Eingliederung Bundesbeamte mit Versetzung auf neuen Dienstposten / Ablauf?

Begonnen von Joschi2354, 15.01.2026 11:41

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Joschi2354

Guten Morgen. Meine Frage: Bundesbeamter über längeren Zeitraum krankgeschrieben, dann personalärztliche Untersuchung mit Stellungnahme an die Personalstelle in Köln. Stellungnahme beinhaltet, Versetzung auf einen anderen DP aus gesundheitlichen Gründen, umschriebener DP mit klaren Aufgaben und möglichst wenig Konfliktpotential, von voller Dienstfähigkeit ist auszugehen. Danach hatte ich ein BEM Gespräch, demnächst wieder ein BEM Gespräch, damit das BEM bei der Eingliederung unterstützt, bzw. den Kontakt zwischen mir und der Personalstelle herstellt. jetzt zum Ablauf vor der Eingliederung . Wie läuft das ab ??? Personalgespräch - DP finden - vorher anschauen ! Eingliederungsvereinbarung mit Ärzten und Personalstelle vereinbaren.... Eingliederung Std.weise nach HH Modell.... bis man nach ein paar Wochen wieder Vollzeit dabei ist ??? Gibt es jemand der hier Erfahrungen zu dem Thema hat?  Vielen Dank....


AltStrG




Mig82

Zitat von: Joschi2354 in Gestern um 11:58Suche ein paar Antworten...

Die gibt es hier im Forum anscheinend leider nicht. Es muss doch aber eine entsprechende Ansprechstelle in der Dienststelle geben, z.B. Personalrat etc., die unterstützen kann.


immerwiederschoen

andersrum gesagt: wenn du deinen einstieg gemeistert hast, bitte um kurzes feedback, für spätere anfragen

Joschi2354


Julianx1

Naja so pauschal lässt sich das ja auch garnicht beantworten, da es um Lösungen und Vereinbarungen geht die im individuellen Fall mit der Dienststelle vereinbart werden.

Der Personalrat als Ansprechpartner ist garnicht so verkehrt. Immerhin sind die Kollegen dahingehend geschult dass sie BEM- und Eingliederungsverfahren begleiten.

Ihr habt im BEM- Gespräch die Umsetzung auf einen leidensgerechten Dienstposten/ Arbeitsplatz vereinbart. Warum hast du nicht angesprochen ob du ihn besichtigen kannst?

Ebenfalls wird konkrete Eingliederung und Dauer des HH- Modells ja mit dem Arzt besprochen und dann mit der Personalabteilung besprochen.

Und sobald deine Personalabteilung den Kontakt hergestellt hat zu deinem zukünftigen Bereich solltest du Kontakt mit dem neuen Bereich aufnehmen.

Das Ganze ist keine Holschuld des Dienstherren. Du hast alle zumutbare zu tun um deine Dienstfähigkeit wieder herzustellen. Ich würde da ständig versuchen im Kontakt zu bleiben.

Die eigentliche Eingliederung variiert vom Stundemodell dann. Die meisten HH- Modelle, die ich gesehen haben dauerten ca. 6 Wochen. Wobei das auch von der Eingliederung selbst abhängig ist. Ich kenne Kollegen, die haben mit 1 Stunde am Tag in der ersten Woche angefangen, um wieder in Routinen zu kommen. Das steigert sich dann bis es wieder ganz normal läuft, oder bis es nicht mehr läuft. Wenns nicht mehr läuft muss man über Modelle nachdenke, wie zB Teildienstunfähigkeit. Alles ist abhängig von deiner Tätigkeit, deinen Genesungsstand oder deinem Krankheitsbild.

Das wird dir niemand pauschal beantworten können. Zudem hat jede Dienststelle auch einen BEM- Beauftragten. Ansprechen!

Joschi2354

Danke, so hab ich mir dass auch vorgestellt. Klingt sehr gut. Danke für die Informationen. Vielleicht hat jemand ähnliches erfahren?