seitens der Gewerkschaften nicht ausrechend betrachtet werden.

Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/topt ... -2018.html


Man beachte, dass zur Berechnung der prozentualen Gehaltssteigerung Stufe 1 mit Stufe 4 verglichen wurde.


Also ich habe die Werte des BMI zu 2008 erst in der TVÖD-Entgelttabelle 2005 gefunden.

Und wenn man sich die allgemeine Lohnentwicklung in Deutschland der leztzten Jahre anschaut, sieht es eher noch mauer aus.
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