Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 380660 times)

DiVO

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1275 am: 20.08.2020 13:20 »
Und wer zwingt einen dazu länger als vertraglich im Büro zu bleiben? Wer zwingt einen dazu mehr Arbeit zu leisten als in der vertraglich vereinbarten Zeit ausgemacht ist? Wer soll einen daran hindern nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause zu gehen?

Dienstordnung und das Gespräch beim Vorgesetzten/Vorgesetzte das man soviel Rückstände hat.

und wenn du dan trotzdem nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Lieferung einer Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte nach Hause gehst? Wass soll der Vorgesetzte machen?

Brennesselarm oder mit erhobenem Zeigefinger "dududu" machen

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1276 am: 20.08.2020 13:22 »
Ansonsten würde ich als Arbeitgeber nur noch Teilzeitkräfte einstellen und denen das gleiche Arbeitspensum wie einer Vollzeitkraft zuteilen und wenn sie das nicht in der vorgegebenen Zeit schafft einen Einlauf geben und am Jahresende dann immer die Überstunden streichen - so kann man natürlich auch Geld sparen!

Das ist ein wunderbares Konzept für eine erfolgreiche Firmengründung.

Valerius

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« Antwort #1277 am: 20.08.2020 13:31 »
Wie freundlich dieses Forum doch hier ist. Ich habe nur damit sagen wollen das ggfs. die 35 Stunden Woche ein zweischneidiges Schwert sein kann. Schon stürzen sich die Schakale hier auf mich.

Bastel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1278 am: 20.08.2020 13:35 »
Schon stürzen sich die Schakale hier auf mich.

Selber Schuld wenn du so einen Stuß von dir gibst. Da ist überhaupt nichts zweischneidig.

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1279 am: 20.08.2020 13:35 »
Wenn Du Blödsinn schreibst, mußte Du damit rechnen, daß dem entgegengetreten wird.

Valerius

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1280 am: 20.08.2020 13:42 »
Bespasst euch mal selber hier, Man kann in diesem Forum scheinbar kein konstrukfähiges Gespräch führen.

Spid

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« Antwort #1281 am: 20.08.2020 13:44 »
Und schon entschwindet eine Special Snowfklake in ihren Safe Space.

DiVO

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1282 am: 20.08.2020 14:36 »
Bespasst euch mal selber hier, Man kann in diesem Forum scheinbar kein konstrukfähiges Gespräch führen.

Man kann hier konstruktive Gespräche führen, das ist durchaus möglich. Ich finde es aber schade wie du in Bezug auf deine Arbeit sozialisiert bist. Es ehrt dich, dass du gerne dazu bereit bist hohen Einsatz zu zeigen. Deine eigenen Beiträge spiegeln mir aber wieder, dass das bei deinen Vorgesetzten so gat nicht rüberkommt und die dir die höchste Form der Nichtachtung entgegenbringen: Stunden am Jahresende ersatzlos und unentgeltlich streichen.

Ganz ehrlich: was da passiert geht gar nicht. In unserer Gegend ist ein Amt dafür bekannt, dass dort in einer Abteilung richtig viele Überstunden anfallen und die Mitarbeiter zum Teil nach zehn Stunden ausstempeln und umsonst weitergearbeitet haben, um die Arbeit irgendwie zu schaffen. Dieses Verhalten wurde zwar nicht aktiv von den Vorgesetzten gefördert oder gefordert, es wurde aber auch nichts dagegen unternommen. Letztes Jahr gab es eine anonyme Anzeige beim Zoll und Gewerbeaufsicht deshalb, der nachgegangen wurde.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Arbeitgeber wurde mit einer Ordnungswidrigkeit belegt, es darf nur noch im gesetzlich erlaubten Rahmen gearbeitet werden und es wurden zusätzlich Mitarbeiter eingestellt, damit die Arbeit geschafft wird.

ITFrau

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1283 am: 21.08.2020 11:30 »
Ich sehe ein großes Problem, wenn es um die Diskussion "Wahl zwischen Arbeitszeitreduzierung oder Gehaltserhöhung" geht. Alle Personen, die sich für die Stundenreduzierung entscheiden arbeiten dann nicht mehr "Vollzeit". Bei meinem Arbeitgeber würden alle Stellen weiter als "Vollzeit" ausgeschrieben werden. Der Bewerber hätte keine Wahl zwischen der reduzierten und der vollen Stundenzahl. Dadurch entsteht ein erheblicher Nachteil für die Personen, die ihre Stunden reduziert haben. Ihnen haftet der Markel "Teilzeit" an. Bei der Besetzung von Führungspositionen sowie  der Verteilung von Aufgaben führt dies in vielen Fällen (ja ich weiß nicht belegbar) zu Nachteilen. Es ist leider gängige Praxis, dass in Teilzeitführungskräfte noch die Ausnahme bilden und spannende Aufgaben eher an Vollzeitbeschäftigte gehen. Mit der Begründung "das geht nicht in Teilzeit".

Ich bin ein Befürworter der Stundenreduzierung. Ob es gleich die 35h Woche sein muss steht auf einem anderen Blatt. Da sollte auch ein realisitischer Blick gelten. Das wäre ja in West eine indirekte Lohnerhöhung jenseits der 11%.

Sollte am Ende eine Regelung da stehen wo jeder frei wählen kann und womöglich auch noch das Verhältnis beider Varianten individuell gestalten kann gibt es weitere organisatorische Herausforderungen. Dann arbeitet die breite Masse nicht mehr die gleiche Stundenanzahl, sondern in den Teams hat jeder noch unterschiedliche Anwesenheiten. Dies müsste bei Terminen, Abteilungsbesetzungszeiten etc. berücksichtigt werden. Wobei dieses kein Problem darstellt, sondern mehr Flexibilität und Planung erfordert.

Ich bin dafür, dass die breite Masse weiterhin die gleichen Wochenarbeitszeiten hat.

Sollte es eine "Wahllösung" geben würde ich mich zähneknirschend für das Geld entscheiden um nicht den Malus "Teilzeit" verpasst zu bekommen.
Dürfte ich mich jetzt entscheiden ob alle mehr Geld bekommen oder weniger arbeiten müssen, würde ich ganz klar weniger arbeiten wählen.

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1284 am: 21.08.2020 11:35 »
Wenn du die im TV angegebenen Stunden für Vollzeit ausfüllst hast du eine Vollzeitstelle. Der Unterschied ist dann z.B. 1000 € für 39 Std. oder 900 € für 35 Std. Beides ist VZ.

Organisator

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« Antwort #1285 am: 21.08.2020 11:41 »
Wenn Teilzeit tatsächlich ein Makel darstellen sollte so wäre eine Teilzeit für alle die schlechtste Herangehensweise, um das Problem zu beseitigen. Abgesehen davon wäre eine Reduzierung der Arbeitszeit von 2 Stunden jetzt nicht wirklich Teilzeit, die makelbehaftet sein könnte.

Ansonsten hat jetzt bzw. in den letzten Jahren schon die Masse unterschiedliche Vollzeit - Arbeitzeiten von 37-42 Stunden im öD, ohne dass da jemand auf den Gedanken Teilzeit gekommen ist.

Hinsichtlich der Anwesenheitszeiten kann das jedes Team je nach Notwendigkeit individuell regeln. Das ist in der Praxis (Servicezeit statt Kernzeit, individuelle Teilzeitregelungen, Mobiles Arbeiten) schon jetzt üblich und unproblematisch.

ITFrau

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« Antwort #1286 am: 21.08.2020 11:43 »
Deswegen habe ich "Vollzeit" und "Teilzeit" in "" gesetzt. Es geht nicht um den Begriff. Es geht um die Stunden. Mein Arbeitgeber hat in meinem Bereich sehr viel zu tun. Die würden immer nur die Person einstellen oder nehmen, die die 39 h arbeitet (bei der Wahlentscheidung) und nicht die Person, die die 35 h wählt. Egal ob bei 35 h Vollzeit hinter steht oder nicht. Es würde auch nicht begrüßt werden, wenn Personen die 35 h wählen... Auch wenn es offiziell nicht Teilzeit wäre hat man den Markel Teilzeit, weil man eben weniger arbeitet als andere. Weiter stelle man sich vor eine Abteilung besteht nur aus Mitarbeitern, die die 39 h gewählt haben. Da würde niemals ein Vorgesetzter eingesetzt werden der die 35 h gewählt hat...

ITFrau

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« Antwort #1287 am: 21.08.2020 11:47 »
Ansonsten hat jetzt bzw. in den letzten Jahren schon die Masse unterschiedliche Vollzeit - Arbeitzeiten von 37-42 Stunden im öD, ohne dass da jemand auf den Gedanken Teilzeit gekommen ist.
In der selben Abteilung/ Betrieb? Das kenne ich so nicht. Ich kenne als gängige Praxis Vollzeit = 39 h. Vollzeitstellen werden mit 39 h ausgeschrieben. Alles unter 39 h ist Teilzeit.

Es gibt ja seit ein paar Jahren so eine Art Anrecht auf Teilzeit. Wenn das alles so unproblematisch wäre, warum beantragt denn keiner diese?

Organisator

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1288 am: 21.08.2020 12:19 »
Deswegen habe ich "Vollzeit" und "Teilzeit" in "" gesetzt. Es geht nicht um den Begriff. Es geht um die Stunden. Mein Arbeitgeber hat in meinem Bereich sehr viel zu tun. Die würden immer nur die Person einstellen oder nehmen, die die 39 h arbeitet (bei der Wahlentscheidung) und nicht die Person, die die 35 h wählt. Egal ob bei 35 h Vollzeit hinter steht oder nicht. Es würde auch nicht begrüßt werden, wenn Personen die 35 h wählen... Auch wenn es offiziell nicht Teilzeit wäre hat man den Markel Teilzeit, weil man eben weniger arbeitet als andere. Weiter stelle man sich vor eine Abteilung besteht nur aus Mitarbeitern, die die 39 h gewählt haben. Da würde niemals ein Vorgesetzter eingesetzt werden der die 35 h gewählt hat...

Da sehe ich dann aber als Problem speziell deines Arbeitgebers an und nicht des öffentlichen Dienstes im Allgemeinen.

Organisator

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1289 am: 21.08.2020 12:21 »
In der selben Abteilung/ Betrieb? Das kenne ich so nicht. Ich kenne als gängige Praxis Vollzeit = 39 h. Vollzeitstellen werden mit 39 h ausgeschrieben. Alles unter 39 h ist Teilzeit.
Im selben Betrieb z.B. bei Beamten und Tarifbeschäftigten. Ansonten gibt es bundesweit die von mir dargestellten Varianten.

Es gibt ja seit ein paar Jahren so eine Art Anrecht auf Teilzeit. Wenn das alles so unproblematisch wäre, warum beantragt denn keiner diese?

Es gibt schon sehr lange ein Recht auf Teilzeit, nur nicht jeder erfüllt die Voraussetzungen.