LOB beinhaltet Krankheitstage

Begonnen von Kruemel10, 08.11.2019 16:37

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Kaffeetassensucher

Danke Spid und WasDennNun, das waren so in etwa die Gedanken, die mir ebenso durch den Kopf gingen.


Hierzu noch:

Zitat von: Donnie88 in 20.11.2019 07:45
Als Personalverantwortlicher für 10 Personen kann ich nur ausdrücklich dafür plädieren, diesen LoB-Schwachsinn schnellstmöglich einzustampfen. Der gesamte Bearbeitungsaufwand ist nicht zu vertreten, die MA sind i.d.R. jedes Jahr frustriert, in denen nicht eine höhere Kategorie herausspringt.

Da bei uns LOB und das jährlich ohnehin vorgesehene Mitarbeitergespräch ein und dasselbe sind, wäre es für mich als "einfacher Mitarbeiter" gehupft wie gesprungen (für Vorgesetzte mag es allerdings aufwendiger sein, zugegeben). Nur dass am Ende Dank LOB wenigstens noch 100 oder 200 Euro mehr überwiesen werden, die ich natürlich gerne mitnehme. Wieso man da frustriert sein sollte, wenn man in einem Jahr nicht besser bewertet wird als im vorherigen, erschließt sich mir nicht. Solange man nicht unter die "Kategorie" (bei uns nennt es sich "Noten") "hat die von ihm erwartete Leistung erbracht" fällt ist doch alles paletti. Eine bessere Note würde ich nur dann erwarten, wenn ich im vergangenen Jahr wirklich etwas Außerordentliches gerissen hätte.

Texter

Was hieltet ihr denn für eine gute Lösung in einer Dienstvereinbarung oder gibt es im Netz gar eine ordentliche?

Ich persönlich finde eine Belohnung für Anwesenheit verknüpft mit einer tatsächlichen Leistungsbewertungen eigentlich nicht schlecht.

MrRossi

Zitat von: Texter in 20.11.2019 10:23
Was hieltet ihr denn für eine gute Lösung in einer Dienstvereinbarung oder gibt es im Netz gar eine ordentliche?

Ich persönlich finde eine Belohnung für Anwesenheit verknüpft mit einer tatsächlichen Leistungsbewertungen eigentlich nicht schlecht.

Und wie wäre es eine korrekte Beurteilung wenn jemand  Urlaubstage aus dem Vorjahr nimmt ?

Texter

Das "nicht schlecht finden" ist bisher nur ein unbeachtliches Gefühlchen.

Aber wenn man auf die Tage der Anwesenheit abstellt, hätte man im Vorjahr ja entsprechend mehr Punkte gesammelt, da man weniger Urlaub genommen hat. Fände ich fair

MrRossi


WasDennNun


Spid

Ist doch beides neutral. Was man da wegbleibt, war man ja zu anderer Zeit da.

MrRossi

Nein, wenn einer in einem Jahr mehr Zeit braucht wie der Durchschnitt wird er  im nächsten Jahr belohnt kommt als Ergebnis raus.

Spid


MrRossi

In Bezug auf die Leistungsbewertung nicht?

Zitat von: Texter in 20.11.2019 10:23
Ich persönlich finde eine Belohnung für Anwesenheit verknüpft mit einer tatsächlichen Leistungsbewertungen eigentlich nicht schlecht.

Wie sieht dann die Verknüpfung aus? Unter dem Bezug das eine Leistungsbewertung maßgeblich ist.

Spid

Die vereinbarte Leistungsbewertung ist maßgeblich. Wenn darin u.a. auf Anwesenheit abgestellt wird, kommt es zu keiner Verzerrung durch Gleittage. Die fallen ja nicht vom Himmel, die kann man ja nur nehmen, wenn man zu anderer Zeit da war.

WasDennNun

Ganz einfach:
Ein Ranking nach geschaffter Arbeit geteilt durch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, also der Arbeitsleistung.
Bei Gleichstand erhält dann derjenige der weniger Tage gearbeitet hat, die niedrigere Rankingposition.

MrRossi

Zitat von: WasDennNun in 20.11.2019 14:06
Ganz einfach:
Ein Ranking nach geschaffter Arbeit geteilt durch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, also der Arbeitsleistung.
Bei Gleichstand erhält dann derjenige der weniger Tage gearbeitet hat, die niedrigere Rankingposition.
und der, der mehr Stunden für die gleiche Leistung benötigt hat ist besser?

WasDennNun

Nein, der der mehr Arbeit abgeliefert hat ist dann besser!

Du verwechselst da was.

beide haben doch die gleiche Leistung erbracht. (z.B. 3 Fälle pro Stunde erledigt) nur derjenige der mehr Stunden da war hat auch mehr Fälle bearbeitet.

Kaffeetassensucher

Zitat von: WasDennNun in 20.11.2019 14:06
Ein Ranking nach geschaffter Arbeit geteilt durch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, also der Arbeitsleistung.

In der Theorie eine schöne Rechnung, der ich mich anschließen würde.
Stelle ich mir aber nicht ganz einfach vor, die dazu notwendigen Daten zu ermitteln.

Wie ermittelt man "geschaffte Arbeit"? Quantitativ oder qualitativ? Müsste dann jeder Antrag, der bei mir reinflattert und den ich bearbeite, aufgeschrieben werden? Was wenn, wie bei uns, oftmals auch andere Stellen im Haus involviert sind, ehe ein Antrag fertig bearbeitet ist? Das meiste hier läuft eh über Verwaltungssoftware. Die bräuchte dann eine Art "Klickzähler". Ansonsten müsste der Vorgesetzte Pi mal Daumen grob überschlagen auf der Basis dessen, was er mitbekommt (die meisten Anträge bearbeite ich z. B. eigenständig, nur in wenigen Fällen, in denen es dann auch um Geld geht, muss der Referatsleiter einmal "Klick" machen, um die weitere Maschinerie zum Laufen zu bringen).

Am leichtesten ermitteln lassen sich noch die Anwesenheitsstunden. Die aber entsprechen nicht unbedingt auch den Arbeitsstunden (Kaffee holen, aufs Klo gehen, Unterhaltungen über Privates mit Kollegen).