Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 311352 times)

Bastel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2910 am: 02.10.2020 07:30 »
VKA ein höheres Ziel im Auge hatte,

Bei aller Liebe, mach dich mal bitte nicht lächerlich. Mehr als 1,X% wollen die sicher nicht geben.
Man darf gespannt sein, noch sind es drei Wochen.

Kryne

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« Antwort #2911 am: 02.10.2020 07:36 »
VKA ein höheres Ziel im Auge hatte,

Bei aller Liebe, mach dich mal bitte nicht lächerlich. Mehr als 1,X% wollen die sicher nicht geben.
Man darf gespannt sein, noch sind es drei Wochen.

Er meint mit höheres Ziel hier glaube ich aus Sicht der VKA, also faktisch "niedriger". VKA wollte sicher unter die 1% Marke gehen, was jetzt durch das Seehofer Statement schwieriger wird.

....
In den nächsten Jahren muss sich jedenfalls gewaltig was tun (und das ist nicht nur auf das Entgelt bezogen), welcher junge Ingenieur/Informatiker/Verwaltungsmitarbeiter will denn arbeiten wie seine Ahnen, während „draußen“ die Zukunftstechnologien einziehen...

https://www.mckinsey.de/~/media/mckinsey/locations/europe%20and%20middle%20east/deutschland/publikationen/2020-04-30%20stunde%20der%20digitalisierung%20im%20ps/corona_die%20stunde%20der%20digitalisierung%20im%20oeffentlichen%20sektor.pdf

„ Die beschleunigte Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung wird jedoch nur gelingen, wenn die erforderlichen digitalen Kompetenzen vorhanden sind. Dies ist heute zumeist noch nicht der Fall. Laut einer Studie des Stifterverbands und McKinsey & Company fehlen derzeit in Ämtern und Behörden rund 1,1 Mio. Beschäftigte mit überfachlichen digitalen Kompetenzen (z.B. digitales Grundverständnis, agiles Arbeiten) und ca. 290.000 Beschäftigte mit technologischen Fähigkeiten (z.B. komplexe Datenanalyse, Webentwicklung, UX-Design; vgl. Abb. 1).3. Ziel muss es daher jetzt sein, die digitalen Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung schnell und konsequent auf- und auszubauen.“

„Nicht zuletzt bietet ein forcierter Aufbau digitaler Kompetenzen die Chance, das Image der öffentlichen Verwal- tung als Arbeitgeber zu verbessern. Prognosen zufolge werden 2030 im öffentlichen Dienst ca. 401.000 Be- schäftigte mit abgeschlossenem Studium fehlen.5 Neue digitale und agile Arbeitsweisen können dazu beitragen, bestehende Vorbehalte abzubauen und den öffentlichen Sektor deutlich attraktiver zu machen.“

Hier muss wirklich was passieren.

Ich stehe mit nem Bestandsplan aus Papier auf der Baustelle der nicht mal mehr aktuell ist, weil mein Vorgänger jahre lang keine Baustellen digital hat erfassen lassen. Wer braucht denn sowas schon. Den Plan musste ich mir vorher ausdrucken. Weil ich ihn farbig brauche, muss ich dafür durchs halbe Haus laufen zum einzigen Farbdrucker.

Unser lokaler Energieversorger steht neben dran mit Tablet und scrollt auf der Baustelle im GIS herum. Sein Kollege lässt grad eine Drohne aufsteigen um von der Baugrube von oben ein Foto zu machen, damit man eine bessere Übersicht hat.

Bastel

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« Antwort #2912 am: 02.10.2020 07:38 »
VKA ein höheres Ziel im Auge hatte,

Bei aller Liebe, mach dich mal bitte nicht lächerlich. Mehr als 1,X% wollen die sicher nicht geben.
Man darf gespannt sein, noch sind es drei Wochen.

Er meint mit höheres Ziel hier glaube ich aus Sicht der VKA, also faktisch "niedriger". VKA wollte sicher unter die 1% Marke gehen, was jetzt durch das Seehofer Statement schwieriger wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die VKA das Geschwurbel eines alten Mannes interessiert. In nicht einmal mehr einem Jahr ist der sowieso Geschichte.

Spid

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« Antwort #2913 am: 02.10.2020 07:44 »
...Seehofer ist übrigens Gewerkschaftsmitglied... 8)

Dann dürfte die Gewerkschaft, in der er Mitglied ist, mangels Gegnerfreiheit hinsichtlich des Bundes keine Tariffähigkeit besitzen.

Kryne

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« Antwort #2914 am: 02.10.2020 07:45 »
VKA ein höheres Ziel im Auge hatte,

Bei aller Liebe, mach dich mal bitte nicht lächerlich. Mehr als 1,X% wollen die sicher nicht geben.
Man darf gespannt sein, noch sind es drei Wochen.

Er meint mit höheres Ziel hier glaube ich aus Sicht der VKA, also faktisch "niedriger". VKA wollte sicher unter die 1% Marke gehen, was jetzt durch das Seehofer Statement schwieriger wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die VKA das Geschwurbel eines alten Mannes interessiert. In nicht einmal mehr einem Jahr ist der sowieso Geschichte.

Ist doch egal ob sie es interessiert oder nicht. Fakt ist, dass der Seehofer die Verhandlungsposition jetzt geschwächt hat.

LeonL

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« Antwort #2915 am: 02.10.2020 08:15 »
Ich denke, dass man nicht allzu euphorisch sein sollte. Ich bin einer der angesprochenen "jungen" Ingenieure und habe das in der letzten Tarifverhandlung zum TV-L intensiv verfolgt. Was wurde da nicht alles getönt, dass man mit dem Gehalt keine Leute mehr findet und ganz dringend was machen muss (was ich aus Erfahrung in unserem Bereich bestätigen kann, denn hier wurden statistisch zuletzt 2 von 5 ausgeschriebenen Stellen besetzt). Und die Kassen waren zu dem Zeitpunkt voll und am Überlaufen. Milliardenüberschüsse bei Bund, Ländern Kommunen - landauf, landab. Arbeitgeberseite und Gewerkschaftsseite schienen sich selten so einmütig, dass man mit der Privatwirtschaft bei IT-lern, Ingenieuren, Rechtswissenschaftlern, etc. nicht mehr mithalten kann und ganz massiv gegengesteuert werden müsse...

Am Ende folgten: Einfrieren der Jahressonderzahlung, gute Mindestbeträge für die unteren EG und 2,75 Jahre "Schnittchenruhe". Es hat sich also nichts geändert trotz damals voller Kassen und scheinbarer Einmütigkeit. Verkauft wurde der Hohn als Spitzenergebnis. Perspektive sieht anders aus.

Im Ergebnis dessen und vorheriger Runden kann ich in meinem Umfeld feststellen, dass vor allem die jüngeren Kollegen doch etwas resignieren und die mit der Entgeltentwicklung der letzten Jahre einhergehenden limitierten Lebenschancen aufs Gemüt schlagen - kurzum hier opfert sich keiner mehr für seinen Job auf. Deshalb weiß ich auch gar nicht, ob mich eine gute digitale Infrastruktur wie Tablet oder eine Drohne noch motivieren würden. Solange ich mir von meinem "Anfängergehalt" als Ingenieur in einer größeren Stadt nur schwerlich eine familiengerechte Wohnung leisten kann (und die dazugehörige Familie ;) ), könnten sie meinetwegen sogar den Asbest aus meinem Dienstgebäude ausbauen, regelmäßig heizen oder die Toiletten sanieren - es würde mich wahrscheinlich nicht mehr sonderlich motivieren, solange nicht endlich mal merklich was bei den Gehältern passiert.  ;)

was_guckst_du

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« Antwort #2916 am: 02.10.2020 08:22 »
...Seehofer ist übrigens Gewerkschaftsmitglied... 8)

Dann dürfte die Gewerkschaft, in der er Mitglied ist, mangels Gegnerfreiheit hinsichtlich des Bundes keine Tariffähigkeit besitzen.

...er dürfte auf AG-Seite nicht das einzige Gewerkschaftsmitglied sein...
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Spid

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« Antwort #2917 am: 02.10.2020 08:26 »
Dann wäre es jetzt vielleicht mal an den Christlichen Gewerkschaften und dem Marburger Bund, die Tariffähigkeit von Verdi gerichtlich überprüfen zu lassen...

Insider2

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« Antwort #2918 am: 02.10.2020 09:01 »
kurzum hier opfert sich keiner mehr für seinen Job auf.

Es verlangt auch niemand, dass man sich aufopfert. Dann hat man den ÖD nicht verstanden. Leistungen mittlerer Art und Güte reichen. Nach 8 bzw. 7:48 h kann Stift fallen gelassen werden und wenn was nicht fertig wird ist es nicht dein Problem. Vielleicht verstehen die jungen, dynamischen Idealisten das irgendwann. Ihnen wird eh nicht gedankt und sie werden die Welt nicht besser machen im ÖD. Wenn das beherzigt geht's einem ganz gut im ÖD.

Otto1

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« Antwort #2919 am: 02.10.2020 09:04 »
Ich denke, dass man nicht allzu euphorisch sein sollte. Ich bin einer der angesprochenen "jungen" Ingenieure und habe das in der letzten Tarifverhandlung zum TV-L intensiv verfolgt. Was wurde da nicht alles getönt, dass man mit dem Gehalt keine Leute mehr findet und ganz dringend was machen muss (was ich aus Erfahrung in unserem Bereich bestätigen kann, denn hier wurden statistisch zuletzt 2 von 5 ausgeschriebenen Stellen besetzt). Und die Kassen waren zu dem Zeitpunkt voll und am Überlaufen. Milliardenüberschüsse bei Bund, Ländern Kommunen - landauf, landab. Arbeitgeberseite und Gewerkschaftsseite schienen sich selten so einmütig, dass man mit der Privatwirtschaft bei IT-lern, Ingenieuren, Rechtswissenschaftlern, etc. nicht mehr mithalten kann und ganz massiv gegengesteuert werden müsse...

Am Ende folgten: Einfrieren der Jahressonderzahlung, gute Mindestbeträge für die unteren EG und 2,75 Jahre "Schnittchenruhe". Es hat sich also nichts geändert trotz damals voller Kassen und scheinbarer Einmütigkeit. Verkauft wurde der Hohn als Spitzenergebnis. Perspektive sieht anders aus.

Im Ergebnis dessen und vorheriger Runden kann ich in meinem Umfeld feststellen, dass vor allem die jüngeren Kollegen doch etwas resignieren und die mit der Entgeltentwicklung der letzten Jahre einhergehenden limitierten Lebenschancen aufs Gemüt schlagen - kurzum hier opfert sich keiner mehr für seinen Job auf. Deshalb weiß ich auch gar nicht, ob mich eine gute digitale Infrastruktur wie Tablet oder eine Drohne noch motivieren würden. Solange ich mir von meinem "Anfängergehalt" als Ingenieur in einer größeren Stadt nur schwerlich eine familiengerechte Wohnung leisten kann (und die dazugehörige Familie ;) ), könnten sie meinetwegen sogar den Asbest aus meinem Dienstgebäude ausbauen, regelmäßig heizen oder die Toiletten sanieren - es würde mich wahrscheinlich nicht mehr sonderlich motivieren, solange nicht endlich mal merklich was bei den Gehältern passiert.  ;)

Deswegen hoffe ich das mit „Corona“ dem letzten Heinz ein Licht aufgegangen ist, das zum einen der Nachwuchs gefördert (geringere Stufenlaufzeit, höhere Entgelte) werden muss und zum anderen die Digitalisierung massiv vorangetrieben werden muss. Niemand will für geringe Löhne im Technikmuseum arbeiten. Die benötigten Fachkräfte werden mittlerweile stärker als vor der Krise gesucht.  :-X

Otto1

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« Antwort #2920 am: 02.10.2020 09:09 »
kurzum hier opfert sich keiner mehr für seinen Job auf.

Es verlangt auch niemand, dass man sich aufopfert. Dann hat man den ÖD nicht verstanden. Leistungen mittlerer Art und Güte reichen. Nach 8 bzw. 7:48 h kann Stift fallen gelassen werden und wenn was nicht fertig wird ist es nicht dein Problem. Vielleicht verstehen die jungen, dynamischen Idealisten das irgendwann. Ihnen wird eh nicht gedankt und sie werden die Welt nicht besser machen im ÖD. Wenn das beherzigt geht's einem ganz gut im ÖD.

Das ist ja schön für die AG wenn sie dafür Personal finden, aber leider sagen sich viele qualifizierte Leute: nein danke ohne mich. Ich habe ja oben McKinsey zitiert. Voraussichtlich fehlen bis 2030 über 400.000 Akademiker. Wenn der öD jetzt neben den Gehältern noch bei der Digitalisierung komplett zurückbleibt, weil er für die paar Kröten kein gescheites Personal findet, dann sieht es ab 2030 noch schlimmer aus.

Insider2

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« Antwort #2921 am: 02.10.2020 09:33 »
Ja, das ist richtig. Und ich heiße diese Politik auch nicht gut. Aber letztlich ist es das Problem der AG. Wollte nur sagen, dass die, die sich "aufopfern" das System des ÖD (noch) nicht verstanden haben. Und wenn man die Bezahlung der freien Wirtschaft (50/60h) auf eine 39 bzw. 40 h Woche runterbricht, gibt's keine großen Unterschiede. Setzt natürlich voraus, dass nach dieser Zeit den Stift fallen lässt und sich nicht "aufopfert"

WasDennNun

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« Antwort #2922 am: 02.10.2020 09:39 »
Es verlangt auch niemand, dass man sich aufopfert. Dann hat man den ÖD nicht verstanden. Leistungen mittlerer Art und Güte reichen. Nach 8 bzw. 7:48 h kann Stift fallen gelassen werden und wenn was nicht fertig wird ist es nicht dein Problem.
Kann man so machen und damit noch stärker die jungen, dynamischen Idealisten vergraulen, oder aber man lässt den Stift nicht fallen, erledigt die dringlichen arbeiten und macht dafür an einem anderen Tag frei.
Zitat
Vielleicht verstehen die jungen, dynamischen Idealisten das irgendwann. Ihnen wird eh nicht gedankt und sie werden die Welt nicht besser machen im ÖD. Wenn das beherzigt geht's einem ganz gut im ÖD.
Ich erlebe täglich den Dank andere und ich mache durchaus die Welt ein Stück gerechter durch meine Arbeit.
Wenn ich diese Motivation und diese -nicht monetäre- Entlohnung für meine Arbeit nicht mehr hätte, dann würde ich wieder an einem besser zahlenden AG meine Seele verkaufen.
Mit einer anderen Haltung wäre mir die Zeit zu öde und ich mir zu schade, wegen des Geldes alleine arbeite ich nicht mehr.
Aber natürlich darf man auch öD einfach nur seine Zeit absitzen und dafür sein Geld bekommen, das kann man allerdings auch in jedem beliebigen anderen großem Laden in der pW so handhaben.

GenerationY

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« Antwort #2923 am: 02.10.2020 10:10 »
Und wenn man die Bezahlung der freien Wirtschaft (50/60h) auf eine 39 bzw. 40 h Woche runterbricht, gibt's keine großen Unterschiede.

Nö. Ich weigere mich, den öffentlichen Dienst mit unseriösen Ausbeutern in der Privatwirtschaft zu vergleichen. Jedes seriöse Unternehmen hat inzwischen faire Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten. Ich prophezeie dass uns moderne Unternehmen in Zukunft auch in Sachen Arbeitszeit z.b. durch 4 Tage Wochen oder 30 Stunden Wochen überholen werden. Die Zeit der peinlichen 60 Stunden Anwesenheitskultur ist vorbei...

Spid

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« Antwort #2924 am: 02.10.2020 10:15 »
Was sind „faire“ Arbeitszeiten? Mutmaßlich ja wohl jene, auf die sich die Arbeitsvertragsparteien geeinigt haben.