Startseite

Wechsel Debeka Bisex zu Unisex Tarif

Bundesbeamte und Soldaten
Beamte der ehemaligen Staatsunternehmen (Post, Bahn)

Re: Wechsel Debeka Bisex zu Unisex Tarif

Beitragvon librarian31 am 18.01.2018, 08:33

vapgtdu hat geschrieben:http://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__204.html
Hier steht zwischen den Zeilen dass eine erneute gesundheitsprüfung grundsätzlich bei dem selben Versicherer nicht stattfindet....


Das ist leider eine Fehlinterpretation. Ich zitiere aus dem verlinkten Paragraphen:

"soweit die Leistungen in dem Tarif, in den der Versicherungsnehmer wechseln will, höher oder umfassender sind als in dem bisherigen Tarif, kann der Versicherer für die Mehrleistung einen Leistungsausschluss oder einen angemessenen Risikozuschlag und insoweit auch eine Wartezeit verlangen;"

Ganz simpel ausgedrückt heißt das: Sobald der neue Tarif mehr leistet als der alte darf der Versicherer eine Gesundheitsprüfung vornehmen und auf Risiken mit Leistungsausschluss oder Risikozuschlag reagieren.

Beim Unisex-Tarif der DEBEKA ist das gegenüber dem Bisextarif definitiv der Fall, siehe z.B. deutlich verbesserte Leistungen bei Psychotherapie und Hilfsmitteln. Das erfüllt alle Bedingungen der Mehrleistungen.

Dennoch scheint es wohl immer wieder den Fall zu geben, dass anlässlich von Änderungen des Bemessungssatzes die DEBEKA auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet. Hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm, wird jetzt aber hier und auch in anderen Foren von berichtet - interessant.
librarian31
 
Beiträge: 837
Registriert: 02.12.2009, 23:00

Re: Wechsel Debeka Bisex zu Unisex Tarif

Beitragvon Johnny75 am 18.01.2018, 09:37

librarian31 hat geschrieben:Dennoch scheint es wohl immer wieder den Fall zu geben, dass anlässlich von Änderungen des Bemessungssatzes die DEBEKA auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet. Hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm, wird jetzt aber hier und auch in anderen Foren von berichtet - interessant.


Das ist in der Tat interessant. Ich bin im selben Alter, bin genau so lange Beamter wie der TE und im selben Debeka-Tarif wie er. Allerdings dauert es noch einige Jahre, bis ich wieder bei 50% ankomme. Ich werde die Entwicklung im Auge behalten.

Falls ich früher wechseln wollte, ginge das folglich nur mit erneuter Gesundheitsprüfung? Wie genau sieht diese aus? Ich fühle mich kerngesund, mein Gebiss ist saniert und die Debeka kennt mich bisher eigentlich nur aus meinen Beitragszahlungen und der alljährlichen BRE ;-)

Aber das muss ja alles nichts heißen...
Johnny75
 
Beiträge: 282
Registriert: 08.07.2010, 21:21
Wohnort: Süden

Re: Wechsel Debeka Bisex zu Unisex Tarif

Beitragvon BBBen am 23.01.2018, 10:20

Ich vermute, dass die Gesundheitsprüfung im ersten Schritt lediglich die Angabe relevanter Vorerkrankungen der maximal letzten 10 Jahre verlangt.
Reine Spekulation meinerseits: wenn man in denen wegen nichts relevantem, also was z.B. über eine kurze Krankschreibung wegen Erkältung etc. hinaus geht, beim Arzt war, dann war es das und der Wechsel klappt ohne Einschränkungen.

Ich stelle mir auch die Frage des Wechsels und habe den von Slider26 verlinkten Faden mal überflogen. Fazit daraus wäre: wenn möglich wechseln wegen der Leistungsunterschiede. Wobei das von yamato umrissene Vorgehen ja sehr günstig wäre, nur eben das Risiko einer in der Zwischenzeit auftretenden Erkrankung beinhaltet - die dann den Wechsel torpediert.

Was mir noch unklar ist, wie gravierend die Unterschiede in der Praxis wirklich sind und ob sie nicht Großteils durch den Beihilfeergänzungstarif nivelliert werden.
BBBen
 
Beiträge: 1
Registriert: 23.01.2018, 10:09

Re: Wechsel Debeka Bisex zu Unisex Tarif

Beitragvon librarian31 am 23.01.2018, 10:42

BBBen hat geschrieben:Ich vermute, dass die Gesundheitsprüfung im ersten Schritt lediglich die Angabe relevanter Vorerkrankungen der maximal letzten 10 Jahre verlangt.
Reine Spekulation meinerseits: wenn man in denen wegen nichts relevantem, also was z.B. über eine kurze Krankschreibung wegen Erkältung etc. hinaus geht, beim Arzt war, dann war es das und der Wechsel klappt ohne Einschränkungen.


Dann hat ja aber doch eine Gesundheitsprüfung stattgefunden. Also keine Option für Kranke. ;) Der Abfragezeitraum bei der DEBEKA ist aber ja bekanntermaßen z.T. nur 3 Jahre. Wer also z.B. vor 7 Jahren schwer krank und seitdem nicht mehr diesbezüglich in Behandlung war kann die Gesundheitsprüfung der DEBEKA durchaus bestehen.
librarian31
 
Beiträge: 837
Registriert: 02.12.2009, 23:00

Vorherige

Zurück zu Beamte des Bundes und Soldaten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste