Autor Thema: [Allg] Besoldungsrunde 2019 - allgemein  (Read 47775 times)

lumer

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #165 am: 05.03.2019 08:36 »
Der nächste Neidhammel...

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/by/a/2018/a/kennzahlen.html

Bei dieser vertikalen Spreizung von 278% lohnt sich Studium bzw. Fortbildung wirklich garnicht mehr, da kann man einfach Ausbildung in der 2.QE machen und bis zur Pensionierung in A9Z bleiben...
Ich kenne Firmen in der freien Wirtschaft da kann man nicht nur mit Hochschulstudium was werden, sondern auch als langjähriger Mitarbeiter mit "nur" Ausbildung. Da ist das ja dann auch total nutzlos zu studieren...

Was denkst Du wäre für ein Ergebnis ohne soziale Komponente erreicht worden? 3,5%? 3,6%?, oder 3,3?
Es gab mal eine Zeit, da war gesetzlich eine vertikale Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Amt von 400% vorgegeben sowie weitere, feste Spreizungen zwischen A6 und A9 sowie A9 und A13. Dadurch musste nur die unterste Besoldungsgruppe erhöht werden, um auch die anderen zu erhöhen.
Im Übrigen darf man nicht vergessen: Eine Spreizung ist verfassungsrechtlich vorgegeben. Ein zu starkes Abschmelzen sowie ein Abschmelzen über einen (noch un)bestimmten Punkt hinaus führt zur Verfassungswidrigkeit der Alimentation der höheren Besoldungsgruppen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass derjenige, der eine Ausbildung macht und mit Ende seiner 10er oder Anfang seiner 20er Jahre in den ÖD einsteigt, einen weiten Vorsprung sowohl mit dem Verdienst als auch mit den erworbenen Pensions-/Rentenansprüchen hat. Wenn Personen mit einer längeren Ausbildung dies nicht aufholen können, werden sich kaum welche für diese Tätigkeiten finden. Mit Sozialneid hat das weniger zu tun als mit einfachen ökonomischen Zusammenhängen.
Dass hierbei lediglich Bruttobeträge verglichen werden, sei ebenso nochmals kurz erwähnt.

Feidl

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #166 am: 05.03.2019 08:40 »
Ein verbeamteter FH-Ingenieur (A11) vergleicht sich natürlich mit einem angestellten Ingenieur in der E11. Mit den selben Vorraussetzungen hat hier aber der angestellte Ingenieur 150€ mehr.
Bei exakt zehn Jahren Berufserfahrung trifft dies tatsächlich – wenn auch extrem (!) knapp – auf die für Beamte sehr günstige Situation in Bayern zu.
Was das Lebenszeiteinkommen betrifft, so stellt sich ein Beamter in A11 auch bei völligem Ausbleiben einer weiteren Beförderung wesentlich besser als der Beschäftigte in E11. Wenn man die Pension auch noch mit einrechnet, um so mehr.
Und was ist, wenn der Ingenieur, um die Vorraussetzungen für die Beamtung überhaupt zu erfüllen, erstmal sich 1-2 Jahre Vorbereitungsdienst mit mickrigsten Anwärterbezügen geben musste?
Und dann natürlich erstmal jahrelang A10 bekommt, während sein angestellter Kollege, der die gleiche Arbeit macht, von Anfang an E11 (vllt. sogar E12) erhält?

ChrBY

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #167 am: 05.03.2019 09:47 »
Und was ist, wenn der Ingenieur, um die Vorraussetzungen für die Beamtung überhaupt zu erfüllen, erstmal sich 1-2 Jahre Vorbereitungsdienst mit mickrigsten Anwärterbezügen geben musste?
Und dann natürlich erstmal jahrelang A10 bekommt, während sein angestellter Kollege, der die gleiche Arbeit macht, von Anfang an E11 (vllt. sogar E12) erhält?
Klare Antwort: Auch zwei Jahre Vorbereitungsdienst plus lebenslang A10 würde ich einer E12-Stelle sofort vorziehen.

ChrBY

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #168 am: 05.03.2019 09:51 »
Es gab mal eine Zeit, da war gesetzlich eine vertikale Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Amt von 400% vorgegeben
Es waren genau 495 % ...

Muenchner82

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #169 am: 05.03.2019 09:52 »
Es gab mal eine Zeit, da war gesetzlich eine vertikale Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Amt von 400% vorgegeben sowie weitere, feste Spreizungen zwischen A6 und A9 sowie A9 und A13. Dadurch musste nur die unterste Besoldungsgruppe erhöht werden, um auch die anderen zu erhöhen.
Im Übrigen darf man nicht vergessen: Eine Spreizung ist verfassungsrechtlich vorgegeben. Ein zu starkes Abschmelzen sowie ein Abschmelzen über einen (noch un)bestimmten Punkt hinaus führt zur Verfassungswidrigkeit der Alimentation der höheren Besoldungsgruppen.

Wenn dem so ist können sich die höheren Besoldungsgruppen doch freuen, dann bekommen sie eben per Gerichtsurteil mehr Geld. Trotzdem bleibt es dabei, dass den höher qualifizierten kein großer Nachteil durch die soziale Komponente entsteht. Es ist ja nicht so dass man ausschließlich die unteren Besolungsgruppen erhöht!

Zitat
Zudem darf man nicht vergessen, dass derjenige, der eine Ausbildung macht und mit Ende seiner 10er oder Anfang seiner 20er Jahre in den ÖD einsteigt, einen weiten Vorsprung sowohl mit dem Verdienst als auch mit den erworbenen Pensions-/Rentenansprüchen hat.

Seit dem neuen Beamtenrecht hier in Bayern (Stufenlaufzeit nicht mehr nach Lebensalter) hat sich das nochmals verschlechtert, da hast Du sicherlich Recht. Wobei man in der 4.QE doch relativ schnell aufholen kann.
Die Spreizung zwischen 2. und 3.QE kann man durchaus als zu gering betrachten, wobei man natürlich auch immer im Auge haben sollte, dass ein QE2 zwar in der Regel jünger anfängt, aber in den allermeisten Fällen auch bei A9Z Ende ist.

Zitat
Wenn Personen mit einer längeren Ausbildung dies nicht aufholen können, werden sich kaum welche für diese Tätigkeiten finden. Mit Sozialneid hat das weniger zu tun als mit einfachen ökonomischen Zusammenhängen.
Dass hierbei lediglich Bruttobeträge verglichen werden, sei ebenso nochmals kurz erwähnt.

Kannst Du ein konkretes an der Besoldungstabelle festgemachtes Beispiel geben in dem ein Akademiker jemanden mit Ausbildung nicht einholen kann? Bitte nicht zu konstruiert (45 jähriger Akademiker vs. 16 jähriger QE 2er).
Wie gesagt es gibt auch in der freien Wirtschaft Firmen in denen Leute die "nur" eine Ausbildung haben in Führungspositionen kommen, da ist dann auch jedes Studium obsolet, oder?

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #170 am: 05.03.2019 09:54 »
Der nächste Neidhammel...

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/by/a/2018/a/kennzahlen.html

Bei dieser vertikalen Spreizung von 278% lohnt sich Studium bzw. Fortbildung wirklich garnicht mehr, da kann man einfach Ausbildung in der 2.QE machen und bis zur Pensionierung in A9Z bleiben...
Ich kenne Firmen in der freien Wirtschaft da kann man nicht nur mit Hochschulstudium was werden, sondern auch als langjähriger Mitarbeiter mit "nur" Ausbildung. Da ist das ja dann auch total nutzlos zu studieren...

Was denkst Du wäre für ein Ergebnis ohne soziale Komponente erreicht worden? 3,5%? 3,6%?, oder 3,3?
Es gab mal eine Zeit, da war gesetzlich eine vertikale Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Amt von 400% vorgegeben sowie weitere, feste Spreizungen zwischen A6 und A9 sowie A9 und A13. Dadurch musste nur die unterste Besoldungsgruppe erhöht werden, um auch die anderen zu erhöhen.
Im Übrigen darf man nicht vergessen: Eine Spreizung ist verfassungsrechtlich vorgegeben. Ein zu starkes Abschmelzen sowie ein Abschmelzen über einen (noch un)bestimmten Punkt hinaus führt zur Verfassungswidrigkeit der Alimentation der höheren Besoldungsgruppen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass derjenige, der eine Ausbildung macht und mit Ende seiner 10er oder Anfang seiner 20er Jahre in den ÖD einsteigt, einen weiten Vorsprung sowohl mit dem Verdienst als auch mit den erworbenen Pensions-/Rentenansprüchen hat. Wenn Personen mit einer längeren Ausbildung dies nicht aufholen können, werden sich kaum welche für diese Tätigkeiten finden. Mit Sozialneid hat das weniger zu tun als mit einfachen ökonomischen Zusammenhängen.
Dass hierbei lediglich Bruttobeträge verglichen werden, sei ebenso nochmals kurz erwähnt.

Korrekt, das ist ja was ich  u.a. meine. Fast die Hälfte von der Erhöhung geht mittlerweile an Steuern ab, in den unteren Lohngruppen ist das z.T. deutlich geringer.

Es MUSS einfach eine große Spreizung geben, sonst ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und das nicht nur zwischen A1 und A 16, sondern auch dazwischen.

Aber einige wollen das nicht wahr haben und brüllen dann einfach immer wieder "Sozialneid", anstatt das mal differenziert zu betrachten.

Gesamtwirtschaftlich mag das im ersten Moment vielleicht für die Regierung Sinn machen, auf mittelfristige Sicht sorgt es aber nur dafür, dass der Fachkräftemangel sich noch weiter verstärkt.

Muenchner82

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #171 am: 05.03.2019 10:48 »
Fast die Hälfte Steuern? Subjetkive Wahrnehmung!

Hier mal ein paar Beispielrechnungen:
Zugrundegelegt sind 3,1% brutto sofern die 100€ nicht mehr greifen und Lohnsteuerklasse 1 ohne Kirchensteuer.
A6 Stufe 1 (Dienstanfänger 2.QE), Erhöhung brutto 100€, ergibt netto +3,55%
A9 Stufe 1 (Dienstanfänger 3.QE), Erhöhung brutto 100€, ergibt netto +3,05%
A13 Stufe 4 (Dienstanfänger 4.QE), Erhöhung Brutto 3,1%, netto 2,40%

A11 Stufe 2 (sollte als letzte noch von dem 100€ Sockel profitieren), ergibt netto +2,48%
A16 Stufe 11. Erhöhung Brutto 3,1%, ergibt netto +2,54%
B9 Erhöhung Brutto 3,1%, ergibt netto 2,71%

Interessante Ergebnisse. In keinem Berechnungsbeispiel kommen unter 2,4% Nettoerhöhung an
Muss ich mir noch die Mühe machen das Ganze mit 3,3% für alle (mehr wäre es doch relalistisch gesehen wohl nicht geworden, wenn der Sockel komplett weggefallen wäre) zu rechnen? Man sieht, wirklich zu kurz kommt niemand!

Wo genau sind Deine konkreten Zahlenbeispiele die Deine Aussagen untermauern Gajus? Und was hieltest Du ohne Sockel für realistisch? Das würde mich schon mal interessieren.
« Last Edit: 05.03.2019 10:55 von Muenchner82 »

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #172 am: 05.03.2019 10:58 »
Boah, du nervst gewaltig. Ich habe aktuell ca 42 Prozent Abgaben auf alles was ich mehr bekomme. Tendenz steigend. Also bitte...du scheinst dich wohl auch irgendwo im SPD/Linke Lager aufzuhalten, denn die Gehirnwäsche scheint bei dir gut zu funktionieren.

Du kannst deine "Sozialneid"-Vorwürfe hier auch noch x-mal runter beten, richtig wird es dadurch nicht. Sozialismus hat noch nie auf Dauer funktioniert und es bringt absolut nichts, dass man sich durch ständige Sozialkomponenten immer weiter in eine solche Richtung bewegt.



Und es ist doch total egal was ich ohne Sozialkomponente für realistisch halte, die Sozialkomponenten akkumulieren sich nach und nach und die Stufen rücken immer weiter zusammen. Und was realistisch wäre sind hier vielleicht die 3,2/3,2/1,4, die es ja im Schnitt sind. Und das nur in dieser Runde und in diesem Bereich.

Würde ja mal gerne wissen, wie dein Background aussieht (Ausbildung/Studium), vielleicht kann ich deine Beweggründe
für deine Ausführungen dann besser nachvollziehen

Muenchner82

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #173 am: 05.03.2019 11:17 »
Bei der derzeitigen Spreizung (die zugegeben geringer ist als noch vor etlichen Jahren) von Sozialismus zu sprechen, das schaffen nur Leute mit völligem Realitätsverlust. Vielleicht ist nicht die jetzige Spreizung zu gering sondern die vormalige war zu hoch...

Es ist nicht egal was Du ohne Sozialkomponente für realistisch hältst, da Du deutlich hast durchblicken lassen, dass Du genau deswegen zu kurz kommst! Muss ich Dir die Beispiele nochmal mit 3,2% rechnen?

Mich würde mal interessieren woher Dein offenbar so enormer Frust kommt, kommst Du nicht über die Runden mit Deinen Bezügen? Wie viele 2. und 3. QEler haben Dich denn schon überholt in der Lebensverdienstbilanz?

Zu meinem background nur soviel, ich profitiere nicht vom Sockelbetrag, halte meine Bezügeerhöhungen der letzten und nächsten Jahre aber dennoch für sehr gut. Und ich habe nichts dagegen, wenn meine Kollegen die davon profitieren prozentual gesehen mehr bekommen, mir entsteht dadurch ja kein Nachteil.

Gajus

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« Antwort #174 am: 05.03.2019 11:30 »
Bei der derzeitigen Spreizung (die zugegeben geringer ist als noch vor etlichen Jahren) von Sozialismus zu sprechen, das schaffen nur Leute mit völligem Realitätsverlust. Vielleicht ist nicht die jetzige Spreizung zu gering sondern die vormalige war zu hoch...

Es ist nicht egal was Du ohne Sozialkomponente für realistisch hältst, da Du deutlich hast durchblicken lassen, dass Du genau deswegen zu kurz kommst! Muss ich Dir die Beispiele nochmal mit 3,2% rechnen?

Mich würde mal interessieren woher Dein offenbar so enormer Frust kommt, kommst Du nicht über die Runden mit Deinen Bezügen? Wie viele 2. und 3. QEler haben Dich denn schon überholt in der Lebensverdienstbilanz?

Zu meinem background nur soviel, ich profitiere nicht vom Sockelbetrag, halte meine Bezügeerhöhungen der letzten und nächsten Jahre aber dennoch für sehr gut. Und ich habe nichts dagegen, wenn meine Kollegen die davon profitieren prozentual gesehen mehr bekommen, mir entsteht dadurch ja kein Nachteil.

Du verstehst das scheinbar wirklich nicht-das ist so traurig. Das Verhältnis rückt immer näher zusammen und das ist schädlich. Einige User haben hier schon aufgezeigt, das dieses Verhältnis sich immer weiter zu Gunsten der unteren Tarifgruppen verändert. Und das bei offensichtlichem Fachkräftemangel.

Ich wollte übrigens nicht wissen, was genau du verdienst, sondern ob du ein Studium absolviert hast. Kann ich mir nicht vorstellen. (Und wirst du scheinbar auch nicht beantworten)Das hat nicht mal was mit deinem Intellekt zu tun, sondern einfach damit, dass du nicht weisst, was das bedeutet und was man erstmal "aufholen" muss, wenn man dann fertig ist.

Übrigens, falls du das immer noch nicht verstanden hast-es geht mir nicht darum, dass es eine einmalige Sozialkomponente gibt, sondern dass dies jetzt Usus wird und sich dieses Verhältnis von Jahr zu Jahr schlechter für die höher qualifizierten entwickelt. Oder muss ich dir jetzt noch den Zinseszins-Effekt erläutern?

   

« Last Edit: 05.03.2019 11:38 von Gajus »

Muenchner82

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« Antwort #175 am: 05.03.2019 11:41 »
Stimmt Gajus ich bin einfach nicht eingebildet genug! Für Dich zählt der Beusch einer FH vermutlich nichtmal als Studium.
Was musstest Du armer Mensch mit richtigem Universitätsabschluss schon alles für Opfer bringen, 5 Jahre (zumindest als Jurist) im Leben einfach hergeschenkt, weil es letztlich ja doch nur paar € mehr gibt als in der 2.QE.

Wichtiger als der (neidvolle) Blick nach hinten (unten) sind doch die Einstiegsgehälter und die sind nachwievor im Beamtenbereich in Bayern mehr als ok, auch in der 4.QE.

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #176 am: 05.03.2019 12:07 »
Stimmt Gajus ich bin einfach nicht eingebildet genug! Für Dich zählt der Beusch einer FH vermutlich nichtmal als Studium.
Was musstest Du armer Mensch mit richtigem Universitätsabschluss schon alles für Opfer bringen, 5 Jahre (zumindest als Jurist) im Leben einfach hergeschenkt, weil es letztlich ja doch nur paar € mehr gibt als in der 2.QE.

Wichtiger als der (neidvolle) Blick nach hinten (unten) sind doch die Einstiegsgehälter und die sind nachwievor im Beamtenbereich in Bayern mehr als ok, auch in der 4.QE.

Mir geht es aber nicht um Bayern, denn da wohnt nur ein Teil Deutschlands. Dem größeren Teil ist die gute Besoldung des Freistaates nicht gegeben.

Deine sinnfreien "Neid"-Kommentare sind absolut ermüdend und zeigen, dass Sie nichts verstanden haben. Was ein FH-Studium angeht, muss man ebenfalls differenzieren. Ging es um ein duales Studium (gut bezahlte Ausbildung) oder ein "normales" FH-Studium.

Eigentlich wollte ich ja gestern schon nichts mehr zu Ihnen sagen, denn das ist (Wie sich jetzt bewahrheitet hat) absolut sinnlos, denn Sie verstehen es sowieso nicht. Behalten Sie Ihre Meinung (es herrscht Meinungsfreiheit) und gut ist.

Bezeichnend ist jedenfalls, dass auf wesentliche Punkte von Ihnen nicht eingegangen wird, da wird sich immer nur was rausgesucht, ins Lächerliche gezogen und "Neid" gerufen


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« Antwort #177 am: 05.03.2019 14:14 »
zum Thema Spreizung der Besoldungstabellen:

Hier einmal zum Vergleich die Werte der "Mutter unserer heutigen Besoldungstabellen" von 1957:
http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/bund/a/1957/a/kennzahlen.html


Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #178 am: 05.03.2019 14:36 »
zum Thema Spreizung der Besoldungstabellen:

Hier einmal zum Vergleich die Werte der "Mutter unserer heutigen Besoldungstabellen" von 1957:
http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/bund/a/1957/a/kennzahlen.html

Vielen Dank, das wird ihn nur leider mit dem Verweis auf "vielleicht war es früher ja schlecht" und "Neid" nicht wirklich interessieren. Oder aber sich wieder auf einen Punkt einschießen, der ihm gefällt und alles andere bewusst ignorieren.

Aber ich bin froh, dass sich hier einige User befinden, die das differenzierter sehen.

ChrBY

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #179 am: 05.03.2019 14:37 »
zum Thema Spreizung der Besoldungstabellen:

Hier einmal zum Vergleich die Werte der "Mutter unserer heutigen Besoldungstabellen" von 1957:
http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/bund/a/1957/a/kennzahlen.html

In den Kennzahlen hat sich m. E. ein kleiner Fehler eingeschlichen: Das höchste Endgrundgehalt war 1957 A16/13 und betrug 1735,00 DM und nicht – wie in der Kennzahlenübersicht angezeigt – 1678,00 DM.

Dadurch ergibt sich dann auch das korrekte und damals gesetzlich festgelegte vertikale Spannungsverhältnis von 495 % (nämlich 1735/350) anstatt des in der Kennzahlenübersicht anzeigten von 479 %.

Mit der großen Nivellierung zugunsten der unteren und zu Lasten der oberen Besoldungsgruppen hat man erst 1967 begonnen, siehe z. B. hier:

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/bund/a/1967/veraenderungsmatrix.html