Tarifrunde 2019 - Diskussion (#2)

Begonnen von Admin, 18.01.2019 00:33

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öfföff

Zitat von: Germanmann in 26.02.2019 09:53
Ich hoffe, dass sich die TdL gedanken gemacht hat und kommt mit einer Überraschung raus. Notwendig aller mal ware mindestens:
- Anpassung der Jahressonderzahlung - EG 1 - 9 (95-100%) EG 10 - 13 (80%) EG 14/15 (50-60%)
- Stufengleiche Hohergruppierung
- Verbesserte EGO oder punktuelle Zulage ( Lehrer/Pflegekraft)
- Für EG10 und EG11 zusätzliche Verbesserung wie bei TVöD, so dass junge Menschen noch in die OD kommen können, da die meistens Jobs hier angesidelt sind.
- Gehaltssteigerung für alle  2,2% 2019 und 2,3% 2020.

Ich hoffe auf
- gleiche Jahressonderzahlung für ALLE EG: 80% (Senkung bei den unteren Gruppen, als Ausgleich für den unsinnigen Sockelbetrag)
- keine Stufengleiche Höhergruppierung, evtl. Überbrückungsbonus verlängern (doppelte Gehaltserhöhung vermeiden)
- möglichst geringer Sockelbetrag
- Erhöhung um 2 mal 2,7 für alle

Count

Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.

MoinMoin

Zitat von: öfföff in 26.02.2019 11:31
- keine Stufengleiche Höhergruppierung, evtl. Überbrückungsbonus verlängern (doppelte Gehaltserhöhung vermeiden)
Genau: auch eine Stufengleiche HG kann zu Einkommensverlusten führen! Aber das kapieren ja die meisten nicht, denn es geht vielen nur um den Status keine "Stufen" zu verlieren.

Spid

Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.

Ich habe die verlinkte Quelle nicht gelesen - sie war auch nicht Grundlage meiner Aussage. Eine Aussage, die sich auf die Menge der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft zählt, damit in Zweifel zu ziehen, daß Du ihr die Gesamtzahl der Beschäftigten gegenüberstellst, halte ich für eher unglücklich.

In der Untersuchung des BMAS (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/fb-475-bav-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=3), auf die sich meine Aussage bezog, stehen ca. 25.774.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft 2015 ca. 15.028.000 aktiv Versicherten aus der Privatwirtschaft entgegen.

TV-Ler

Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.
- Spid hat eine Behauptung aufgestellt
- ich habe nach einer Quelle gefragt
- JC83 hat kommentarlos eine Quelle geliefert

Wie wissen nicht, ob JC83 Spids Behauptung mit dieser Quelle bestätigen oder widerlegen will ...

JC83

Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/



1. Bin ich nicht spid.
2. Er schrieb nichts von 80%.
3. Siehe Link: "Verbreitungsquote der betrieblichen Altersversorgung (bAV) - 57%"
Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.

JC83

Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 14:10
Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.
- Spid hat eine Behauptung aufgestellt
- ich habe nach einer Quelle gefragt
- JC83 hat kommentarlos eine Quelle geliefert

Wie wissen nicht, ob JC83 Spids Behauptung mit dieser Quelle bestätigen oder widerlegen will ...

Da der Link 57% aufweist, wäre die Info geeignet, Spids Aussage zu bestätigen.

Count

Zitat von: Spid in 26.02.2019 14:09
Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.

Ich habe die verlinkte Quelle nicht gelesen - sie war auch nicht Grundlage meiner Aussage. Eine Aussage, die sich auf die Menge der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft zählt, damit in Zweifel zu ziehen, daß Du ihr die Gesamtzahl der Beschäftigten gegenüberstellst, halte ich für eher unglücklich.

Ich habe nicht auf dich geantwortet. Sondern lediglich auf JC83. Somit wollte ich mit meinem Hinweis dich auch nicht widerlegen.

Zitat
In der Untersuchung des BMAS (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/fb-475-bav-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=3), auf die sich meine Aussage bezog, stehen ca. 25.774.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft 2015 ca. 15.028.000 aktiv Versicherten aus der Privatwirtschaft entgegen.

Seite 14, Tabelle Z-1 Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in der Privatwirtschaft nach Betriebsstätten
und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten:

- Dezember 2001, Dezember 2014 und Dezember 2015 (in %)
Betriebsstätten 31 49 49
Beschäftigte insgesamt 38 48 47

Woher hast du deine Zahlen? In deiner Quelle wird eine Zahl von 47% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit einer Betriebsversorgung angegeben.

Count

Zitat von: JC83 in 26.02.2019 14:11
Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/



1. Bin ich nicht spid.
2. Er schrieb nichts von 80%.
3. Siehe Link: "Verbreitungsquote der betrieblichen Altersversorgung (bAV) - 57%"
Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.
Mein Fehler, habe den Link zu den 57% übersehen, im Text stand etwas von 80%. Ich dachte, du beziehst dich darauf.

Count

Zitat von: JC83 in 26.02.2019 14:13
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 14:10
Zitat von: Count in 26.02.2019 13:13
Zitat von: JC83 in 26.02.2019 11:20
Zitat von: TV-Ler in 26.02.2019 11:13
Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Hallo Spid, hast du da mal eine Quelle?
https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

Sorry, aber bitte nochmal die eigene Quelle nachlesen. Da steht nicht, daß 80% der Beschäftigten eine bAV haben, sondern daß das im Kredit- und Versicherungsgewerbe so ist. "Derzeit besitzen rund 17 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. haben Anspruch auf eine Betriebsrente im Haushalt. " Bei 42 Millionen Beschäftigten also eine Minderheit.
- Spid hat eine Behauptung aufgestellt
- ich habe nach einer Quelle gefragt
- JC83 hat kommentarlos eine Quelle geliefert

Wie wissen nicht, ob JC83 Spids Behauptung mit dieser Quelle bestätigen oder widerlegen will ...

Da der Link 57% aufweist, wäre die Info geeignet, Spids Aussage zu bestätigen.

Der Link ist leider hinter einer paywall, aber aus der Beschreibung:

"Die Verbreitungsquote beschreibt den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit einer betrieblichen Altersversorgung an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland."

An ALLEN sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Nix Privatwirtschaft. Der ÖD ist mit drin.

TV-Ler

Zitat von: Spid in 26.02.2019 14:09
In der Untersuchung des BMAS (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/fb-475-bav-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=3), auf die sich meine Aussage bezog, stehen ca. 25.774.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft 2015 ca. 15.028.000 aktiv Versicherten aus der Privatwirtschaft entgegen.
In der Quelle heißt es auf Seite 16 unter "Gesamtüberblick: Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst 2001 - 2015"

"Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Privatwirtschaft mit Zusatzversorgung ist in Deutschland zwischen Dezember 2001 und Dezember 2015 von 38% auf 47%, d. h. um 9 Prozentpunkte, gestiegen (Tabelle Z-1). 2014 betrug der Anteil noch 48%, somit einen Prozentpunkt mehr."

Die Zahl von 15.028.000 gibt nicht die Anzahl der aktiv Versicherten in der Privatwirtschaft an, sondern es handelt sich hierbei um die Anzahl der Anwartschaften. Aufgrund von Mehrfachanwartschaften stehen lediglich 12.629.000 Versicherte dahinter (S. 104).

Das sind dann weniger als die Hälfte von 25.774.000.

TV-Ler

Zitat von: Spid in 25.02.2019 16:24
Der deutlich größere Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Privatwirtschaft kommt in den Genuß einer bAV.
Tatsächlich scheint es ausweislich deiner Quelle eher so zu sein, das eine - wenn auch recht große - Minderheit der Beschäftigten in der Privatwirtschaft über eine bAV verfügt.

Auf der Seite 42 der Quelle heißt es:

"In der Arbeitgeberbefragung BAV 2015 wurden die Betriebe erstmals danach gefragt, ob eine oder mehrere
der im Betrieb angebotenen betrieblichen Altersversorgungen einen Invaliditätsschutz beinhalten, also im
Fall z.B. von Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung Leistungen für die Versicherten bereitstellen. 

Wie Tabelle 6.3 zeigt, ist ein Invaliditätsschutz im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung eher selten
enthalten: Nur in etwa jedem vierten Betrieb (24%) mit betrieblicher Altersversorgung beinhaltet
mindestens eines der den Mitarbeitern angebotenen Altersvorsorgeprodukte auch einen Schutz bei
Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung. In 72% der Betriebe enthält dagegen keines der BAV-Produkte
einen Invaliditätsschutz, 4% der Befragten konnten hierzu keine Auskunft geben."


Nachdem in der Zusatzversorgung des öD durchgängig auch Erwerbsminderung abgesichert ist, scheint auch ein qualitativer Unterschied zur bAV in der Privatwirtschaft zugunsten der Zusatzversorgung im öD zu bestehen.

Spid

Ja, weil dort aus Gründen den Zahlen aus der AG-Befragung gegenüber den ebenfalls aufgeführten Zahlen der Träger der Vorzug gegeben wird - und ich gebe, aus Gründen (die üblichen Unsicherheiten solcher Befragungen angefangen bei der Rücklaufquote bis hin zur Unsicherheit, ob der befragte AG zutreffende Angaben - aufgrund von Unwissenheit oder aus Absicht - macht) den in der Publikation ebenfalls genannten Zahlen der Träger den Vorzug.

Lothar57

Zitat von: MoinMoin in 26.02.2019 13:23
Genau: auch eine Stufengleiche HG kann zu Einkommensverlusten führen! Aber das kapieren ja die meisten nicht, denn es geht vielen nur um den Status keine "Stufen" zu verlieren.

Das hört man leider immer wieder, aber dadurch wird es nicht richtiger. Das Argument wird gerne von jenen Gruppen verwendet, denen es vor allem um eine möglichst hohe lineare Erhöhung der Tabellentgelte geht. Die stufengleiche Höhergruppierung kostet die AGs richtig Geld und wird daher mit Klauen und Zähnen abgewehrt bzw. soll mit der allgemeinen Erhöhung verrechnet werden. Das hat auch nix mit Psychologie zu tun, sondern einfach mit Arithmetik.
Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

Spid

Zitat von: Lothar57 in 26.02.2019 16:42
Zitat von: MoinMoin in 26.02.2019 13:23
Genau: auch eine Stufengleiche HG kann zu Einkommensverlusten führen! Aber das kapieren ja die meisten nicht, denn es geht vielen nur um den Status keine "Stufen" zu verlieren.

Das hört man leider immer wieder, aber dadurch wird es nicht richtiger. Das Argument wird gerne von jenen Gruppen verwendet, denen es vor allem um eine möglichst hohe lineare Erhöhung der Tabellentgelte geht. Die stufengleiche Höhergruppierung kostet die AGs richtig Geld und wird daher mit Klauen und Zähnen abgewehrt bzw. soll mit der allgemeinen Erhöhung verrechnet werden. Das hat auch nix mit Psychologie zu tun, sondern einfach mit Arithmetik.

Eigentlich sind die Kosten der stufengleichen Höhergruppierung ziemlich überschaubar - eben wegen der Effekte, die @MoinMoin anriß, aber auch aufgrund der Struktur der TB wie der Entgelttabelle. Sie werden nur durch die Lehrer, deren Besonderheiten bei der Höhergruppierung und der dortigen Beschäftigtenstruktur stark verteuert. Die Lösung ist daher einfach: traditionell kommen tarifbeschäftigte Lehrer nicht in den Genuß vorteilhafter Regelungen, also die Lehrer bei der stufengleichen Höhergruppierung einfach außen vorlassen. Mit Traditionen sollte man nicht brechen.