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Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Bundesbeamte und Soldaten
Beamte der ehemaligen Staatsunternehmen (Post, Bahn)

Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon Kairi am 03.02.2017, 13:12

Hallo liebes Forum,

ich habe mich auf Empfehlung eines bekannten Beamten hier registriert, da ich einige Fragen bezüglich der Verbeamtung als Diabetikerin mit Schwerbehindertenausweis habe und ich daher hoffe, dass ihr mir eventuell helfen könnt. Eventuell ist oder war jemand in einer ähnliches Situation oder kennt wen.

Es geht konkret um Folgendes: Ich habe mich vor einiger Zeit für eine Laufbahnausbildung im gehobenen, nichttechnischen Dienst bei einer Bundesbehörde beworben und wurde nun auch nach erfolgreichem Auswahlverfahren und bestandener Amtsarztüberprüfung genommen, soll folglich ab dem 1. April anfangen und das gängige, dreijährige Studium absolvieren, anschließend als Bundesbeamte eingestellt werden. Das freut mich natürlich erst einmal sehr, gleichzeitig bringt es aber auch eine Menge Fragen mit sich, welche ich durch längeres Googlen nur teilweise beantworten konnte, im Endeffekt bin ich eher mehr verwirrt oder es kommen noch mehr Fragen auf, als das es welche löst.

Wie bereits gesagt bin ich Diabetikerin und besitze einen 50 % Schwerbehindertenausweis. Die Einstellung als Anwärterin und damit der Beginn des Studiums erfolgt wie gesagt zum kommenden April hin. Wir werden auch nochmal einen Einweisungstag haben, wo Dinge wie die PKV besprochen werden. Dies scheint natürlich erstmal eine optimale Gelegenheit zu sein, alles zu fragen. Gleichzeitig möchte ich aber nicht direkt am ersten Tag die Mitarbeiter mit "Vorteilen bei Schwerbehinderten" löchern, das kommt doch irgendwie komisch rüber, wie ich finde, nichtsdestotrotz möchte ich natürlich in gewissen Dingen eine Sicherheit haben beziehungsweise wissen, wie damit umzugehen ist. Daher meine Frage im Forum hier.

1. Durch die Schwerbehinderung kann man als (Bundes)beamter einen Antrag auf 5 Tage mehr Urlaub und Reduzierung der Arbeitszeit auf 40 Stunden stellen. Ist das soweit erstmal korrekt? Die 5 Tage mehr Urlaub wären schon allein wegen regelmäßiger Arztbesuche natürlich super.

1.2. Soweit ich las entscheidet die Behörde, ob es dazu einem schriftlichen Antrag bedarf oder ob es mündlich vorgetragen reicht. Bedarf es zusätzlich einem weiteren Gang zum Arzt, welcher mir die Krankheit etc. bescheinigt oder ist dies bereits durch das Absegnen des Amtsarztes schon geschehen?

1.3. Hier wäre auch wieder mal der Knackpunkt. Ich gehe stark davon aus, dass solche Anträge rechtzeitig, als früh, gestellt werden sollten und ich dies dementsprechend direkt stellen sollte. Hierzu würde sich also doch die Einführungsveranstaltung anbieten, ist es also doch gängige Praxis oder sogar der notwendige Schritt, wenn man direkt am ersten Tag bei einer solchen Veranstaltung auf die Damen und Herren zugeht und solche Dinge abklärt? Für mich klingt es als Aussenstehende erstmal so wie "Na schau mal, der erste Tag und schon will man es sich sehr gemütlich machen". Hat hier jemand Erfahrungen?

1.4. Kann man die 5 Tage mehr Urlaub schön während des Studiums erlangen, sprich wenn man Anwärter ist? Da ich beim Studium soweit ich las Anwesenheitspflicht habe, muss ich mich da irgendwie entschuldigen können. Oder stellt man generell diese Anträge erst wenn man Beamter auf Probe ist, hat damit während der Ausbildung noch gar nichts zu tun?

2. Der zweite Punkt richtet sich an Versetzungen und Dienstreisen im In & Ausland. Hier las ich des öfteren, dass man vorzugsweise am Schreibtisch eingesetzt wird und als schwerbehinderter (Diabetiker) verhältnismäßig wenig auf Dienstreisen im In & Ausland geschickt wird beziehungsweise versetzt wird. Es könnte gesundheitlich ja etwas vorfallen, was man vorher nicht ahnen konnte, was die Dienstreise angeht beziehungsweise bei einer Versetzung auf unzumutbare Härte plädiert wird, sodass die Behörde oftmals erst gar nicht versucht solche Menschen zu versetzen beziehungsweise auf Dienstreise zu schicken. Stimmt das? Kann man darüber konkret Auskunft geben oder hängt das von der Behörde ab?

Über Antworten und Hilfe würde ich mich freuen :) Danke im Voraus :)
Kairi
 
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Re: Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon librarian31 am 03.02.2017, 14:07

Kairi hat geschrieben:1. Durch die Schwerbehinderung kann man als (Bundes)beamter einen Antrag auf 5 Tage mehr Urlaub und Reduzierung der Arbeitszeit auf 40 Stunden stellen. Ist das soweit erstmal korrekt? Die 5 Tage mehr Urlaub wären schon allein wegen regelmäßiger Arztbesuche natürlich super.


Es handelt sich hier nicht um eine spezielle beamtenrechtliche Regelung, sondern diese 5 Tage zusätzlich sind eine zwingende Vorschrift aus dem SGB IX. Das muss man nicht beantragen, das wird automatisch gewährt und unaufgefordert in den Urlaubsanspruch eingerechnet, wenn man entsprechend als Schwerbehinderte/r geführt wird.
Vgl.: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__125.html

Kairi hat geschrieben:1.2. Soweit ich las entscheidet die Behörde, ob es dazu einem schriftlichen Antrag bedarf oder ob es mündlich vorgetragen reicht. Bedarf es zusätzlich einem weiteren Gang zum Arzt, welcher mir die Krankheit etc. bescheinigt oder ist dies bereits durch das Absegnen des Amtsarztes schon geschehen?


Diese Überlegungen sind irrelevant, da es sich um einen gesetzlichen Anspruch nach SGB IX handelt und nicht um etwas antragspflichtiges, den Urlaub bekommst du als Schwerbehinderte, und die bist du mit 50 % ja, automatisch, das ist gesetzlich zwingend.

Kairi hat geschrieben:1.3. Hier wäre auch wieder mal der Knackpunkt. Ich gehe stark davon aus, dass solche Anträge rechtzeitig, als früh, gestellt werden sollten und ich dies dementsprechend direkt stellen sollte. Hierzu würde sich also doch die Einführungsveranstaltung anbieten, ist es also doch gängige Praxis oder sogar der notwendige Schritt, wenn man direkt am ersten Tag bei einer solchen Veranstaltung auf die Damen und Herren zugeht und solche Dinge abklärt? Für mich klingt es als Aussenstehende erstmal so wie "Na schau mal, der erste Tag und schon will man es sich sehr gemütlich machen". Hat hier jemand Erfahrungen?


Ebenfalls irrelevant, da wie gesagt Automatismus aufgrund von SGB IX § 125. Sollte tatsächlich vergessen werden den Zusatzurlaub anzurechnen, was ich nicht glaube, reicht ein simpler Kontakt mit der Personalsachbearbeitung, es wäre lediglich ein administratives Versehen. Das ist absoluter Verwaltungsalltag. Schwerbehinderten steht das automatisch zu und fertig.

Kairi hat geschrieben:1.4. Kann man die 5 Tage mehr Urlaub schön während des Studiums erlangen, sprich wenn man Anwärter ist? Da ich beim Studium soweit ich las Anwesenheitspflicht habe, muss ich mich da irgendwie entschuldigen können. Oder stellt man generell diese Anträge erst wenn man Beamter auf Probe ist, hat damit während der Ausbildung noch gar nichts zu tun?


Diese Überlegungen sind alle hinfällig aufgrund der zwingenden gesetzlichen Regelung, siehe Oben. Die 5 Tage bekommst du bei einer Vollzeittätigkeit. Da der Vorbereitungsdienst auf Vollzeit ausgelegt ist, besteht auch volles Anrecht. Wie in den entsprechenden Vorbereitungsdiensten die Regelungen zum Urlaub bezüglich vorlesungsfreien Zeiten etc. aussehen entzieht sich meiner Kenntnis. Das ist bei dir aber nicht anders als bei den Nichtbehinderten, da werdet ihr entsprechende Infos bekommen.

Kairi hat geschrieben:2. Der zweite Punkt richtet sich an Versetzungen und Dienstreisen im In & Ausland. Hier las ich des öfteren, dass man vorzugsweise am Schreibtisch eingesetzt wird und als schwerbehinderter (Diabetiker) verhältnismäßig wenig auf Dienstreisen im In & Ausland geschickt wird beziehungsweise versetzt wird. Es könnte gesundheitlich ja etwas vorfallen, was man vorher nicht ahnen konnte, was die Dienstreise angeht beziehungsweise bei einer Versetzung auf unzumutbare Härte plädiert wird, sodass die Behörde oftmals erst gar nicht versucht solche Menschen zu versetzen beziehungsweise auf Dienstreise zu schicken. Stimmt das? Kann man darüber konkret Auskunft geben oder hängt das von der Behörde ab?


Nun ja, es gibt eben die Vorschriften des SGB IX. Da sind im Prinzip weder Versetzung ausgeschlossen noch Beschäftigungen mit zahlreichen Dienstreisen. Das ist ja auch vollkommen richtig, denn auch Schwerbehinderte möchten ggf. gerne eine Tätigkeit mit vielen Dienstreisepflichten ergreifen können, wenn sie diese interessiert. Bei der Versetzung ist bei Schwerbehinderten die Schwerbehindertenvertretung mit im Boot, der Dienstherr wird hier daher in der Tat eher vorsichtig vorgehen. Bei Standortschließungen etc. muss aber natürlich auch der Schwerbehinderte woanders hin, ist ja logisch. Ansonsten wird es sicher oft stichhaltige Argumente gegen eine Versetzung mit notwendigen Umzug etc. geben...
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Re: Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon MüllerBB am 03.02.2017, 16:23

Darf ich fragen, ob es sich zufällig um die Bundesbank handelt?
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Re: Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon Kairi am 04.02.2017, 16:44

Hallo ihr beiden und vielen, lieben Dank für die Antwort. Ebenfalls ein großes Dankeschön an @librarian31 für das Aufschlüsseln und Beantworten meiner Fragen, wodurch nun eine Menge Licht ins Dunkel kam.

Erst einmal schön zu hören, dass es keine, weiteren Schritte bzgl. des Mehrurlaubs bedarf, somit umgehe ich das unangenehme Fragen in der Einführungsveranstaltung. Die Reduzierung der Arbeitszeit muss laut aktuellen Kenntnissen, dann formlos beantragt werden, sobald ich die Laufbahnausbildung erfolgreich abgeschloßen habe, aber die Stunde mehr oder weniger ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig. Da ist der Mehrurlaub zwecks quartalsmäßiger Kontrollbesuche beim Arzt das Interessantere.

Wie es sich mit zusätzlichem Urlaub etc. während des Studiums gibt, werde ich dann trotzdem mal während der Veranstaltung in soweit fragen, als das ich mal darauf eingehe, dass diese Arztbesuche eben anfallen und wie man hier gegebenenfalls vorgehen muss. Ob man sich dann einfach für 1 bis 2 Stunden, je nachdem, entschuldigen kann, aber das sollte ja das kleinste Problem sein.

So, jetzt ist mir aber nochmal auf Grund einer Antwort eines Users in einem DIabetiker-Forum noch eine Frage bezüglich der PKV und einem Abschlusszwang gekommen. Hier wurde ein Link geteilt und gesagt, dass die PKV bzgl. der Vorerkrankung natürlich genau hin schaut, weil Diabetes nicht grad günstig ist. Ich habe deshalb auch bereits mit der HUK-Coburg Rücksprache gehalten, da mir die PKV empfohlen worden ist.

Wenn ich das alles richtig verstanden habe, wovon ich jetzt erst einmal ausgehe, dann ist es das beste und auch sinnvollste, wenn ich während der 3 Jahre Studium noch wie bislang in der GKV bleibe und diese dann selbst zu 100 % zahle, da der Dienstherr hier ja nichts übernimmt. Das scheint wohl deutlich günstiger zu sein als der Basistarif mit Risikozuschlag. Nach erfolgreicher Laufbahnprüfung und Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe stelle ich innerhalb der ersten 6 Monate (also am besten sofort) ein Antrag auf Übernahme in die PKV per Öffnungsklausel, welche ja besagt, dass die PKV niemanden mit Vorerkrankung ablehnen darf. Hier müsste ich dann zwar mit einem max. Risikozuschlag von 30 % rechnen, was dann aber doch günstiger wäre als in der GKV zu bleiben. Hier sollte es an sich ja keine weiteren Probleme geben, oder sehe ich das falsch?

@MüllerBB:

Nein, es handelt sich nicht um die Bundesbank. Würden hier besondere / andere Regeln gelten?

Nochmals Danke für die Mühe und ein schönes Wochenende,

Kairi
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Re: Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon gf-wb am 05.02.2017, 16:04

Hallo Kairi!
Hol dir am besten zwecks der PKV Angebote ein.
Wenn du dich freiwillig gesetzlich versichern lässt, bist du mit ca. 200,- € im Monat dabei. Den genauen Wert habe ich gerade nicht zur Hand.

Ich habe im August mit dem Studium bei einer Bundesbehörde angefangen. Dort hatten wir eine 18/19 jährige Diabetikerin mit Insulinpumpe und Messknopf am Oberarm. Die hat sich auch privat versichert. Die PKV übernimmt sogar die Kosten für den Messknopf, was bei der GKV nicht der Fall war.

Selbst ich bin mit Risiko Zuschlag und einer eher etwas teureren Versicherung noch immer unter dem GKV Beitrag. Signal Iduna Exklusiv Tarif Anwärter - M32 - mit Pflegeversicherung wären es eigentlich ~109,- € im Monat gewesen. Da ich dank meines letztens Arbeitsverhältnisses sehr stark zugenommen habe und einen Bluthochdruck entwickelt habe, kam noch ein Risikozuschlag von ca. 50,- € dazu. Bezahle jetzt also ~160,- € im Monat, bin aber immer noch günstiger dran als in der GKV.

Worüber du dir im klaren sein solltest, dass du bei der PKV oftmals Geld verauslagen musst. Zum einem, weil es unter Umständen Sinn macht Rechnungen bei der PKV nicht einzureichen und stattdessen am Jahresende den Bonus mitzunehmen. Desweiteren holst du dir 50% des Geldes bei der Beihilfestelle wieder. Das dauert momentan sehr lange und wird im Regelfall erst ausgezahlt, wenn mindesten 200,- € geltend gemacht werden.

Liebe Grüße
Thomas

PS:
Falls das GS in Brühl an der FH Bund stattfindet, dann kriegst du unter umständen ein extra großes Zimmer mit extra großem Bad.

Durch deine Behinderung hast du außerdem die Möglichkeit für Prüfungen eine Mehrbearbeitungszeit von 1 Stunde zu beantragen...kommt aber bei den anderen Studenten nicht gut an, wenn nicht erkennbar ist, dass du durch deine Krankheit tatsächlich den Mehrbedarf hast.
gf-wb
 
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Re: Vorteile als schwerbehinderte Bundesbeamte

Beitragvon Kairi am 06.02.2017, 15:49

gf-wb hat geschrieben:Hallo Kairi!
Hol dir am besten zwecks der PKV Angebote ein.
Wenn du dich freiwillig gesetzlich versichern lässt, bist du mit ca. 200,- € im Monat dabei. Den genauen Wert habe ich gerade nicht zur Hand.
....


Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Antwort und die damit verbundenen, sehr hilfreichen, Einblicke. Die Signal Iduna scheint durchaus sehr interessant zu sein, ich werde mich mal mit ihr per Mail in Kontakt setzen und Infos bzgl. Versicherung als Anwärterin mit Risikozuschlag zukommen lassen.

Heute bekam ich eine Antwort von der HUK, diese sagten mir, dass es momentan keine Möglichkeit gäbe mich mit der Vorerkrankung bereits als Anwärterin privat versichern zu lassen. Ich könnte nach abgeschloßener Laufbahnausbildung als Beamtin auf Probe innerhalb der erste 6 Monate einen Antrag auf Übernahme in die PKV durch die Öffnungsklausen stellen, welcher dann geprüft wird.

Auch habe ich mich vor dem Wochenende bei der DBV über das selbige informiert. Hier bekam ich dann die Auskunft, dass ich durchaus in den Basistarif bereits als Anwärterin mit der Vorerkrankung wechseln kann. Da dieser nicht den Höchstbeitrag der GKV überschreiten darf beläuft er sich auf etwas mehr als 660 Euro. Abzüglich der 50% Beihilfe müsste ich hier als anscheinend knapp 330 Euro im Monat zahlen. Würden wir das jetzt mit den knapp 200 Euro der GKV, welche Du ca. genannt hast, gegen rechnen wäre es ein Aufpreis von 100 Euro. Das finde ich aktuell nicht viel und durchaus annehmbar.

Die DBV meinte außerdem, dass ich bzgl. in Vorleistung bei der Apotheke zwecks regelmäßiger Medikamente treten mit der Apotheke eine dauerhafte Abtretung der Leistungen vereinbaren kann. Dann wird direkt zwischen Apotheke und PKV abgerechnet, was schon klasse wäre, sofern sich eine Apotheke findet, die hier mit spielt.

Jetzt ist wie gesagt die Frage, wie es die Signal Iduna auslegt. Hier werde ich, wie erwähnt mal in Kontakt treten und dann Rückmeldung geben. Mal schauen, ob ich bei die der Signal Iduna mit dieser Vorerkrankung eine Chance habe und auf was es sich dann gegebenenfalls konkret belaufen würde. Darf ich fragen, ob Du weißt bei welcher PKV die Diabetikerin bei dir versichert ist? Ihre PKV hat sie ja auch bereits als Anwärterin mit selbiger Vorerkrankung aufgenommen.

Dass die PKV unter Umständen sogar den Messknopf übernimmt ist sehr cool! Mein Arzt hat mir diesen Knopf auch vorgeschlagen, da die GKV diesen aber leider nicht übernimmt, wären das dann doch dauerhafte, recht teure Kosten gewesen. Ich habe nun viel hin und her überlegt, ob die PKV in meinem Fall generell Sinn macht und ob ich, wenn möglich und bezahlbar, bereits als Anwärterin in die PKV soll und ich bin mir ziemlich sicher, dass es trotz möglicher Vorauszahlungen weiterhin der sinnigste Weg ist. Sowohl in Sachen Preis als auch Leistung.

Nochmals Danke für die Antwort. Über eine Rückmeldung würde ich mich nochmals sehr freuen :-)

Kairi

P.S: Ja, das GS ist in Brühl, sprich das erste, halbe Jahr. Bezüglich der Unterkunft soll ich aber nochmal nähere Unterlagen bekommen. Das mit der Mehrzeit während Klausuren las ich bereits, da ist aber, wie Du bereits sagtest, wirklich die Frage, ob es zwingend erforderlich ist. Zur Schulzeit gab es hier bei mir nie Probleme, ich denke das dürfte hier nicht anders werden. Das sind aber Dinge, die man dann wahrscheinlich auch erstmal sehen muss, wenn es soweit ist.
Kairi
 
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