Autor Thema: Tarifrunde 2019 - Diskussion  (Read 122028 times)

JC83

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #750 am: 07.01.2019 11:11 »
Absolventen von dreijährigen Berufsausbildungen können auch problemlos in E14 (und als „sonstige“ auch in E15) kommen.

Wie viele Fälle aus der Praxis sind dir bekannt, auf die die o.g. Konstellation zutrifft?

lowsounder

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #751 am: 07.01.2019 11:21 »
Absolventen von dreijährigen Berufsausbildungen können auch problemlos in E14 (und als „sonstige“ auch in E15) kommen.

Wie viele Fälle aus der Praxis sind dir bekannt, auf die die o.g. Konstellation zutrifft?

"Problemlos" wohl nur, wenn vor oder nach der dreijährigen Berufsausbildung auch noch ein Studium abgeschlossen wurde  ::)

Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #752 am: 07.01.2019 11:25 »
Absolventen von dreijährigen Berufsausbildungen können auch problemlos in E14 (und als „sonstige“ auch in E15) kommen.

Wie viele Fälle aus der Praxis sind dir bekannt, auf die die o.g. Konstellation zutrifft?

Im Anwendungsbereich TVÖD zwei - und einer, der über keine Berufsausbildung verfügt.

Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #753 am: 07.01.2019 11:26 »
Absolventen von dreijährigen Berufsausbildungen können auch problemlos in E14 (und als „sonstige“ auch in E15) kommen.

Wie viele Fälle aus der Praxis sind dir bekannt, auf die die o.g. Konstellation zutrifft?

"Problemlos" wohl nur, wenn vor oder nach der dreijährigen Berufsausbildung auch noch ein Studium abgeschlossen wurde  ::)

Wenn entsprechende Aufgaben übertragen werden, erfolgt die Eingruppierung ja automatisch - mithin also problemlos, auch ganz ohne Studium.

Iunius

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #754 am: 07.01.2019 11:31 »
Problemlos bedeutet in diesem Zusammenhang wohl "nach tariflichen Bestimmungen ohne besondere Kenntnisse über die Ausbildung hinaus". Und es gibt Beispiele bei der Bundesbank z.B. oder der Finanzaufsicht bei E12 - 14.

Und bei E9 - E10 sind einfach mal alle Erzieher im Landesdienst zu nennen. Seit 2004 ist diese Ausbildung selbst mit Fachrichtung auf 3 Jahre ausgelegt und die Eingruppierung in BW im Landesdienst liegt dann bei E8 bis E10 je nach Aufgabengebiet.

Auber auch:
best. Verwaltungsangestellte
Hauswirtschafter/innen in leitenden Funktionen
Handwerker/innen mit Vorarbeiterfunktion
Krankenpflegeberufe
ja auch Landschaftsgärtner (z.B. in den JVA´s)
in entpsprechenden Positionen und Verwantwortungen erreichen nach einer Ausbildung zuweilen die E9 oder E10  direkt bei Einstellung.
« Last Edit: 07.01.2019 11:33 von Iunius »

MoinMoin

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #755 am: 07.01.2019 11:38 »
Wenn entsprechende Aufgaben übertragen werden, erfolgt die Eingruppierung ja automatisch - mithin also problemlos, auch ganz ohne Studium.
Hihi, und wenn man keine sonstiger ist, dann halt eine EG niedriger, darum ist nur die E15 nicht problemlos.  ;D

Nicht problemlos ist es natürlich, dass man solche Aufgaben als nicht studierter übertragen bekommt.
Da gibt es ja immer noch Personaler die behaupten, sie dürfen den nicht studierten nicht auf eine E13-E15 Stelle einstellen, was natürlich quatsch ist.

Ach ja und ich glaube Übesetzer und Dolmetscher können sogar auch ohne sonstiger zu sein die E15 bekommen.
« Last Edit: 07.01.2019 11:41 von MoinMoin »

Alissa

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #756 am: 07.01.2019 12:02 »
Hallo liebe Leute,

ich bin gerade dabei michzu entscheiden, ob ich in den gehobenen Dienst als Beamtin einsteigen soll oder nicht, da ein konkretes Angebot vorliegt.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass die Forderungen von den Gewerkschaften eine absolute Frechheit sind und nicht mehr zeitgemäß sind. Es ist doch so. Wenn wir uns die Mieten (Ich lebe in Berlin) dann bringen die geforderten 6%, wovon wahrscheinlich nicht mehr als 3 % erreicht werden, absolut keinen Mehrwert für Beamtinnen und Beamte und Tarifbeschäftigte. Wir bewegen uns stets mit der Inflation mit und haben keine wirkliche Qualitätssteigerung des Gehalts, da die Kaufkraft nicht wirklich stärker wird. Geld ansparen ist kaum noch möglich, nur ein stets über die Runden kommen, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Während in der freien Wirtschaft die Gehaltssprünge wesentlich höher sein können, dümpeln wir in der Verwaltung stets hinterher. Immer wird etwas versprochen, was nicht eingehalten wird, bzw. nur teilweise.

Ich finde es traurig, was Menschen die studiert haben in der öffentlichen Verwaltung verdienen. Speziel die Bezirksämter hinken deutlich hinterher, da es keinerlei Stellenzulagen gibt oder möglichkeiten sein gehalt zu verbessern, wie es z.B. bei der Polizei durch entsprechende Schichtzulagen oder Sicherheitszulagen möglich ist. Studieren lohnt sich aus meiner Sicht nicht mehr. Wenn ich mit 8 Jahren Berufserfahrung mit A9 Besoldung noch immer unter 2500 Netto bin, dann läuft hier etwas falsch. Dafür hätte man nicht studieren müssen. Weiß garnicht wie ich mein Bafög damit zurück zahlen soll.

Eine Erhöhung von 20% würde eher sinn machen, anstatt das ganz Deutschland von 6% Forderungen redet. Mir ist durchaus bewusst, dass diese Zahl unrealistisch ist, in anbetracht dessen, dass jeder seine eigenen Interessen hat und dieser Umstand nie eintreffen wird.

Aber ich denke ich sollte eher vom Beamtentum abkommen, wobei die Sicherheit meinen Kopf noch weiter verwirrt, als er ohnehin schon ist.

Ich wünsche allen hier ein frohes und gesundes neues Jahr 2019

Alissa

lumer

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« Antwort #757 am: 07.01.2019 12:04 »
Noch mal kurz zur Eingruppierung von Seiten-/Quereinsteigern: Bei Lehrern ist das Fachwissen eher zweitrangig. Deshalb können studierte Biologen/Chemiker/Physiker/o.a. natürlich fachlich mehr. Das, was Lehrer von diesen "reinen" Fachwissenschaftlern jedoch unterscheidet, sind Pädagogik, Didaktik, Psychologie u.a. Diese Kenntnisse hat ein Seiten-/Quereinsteiger nicht. Deshalb hat er nicht die gleiche Qualifizierung wie Lehrer. Die Nutzung von Seiten-/Quereinsteigern wird m.E. übrigens dazu führen, dass viele Schüler schlechter ausgebildet werden.

MoinMoin

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« Antwort #758 am: 07.01.2019 12:14 »
Ich finde es traurig, was Menschen die studiert haben in der öffentlichen Verwaltung verdienen. Speziel die Bezirksämter hinken deutlich hinterher, da es keinerlei Stellenzulagen gibt oder möglichkeiten sein gehalt zu verbessern, wie es z.B. bei der Polizei durch entsprechende Schichtzulagen oder Sicherheitszulagen möglich ist. Studieren lohnt sich aus meiner Sicht nicht mehr. Wenn ich mit 8 Jahren Berufserfahrung mit A9 Besoldung noch immer unter 2500 Netto bin, dann läuft hier etwas falsch. Dafür hätte man nicht studieren müssen. Weiß garnicht wie ich mein Bafög damit zurück zahlen soll.
1.) Ich würde als Studierter bei A13 anfangen.
2.) Das du nicht vor 8 Jahren in den gD angefangen hast, ist deine persönliche Entscheidung. Wenn du vor 8 Jahren Beamter im gD geworden wärest, dann würdest du jetzt mindestens A10, wenn nicht sogar bei einer A11 sein (sofern du dich entsprechend darum gekümmert hättest.)
3.) Die Chance per Schichtzulage sein Gehalt "auszubessern" ist keine Chance, sondern ein Entschädigung dafür, dass du Raubbau mit deinen Körper betreibst, ein ausbessern ist das mE nicht.
4.) Ja, du hast Recht, der öD hängt der Einkommensentwicklung in vielen Bereichen stark hinterher.
Allein der Gap zwischen TV-L und TVöD ist ja schon deutlich.
« Last Edit: 07.01.2019 12:15 von MoinMoin »

Alissa

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« Antwort #759 am: 07.01.2019 12:42 »
1.) Ich würde als Studierter bei A13 anfangen.
--> Ich weiß nicht was du für einen Abschluss hast (Diplom, Jura?), aber mit einem Bachelorabschluss kommst du mit A9 rein und musst jede Stufe anschließend einzeln erklimmen. Kann ne Weile dauern.

2.) Das du nicht vor 8 Jahren in den gD angefangen hast, ist deine persönliche Entscheidung. Wenn du vor 8 Jahren Beamter im gD geworden wärest, dann würdest du jetzt mindestens A10, wenn nicht sogar bei einer A11 sein (sofern du dich entsprechend darum gekümmert hättest.)

--> Wie soll ich vor 8 Jahren angefangen haben, wenn ich noch relativ jung bin und erstmal studieren musste?

3.) Die Chance per Schichtzulage sein Gehalt "auszubessern" ist keine Chance, sondern ein Entschädigung dafür, dass du Raubbau mit deinen Körper betreibst, ein ausbessern ist das mE nicht.

--> Sorry aber nicht so weinerlich sein. Mein vater hat 30 Jahre am Flghaen im Schichtbetrieb gearbeitet und körperlich und gesundheitlich fitter als die meisten. Ich denke nicht das man sich als Polizist tot macht oder generell, wenn man auch mal an Wochenenden oder Nachts arbeitet. Wenn du mit A13 gesatertet bist ist es toll für dich. Das zeigt einmal mehr, dass Menschen die gut verdienen sich etwas überschätzen und wenig empathie besitzen. Ich würde SEHR gerne mal zwei Wochenende arbeiten, wenn ich dafür 200 € mehr im Monat bekommen könnte. Ist viel Geld für mich.

4.) Ja, du hast Recht, der öD hängt der Einkommensentwicklung in vielen Bereichen stark hinterher.
Allein der Gap zwischen TV-L und TVöD ist ja schon deutlich.

--> natürlich habe ich recht, genauso wie in allen anderen Punkten auch. Aber weil eben viele so denken wie du, wird sich nie etwas ändern... Auch Menschen im mittleren Dienst, auch Menschen die vielleicht nicht so viel Kapazitäten haben, warum auch immer, sollten in der Lage sein ein gutes Leben zu führen. Dies sollte nicht nur denen ermöglich werden.

Liebe Grüße

was_guckst_du

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« Antwort #760 am: 07.01.2019 12:45 »
...wilkommen im "richtigen" Leben!  8)
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung

Suntzu

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« Antwort #761 am: 07.01.2019 12:48 »
Noch mal kurz zur Eingruppierung von Seiten-/Quereinsteigern: Bei Lehrern ist das Fachwissen eher zweitrangig. Deshalb können studierte Biologen/Chemiker/Physiker/o.a. natürlich fachlich mehr. Das, was Lehrer von diesen "reinen" Fachwissenschaftlern jedoch unterscheidet, sind Pädagogik, Didaktik, Psychologie u.a. Diese Kenntnisse hat ein Seiten-/Quereinsteiger nicht. Deshalb hat er nicht die gleiche Qualifizierung wie Lehrer. Die Nutzung von Seiten-/Quereinsteigern wird m.E. übrigens dazu führen, dass viele Schüler schlechter ausgebildet werden.

Wie sieht es aus wenn die Fachkraft nachweisbar eine pädagogische Ausbildung mit bringt? Bzw. Kann der AG nicht von der guten Ausbildung bzw. Erfahrungen des Quereinstiegers profitieren und dieser Kraft mit der nötigen pädagogische Ausbildung fördern?


MoinMoin

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« Antwort #762 am: 07.01.2019 12:59 »
1.) Ich würde als Studierter bei A13 anfangen.
--> Ich weiß nicht was du für einen Abschluss hast (Diplom, Jura?), aber mit einem Bachelorabschluss kommst du mit A9 rein und musst jede Stufe anschließend einzeln erklimmen. Kann ne Weile dauern.
Sorry mein Fehler, stimmt. Bin noch ein gestriger, wo jeder studierte ein Diplom hat.
Zitat
2.) Das du nicht vor 8 Jahren in den gD angefangen hast, ist deine persönliche Entscheidung. Wenn du vor 8 Jahren Beamter im gD geworden wärest, dann würdest du jetzt mindestens A10, wenn nicht sogar bei einer A11 sein (sofern du dich entsprechend darum gekümmert hättest.)

--> Wie soll ich vor 8 Jahren angefangen haben, wenn ich noch relativ jung bin und erstmal studieren musste?
Du hattest was von 8 Jahre Berufserfahrung geschrieben. Daraus habe ich 8 Jahre nach dem Studium geschlossen.
Zitat
3.) Die Chance per Schichtzulage sein Gehalt "auszubessern" ist keine Chance, sondern ein Entschädigung dafür, dass du Raubbau mit deinen Körper betreibst, ein ausbessern ist das mE nicht.

--> Sorry aber nicht so weinerlich sein. Mein vater hat 30 Jahre am Flghaen im Schichtbetrieb gearbeitet und körperlich und gesundheitlich fitter als die meisten. Ich denke nicht das man sich als Polizist tot macht oder generell, wenn man auch mal an Wochenenden oder Nachts arbeitet. Wenn du mit A13 gesatertet bist ist es toll für dich. Das zeigt einmal mehr, dass Menschen die gut verdienen sich etwas überschätzen und wenig empathie besitzen. Ich würde SEHR gerne mal zwei Wochenende arbeiten, wenn ich dafür 200 € mehr im Monat bekommen könnte. Ist viel Geld für mich.
1. bin kein Beamter. 2. sollte nicht weinlich sein, sondern sollte nur darauf verweisen, dass das "ausbessern" eine Zulage für besondere Umstände ist.
Wenn du nicht diese Chance in deinem Beruf hast und es beklagst, ist dies eher weinerlich. Und ja ich bin mir Bewußt, dass dies für viele Menschen ein Teil ihres notwendige Verdienstes ist. Habe auch Freunde, die im Pflegdienst arbeiten und die um die Nachtschichten kämpfen müssen, damit sie besser über die Runde kommen.
Zitat
4.) Ja, du hast Recht, der öD hängt der Einkommensentwicklung in vielen Bereichen stark hinterher.
Allein der Gap zwischen TV-L und TVöD ist ja schon deutlich.

--> natürlich habe ich recht, genauso wie in allen anderen Punkten auch. Aber weil eben viele so denken wie du, wird sich nie etwas ändern... Auch Menschen im mittleren Dienst, auch Menschen die vielleicht nicht so viel Kapazitäten haben, warum auch immer, sollten in der Lage sein ein gutes Leben zu führen. Dies sollte nicht nur denen ermöglich werden.

Liebe Grüße
jetzt muss mal Fragen, wie du darauf kommst, dass ich diesen Menschen es nicht gönnen ein gutes Leben zu führen. Sorry das ist aber vermessen von Dir.
Frage: Wie denke ich denn?
« Last Edit: 07.01.2019 13:18 von MoinMoin »

MoinMoin

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« Antwort #763 am: 07.01.2019 13:06 »
Noch mal kurz zur Eingruppierung von Seiten-/Quereinsteigern: Bei Lehrern ist das Fachwissen eher zweitrangig. Deshalb können studierte Biologen/Chemiker/Physiker/o.a. natürlich fachlich mehr. Das, was Lehrer von diesen "reinen" Fachwissenschaftlern jedoch unterscheidet, sind Pädagogik, Didaktik, Psychologie u.a. Diese Kenntnisse hat ein Seiten-/Quereinsteiger nicht. Deshalb hat er nicht die gleiche Qualifizierung wie Lehrer. Die Nutzung von Seiten-/Quereinsteigern wird m.E. übrigens dazu führen, dass viele Schüler schlechter ausgebildet werden.

Wie sieht es aus wenn die Fachkraft nachweisbar eine pädagogische Ausbildung mit bringt? Bzw. Kann der AG nicht von der guten Ausbildung bzw. Erfahrungen des Quereinstiegers profitieren und dieser Kraft mit der nötigen pädagogische Ausbildung fördern?
Wird das nicht gemacht? Es gibt doch Quereinsteiger, die erstmal entsprechende Weiterbildung vorab oder berufsbegleitend machen (müssen) und dann auch höher in der Entlohnung einsteigen.

Alissa

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« Antwort #764 am: 07.01.2019 13:45 »
Sorry Moin Moin,

sollte nicht böse gemeint sein. Es klang für mich nur danach, als wolltest du die geringe Entlohnung rechtfertigen. Scheint nicht so zu sein.

Es ist und bleibt traurig, speziell für die Bezirksämter. Keinerlei Zulagen, keine gerechte Bezahlung generell. Ein Diplom hat (hoffe ich sag nichts falsches) i.d.R. 8 Semester gedauert. Ein Bachelorstudium dauert 7 Semester i.d.R... Bin ich da richtig informiert? Das Ganze nun von A13 auf A9 runter zu stufen, wegen einem Semester mehr ist vermessen m.E...

Und wie bereits angedeutet. 6% Forderung von Verdi ist ein Witz. Das löst das Problem nicht im Kern. Nicht umsonst fliehen viele zum Bund von der Länderebene, wodurch wieder Personalmangel entsteht. Ein Kreislauf der nicht endet.