Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 505581 times)

Kryne

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1440 am: 25.08.2020 15:41 »
Ist das jetzt ein schlechter Witz ?????

Was ist das denn für ein Drecksverein. Riesen Arbeitszeitumfrage starten und am Ende ist die Angleichung Ost-West das einzige was überhaupt zum Thema Arbeitszeit verhandelt wird.

Mal gucken wie lange die Leute sich noch verarschen lassen, irgendwann reicht es nämlich.

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1441 am: 25.08.2020 15:51 »
https://www.dbb.de/td-ekr-2020/artikel/oeffentlicher-dienst-statt-einsatz-zu-belohnen-zerstoeren-die-arbeitgeber-vertrauen.html

Dem Text stimme ich prinzipiell zu, aber die Forderungen passen nicht dazu!

In 5 Jahren macht unser Bauamt dann zu...

Yasper

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« Antwort #1442 am: 25.08.2020 16:00 »
Lächerliche Forderung. Vorher Riesen Tara mit Umfragen zur  Reduzierung der Arbeitszeit und jetzt 4,8%. Jedes Jahr diesen dämlichen Sockelbetrag fordern? Euer Ernst Verdi? Gratuliere, wieder einmal richtig lächerlich gemacht!

Ich kann nur hoffen, dass der Zeitraum bei 12 Monaten bleibt und nicht länger wird.

Ich wäre dafür Bund und Kommunen für sich einzeln zu verhandeln!

ITFrau

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« Antwort #1443 am: 25.08.2020 16:03 »
Was mir einfach nicht in den Kopf geht ist, wenn die AG-Seite die ganze Zeit betont, dass sie kein Geld haben, warum dann eine monetäre Forderung gestellt wird.

Dann hätte man doch sagen können, ok, ihr habt kein Geld, wir bieten eine Arbeitszeitverkürzung. Die Ausgaben bleiben stabil und die Arbeitnehmer haben eine Lohnplus über eine Verkürzung der Arbeitszeit.
Forderung 35 h Wochenarbeitzeit. Ergebnis 37 h für alle.

Jetzt kann man argumentieren, dass dann die Arbeit nicht geschafft wird und Menschen eingestellt werden müssen. Aus meiner Sicht wäre das die Chance sich zu optimieren und effizienter zu werden oder zu akzeptieren, dass alles etwas länger in der Bearbeitung braucht.

Wenn kein Geld da ist, dann muss man doch darauf eingehen und die Forderungen entsprechend anpassen...

Bastel

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« Antwort #1444 am: 25.08.2020 16:04 »
Lächerliche Forderung. Vorher Riesen Tara mit Umfragen zur  Reduzierung der Arbeitszeit und jetzt 4,8%. Jedes Jahr diesen dämlichen Sockelbetrag fordern? Euer Ernst Verdi? Gratuliere, wieder einmal richtig lächerlich gemacht!

Ich kann nur hoffen, dass der Zeitraum bei 12 Monaten bleibt und nicht länger wird.

Ich wäre dafür Bund und Kommunen für sich einzeln zu verhandeln!

Der Bund wird einen Teufel tun, die zeigen schön auf die Kommunen und sagen „können nix dafür“

Ingenieur

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« Antwort #1445 am: 25.08.2020 16:21 »
Oh man.... Das sind die Momente wo mir klar wird weshalb ich den ÖD vor Jahren verlassen habe. Bei uns gibt es seit Jahren eine 35h/Woche und im ÖD wird diese im Jahr 2020 noch nicht einmal ansatzweise eingefordert. Also weiter 39 oder 40h/Woche arbeiten? Der ÖD ist für den Fortschritt nicht zu haben und daher für den Nachwuchs uninteressant. Ich glaub es nicht.
 Ich kann mir vorstellen das die AG schon jetzt feiern. Haben ja schließlich schon gewonnen ohne überhaupt zu diskutieren. Aus meiner Erfahrung kann ich nur dazu raten sich das nicht gefallen zu lassen und bei der nächsten Gelegenheit den ÖD zu verlassen. Es dankt ihnen niemand dafür das Sie für gute Arbeit zu wenig verdienen im Vergleich zur PW.
Einfach nur erschreckend. Wie soll die ganze Digitalisierung und der Investitionsstau an den Straßen und Gebäuden umgesetzt werden wenn keine neuen Leute zur Verfügung stehen?
Unfassbar.....

Otto1

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« Antwort #1446 am: 25.08.2020 16:34 »
Die Arbeitgeber fordern:

Der Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber hatte in einem Interview etwa gesagt: „Wir müssten im Grunde ganz andere Diskussionen führen, nämlich über Einschnitte reden.“ Die Kommunen sehen sich auch infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr besonders unter Druck.

Yasper

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« Antwort #1447 am: 25.08.2020 16:35 »
Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach nannte die Forderung „geradezu bescheiden, denn ohne die Kolleginnen und Kollegen hätten wir die Coronakrise bis zum heutigen Tag niemals so gut gemeistert“. Man verlange also die 4,8 Prozent nicht trotz, sondern wegen Corona.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/tarifverhandlungen-gewerkschaften-fordern-4-8-prozent-mehr-lohn-fuer-oeffentlichen-dienst/26125792.html?ticket=ST-2901469-N7EyvFEU9jCFA6yIZYkB-ap6

Bastel

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« Antwort #1448 am: 25.08.2020 16:38 »
Vielleicht gibt es ja bald die 40h Woche für alle. ;D

Jetzt sollten mal die „systemrelevanten“ Berufe bis zum Sankt Nimmerleinstag streiken.

Daywalker

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« Antwort #1449 am: 25.08.2020 17:20 »
Vielleicht gibt es ja bald die 40h Woche für alle. ;D

Jetzt sollten mal die „systemrelevanten“ Berufe bis zum Sankt Nimmerleinstag streiken.

Gegen Verdi?

ITFrau

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« Antwort #1450 am: 25.08.2020 17:26 »
Ich sehe gerade: Zusätzliche freie Tage zur Entlastung.
--> für alle?
--> wie viele?
IGBCE hat ja im letzten Abschluss einen Zukunftbetrag in Höhe von 5 Tagen rausgehandelt...  :o

Amiga

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« Antwort #1451 am: 25.08.2020 17:39 »
Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach nannte die Forderung „geradezu bescheiden, denn ohne die Kolleginnen und Kollegen hätten wir die Coronakrise bis zum heutigen Tag niemals so gut gemeistert“. Man verlange also die 4,8 Prozent nicht trotz, sondern wegen Corona.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/tarifverhandlungen-gewerkschaften-fordern-4-8-prozent-mehr-lohn-fuer-oeffentlichen-dienst/26125792.html?ticket=ST-2901469-N7EyvFEU9jCFA6yIZYkB-ap6

Ui, so kann man dem Coronavirus ja noch richtig dankbar sein. Nicht auszudenken was hier los wäre, wenn es Corona nicht geben würde. Dann müssten wir den öffentlichen Arbeitgebern noch Geld mitbringen, um arbeiten zu dürfen.

Wir können doch etwas in Richtung Crowdfunding machen oder altmodisch mit der Klingelbüchse die Büros abklappern.
Bundesfinanzministerin der linken Herzen: Susanne Hennig-Wellsow
Bundesleistungsträgerin: Annalena Baerbock
Bundesinnenministerin: Saskia Esken

Gute Nacht Deutschland. Das Licht ist ja bereits aus.

Britta2

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« Antwort #1452 am: 25.08.2020 17:45 »
Nicht meckern, das lohnt doch nicht. Wenn sie von 4,8% tröten, kommt am Ende eh höchstens die Hälfte raus und das dann ggf über 2,5 Jahre verteilt. Mit den letzten ggf 1,5% irgendwann Mitte 2022 vielleicht. Dann starten wir in 2022 erneut mit Eigenlob "was bereits in 2022 erreicht wurde für die Beschäftigten".


BATKFMaui

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