Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 184772 times)

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1275 am: 20.08.2020 13:15 »
ja

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1276 am: 20.08.2020 13:16 »
Die 35 std. Woche ist Unsinn dann bleibt ihr trotzdem mindestens 39 Std. im Büro um die Arbeit zu schaffen.
Im Januar werden dann die "freiwlligen geleisteten Mehrstunden" einfach auf 0 gesetzt und der AG freut sich.

Und wer zwingt einen dazu länger als vertraglich im Büro zu bleiben? Wer zwingt einen dazu mehr Arbeit zu leisten als in der vertraglich vereinbarten Zeit ausgemacht ist? Wer soll einen daran hindern nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause zu gehen?

Niemand. Wer sowas macht ist selbst schuld und macht ein Arbeitgeberproblem zu seinem eigenen.

Dienstordnung und das Gespräch beim Vorgesetzten/Vorgesetzte das man soviel Rückstände hat.
Wenn diese Stunden tatsächlich auf ein Konto kommen würde wäre das eine feine Sache.

Dann ordnet der AG die Arbeitsstunden entweder an, was ggfs. zu Überstunden und Zuschlägen führt, oder es ist nicht so wichtig. Das ist jedenfalls nicht Dein Problem, sondern das des AG.

Spid

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« Antwort #1277 am: 20.08.2020 13:17 »
Und wenn die Arbeitsstunden angeordnet sind, können sie nicht verfallen.

Wären diese dann nicht als angeordnete Überstunden sogar zuschlagspflichtig?

Wenn daraus Überstunden werden, ja.

Arno-Nühm

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« Antwort #1278 am: 20.08.2020 13:18 »
Die 35 std. Woche ist Unsinn dann bleibt ihr trotzdem mindestens 39 Std. im Büro um die Arbeit zu schaffen.
Im Januar werden dann die "freiwlligen geleisteten Mehrstunden" einfach auf 0 gesetzt und der AG freut sich.
Es wird doch niemand für die Abteilung neues eingestellt für die paar Stunden vom AG.

Sorry, aber dir ist nicht mehr zu helfen. Wer alles mit sich machen lässt, der hat auch kein Mitleid verdient...

DiVO

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« Antwort #1279 am: 20.08.2020 13:18 »
Die 35 std. Woche ist Unsinn dann bleibt ihr trotzdem mindestens 39 Std. im Büro um die Arbeit zu schaffen.
Im Januar werden dann die "freiwlligen geleisteten Mehrstunden" einfach auf 0 gesetzt und der AG freut sich.

Und wer zwingt einen dazu länger als vertraglich im Büro zu bleiben? Wer zwingt einen dazu mehr Arbeit zu leisten als in der vertraglich vereinbarten Zeit ausgemacht ist? Wer soll einen daran hindern nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause zu gehen?

Niemand. Wer sowas macht ist selbst schuld und macht ein Arbeitgeberproblem zu seinem eigenen.

Dienstordnung und das Gespräch beim Vorgesetzten/Vorgesetzte das man soviel Rückstände hat.
Wenn diese Stunden tatsächlich auf ein Konto kommen würde wäre das eine feine Sache.

Und eure Dienstordnung sieht was genau vor? Dass jeder unbezahlte Überstunden machen muss oder was darf ich mir da vorstellen? Und was will der Vorgesetzte machen, wenn man viele Rückstände hat? Brennesselarm?

Du bist zu Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte verpflichtet. Was du in deiner vertraglich festgelegten Arbeitszeit nicht schaffst, schaffst du eben nicht. Wenn das deinem Arbeitgeber nicht passt, dann muss er eben an seiner Organisationsstruktur was ändern. Ansonsten würde ich als Arbeitgeber nur noch Teilzeitkräfte einstellen und denen das gleiche Arbeitspensum wie einer Vollzeitkraft zuteilen und wenn sie das nicht in der vorgegebenen Zeit schafft einen Einlauf geben und am Jahresende dann immer die Überstunden streichen - so kann man natürlich auch Geld sparen!

Organisator

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1280 am: 20.08.2020 13:18 »
Und wer zwingt einen dazu länger als vertraglich im Büro zu bleiben? Wer zwingt einen dazu mehr Arbeit zu leisten als in der vertraglich vereinbarten Zeit ausgemacht ist? Wer soll einen daran hindern nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause zu gehen?

Dienstordnung und das Gespräch beim Vorgesetzten/Vorgesetzte das man soviel Rückstände hat.

und wenn du dan trotzdem nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Lieferung einer Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte nach Hause gehst? Was soll der Vorgesetzte machen?

DiVO

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« Antwort #1281 am: 20.08.2020 13:20 »
Und wer zwingt einen dazu länger als vertraglich im Büro zu bleiben? Wer zwingt einen dazu mehr Arbeit zu leisten als in der vertraglich vereinbarten Zeit ausgemacht ist? Wer soll einen daran hindern nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Hause zu gehen?

Dienstordnung und das Gespräch beim Vorgesetzten/Vorgesetzte das man soviel Rückstände hat.

und wenn du dan trotzdem nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nach Lieferung einer Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte nach Hause gehst? Wass soll der Vorgesetzte machen?

Brennesselarm oder mit erhobenem Zeigefinger "dududu" machen

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1282 am: 20.08.2020 13:22 »
Ansonsten würde ich als Arbeitgeber nur noch Teilzeitkräfte einstellen und denen das gleiche Arbeitspensum wie einer Vollzeitkraft zuteilen und wenn sie das nicht in der vorgegebenen Zeit schafft einen Einlauf geben und am Jahresende dann immer die Überstunden streichen - so kann man natürlich auch Geld sparen!

Das ist ein wunderbares Konzept für eine erfolgreiche Firmengründung.

Valerius

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« Antwort #1283 am: 20.08.2020 13:31 »
Wie freundlich dieses Forum doch hier ist. Ich habe nur damit sagen wollen das ggfs. die 35 Stunden Woche ein zweischneidiges Schwert sein kann. Schon stürzen sich die Schakale hier auf mich.

Bastel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1284 am: 20.08.2020 13:35 »
Schon stürzen sich die Schakale hier auf mich.

Selber Schuld wenn du so einen Stuß von dir gibst. Da ist überhaupt nichts zweischneidig.

Spid

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« Antwort #1285 am: 20.08.2020 13:35 »
Wenn Du Blödsinn schreibst, mußte Du damit rechnen, daß dem entgegengetreten wird.

Valerius

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1286 am: 20.08.2020 13:42 »
Bespasst euch mal selber hier, Man kann in diesem Forum scheinbar kein konstrukfähiges Gespräch führen.

Spid

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« Antwort #1287 am: 20.08.2020 13:44 »
Und schon entschwindet eine Special Snowfklake in ihren Safe Space.

DiVO

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« Antwort #1288 am: 20.08.2020 14:36 »
Bespasst euch mal selber hier, Man kann in diesem Forum scheinbar kein konstrukfähiges Gespräch führen.

Man kann hier konstruktive Gespräche führen, das ist durchaus möglich. Ich finde es aber schade wie du in Bezug auf deine Arbeit sozialisiert bist. Es ehrt dich, dass du gerne dazu bereit bist hohen Einsatz zu zeigen. Deine eigenen Beiträge spiegeln mir aber wieder, dass das bei deinen Vorgesetzten so gat nicht rüberkommt und die dir die höchste Form der Nichtachtung entgegenbringen: Stunden am Jahresende ersatzlos und unentgeltlich streichen.

Ganz ehrlich: was da passiert geht gar nicht. In unserer Gegend ist ein Amt dafür bekannt, dass dort in einer Abteilung richtig viele Überstunden anfallen und die Mitarbeiter zum Teil nach zehn Stunden ausstempeln und umsonst weitergearbeitet haben, um die Arbeit irgendwie zu schaffen. Dieses Verhalten wurde zwar nicht aktiv von den Vorgesetzten gefördert oder gefordert, es wurde aber auch nichts dagegen unternommen. Letztes Jahr gab es eine anonyme Anzeige beim Zoll und Gewerbeaufsicht deshalb, der nachgegangen wurde.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Arbeitgeber wurde mit einer Ordnungswidrigkeit belegt, es darf nur noch im gesetzlich erlaubten Rahmen gearbeitet werden und es wurden zusätzlich Mitarbeiter eingestellt, damit die Arbeit geschafft wird.

ITFrau

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1289 am: 21.08.2020 11:30 »
Ich sehe ein großes Problem, wenn es um die Diskussion "Wahl zwischen Arbeitszeitreduzierung oder Gehaltserhöhung" geht. Alle Personen, die sich für die Stundenreduzierung entscheiden arbeiten dann nicht mehr "Vollzeit". Bei meinem Arbeitgeber würden alle Stellen weiter als "Vollzeit" ausgeschrieben werden. Der Bewerber hätte keine Wahl zwischen der reduzierten und der vollen Stundenzahl. Dadurch entsteht ein erheblicher Nachteil für die Personen, die ihre Stunden reduziert haben. Ihnen haftet der Markel "Teilzeit" an. Bei der Besetzung von Führungspositionen sowie  der Verteilung von Aufgaben führt dies in vielen Fällen (ja ich weiß nicht belegbar) zu Nachteilen. Es ist leider gängige Praxis, dass in Teilzeitführungskräfte noch die Ausnahme bilden und spannende Aufgaben eher an Vollzeitbeschäftigte gehen. Mit der Begründung "das geht nicht in Teilzeit".

Ich bin ein Befürworter der Stundenreduzierung. Ob es gleich die 35h Woche sein muss steht auf einem anderen Blatt. Da sollte auch ein realisitischer Blick gelten. Das wäre ja in West eine indirekte Lohnerhöhung jenseits der 11%.

Sollte am Ende eine Regelung da stehen wo jeder frei wählen kann und womöglich auch noch das Verhältnis beider Varianten individuell gestalten kann gibt es weitere organisatorische Herausforderungen. Dann arbeitet die breite Masse nicht mehr die gleiche Stundenanzahl, sondern in den Teams hat jeder noch unterschiedliche Anwesenheiten. Dies müsste bei Terminen, Abteilungsbesetzungszeiten etc. berücksichtigt werden. Wobei dieses kein Problem darstellt, sondern mehr Flexibilität und Planung erfordert.

Ich bin dafür, dass die breite Masse weiterhin die gleichen Wochenarbeitszeiten hat.

Sollte es eine "Wahllösung" geben würde ich mich zähneknirschend für das Geld entscheiden um nicht den Malus "Teilzeit" verpasst zu bekommen.
Dürfte ich mich jetzt entscheiden ob alle mehr Geld bekommen oder weniger arbeiten müssen, würde ich ganz klar weniger arbeiten wählen.