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öD-Ausschreibungen bei Portalen als "Premium"

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RsQ:
Ich habe gerade vor, mich beruflich zu verändern - und auch einige Ausschreibungen im öD im Blick.

Dabei fiel mir auf, dass bspw. bei "indeed" (die derzeit ja selbst massiv TV-Werbung für sich machen) einige Angebote als "Premium" gekennzeichnet sind. Es müsste sich also um bezahlte bzw. per Bezahlung prominent nach vorn gerückte Angebote handeln.

Nun ist es ja richtig, wenn der öD den Wettbewerb mit privater Wirtschaft aufnimmt, um gute Leute zu finden. Aber wie soll man das verstehen, wenn es etwa bei einer Stelle (50%) um 1.100 € (netto) geht? Geht es da wirklich um die fähigsten Leute? Oder darf man die Premium-Platzierung da schon als Versuch sehen, überhaupt jemanden zu finden?

Oder bin ich schon zu versaut, um eine 50%-Stelle für diesen Betrag als nicht allzu attraktiv anzusehen? (was auch im Kontext des Tätigkeitsfeldes für mich eher nach unterdurchschnittlicher Bezahlung klingt)

nichts_tun:
Grundsätzlich finde ich interamt, wenn man sich speziell für den öD interessiert, ganz gut. Auch dort müssen die Behörden diese Leistung bezahlen.

Da du nichts genaueres zu der ausgeschriebenen Stelle mitteilst, ist es schwierig aus der Ferne deine weitergehenden Fragen einer sachdienlichen Beantwortung zuzuführen.

Anonym:
Es kam im öffentlichen Dienst schon öfters so etwas vor. Besonderes Marketing inkl. Headhuntern und Beratern die sich darum kümmern neue Bewerber zu finden. Die von beschriebene Stelle war vielleicht Teil eines solchen Pakets.

Laemat:
und aus welchem Titel wird sowas bezahlt?

TheITGuy:
Bei uns ist es auch üblich, dass bei Stellen, bei denen die Bewerberlage schlecht ist, nach einer oder zwei erfolglosen "einfachen" Ausschreibungen dann weitere kostenpflichtige durchgeführt werden.

Das können Portal sein, wir hatten in meinen Referat aber auch schon mal eine ganzseitige Anzeige in einer IT-Fachzeitschrift (die war tatsächlich sogar erfolgreich).

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