offene Foren > allgemeine Diskussion

Bewerbungserfahrung - Frauenanteil im öD

(1/4) > >>

RsQ:
Ich wollte eigentlich einen älteren Thread von mir zum Thema nochmal ausgraben, aber den kann man offenbar nicht mehr kommentieren. Deshalb hier nochmal neu:

Ich habe gerade einige Bewerbungsprozeduren durch (bislang noch ohne gänzlich abschließendes Ergebnis). Als männlicher Bewerber bin ich aber sehr "geplättet" von der faktischen Frauenquote:

Job 1: (Künftig) Dreiköpfiges Team. Bislang zwei Frauen. Favoritin auf den Job ist ebenfalls eine Frau (hier waren übrigens Männer ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen ...).
Job 2: Vierköpfiges Team. Vier Frauen. In der Bewerberrunde mit mir: Zwei weitere Frauen. Falls ich den Job nicht kriege, wären es dann 5/5.

Die Jobs sind jeweils im Bürokontext auf Stabsstellenebene (also keine klassischen Sekretärinnen-Jobs, wo das vielleicht noch irgendwie erwartbar wäre). Waren das jetzt nur Zufallstreffer? Oder ist das repräsentativ? (Absolut) nichts gegen Frauen - aber 4/4 finde ich schon sehr überraschend. Sollte ein Arbeitgeber/Personaler nicht ein Interesse an einer gewissen Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern haben?

Sjuda:

--- Zitat von: RsQ am 08.07.2019 10:18 ---(...)
Die Jobs sind jeweils im Bürokontext auf Stabsstellenebene (also keine klassischen Sekretärinnen-Jobs, wo das vielleicht noch irgendwie erwartbar wäre).
(...)
--- End quote ---

Einfall der getriggerten Feministinnen in 3...2..1..

RsQ:
Ich bezog mich da nicht auf irgendwelche Geschlechterbilder, sondern die in früheren Jahren/Jahrzehnten rein statistisch etablierten Verteilungen der Geschlechter. Kein Grund für Feministinnen-Alarm.  ;D  (mal davon abgesehen, dass hier eigentlich die Männer die statistisch klar Benachteiligten sind)

ProfTii:
Auf Bewerbungen bezogen kann ich keine ausreichenden Erkenntnisse einbringen (nur 1/2 als Personal SB).

Aber bei meinem alten AG und meinem jetzigen Dienstherrn ist die Verteilung beinahe 50/50.
Ich denke es wird in allen Bereichen mal Spitzen geben, als Beispiel wird man wohl auf dem Bauhof einen klaren Männerüberschuss haben, dafür haben dann die Frauen im Schulbereich die Nase vorn.

Aber grundsätzlich würde ich nicht sagen, dass es eine klare Ungleichverteilung im öD gibt.

RsQ:
... es ist ja nachvollziehbar, dass es in manchen Bereichen (Bauhof passt da gut) faktisch gar nicht anders geht.

Aber sollte es nicht im Interesse der Institution sein, in den Bereichen eine annähernde Ausgewogenheit hinzubekommen, wo sie (aufgrund der Bewerberlage) machbar ist?

Navigation

[0] Message Index

[#] Next page

Go to full version