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Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Bundesbeamte und Soldaten
Beamte der ehemaligen Staatsunternehmen (Post, Bahn)

Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon Dienstbeflissen am 04.10.2017, 09:20

Ich bin voll bei euch, dass die diese Entscheidung nicht nur unter Berücksichtigung von rein monetären Gesichtspunkten erfolgen sollte.

Mir ging es explizit nur darum aufzuzeigen, dass TB den Beamten, im vgl. gD, (Großteil der TB und Beamtenschaft) in dieser Hinsicht oft besser gestellt sind.

Daraus lässt sich natürlich noch nicht ableiten was nun die sinnvollere Entscheidung ist. Diese ist so individuell, wie die jeweilige Lebenssituation.
Dienstbeflissen
 
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon atatat am 04.10.2017, 10:01

Dienstbeflissen hat geschrieben:Mir ging es explizit nur darum aufzuzeigen, dass TB den Beamten, im vgl. gD, (Großteil der TB und Beamtenschaft) in dieser Hinsicht oft besser gestellt sind.
Was du bisher aber noch nicht aufgezeigt hast.
Ich könnte genauso daher kommen und sagen, TB sind idR auf die Lebenszeit gesehen schlechter gestellt.
Weiteres Beispiel gD: TBler macht FH-Studium (muss er in Teilen selber zahlen) hat dann max Chance auf E12 (eher E11). Beamter bekommt von Anfang an Geld und wird es idR auf A11 bringen (eher A12 mit Glück A13), hängt also von dem Beförderungsweg ab.

und wie gesagt: Bis der Tbler die gleichen "Sicherheiten" (Rente, Berufsunfähigkeit, ärztliche Leistungen,...) wie der Beamte hat, muss er einiges von seinem Nettolohn zusätzliche berappen.
Insofern sehe ich deine Rechnung nicht als Untermauerung deiner These, dass der Tbler im "gD" oft besser gestellt wird.
Im mD sehe ich da tatsächlich bei Familien wg. PKV Kosten vs GKV Kosten einen "Vorteil" bei den Tbler.
atatat
 
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon Dienstbeflissen am 04.10.2017, 10:51

E11/5, PKV 250€, Steuerklasse I, 2017, ZV HH, Jahresnetto: 34922.58 €
A11/5, PKV 250€, Steuerklasse I, 2017, Hamburg, Jahresnetto: 31950.51 €

E11/6, PKV 250€, Steuerklasse I, 2018, ZV HH, Jahresnetto: 36013.05 €
A11/8, PKV 250€, Steuerklasse I, 2018, Hamburg, Jahresnetto: 35369.64 €

- Beamte haben eine höhere Wochenarbeitszeit als TB
- Das Dienst- und Treueverhältnis ist keine Einbahnstraße und eine Verletzung desselben durch den Beamten, z. B. durch Straftat, führt regelmäßig zur vollständigen Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz.
- Hohe PKV-Kosten im Pensionsalter, weil bisher kein wirtschaftlich sinnvoller Wechsel möglich.
- Keine Flexibilität bedeutet geringere Aufstiegsmöglichkeiten.
- Pension schlägt Rente+VBL/ ZVHH nur knapp.
- Die Mindestpension deckt die bei tatsächlicher Dienstunfähigkeit zu erwartenden Pflegekosten kaum. Gleiches vermag eine Erwerbsminderungsrente+BU auch nicht.
- Als Angestellter ist die Genehmigung, der Ausübung einer Nebentätigkeit, grundsätzlich nicht erforderlich.

Das Gesamtpaket soll jeder für sich selbst beurteilen.
Dienstbeflissen
 
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon atatat am 04.10.2017, 12:39

Dienstbeflissen hat geschrieben:- Beamte haben eine höhere Wochenarbeitszeit als TB

In NI macht das nicht mal einen Tag im Jahr aus.
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Das Dienst- und Treueverhältnis ist keine Einbahnstraße und eine Verletzung desselben durch den Beamten, z. B. durch Straftat, führt regelmäßig zur vollständigen Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz.
Ja, stimmt, ist ein Nachteil, wenn jemand vorsätzlich etwas schlimmes verbricht, dass dadurch die Existenz vernichtet, wird. Da haben Angestellte es leichter.
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Hohe PKV-Kosten im Pensionsalter, weil bisher kein wirtschaftlich sinnvoller Wechsel möglich.
Aber geringer als beim TBler, der in der PKV ist. Und ob es höher bei gleicher Leistung gegenüber dem GKVler ist....Bleibt er in der GKV bleiben ihm 32700€ netto.
Der GKVler muss allerdings locker 50€ im Monat Netto dafür bezahlen, um die Leistungen bei der GKV zu erhalten, die der PKVler inklusive hat. (Ich bin PKVler und sehe den unterschied bei meiner Holden, GKVlerin)
BTW: Der E11 kann nach 10 Jahren E11 Tätigkeiten in die PKV Wechseln. (also mit ca. 33 nach dem selbstfinanziertem Studium).
Erfahrungsgemäß sind da dann nicht beide (Beamte/Tbler) bei dem gleichen PKV Beitrag.

Dienstbeflissen hat geschrieben:- Keine Flexibilität bedeutet geringere Aufstiegsmöglichkeiten.
Jipp, deswegen bin ich kein Beamter geworden. Aber ein TB, der sich nicht bewegt, bleibt auch ewig auf seiner EG Gruppe, der Beamte, der sich nicht bewegt, kann ja auch nicht befördert werden. Da gibt es ja welche die sind nach 12 Jahren A12 und andere bleiben beim A10 kleben.
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Pension schlägt Rente+VBL/ ZVHH nur knapp.
~5% netto mehr Pension beim Vergleich innerhalb des öDs z.B. E11/A11 (also bei nem idealtypischen Standardleben im öD), das finde ich nicht unerheblich. Dafür muss man locker 100€ Netto monatlich berappen.
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Die Mindestpension deckt die bei tatsächlicher Dienstunfähigkeit zu erwartenden Pflegekosten kaum. Gleiches vermag eine Erwerbsminderungsrente+BU auch nicht.
Richtig, die BU kostet aber, um zumindest dieses Niveau zu erhalten, locker 100-150€ Netto pro Monat.
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Als Angestellter ist die Genehmigung, der Ausübung einer Nebentätigkeit, grundsätzlich nicht erforderlich.
Jipp, ein weiterer echter Vorteil.
Arbeitsplatzsicherheit sehe ich bei beiden im Grunde gleich hoch.

Fazit: Monetär sind die Tbler in obiger Konstellation nicht wirlich im Vorteil. Sollte der Beamte die A12/A13 erklimmen, sieht es Asche für den TBler aus, dann heißt es noch mehr in den Rententopf zusätzlich schmeissen. Sollte der TBler es zur E12 Schaffen, muss er gegenüber dem A12 auch einiges in die Zusatzverschicherung zahlen, sofern er nicht frühzeitig diesen Sprung schafft.

Deswegen, obige Vor/Nachteile TB/Beamter muss man selber abwägen und sich nichts in die Taschen Lügen.
atatat
 
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon Dienstbeflissen am 04.10.2017, 14:41

atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Beamte haben eine höhere Wochenarbeitszeit als TB

In NI macht das nicht mal einen Tag im Jahr aus.


Und in HH macht das eine Woche im Jahr aus, bei 40 Dienstjahren also gut ein 3/4 Jahr.

atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Das Dienst- und Treueverhältnis ist keine Einbahnstraße und eine Verletzung desselben durch den Beamten, z. B. durch Straftat, führt regelmäßig zur vollständigen Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz.
Ja, stimmt, ist ein Nachteil, wenn jemand vorsätzlich etwas schlimmes verbricht, dass dadurch die Existenz vernichtet, wird. Da haben Angestellte es leichter.

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... n-115-Euro

Ein Angestellter Postler hätte seine Rente natürlich behalten. Die Nachversicherung in die RV wird dem kriminnellen Beamten nicht viel bringen und macht ihn zum Sozialfall..

atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Hohe PKV-Kosten im Pensionsalter, weil bisher kein wirtschaftlich sinnvoller Wechsel möglich.
Aber geringer als beim TBler, der in der PKV ist. Und ob es höher bei gleicher Leistung gegenüber dem GKVler ist....Bleibt er in der GKV bleiben ihm 32700€ netto.
Der GKVler muss allerdings locker 50€ im Monat Netto dafür bezahlen, um die Leistungen bei der GKV zu erhalten, die der PKVler inklusive hat. (Ich bin PKVler und sehe den unterschied bei meiner Holden, GKVlerin)
BTW: Der E11 kann nach 10 Jahren E11 Tätigkeiten in die PKV Wechseln. (also mit ca. 33 nach dem selbstfinanziertem Studium).
Erfahrungsgemäß sind da dann nicht beide (Beamte/Tbler) bei dem gleichen PKV Beitrag.


Der TB mit PKV kann aber bis 55 in die GKV zurück, wenn er sein Einkommen für ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze drückt, z. B. durch maximale Nutzung der Entgeltumwandlung.

Zumindest in HH werden zukünftige TB schon während Ihres Studiums/ Ausbildung bezahlt und stehen entweder bereits während der/ des Ausbildung/ Studiums in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis.

atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Keine Flexibilität bedeutet geringere Aufstiegsmöglichkeiten.
Jipp, deswegen bin ich kein Beamter geworden. Aber ein TB, der sich nicht bewegt, bleibt auch ewig auf seiner EG Gruppe, der Beamte, der sich nicht bewegt, kann ja auch nicht befördert werden. Da gibt es ja welche die sind nach 12 Jahren A12 und andere bleiben beim A10 kleben.


Ich behaupte: Ein TB der sich bewegt, hat es leichter, als ein Beamter der sich bewegt.
atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Pension schlägt Rente+VBL/ ZVHH nur knapp.
~5% netto mehr Pension beim Vergleich innerhalb des öDs z.B. E11/A11 (also bei nem idealtypischen Standardleben im öD), das finde ich nicht unerheblich. Dafür muss man locker 100€ Netto monatlich berappen.

Ja, das stimmt.

atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Die Mindestpension deckt die bei tatsächlicher Dienstunfähigkeit zu erwartenden Pflegekosten kaum. Gleiches vermag eine Erwerbsminderungsrente+BU auch nicht.
Richtig, die BU kostet aber, um zumindest dieses Niveau zu erhalten, locker 100-150€ Netto pro Monat.


Da der TB bzw. Beamte bei einer tatsächlich vorliegenden Dienstunfähigkeit ohnehin meist ein Pflegefall sein wird und die Kosten, die Einnahme aus Pension bzw. Rente+BU übersteigen, wird derjenige ohnehin zum Sozialfall. Bei vorliegender BU muss der Staat eben etwas weniger zusteuern. Daher halte ich eine BU für die Großzahl der TB für überflüssig und für diejenigen, für die eine BU Sinn ergeben würde, ist diese kaum bezahlbar.
atatat hat geschrieben:
Dienstbeflissen hat geschrieben:- Als Angestellter ist die Genehmigung, der Ausübung einer Nebentätigkeit, grundsätzlich nicht erforderlich.
Jipp, ein weiterer echter Vorteil.
Arbeitsplatzsicherheit sehe ich bei beiden im Grunde gleich hoch.
Ich auch.
atatat hat geschrieben:Fazit: Monetär sind die Tbler in obiger Konstellation nicht wirlich im Vorteil. Sollte der Beamte die A12/A13 erklimmen, sieht es Asche für den TBler aus, dann heißt es noch mehr in den Rententopf zusätzlich schmeissen. Sollte der TBler es zur E12 Schaffen, muss er gegenüber dem A12 auch einiges in die Zusatzverschicherung zahlen, sofern er nicht frühzeitig diesen Sprung schafft.

Deswegen, obige Vor/Nachteile TB/Beamter muss man selber abwägen und sich nichts in die Taschen Lügen.


Ich stimme dir zu. Ab A13/E13 lohnt sich die Verbeamtung definitiv, darunter sollte genau abgewägt werden.
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon atatat am 04.10.2017, 16:20

Dienstbeflissen hat geschrieben:Der TB mit PKV kann aber bis 55 in die GKV zurück, wenn er sein Einkommen für ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze drückt, z. B. durch maximale Nutzung der Entgeltumwandlung.
Ne, so einfach ist das "leider" nicht im öD, wg VBL und so (Beim E11S6 geht das glaube ich grade noch so, mit dem Trick betriebliche Altersvorsorge) Ich finde es ja gut, dass da der Staat den Sozialschmarotzern nen Riegel vorgeschoben hat, auch wenn ich "Betroffener" bin.
Dienstbeflissen hat geschrieben:Zumindest in HH werden zukünftige TB schon während Ihres Studiums/ Ausbildung bezahlt und stehen entweder bereits während der/ des Ausbildung/ Studiums in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis.
Dann sind ja wenigstens die Kosten fürs Studium gedeckt, aber die Stufen werden da beim TB sicher noch nicht gezählt. Sprich er muss 10 Jahre nach Studium warten bis er in die PKV kann.
Dienstbeflissen hat geschrieben:Ich behaupte: Ein TB der sich bewegt, hat es leichter, als ein Beamter der sich bewegt.
Ja, denke ich auch. Klar, wenn man einen verwaltungsspezifische Ausbildung hat weniger stark, als wenn man eine Ausbildung hat, die es auch ausserhalb vom öD gibt.
Dienstbeflissen hat geschrieben:Ein Angestellter Postler hätte seine Rente natürlich behalten. Die Nachversicherung in die RV wird dem kriminnellen Beamten nicht viel bringen und macht ihn zum Sozialfall.
Nun, er wird weniger Rente erhalten, als der kriminelle TBler (sofern er vorher auch genausoviel Netto erhalten hatte, was aber eher zu bezweifeln ist, denn wahrscheinlich hat er mehr Netto als sein TB Kollegen erhalten.)
Aber so etwas als Nachteil der Beamtenschaft zu anzusehen? Seltsam, denn hier war ja deutlich jemand mit krimineller Energie unterwegs, komplett selbstverschuldet.
Dienstbeflissen hat geschrieben:Da der TB bzw. Beamte bei einer tatsächlich vorliegenden Dienstunfähigkeit ohnehin meist ein Pflegefall sein wird
Da kenne ich aber ne Menge dienstunfähige Beamte, die weit entfernt vom Pflegefall sind. (Krank, aber kein Pflegefall).
Aber ja: Derjenige der ein echter Pflegefall in "jungen" Jahren wird, der ist "Hartz4", egal ob Beamter oder TBler. Wenn man Kinder hat, dann dürfen die zahlen, beim Beamten müssen sie weniger zahlen, beim TBler halt mehr, sofern er nicht eine entsprechende BU hatte.
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon Mask am 05.10.2017, 12:45

Interessant finde ich dass bei der aktuell geführten Diskussion das Thema "Familie" völlig ausgeklammert wird.

Sobald ein Beamter eine Familie gründet und in den Genuss der Familienzuschläge und entsprechenden Steuerklassen kommt, gewinnt im monetären Vergleich der Beamte immer gg. den TB, mit steigender Kinderzahl sogar recht deutlich.

Das kann und sollte, zumindest für diejenigen die vor der Entscheidung einer Verbeamtung stehen, doch auch ein stark zu berücksichtigender Punkt sein.
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon Casiopeia1981 am 06.10.2017, 04:48

Je nach dem, wie die Planstellenbewirtschaftubg aussieht, könnte auch eine Beförderung relativ schnell gehen. Ich würde in der Personalstelle nachfragen, warum a) keine Einstellung in A 11 erfolgt, obwohl das möglich wäre und b) wenn das nicht gemacht, wann mit einer Beförderung nach A 11 zu rechnen ist.

Ich habe bislang alle möglichen Varianten gesehen. Von Verbeamtung im Eingangsamt und Warten bis zu 10 Jahren bis hin zur unmittelbaren Verbeamtung im höchstmöglichen Amt. Deswegen konkret in der Personalstelle nachfragen.
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon frodobeutlin100 am 06.10.2017, 05:43

Mask hat geschrieben:Interessant finde ich dass bei der aktuell geführten Diskussion das Thema "Familie" völlig ausgeklammert wird.

Sobald ein Beamter eine Familie gründet und in den Genuss der Familienzuschläge und entsprechenden Steuerklassen kommt, gewinnt im monetären Vergleich der Beamte immer gg. den TB, mit steigender Kinderzahl sogar recht deutlich.

Das kann und sollte, zumindest für diejenigen die vor der Entscheidung einer Verbeamtung stehen, doch auch ein stark zu berücksichtigender Punkt sein.


genau deswegen weil es die kinderbezogenen Gehaltsbestandteile seit der Einführung des TvöD nicht mehr gibt ...

die Schere war schon immer geöffnet (TB standen noch nie besser als Beamte) und wird sich immer weiter öffnen ...

bei uns (Bund) gibt es für Beamte den eingebauten Aufstieg (Stellenbündelung im z.B. g.D. von A9 bis A11) ... während TB aufgrund des Tarifrechts für den kleinsten Aufstieg kämpfen müssen (das heißt letzten Endes beweisen müssen, dass die höherwertigen Tätigkeiten vorliegen - wenn diese dann nicht flugs auf einen Beamten übertragen werden) .. im vergleichbaren A12 Bereich finden sich daher kaum noch TB, da man schon gar nicht in die "bewerbungsberechtigten Entgeltgruppe" kommt (allein schon der Gedanke, das man auch Entgeltgruppen überspringen könnte, verursacht unseren Personalern Angstschweiß, sie können eben nur in den Beamtenkategorien denken)
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Re: Verbeamtung in A10, vorher E11 als Angestellte

Beitragvon frodobeutlin100 am 06.10.2017, 05:45

Casiopeia1981 hat geschrieben:Je nach dem, wie die Planstellenbewirtschaftubg aussieht, könnte auch eine Beförderung relativ schnell gehen. Ich würde in der Personalstelle nachfragen, warum a) keine Einstellung in A 11 erfolgt, obwohl das möglich wäre und b) wenn das nicht gemacht, wann mit einer Beförderung nach A 11 zu rechnen ist.

Ich habe bislang alle möglichen Varianten gesehen. Von Verbeamtung im Eingangsamt und Warten bis zu 10 Jahren bis hin zur unmittelbaren Verbeamtung im höchstmöglichen Amt. Deswegen konkret in der Personalstelle nachfragen.


üblich ist bei einer Verbeamtung die Verbeamtung im Eingangsamt - höher geht nur wenn entsprechende Tatbestände vorliegen (Bundeslaufbahnverordnung)

und eine Beförderung ist einerseits von der Beurteilung abhängig und dem Vorhandensein von Beförderungsmöglichkeiten ...
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