Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 330036 times)

Bastel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #840 am: 07.07.2020 10:32 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...

Keeper83

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #841 am: 07.07.2020 10:37 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"



Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.
Früher wurden an vielen Unis eine Studienarbeit und eine Diplomarbeit verfasst.
Die Studienarbeit entsprach den Ansprüchen die man an heute an die Bachelorarbeit stellt.
Wenn du von Diplomarbeiten spricht sprichst du von wiss. Hochschuldiplom oder von FH Diplom?
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich spreche weiterhin vom Vergleich FH-Diplom - B.Eng..

Edit: Wie ich ebenfalls an anderer Stelle schon erwähnte, ist mir der Unterschied zwischen einem Wissenschaftlichen Hochstulstudium (Uni) und einem Fachhochschulstudium durch die akademischen Abschlüsse meiner Frau durchaus bekannt.
« Last Edit: 07.07.2020 10:47 von Keeper83 »

DiVO

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #842 am: 07.07.2020 10:38 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.
Früher wurden an vielen Unis eine Studienarbeit und eine Diplomarbeit verfasst.
Die Studienarbeit entsprach den Ansprüchen die man an heute an die Bachelorarbeit stellt.
Wenn du von Diplomarbeiten spricht sprichst du von wiss. Hochschuldiplom oder von FH Diplom?
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.


Wie waren denn früher die Anforderungen für eine Diplomarbeit?
Wo siehst du konkret die Unterschiede zu den Anforderungen einer Bachelorarbeit?

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #843 am: 07.07.2020 10:39 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...
Aber es wird ständig gemacht, wenn man von Diplom redet und FH Diplom meint.

Genauso redetet ja jeder davon, dass er studiert.
Meint aber nicht das wissenschaftliche Studium.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #844 am: 07.07.2020 10:43 »
Wie waren denn früher die Anforderungen für eine Diplomarbeit?
Wo siehst du konkret die Unterschiede zu den Anforderungen einer Bachelorarbeit?
Bei einer Bachelorarbeit wird relevantes Wissen reproduziert. Sprich eine Fragestellung bearbeitet.
Im Diplom/Masterarbeit wird ein wissenschaftliche Fragestellung erarbeitet und etwas produziert.
Es treten mehr die eigenen Untersuchungen in den Vordergrund, man zeigt, dass man wissenschaftliche Methoden und Herangehensweisen beherrscht.

Keeper83

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #845 am: 07.07.2020 11:24 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...
Aber es wird ständig gemacht, wenn man von Diplom redet und FH Diplom meint.

Genauso redetet ja jeder davon, dass er studiert.
Meint aber nicht das wissenschaftliche Studium.

Aha. Und wie nennt sich das was an einer Fachhochschule gemacht wird, wenn nicht studieren?

Warumdendas

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« Antwort #846 am: 07.07.2020 11:32 »
Party :D

Novus

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #847 am: 07.07.2020 11:35 »
Vegetieren an der FachhochSCHULE :D

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #848 am: 07.07.2020 12:11 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...
Aber es wird ständig gemacht, wenn man von Diplom redet und FH Diplom meint.

Genauso redetet ja jeder davon, dass er studiert.
Meint aber nicht das wissenschaftliche Studium.

Aha. Und wie nennt sich das was an einer Fachhochschule gemacht wird, wenn nicht studieren?
Man nennt es studieren, aber nicht wissenschaftliches Studium.

Diplom ungleich Diplom
studieren ungleich studieren

Diese Worte haben halt keine Trennschärfe.
Wenn einer sagt: Dein Bachelor ist weniger wert als ein Diplom ist dies genauso korrekt, wie wenn er sagt: Dein Bachelor ist zum Diplom gleichwertig. Man kann ja nicht erkennen ob FH Diplom gemeint ist.

So darf sich ja auch jeder Depp Informatiker nennen, ist aber kein Diplom Informatiker.

Deswegen frage ich ja immer wieder mal nach, wo und was einer studiert hat, damit ich einschätzen kann, ob er wissenschaftlich studiert hat oder ob er eine verschultes Studium gemacht hat.

Yasper

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #849 am: 07.07.2020 12:37 »

Der Bachelor ist keine "schulische Ausbildung" sondern ein Hochschulabschluss.


Aber leider in vielen Fällen seit 2010 mit den Schulischen Ausbildungen vergleichbar; unzureichend ausgebildet und zugleich bornierte Produkte welche da abfallen ...

Seit wann bietet das CJD Fachinformatik Ausbildungen an? Das ist mir neu :D

Die Diskussion Bachelor/Diplom hatten wir ja schon ein paar mal. Als jemand der an seiner Hochschule im ersten Bachelorjahrgang nach dem Diplom war, möchte ich zumindest diese Pauschalität nochmals entkräften. Der einzige Unterschied zu den "Diplomern" vor uns war, dass wir die gleichen Inhalte in 6 statt 8 Semestern leisten sollten. Bei verkürzter Praxisphase, aber doppelt so vielen Klausuren. (Bauingenieur)     

Wenn das der einzige Unterschied war, dann gehe ich davon aus, dass dein Bachelor 240 ECTS besitzt und nicht 180 ECTS?

DiVO

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« Antwort #850 am: 07.07.2020 12:46 »

Der Bachelor ist keine "schulische Ausbildung" sondern ein Hochschulabschluss.


Aber leider in vielen Fällen seit 2010 mit den Schulischen Ausbildungen vergleichbar; unzureichend ausgebildet und zugleich bornierte Produkte welche da abfallen ...

Seit wann bietet das CJD Fachinformatik Ausbildungen an? Das ist mir neu :D

Die Diskussion Bachelor/Diplom hatten wir ja schon ein paar mal. Als jemand der an seiner Hochschule im ersten Bachelorjahrgang nach dem Diplom war, möchte ich zumindest diese Pauschalität nochmals entkräften. Der einzige Unterschied zu den "Diplomern" vor uns war, dass wir die gleichen Inhalte in 6 statt 8 Semestern leisten sollten. Bei verkürzter Praxisphase, aber doppelt so vielen Klausuren. (Bauingenieur)     

Wenn das der einzige Unterschied war, dann gehe ich davon aus, dass dein Bachelor 240 ECTS besitzt und nicht 180 ECTS?

Ich wußte gar nicht, dass bei Diplomstudiengängen damals schon ECTS angegeben waren. Ist das denn so?
@Yasper: Wo steht denn, dass ein Bachelorstudiengang automatisch 180 ECTS hat? Gerade im Wirtschaftsbereich haben die Bachelor häufig im Standard 210 ECTS...

Keeper83

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« Antwort #851 am: 07.07.2020 12:57 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...
Aber es wird ständig gemacht, wenn man von Diplom redet und FH Diplom meint.

Genauso redetet ja jeder davon, dass er studiert.
Meint aber nicht das wissenschaftliche Studium.

Aha. Und wie nennt sich das was an einer Fachhochschule gemacht wird, wenn nicht studieren?
Man nennt es studieren, aber nicht wissenschaftliches Studium.

Diplom ungleich Diplom
studieren ungleich studieren

Diese Worte haben halt keine Trennschärfe.
Wenn einer sagt: Dein Bachelor ist weniger wert als ein Diplom ist dies genauso korrekt, wie wenn er sagt: Dein Bachelor ist zum Diplom gleichwertig. Man kann ja nicht erkennen ob FH Diplom gemeint ist.

So darf sich ja auch jeder Depp Informatiker nennen, ist aber kein Diplom Informatiker.

Deswegen frage ich ja immer wieder mal nach, wo und was einer studiert hat, damit ich einschätzen kann, ob er wissenschaftlich studiert hat oder ob er eine verschultes Studium gemacht hat.

OK. Ich darf mich also laut meiner Abschlussurkunde Ingenieur nennen. Die Tatsache, dass bei mir kein Dipl. davor, sondern ein B.Eng. dahinter macht mich zum Depp. Interessant.

Es wird dich überraschen, aber ich kenne auch Deppen mit wissenschaftlichen Hochschulabschluss. Ärgerlich wird es, wenn man mit FH-Abschluss deren Arbeit mitmachen muss. (Muss man nicht, ich weiß Spid. :) )

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #852 am: 07.07.2020 13:17 »
OK. Ich darf mich also laut meiner Abschlussurkunde Ingenieur nennen. Die Tatsache, dass bei mir kein Dipl. davor, sondern ein B.Eng. dahinter macht mich zum Depp. Interessant.

Es wird dich überraschen, aber ich kenne auch Deppen mit wissenschaftlichen Hochschulabschluss. Ärgerlich wird es, wenn man mit FH-Abschluss deren Arbeit mitmachen muss. (Muss man nicht, ich weiß Spid. :) )
Da hast du mich missverstanden und ich will deinen Abschluss nicht abwerten.

Auch ohne Abschlussurkunde darf man sich Informatiker nennen, darauf bezog sich mein Satz.
Das heißt auch du (der sicherlich kein Depp ist) darf sich Informatiker nennen.
Ich darf mich jedoch nicht Ingenieur nenne, auch wenn ich ein Depp wäre  ;D
Dazu muss man eben die entsprechende Urkunde haben.
(Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob sich ein Dr.-Ing. Ingenieur nennen darf?)

Warumdendas

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« Antwort #853 am: 07.07.2020 13:19 »
Aber jeder Depp kann sich als "Markler" bezeichnen. Damit ist aber noch längst nicht jeder Markler ein Depp.

Keeper83

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« Antwort #854 am: 07.07.2020 13:34 »

Der Bachelor ist keine "schulische Ausbildung" sondern ein Hochschulabschluss.


Aber leider in vielen Fällen seit 2010 mit den Schulischen Ausbildungen vergleichbar; unzureichend ausgebildet und zugleich bornierte Produkte welche da abfallen ...

Seit wann bietet das CJD Fachinformatik Ausbildungen an? Das ist mir neu :D

Die Diskussion Bachelor/Diplom hatten wir ja schon ein paar mal. Als jemand der an seiner Hochschule im ersten Bachelorjahrgang nach dem Diplom war, möchte ich zumindest diese Pauschalität nochmals entkräften. Der einzige Unterschied zu den "Diplomern" vor uns war, dass wir die gleichen Inhalte in 6 statt 8 Semestern leisten sollten. Bei verkürzter Praxisphase, aber doppelt so vielen Klausuren. (Bauingenieur)     

Wenn das der einzige Unterschied war, dann gehe ich davon aus, dass dein Bachelor 240 ECTS besitzt und nicht 180 ECTS?

Es waren 180. 30 pro Semester soweit ich mich erinnern kann. Keine Ahnung ob es das ECTS damals auch parallel beim Diplom noch gab. Ändert auch nichts an meinen Erfahrungen.