Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 93208 times)

Schmitti

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #270 am: 23.06.2020 09:02 »
Ich bleibe dabei, angesichts Corona sollte die kommende Gehaltserhöhung gemäßigt ausfallen (es wird mich selbst "treffen"). In der PW wird dies ebenso sein.
Nein. In Teilen der PW wird das so sein. Es gibt auch Teile der PW, die krachen regelrecht zusammen. Und es gibt eben auch solche, die profitieren unterm Strich sogar von der Pandemielage.
Und genau diese Differenzierung gibt es so auch im öD. Nur die TVP werden das nicht auf die Reihe kriegen. So wie manche Forenuser offenbar auch nicht.

Lio1896

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #271 am: 23.06.2020 09:20 »
@ Mabu, die Bauleiter kann man auch nicht mit den Stadtplanern vergleichen. Ist aber auch off Topic: Nicht mal Kartierungen machen die "Landschaftsplaner" selber. Deren Tätigkeit besteht darin: Vergaben vorzubereiten, Angebote zu lesen und Mittel aus deckungsfähigen HH Stellen zu suchen weil die Leistungsphase 1-3 mal wieder 80 % teurer geworden ist,  als geplant. 

Ich bin in der Leistungsverwaltung eingesetzt und davor einige Jahre als Controller im Baudezernat.



Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #272 am: 23.06.2020 09:21 »
Als neu angemeldeter Kasper möchte ich zum Einen darauf hinweisen das systemrelevant zu einem großen Teil in der fW stattfindet (Gesellschaften des öD z. B. Kliniken) und zum Anderen das diejenigen im öD die sich auf Kosten ihrer Arbeitgeber voll bezahlt in die Sonne gehauen haben sicherlich nicht systemrelevant sind.

Warum hat denn ein Arbeigeber jemanden bezahlt in die Sonne geschickt ? Zu 99% ist das eigenes versagen.

Ich war auch 3 Wochen daheim. Mit Laptop und Zugang zu unserem System hätte ich 90% meiner Arbeit von Zuhause erledigen können. Mein Arbeitgeber ist aber dazu nicht in der Lage, da er in der digitalen Steinzeit lebt. Also ganz einfach: Nicht mein Problem, sondern versagen des AGs auf ganzer Linie !

Ich bin im übrigen Systemrelevant. Zumindest nach der Auflistung der "systemrelevanten Gruppen" meines Bundeslandes die ihre Kinder in die Notbetreuung hätten schicken dürfen. Trotzdem hat mich mein AG 3 Wochen heimgeschickt, damit die einzigen beiden systemrelevanten Ingenieure die er hat nicht gleichzeitig arbeiten und im worst case gleichzeitig ausfallen.


Wenn es nach mir geht, reicht es aus den Inflationsausgleich drauf zu packen für 24 Monate und die EGO anzupassen, so dass die "systemrelevanten Berufe" in höhere EGs wandern. Ingenieure, Architekten und Informatiker fangen bei E12 an, Bautechniker bei E10 usw., die handwerklichen Bereiche könnte man auch etwas höher setzen, insbesondere die Meister.

Inwieweit sind Architekten  systemrelevant? DAs sind wohl eher die Sachbearbeiter im Wohngeld, Sozialamt, Jobcenter und KUG sowie Müllwerker, Wasserwerker und Elektriker.

Inwiefern sollte Leistungsverwaltung systemrelevant sein? Das System kommt auch hervorragend Wochen oder Monate aus, ohne daß Geld umverteilt wird.

Es ist sehr einfach seine Vorgesetzten verantwortlich zu machen. Die allermeisten die nicht die Technischen Voraussetzungen für ein Homeoffice haben jammern über Versäumnisse der Vorgesetzten, als ob es regelmäßig Pandemien mit Lock Down gäbe auf die man sich hätte vorbereiten müssen. Hat denn niemand ein Laptop oder auch nur ein Telefon Zuhause? 2-3mal pro Woche kann ich meine Ansprechpartner nicht erreichen, weil sie im Homeoffice sind. Rufumleitung ist nicht möglich?
Ja, die allermeisten machen ihre Arbeit und das in der ihnen bestmöglichen Qualität. Allerdings glaube ich auch, dass diejenigen die sich über ihre schlecht vorbereiteten Vorgesetzten beklagen mit ein wenig Eigeninitiative auch zu einer gewissen Arbeitsleistung in der Lage sind.
Einige Beiträge in diesem Unterforum vermitteln den Eindruck das gerade diese Mitarbeiter durch höhere Eingruppierungen und Tariferhöhungen beim nächsten Lock Down ihre Arbeitsleistung erbringen können.

...und wenn wir mal ehrlich sind, Arbeitnehmer in tatsächlich systemrelevanten Berufen haben nicht die Zeit sich regelmäßig hier auszuweinen bzw. sich den ganzen Tag hier zu tummeln.

BAT

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #273 am: 23.06.2020 09:28 »
Warumdendas:

Tarifforderungen sind Teil des freien Marktes und moralischen Einordnungen nicht zugänglich.

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #274 am: 23.06.2020 09:32 »
An welcher Stelle habe ich behauptet das dies nicht so sei?

Insider2

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #275 am: 23.06.2020 09:34 »
Als neu angemeldeter Kasper möchte ich zum Einen darauf hinweisen das systemrelevant zu einem großen Teil in der fW stattfindet (Gesellschaften des öD z. B. Kliniken) und zum Anderen das diejenigen im öD die sich auf Kosten ihrer Arbeitgeber voll bezahlt in die Sonne gehauen haben sicherlich nicht systemrelevant sind.

Warum hat denn ein Arbeigeber jemanden bezahlt in die Sonne geschickt ? Zu 99% ist das eigenes versagen.

Ich war auch 3 Wochen daheim. Mit Laptop und Zugang zu unserem System hätte ich 90% meiner Arbeit von Zuhause erledigen können. Mein Arbeitgeber ist aber dazu nicht in der Lage, da er in der digitalen Steinzeit lebt. Also ganz einfach: Nicht mein Problem, sondern versagen des AGs auf ganzer Linie !

Ich bin im übrigen Systemrelevant. Zumindest nach der Auflistung der "systemrelevanten Gruppen" meines Bundeslandes die ihre Kinder in die Notbetreuung hätten schicken dürfen. Trotzdem hat mich mein AG 3 Wochen heimgeschickt, damit die einzigen beiden systemrelevanten Ingenieure die er hat nicht gleichzeitig arbeiten und im worst case gleichzeitig ausfallen.


Wenn es nach mir geht, reicht es aus den Inflationsausgleich drauf zu packen für 24 Monate und die EGO anzupassen, so dass die "systemrelevanten Berufe" in höhere EGs wandern. Ingenieure, Architekten und Informatiker fangen bei E12 an, Bautechniker bei E10 usw., die handwerklichen Bereiche könnte man auch etwas höher setzen, insbesondere die Meister.

Natürlich ist es das Versagen des AG, wenn jemand bezahlt diverse Wochen in der Sonne sitzt. Aber genau deshalb sollten die betroffenen AN schön ihren Schnabel halten und einmal das Wertschätzen, was ihnen der ÖD in dieser personifizierten Variante bietet. Ich kann mich in keiner Form beschweren. Und wenn die genannten Ingenieure, Architekten und Informatiker sooooo systemrelevant sind (wollt ihr euch damit eigentlich euer Ego pimpen?) und gleichzeitig soooo schlecht bezahlt, dann geht doch dahin wo es vermeintlich mehr an Kohle gibt. Bloß aufpassen: da ist dann nix mehr mit bräunen. Da muss man auch mal arbeiten. Mir geht dieses ganze gemeckert derart auf den Zünder.

BAT

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #276 am: 23.06.2020 09:37 »
An welcher Stelle habe ich behauptet das dies nicht so sei?

Welchen Zweck hat die Empörung über Personen, die zu Hause geblieben sind, und dennoch hohe Tarifforderungen stellen?

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #277 am: 23.06.2020 10:01 »
Welchen Zweck habe hohe Tarifforderungen wenn keine Arbeit geleistet werden kann oder will. Wie kann ich meinen Vorgesetzten Versagen Vorwerfen angesichts einer noch nie dagewesenen Herausforderung?

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #278 am: 23.06.2020 10:05 »
Vorgesetzte sind tariflich unbeachtlich. Das Arbeitsverhältnis besteht zwischen AG und AN. Arbeitsrechtlich ist es die Aufgabe des AG einen funktionierenden Arbeitsplatz bereitzustellen, ebenso ist es dessen unternehmerisches Risiko, ob Arbeit anfällt oder er die angebotene Arbeitsleistung abnehmen kann. So einfach ist das. Somit ist auch klar, wessen Versagen vorliegt.

BAT

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #279 am: 23.06.2020 10:06 »
Der Zweck hoher Tarifforderungen besteht in der Erhöhung seines Einkommens.

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #280 am: 23.06.2020 10:07 »
Als neu angemeldeter Kasper möchte ich zum Einen darauf hinweisen das systemrelevant zu einem großen Teil in der fW stattfindet (Gesellschaften des öD z. B. Kliniken) und zum Anderen das diejenigen im öD die sich auf Kosten ihrer Arbeitgeber voll bezahlt in die Sonne gehauen haben sicherlich nicht systemrelevant sind.

Warum hat denn ein Arbeigeber jemanden bezahlt in die Sonne geschickt ? Zu 99% ist das eigenes versagen.

Ich war auch 3 Wochen daheim. Mit Laptop und Zugang zu unserem System hätte ich 90% meiner Arbeit von Zuhause erledigen können. Mein Arbeitgeber ist aber dazu nicht in der Lage, da er in der digitalen Steinzeit lebt. Also ganz einfach: Nicht mein Problem, sondern versagen des AGs auf ganzer Linie !

Ich bin im übrigen Systemrelevant. Zumindest nach der Auflistung der "systemrelevanten Gruppen" meines Bundeslandes die ihre Kinder in die Notbetreuung hätten schicken dürfen. Trotzdem hat mich mein AG 3 Wochen heimgeschickt, damit die einzigen beiden systemrelevanten Ingenieure die er hat nicht gleichzeitig arbeiten und im worst case gleichzeitig ausfallen.


Wenn es nach mir geht, reicht es aus den Inflationsausgleich drauf zu packen für 24 Monate und die EGO anzupassen, so dass die "systemrelevanten Berufe" in höhere EGs wandern. Ingenieure, Architekten und Informatiker fangen bei E12 an, Bautechniker bei E10 usw., die handwerklichen Bereiche könnte man auch etwas höher setzen, insbesondere die Meister.

Natürlich ist es das Versagen des AG, wenn jemand bezahlt diverse Wochen in der Sonne sitzt. Aber genau deshalb sollten die betroffenen AN schön ihren Schnabel halten und einmal das Wertschätzen, was ihnen der ÖD in dieser personifizierten Variante bietet. Ich kann mich in keiner Form beschweren. Und wenn die genannten Ingenieure, Architekten und Informatiker sooooo systemrelevant sind (wollt ihr euch damit eigentlich euer Ego pimpen?) und gleichzeitig soooo schlecht bezahlt, dann geht doch dahin wo es vermeintlich mehr an Kohle gibt. Bloß aufpassen: da ist dann nix mehr mit bräunen. Da muss man auch mal arbeiten. Mir geht dieses ganze gemeckert derart auf den Zünder.

Wir leben hier im Kapitalismus und haben eine Marktwirtschaft. Wenn die AG die Stellen nicht besetzen können, die sie besetzen wollen, so müssen sie eben das entsprechende dafür tun. Wie sie das machen ist ihr Bier, aber das Problem ist keine Randerscheinung mehr sondern ein Flächenbrand! Es sind bereits laut dbb 300.000 Stellen unbesetzt und bis 2030 sind es wohl 1.300.000 Stellen, wenn man genauso weitermacht wie bisher. Die einzige Schlussfolgerung die somit möglich ist: entweder müssen die verbleibenden Arbeitskräfte den Laden am Laufen halten oder man besetzt die Stellen nach.

Wenn die AG so weiter machen ist der Käse bald gegessen, dann müssen sie entweder massiv Gegenhalten, oder den Untergang akzeptieren und politisch verantworten.

Was den meisten AG aber egal sein dürfte, da die Verantwortlichen zumeist 50+ sind und dann ab 2030 ihre Pension auf Mallorca genießen werden.

Warumdendas

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« Antwort #281 am: 23.06.2020 10:14 »
Vorgesetzte sind tariflich unbeachtlich. Das Arbeitsverhältnis besteht zwischen AG und AN. Arbeitsrechtlich ist es die Aufgabe des AG einen funktionierenden Arbeitsplatz bereitzustellen, ebenso ist es dessen unternehmerisches Risiko, ob Arbeit anfällt oder er die angebotene Arbeitsleistung abnehmen kann. So einfach ist das. Somit ist auch klar, wessen Versagen vorliegt.

sorry, womöglich ist meine Meinung rechtlich nicht valid, aber in meinen Augen ist der AG der Steuerzahler, jedenfalls kenne ich es so das derjenige der die Gehälter zahlt auch der AG ist. Alle anderen sehe ich als Mitarbeitende und Vorgesetzte an.

Kühlschrank

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« Antwort #282 am: 23.06.2020 10:21 »
Vorgesetzte sind tariflich unbeachtlich. Das Arbeitsverhältnis besteht zwischen AG und AN. Arbeitsrechtlich ist es die Aufgabe des AG einen funktionierenden Arbeitsplatz bereitzustellen, ebenso ist es dessen unternehmerisches Risiko, ob Arbeit anfällt oder er die angebotene Arbeitsleistung abnehmen kann. So einfach ist das. Somit ist auch klar, wessen Versagen vorliegt.

sorry, womöglich ist meine Meinung rechtlich nicht valid, aber in meinen Augen ist der AG der Steuerzahler, jedenfalls kenne ich es so das derjenige der die Gehälter zahlt auch der AG ist. Alle anderen sehe ich als Mitarbeitende und Vorgesetzte an.

Deinen Arbeitsvertrag hast du also mit dem oder den? Steuerzahler(n) abgeschlossen?!

Schmitti

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« Antwort #283 am: 23.06.2020 10:22 »
Da ich selber auch Steuern zahle, bin ich also mein eigener Herr. Cool  8)
Das ermöglicht im Tarifverhandlungsspielchen doch gleich ganz neue Regeln

Insider2

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« Antwort #284 am: 23.06.2020 10:26 »
Als neu angemeldeter Kasper möchte ich zum Einen darauf hinweisen das systemrelevant zu einem großen Teil in der fW stattfindet (Gesellschaften des öD z. B. Kliniken) und zum Anderen das diejenigen im öD die sich auf Kosten ihrer Arbeitgeber voll bezahlt in die Sonne gehauen haben sicherlich nicht systemrelevant sind.

Warum hat denn ein Arbeigeber jemanden bezahlt in die Sonne geschickt ? Zu 99% ist das eigenes versagen.

Ich war auch 3 Wochen daheim. Mit Laptop und Zugang zu unserem System hätte ich 90% meiner Arbeit von Zuhause erledigen können. Mein Arbeitgeber ist aber dazu nicht in der Lage, da er in der digitalen Steinzeit lebt. Also ganz einfach: Nicht mein Problem, sondern versagen des AGs auf ganzer Linie !

Ich bin im übrigen Systemrelevant. Zumindest nach der Auflistung der "systemrelevanten Gruppen" meines Bundeslandes die ihre Kinder in die Notbetreuung hätten schicken dürfen. Trotzdem hat mich mein AG 3 Wochen heimgeschickt, damit die einzigen beiden systemrelevanten Ingenieure die er hat nicht gleichzeitig arbeiten und im worst case gleichzeitig ausfallen.


Wenn es nach mir geht, reicht es aus den Inflationsausgleich drauf zu packen für 24 Monate und die EGO anzupassen, so dass die "systemrelevanten Berufe" in höhere EGs wandern. Ingenieure, Architekten und Informatiker fangen bei E12 an, Bautechniker bei E10 usw., die handwerklichen Bereiche könnte man auch etwas höher setzen, insbesondere die Meister.

Natürlich ist es das Versagen des AG, wenn jemand bezahlt diverse Wochen in der Sonne sitzt. Aber genau deshalb sollten die betroffenen AN schön ihren Schnabel halten und einmal das Wertschätzen, was ihnen der ÖD in dieser personifizierten Variante bietet. Ich kann mich in keiner Form beschweren. Und wenn die genannten Ingenieure, Architekten und Informatiker sooooo systemrelevant sind (wollt ihr euch damit eigentlich euer Ego pimpen?) und gleichzeitig soooo schlecht bezahlt, dann geht doch dahin wo es vermeintlich mehr an Kohle gibt. Bloß aufpassen: da ist dann nix mehr mit bräunen. Da muss man auch mal arbeiten. Mir geht dieses ganze gemeckert derart auf den Zünder.

Wir leben hier im Kapitalismus und haben eine Marktwirtschaft. Wenn die AG die Stellen nicht besetzen können, die sie besetzen wollen, so müssen sie eben das entsprechende dafür tun. Wie sie das machen ist ihr Bier, aber das Problem ist keine Randerscheinung mehr sondern ein Flächenbrand! Es sind bereits laut dbb 300.000 Stellen unbesetzt und bis 2030 sind es wohl 1.300.000 Stellen, wenn man genauso weitermacht wie bisher. Die einzige Schlussfolgerung die somit möglich ist: entweder müssen die verbleibenden Arbeitskräfte den Laden am Laufen halten oder man besetzt die Stellen nach.

Wenn die AG so weiter machen ist der Käse bald gegessen, dann müssen sie entweder massiv Gegenhalten, oder den Untergang akzeptieren und politisch verantworten.

Was den meisten AG aber egal sein dürfte, da die Verantwortlichen zumeist 50+ sind und dann ab 2030 ihre Pension auf Mallorca genießen werden.

Ist das dein Problem was Arbeitergeber tun müssen/sollten/könnten/würden bzw. nicht tun? Der AN hat in den 39/40/41 Stunden seine ihm übertrage Aufgaben zu verrichten. Fertig. Alles andere ist Problem des AG. Worüber regst du dich auf?