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Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Bundesbeamte und Soldaten
Beamte der ehemaligen Staatsunternehmen (Post, Bahn)

Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon 2strong am 21.04.2017, 21:05

@amtsmüde
Du, ich halte Deine Bedenken für sehr gut nachvollziehbar, allerdings ist mir in meiner ganzen Laufbahn noch nie eine Personalverwaltung begegnet, die mir als Bewerber mit Einstellungszusage eine verbindliche Auskunft erteilt hätte. Da ch aber gelegentlich - um's nicht zu konkret zu machen - mit

a) einer der Personalreferentinnen im EBA oder
b) einer der für das EBA zuständigen Referentinnen im BMVI oder
c) der Tochter des AL Z

schlafe, hab ich mir erlaubt, mich auf diesem Wege kundig zu machen.

amtsmüde hat geschrieben:Was für eine Rolle spielt es, ob die angebotene Stelle in der Zentrale oder einer der zwölf Außenstellen angesiedelt ist?

Keine. Hat mich einfach interessiert. Arbeite selbst in Bonn und weil ich ein sentimentaler Typ bin, entwickelt sich bei mir ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, wenn ich lese, dass jemand anderes aus der selben Region ist. Dadurch steigt meine Bereitschaft, mich in der Sache zu engagieren.

amtsmüde hat geschrieben:Willst Du damit sagen, dass sich die Verbeamtungspraxis je nach örtlicher Zugehörigkeit unterscheidet?

Nein. Würde mich auch wundern, wenn's so wäre.
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Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon Casiopeia1981 am 22.04.2017, 20:36

@2Strong:

Dann hoffe ich mal, dass sich euer Bettgeflüster nicht nur ums Beamtenrecht dreht :-)
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Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon amtsmüde am 22.04.2017, 20:40

2strong hat geschrieben:@amtsmüde
Du, ich halte Deine Bedenken für sehr gut nachvollziehbar, allerdings ist mir in meiner ganzen Laufbahn noch nie eine Personalverwaltung begegnet, die mir als Bewerber mit Einstellungszusage eine verbindliche Auskunft erteilt hätte.


Da hast Du ja so recht! Ich pflege immer zu sagen, dass man beim Staat nichts geschenkt bekommt, nicht eine popelige Stufe bei der Anerkennung förderlicher Zeiten, und der Dienstherr, der von der Möglichkeit einer Kann-Bestimmung ohne Aufforderung Gebrauch macht, den gibt es möglicherweise gar nicht. Daher halte ich es eben für ratsam, dass man den § 23 Abs. 2 Satz 3 BBesG zur Sprache bringt. Wer eh schon auf einem nach A 12 ausgebrachten Dienstposten sitzt, hat vielleicht doch noch die Möglichkeit, im Eingansamt A 11 zu landen. Irgendeinen Nutzen sollten gesetzliche Bestimmungen schon haben, kämen sie niemals zur Anwendung, dann könnte man sie getrost in die Tonne kloppen.

Mit Deiner Methode der Informationsbeschaffung erkläre ich mich absolut einverstanden. Es ist schön, dass dieser in Bonn altbewährte interministerielle Geschäftsverkehr auch nach dem Niedergang der ehemaligen Bundeshauptstadt weiterhin mit viel Elan praktiziert zu werden scheint!
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Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon 2strong am 24.04.2017, 00:34

Casiopeia1981 hat geschrieben:@2Strong:

Dann hoffe ich mal, dass sich euer Bettgeflüster nicht nur ums Beamtenrecht dreht :-)

Alles nur Mittel zum Zweck ;-)
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Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon JanK am 24.04.2017, 09:29

amtsmüde hat geschrieben:..., aber aus Sicht eines Bewerbers mit Einstellungszusage wäre es in meinen Augen sehr ratsam, unbedingt selbständig mit Verweis auf § 23 Abs. 2 Satz 3 BBesG bei der Behörde nachzufragen, ob von der Kann-Bestimmung, einem Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs ein Eingangsamt der Besoldungsgruppe A 11 zuzuweisen, Gebrauch gemacht werden kann, und falls nicht, warum nicht.


Guten Morgen.
Ich befinde mich derzeit in einer ähnlichen Situation.
Der Wechsel vom Land zum Bund steht an und da stellt sich mir die Frage ob der oben genannte Paragraph auch Anwendung findet, wenn man sich noch in der Probezeit befindet?

Erreiche meine Personalsachbearbeiterin momentan nicht, daher versuche ich erstmal hier ein paar Infos zu erhalten.
JanK
 
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Re: Beamte A10 oder Angestellte E12? Dilemma!!!

Beitragvon amtsmüde am 24.04.2017, 15:58

JanK hat geschrieben:Guten Morgen.
Ich befinde mich derzeit in einer ähnlichen Situation.
Der Wechsel vom Land zum Bund steht an und da stellt sich mir die Frage ob der oben genannte Paragraph auch Anwendung findet, wenn man sich noch in der Probezeit befindet?


Das fakultative Eingangsamt A 11 für Ingenieure in technischen Fachverwendungen im gD des Bundes dient im wesentlichen der Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Wettbewerb mit der Wirtschaft. Allerdings ist die Anwendung auch bei der Rekrutierung von anderen Dienstherren nirgendwo explizit ausgeschlossen. Niemand hindert Dich daran, die Angelegenheit vor dem Wechsel beim neuen Dienstherrn zur Sprache zu bringen. Allerdings befindest Du Dich bereits in einer Laufbahn beim Land, und es hört sich so an, als würdest Du den Wechsel so oder so vollziehen. Warum sollten sie Dich dann dafür jetzt noch belohnen? Das erscheint mir eher unwahrscheinlich. Davon abgesehen denke ich, dass die Probezeit der Sache nicht unbedingt hinderlich sein muss, weil es sich eben nicht um eine Beförderung handeln würde, sondern die Zuweisung eines höheren Eingansamtes beim neuen Dienstherrn.
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