Autor Thema: [NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen  (Read 29477 times)

SwenTanortsch

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #105 am: 13.03.2019 13:44 »
Einen Aufschlag hat es schon gegeben: Die Landesregierung ist bei den Glaubwürdigkeitswerten am absoluten Nullpunkt aufgeschlagen - übrigens hat der Landtag vor wenigen Minuten das Zeitverzögerungsumleitungsgesetz beschlossen, wodurch die Winterzeit in Niedersachsen erst zum 30.06.19 wirkungsgleich umgestellt wird.

Oh Mann! Immer wieder gut, Deine Kommentare!!! ;D ;D ;D ;D

Welche Kommentare? Das ist mein voller Ernst - im Protokoll der heutigen Landtagssitzung steht wortwörtlich: "Finanzminister Hilbers führte heute unter Applaus aller Landtagsfraktionen aus: 'Die Ungleichbehandlung der Zeit muss in Niedersachsen endlich ein Ende haben, diese Worte richten sich in aller Konssequenz auch an meine Regierungskollegen von der SPD-Fraktion. Nach Berechnungen meines Ministeriums sparen wir durch die verzögerte, aber wirkungsgleiche Winterzeitumstellungen einen Sekundenbetrag im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die CDU-Fraktion plant, einen Großteil dieses Betrags in das Aussitzen sämtlicher Vorschläge der Kollegen der SPD-Fraktion zur Wiedereinführung eines Weihnachsgelds zu stecken. Außerdem verschiebt sich dieses Jahr durch die verzögerte, aber wirkungsgleiche Zeitumstellung das Weihnachtsfest auf das Frühjahr 2020. Als Folge des SPD-Vorschlags müsste dann ja bereits im nächsten Frühjahr 2020 ein erstes Weihnachtsgeld ausgezahlt werden. Hierfür sieht mein Ministerium keinen finanziellen Spielraum. Erst einmal müssen wir sämtliche durch die vezögerte Zeitumstellung entstandene Zeit abarbeiten, sodass sich die CDU-Fraktion die Einführung eines wirkungsgleichen Weihnachtsgelds frühestens für das Jahr 2037 vorstellen kann. Und ich bin mir sicher, dass die Kollegen von der SPD-Fraktion nach reiflicher Überlegung zu ganz ähnlichen Ergebnissen gelangen werden.' (Applaus aus allen Fraktionen, Zwischenruf aus der Fraktion der Grünen: 'Das Weihnachtsgeld diskriminiert nicht unwesentliche Teile der nicht-christlichen Beamt*innen in Niedersachsen und darf deshalb auf keinen Fall wieder eingeführt werden.' Mehrere Stimmen gleichzeitig aus der FDP-Fraktion: 'Das Weihnachtsgeld darf keine reine Glaubenssache sein, die FDP als Rechtstaatspartei steht für die Trennung von Staat und Religion')."

Nordlicht

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #106 am: 13.03.2019 13:56 »
Hätte ich hier mal bloß so humorvolle und kreative Kollegen!  ;D

Jebo11

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #107 am: 13.03.2019 14:19 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

SwenTanortsch

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #108 am: 13.03.2019 14:33 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

Für Beamte gibt es formal: 2019: 3,2; 2020: 3,2 und 2021 (bis September): 1,4 Prozent. Da die Umsetzung erst zum 01.03. erfolgt, bedeutet das real auf's ganze Jahr umgerechnet: 2019: 2,67; 2020: 2,67 und (bis September): 1,09 Prozent. Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.

So phantasievoll und kreativ wie die Landesregierung können keine Kollegen sein...

Jebo11

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #109 am: 13.03.2019 14:41 »
So relativiert sich der "herausragende" Tarifabschluss...

Danke für die Ausführungen

LehrerInNRW

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #110 am: 13.03.2019 15:36 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

Für Beamte gibt es formal: 2019: 3,2; 2020: 3,2 und 2021 (bis September): 1,4 Prozent. Da die Umsetzung erst zum 01.03. erfolgt, bedeutet das real auf's ganze Jahr umgerechnet: 2019: 2,67; 2020: 2,67 und (bis September): 1,09 Prozent. Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.

So phantasievoll und kreativ wie die Landesregierung können keine Kollegen sein...

Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie auf die Werte 2,67, 2,67 und 1,09 kommen. Vielleicht können Sie ihre Berechnung einmal zeigen?

Jebo11

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #111 am: 13.03.2019 15:43 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

Für Beamte gibt es formal: 2019: 3,2; 2020: 3,2 und 2021 (bis September): 1,4 Prozent. Da die Umsetzung erst zum 01.03. erfolgt, bedeutet das real auf's ganze Jahr umgerechnet: 2019: 2,67; 2020: 2,67 und (bis September): 1,09 Prozent. Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.

So phantasievoll und kreativ wie die Landesregierung können keine Kollegen sein...

Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie auf die Werte 2,67, 2,67 und 1,09 kommen. Vielleicht können Sie ihre Berechnung einmal zeigen?

Ich denke 3,2%/12*10=2,67%

SwenTanortsch

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #112 am: 13.03.2019 15:52 »
So relativiert sich der "herausragende" Tarifabschluss...

Danke für die Ausführungen

Die Relativierung geht noch weiter, wenn Du die Nettowerte der Erhöhung betrachtest, die im Durchschnitt ja um rund 0,5 Prozent niedriger liegen (vgl. http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/ni/a/2019/a/vergleich.beamte-nds-2018i.html), da die Tabelle von 3,2 Prozent ausgeht, der reale Wert auf's ganze Jahr betrachtet aber bei rund 2,7 Prozent liegt. So betrachtet dürfte die Besoldungserhöhung 2019 und 2020 im Durchschnitt netto bei etwas über zwei Prozent liegen. Sofern die Inflationsrate (der harmonisierte Verbraucherpreisindex) in diesem Jahr wieder bei 1,7 Prozent liegen sollte (so wie im letzten Jahr), hätten wir eine reale Erhöhung der Besoldung im positiven Bereich, aber kaum über 0,5 Prozent.

Vergleicht man nun dieses Ergebnis mit den realen Besoldungserhöhungen der letzten zehn Jahre (vgl. http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/ni/a/2019/a/vergleich.beamte-nds-2009.html), so stellt man fest, dass die durchschnittlichen Nettoerhöhungen um 1,9 bis 2,1 Prozent lagen. Der Verbraucherpreisindex ist von 2009 bis 2018 pro Jahr im Durchschnitt (in Deutschland, für Niedersachsen liegen mir nicht für alle Jahre Werte vor) zwischen 1,2 und 1,3 Prozent gestiegen. Die reale Erhöhung der Besoldung lag in Niedersachsen im Durchschnitt unter einem, aber über 0,5 Prozent.

Die Daten machen nun zweierlei deutlich. Erstens dürfte der von mir gerne zitierte Satz der Speyerer Staatswissenschaftler, wonach „die Beamtenbezüge und hier insbesondere die höheren Besoldungsgruppen noch nicht oder gerade erst wieder auf dem Reallohnniveau von 2003“ angelangt seien, wegen der geringen Realerhöhungen auch für Niedersachsen gelten. Zweitens ist der Tarifabschluss im Vergleich zu denen der letzten zehn Jahren nicht hervorragend, ja, noch nicht einmal über-, sondern insgesamt unterdurchschnittlich. Genau deshalb regt sich nun zunehmend Widerstand - sei es vom Niedersächsischen Landkreistag, sei es aus der SPD-Fraktion, die sich jetzt offen gegen ihre Führung stellt (so wie letztes Jahr bereits der SPD-Landesparteitag) - gegen die Politik der Landesregierung, und zwar nicht, weil nun dort jeweils das Herz für Beamte entdeckt werden würde, sondern weil man an der Basis die Auswirkungen des immer größer werdenden Fachkräftemangels zu spüren bekommt. Dass die Herren Hilbers und Weil davon nichts mitbekommen, ist wenig verwunderlich: Der Panzerschrank im Finanziminsterium hat dicke Wände und die Eingangstür der Staatskanzlei klemmt derzeit, was man hört, weil der letzte Hausmeister vor geraumer Zeit in den Ruhestand getreten ist. Da die Telefonanlage aus den 70er Jahren überlastet ist, ist der Informationsfluss dort aller Wahrscheinlichkeit nach stockend.

Nordlicht

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Antw:[NI] Besoldungsrunde 2019 - Niedersachsen
« Antwort #113 am: 13.03.2019 16:01 »
Es wird dem MF aber auch keine Ruhe gegönnt. Da wurde gerade erst mit Müh und Not und unter Zurhilfenahme des Mathebuches für niedersächsische Realschulen Klasse 7 die Besoldungserhöhung einschl. der finanziellen Folgen (mittlerer dreistelliger blablabla...) berechnet, und nun macht Frau Modder Druck.
Wo soll das noch hinführen?

_restore

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« Antwort #114 am: 13.03.2019 16:27 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

Für Beamte gibt es formal: 2019: 3,2; 2020: 3,2 und 2021 (bis September): 1,4 Prozent. Da die Umsetzung erst zum 01.03. erfolgt, bedeutet das real auf's ganze Jahr umgerechnet: 2019: 2,67; 2020: 2,67 und (bis September): 1,09 Prozent. Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.

So phantasievoll und kreativ wie die Landesregierung können keine Kollegen sein...

Für das jeweilige Jahr völlig richtig gerechnet, aber insgesamt verwirrend, da z. B. für 2020 dann das Grundgehalt trotzdem 3,2% über 2019 liegt. Nicht 2,67%.
Die jetzige Regelung ist allemal besser als hätten sie die 3,01% ab Januar gegeben. Bringt auf längere Sicht mehr.
Ich hätte sonst auch eine zeitversetzte Erhöhung zum 1. Dezember genommen, bei der laut deiner Rechnung nur 1% aufs Jahr gerechnet rauskommt ;-)
Aber ansonsten habt ihr Recht. Mehr als ärgerlich die zwei Monate. Vor allem in Anbetracht der Gesamtsituation.

MoinMoin

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« Antwort #115 am: 13.03.2019 16:39 »
Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.
Die Zahlen sind nicht richtig, da die JSZ eingefroren ist. Aber die verspätete Umsetzung bei den Beamten zeigt ja auch wie wieviel % Punkte da bei denen flöten gehen.
Hat das jemand schon bezogen auf das Jahreseinkommen gerechnet?

SwenTanortsch

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« Antwort #116 am: 13.03.2019 16:49 »
Klasse 7?! Dieser FM ist richtig klasse, also erste Klasse, es heißt schließlich auch Grundbesoldung (wie Grundschule) und Realschule hört sich auch so nach Realität an und solche Worte mag er gar nicht. Und wenn Frau Modder nun Druck macht, dann soll sie gefälligst (denkt er sich) zur Bundesdruckerei gehen. Und sofern sie ihm von dort mal eine Runde Druckerzeugnisse (Druck-erzeugnisse, nicht Drucker-zeugnisse, denn bei der Entlohnung bewirbt sich sowieso kein Drucker in Niedersachsen, was sollte er also mit deren Zeugnissen?) mitbringt, schmeisst er auch mal 'ne Runde, also eine Tarifrunde - wo es also hinführt? Wo es immer hinführt: Er wird eine gehaltvolle Rede halten, um daraufhin das volle Gehalt einzubehalten.

SwenTanortsch

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« Antwort #117 am: 13.03.2019 17:09 »
Gibt es linear 3,2% mehr oder 3,01% bzw. Mindesterhöhung?

Für Beamte gibt es formal: 2019: 3,2; 2020: 3,2 und 2021 (bis September): 1,4 Prozent. Da die Umsetzung erst zum 01.03. erfolgt, bedeutet das real auf's ganze Jahr umgerechnet: 2019: 2,67; 2020: 2,67 und (bis September): 1,09 Prozent. Für die tarifbeschäftigten Angestellten hat ihr Dienstherr ebenfalls eine Absenkung im Gepäck, eben als lineare Komponente: 2019: 3,01, 2020: 3,12 und 2021 (bis September): 1,29 Prozent.

So phantasievoll und kreativ wie die Landesregierung können keine Kollegen sein...

Für das jeweilige Jahr völlig richtig gerechnet, aber insgesamt verwirrend, da z. B. für 2020 dann das Grundgehalt trotzdem 3,2% über 2019 liegt. Nicht 2,67%.
Die jetzige Regelung ist allemal besser als hätten sie die 3,01% ab Januar gegeben. Bringt auf längere Sicht mehr.
Ich hätte sonst auch eine zeitversetzte Erhöhung zum 1. Dezember genommen, bei der laut deiner Rechnung nur 1% aufs Jahr gerechnet rauskommt ;-)
Aber ansonsten habt ihr Recht. Mehr als ärgerlich die zwei Monate. Vor allem in Anbetracht der Gesamtsituation.

Du hast Recht, also die Zinseszinseffekte sollte man nicht unterschätzen. Mir ging's vor allem darum, vergleichend die realen Werte abzuschätzen, um zu einem Vergleich der Besoldungsanpassung zu kommen.

Dabei ist mir allerdings bei Betrachtung der Tabelle http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/ni/a/2019/a/vergleich.beamte-nds-2009.html ein Denkfehler unterlaufen. Denn die jeweiligen Landesregierungen haben ja die Besoldungsanpassung seit 2009 (mit Ausnahme des Jahrs 2012, dem am 20.01.2013 die Landtagswahl folgte) zeitverzögert vorgenommen, was auch deren Ergebnisse abschmelzen lässt. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Besoldungserhöhungen dürften seit 2009 im Durchschnitt allesamt real unter 0,5 Prozent ausgefallen sein, sodass auch diese 2019-Besoldungserhöhung nicht unterdurchschnittlich, sondern durchschnittlich ist. Da die Besoldung durch den Wegfall des Weihnachtsgelds 2003/05 in den Besoldungsgruppen ab A 9 aufwärts um rund sechs Prozent abgeschmolzen worden war und es von August 2004 bis Anfang 2008 keine Besoldungserhöhung gegeben hat, kriegt der oben zitierte Satz der Speyerer Staatswissenschaftlerin Giesela Färber auch seinen Sinn.

MoinMoin

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« Antwort #118 am: 13.03.2019 17:23 »
Du hast Recht, also die Zinseszinseffekte sollte man nicht unterschätzen. Mir ging's vor allem darum, vergleichend die realen Werte abzuschätzen, um zu einem Vergleich der Besoldungsanpassung zu kommen.
Dazu sollten man doch den im entsprechendem Jahr erhaltene Gesamtlohn betrachten.
Dann kann man doch auch die tatsächliche jährliche Steigerung rechnen.

Nordlicht

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« Antwort #119 am: 13.03.2019 17:31 »
Klasse 7?! Dieser FM ist richtig klasse, also erste Klasse, es heißt schließlich auch Grundbesoldung (wie Grundschule) und Realschule hört sich auch so nach Realität an und solche Worte mag er gar nicht. Und wenn Frau Modder nun Druck macht, dann soll sie gefälligst (denkt er sich) zur Bundesdruckerei gehen. Und sofern sie ihm von dort mal eine Runde Druckerzeugnisse (Druck-erzeugnisse, nicht Drucker-zeugnisse, denn bei der Entlohnung bewirbt sich sowieso kein Drucker in Niedersachsen, was sollte er also mit deren Zeugnissen?) mitbringt, schmeisst er auch mal 'ne Runde, also eine Tarifrunde - wo es also hinführt? Wo es immer hinführt: Er wird eine gehaltvolle Rede halten, um daraufhin das volle Gehalt einzubehalten.

Sag mal, wie bist Du Wortakrobat bloß im öffentlichen Dienst gelandet? ;D ;D
Ich hoffe, Du bist zumindest ein Oberstufen-Gymnasiallehrer, der seine Abiturienten im Unterricht mit deutscher Literatur und Sprachkultur begeistert.     ;)