Methodik einer sachgerechten "Spitzausrechnung"

Begonnen von SwenTanortsch, 06.06.2026 10:27

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clarion

#1170
@Rentenonkel,

Du rekurrierst immer, dass eine unterjährige Besoldungserhöhung eine geringere Besoldungssteigerung zur Folge hätte. Geringer im Vergleich zu was? Und wie begründet Du die Soll- Besoldung des jeweiligen Beamten.

Nun noch mal zu den Indizes. Es m.E. mathematisch problematisch einen Festpreis- oder Kettenindex mit einem Nicht-Index zu vergleichen. Äpfel und Birnen halt.

Aus den Nominallohnindex und dem Verbraucherpreisindex geht hervor, was Beamte gemäß Fortschreibungsprüfung bekommen zu haben.  Da  bedarf es nicht irgendwelcher fiktiven Einkünfte, um zu berechnen, ob Beamte genug oder zu wenig bekommen.


SonicBoom

Zitat von: Maximus in Heute um 07:44Wir sind uns einig, dass ein einzelner Indexwert die tatsächliche Jahresbruttobesoldung widerspiegeln soll. Der Berliner/Färber-Index tut das. Aus meiner Sicht ist diese Methode deshalb auch nicht evident sachwidrig.

Die ZBR-Schwan-Methodik verletzt keine mathematische Regeln und ist grundsätzlich auch zulässig (man darf alles berechnen, solange man keine mathematischen Gesetzmäßigkeiten verletzt). Aus meiner Sicht ist die ZBR-Schwan-Methodik nur deshalb problematisch, da hier etwas anderes berechnet wird. Ein einzelner Indexwert spiegelt nicht die tatsächliche Jahresbruttobesoldung wider. Karlsruhe hat nicht verlangt, dass ein "nachziehender oder gedämpfter" Indexwert zu berechnen ist.



Können wir den Schwan-Wünscht-sich-was-nicht-Index bitte endlich begraben.