Methodik einer sachgerechten "Spitzausrechnung"

Begonnen von SwenTanortsch, 06.06.2026 10:27

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Ryan

Zitat von: RandomValue in Gestern um 13:46Danke Ryan, wie gesagt so eine Tabelle habe ich selbst auch angelegt und hier gezeigt.
In Deiner Tabelle https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,128213.msg460894.html#msg460894
machst Du genau den gleichen Fehler wie Swen.


Zitat von: RandomValue in Gestern um 13:46Dir fehlt noch etwas: Warum im ersten Jahr überhaupt eine Steigerung stattfinden soll?

Wenn die Erhöhung der montlichen Bezüge in deinem Kalenderjahr 1 um 33% erfolgt, dann doch nur weil für das Kalenderjahr eine Inflation von 33% angenommen werden kann?
Nein und Nein.

Du greifst hier schon vor. Die Frage hinter dem Vergleich des Besoldungsindex mit dem Verbraucherpreisindex ist: Hält die Besoldung mit den Preisen Schritt? Warum die Besoldung zwischen Jahr x und y angehoben wurde, ist dafür irrelevant. Wir wollen zunächst (nur) messen. Du möchtest scheinbar schon Bewertungen, Motive etc. in die Messung einspeisen.

Die Werte in meiner Tabelle sollten stimmen. Die Preisniveaus sind "zufällig" je ein Hundertstel der Besoldungen; insofern müssen auch die Wachstumsraten übereinstimmen. Bei Dir sind aber Fehler drin, denke ich.

SonicBoom

Zitat von: PolareuD in Gestern um 21:09@ SonicBoom

Und du stellst dich hin und benimmst dich wie ein Kleinkind nur weil der Autor sich nicht deine Argumentation anschließen will und erwartest förmlich, dass alle anderen sich deiner Argumentation anschliessen soll. Das hat das charakterliche Niveau eines 5 Jährigen.



Ja richtig. Ich benehme mich exakt wie Swen, damit man es sieht. Er bekommt von überall Kritik, verlangt aber von allen anderen, dass sie sich IHM anschließen. Er wird dann ausfällig weil er gereizt ist. Aber bei mir sei es der Geist eines 5 jährigen, bei deinem Idol sei es aber eine elitäre missverstandenheit? Abseits von seinem, für einen Lehrer! absolut peinlich Schreibstil. (Welchen ich auch vollständig analysiert habe, aber bei fanboys gewinnt man damit ja keinen Blumentopf)

PolareuD

Zitat von: SonicBoom in Gestern um 21:14Ja richtig. Ich benehme mich exakt wie Swen, damit man es sieht. Er bekommt von überall Kritik, verlangt aber von allen anderen, dass sie sich IHM anschließen. Er wird dann ausfällig weil er gereizt ist. Aber bei mir sei es der Geist eines 5 jährigen, bei deinem Idol sei es aber eine elitäre missverstandenheit? Abseits von seinem, für einen Lehrer! absolut peinlich Schreibstil. (Welchen ich auch vollständig analysiert habe, aber bei fanboys gewinnt man damit ja keinen Blumentopf)

Ich verstehe mich nicht im geringsten als ,,Fanboy", was wiederum eine weitere anmaßende Fehlinterpretation deinerseits ist. Ich nehme Swen's Beiträge zur Kenntnis und versuche sie nachzuvollziehen. Ob die Beiträge in meinem Klageverfahren zum tragen kommen, entscheide ich zur gegebenen Zeit.
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), röm. Redner u. Schriftsteller:
,,Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!"

SonicBoom

Zitat von: PolareuD in Gestern um 21:22Ich verstehe mich nicht im geringsten als ,,Fanboy", was wiederum eine weitere anmaßende Fehlinterpretation deinerseits ist. ...

Irgendwie klang das vorhin noch ganz anders: ,, Und siehe da, die Kritiker scheinen sprachlos, ggf. auch fassungslos.  ;D  ;)"

Insofern schönen Abend.

Versuch

Zitat von: SonicBoom in Gestern um 20:53Oder vielleicht, nur vielleicht, sind die oberen Gruppen gar nicht derart im Hintertreffen wie sie tun? Aber hier wird sich um Indizes gestritten anstatt das Abstandsgebot.

Wenn die unteren im Hintertreffen sind, sind es die oberen zwingend mit.
Wenn für die unteren erhöht würde und die oberen nicht, verdient der Mitarbeiter mehr als sein Vorgesetzter.
Merkste selbst, oder?

RandomValue

    Zitat von: Ryan in Gestern um 21:12In Deiner Tabelle https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,128213.msg460894.html#msg460894
    machst Du genau den gleichen Fehler wie Swen.
    Ich würde mich freuen, wenn du den Fehler benennen kannst. Ich habe versucht die Spaltenbeschriftung verständlich zu machen.


    Zitat von: Ryan in Gestern um 21:12[...]
    Warum die Besoldung zwischen Jahr x und y angehoben wurde, ist dafür irrelevant. Wir wollen zunächst (nur) messen.
    Nein und nein ;). Ihr ja, ich nicht.
    Die hier laufende Diskussion um Index hier Index dort vergleicht mMn Äpfel und Birnen. Mir geht es auch nicht um den Swan-Index, nur um das klar zu stellen. Ich möchte auf etwas anderes hinaus.

    In Verbindung mit:
    Zitat von: BVerfGBeliever in Gestern um 20:11@RandomValue, bei deiner Frage nach unterjährigen Zahlungen musst du zwei Sachverhalte unterscheiden. [...]
    Das ist mir alles klar, darum geht es mir auch nicht.
    Ich möchte keinen Besoldungsindex erstellen, den es schon gibt und keinen Raum zur Diskussion in der Berechnung gibt. Den nehme ich zu Kenntnis, trotzdem überlege ich, ob er für mich sinnvoll ist oder andere Größen aus den Zahlen berechnet werden können.


    Zitat von: Ryan in Gestern um 21:12[...]
    Du möchtest scheinbar schon Bewertungen, Motive etc. in die Messung einspeisen.
    Ja weil ich das für relevant halte. Ich kann es ggf. trotz Wiederholung nicht besser erklären als zuvor: Besoldungserhöhungen fallen nicht vom Himmel. Die Frage die mich wirklich beschäftigt, ist:
    Warum nutzt der Gesetzgeber Monats- statt Jahrestabellen? Warum wird die Besoldung auf die Monatsbeträge wirksam und nicht auf die Jahressummen? Welchen Vorteil hat der Besoldungsgeber durch dieses Vorgehen?

    Und ja, für mich ist der Gedankengang wie oben beschrieben: Bei Tarifverhandlungen wird die allgemeine Wirtschaftsentwicklung und Inflation als Argument herangezogen bzw. als Vergleich verwendet. Die Lohnsteigerungen orientieren sich dann an der Höhe der Inflation, und zwar der (geschätzten) Jahresbetrachtung. Warum wird dann nicht auch das Jahresbrutto des Lohns und der Besoldung erhöht sondern oft genug unterjährig die Monatsbeträge? In meiner Tabelle schreibe ich nur (in einfachen Formeln) auf, dass eine unterjährige Erhöhung pro ausgelassenem Monat einen Betrag dem Besoldungsgeber zu Lasten des Beamten spart, und damit die Entwicklung systematisch hinter der Infaltion zurückbleiben kann (außer sie wird höher angesetzt).

    Daher auch die Spitzfindigkeit:
    • "Erhöhung" der Besoldung ist ein einmaliges Ereignis verknüpft einer Zahl X, es verändert die Monatsbesoldung
    • Erhöhtes Besoldungsniveau vergleicht monatliche Besoldungen nach und vor einer Erhöhung
    • Erhöhte Besoldung vergleicht Monatshöhen zwischen zwei Jahren
    • Besoldungsindex vergleicht (tatsächliche) Jahresbesoldungen zwischen zwei Jahren

    Der Besoldungsindex nimmt tatsächliche Zahlen als Grundlage. Er hat nicht die Aufgabe zu bemessen, was es bedeutet, dass eine Erhöhung zum 1.1. hätte stattfinden sollen, damit die Besoldung mit einer Vergleichsgröße, die ebenfalls aufs ganze Jahr gemessen wurde, sich gleich entwickeln würde.

    Und natürlich muss man dann auch darüber diskutieren inwieweit ein Überholen der Vergleichsgrößen ein vorheriges Defizit ausgleichen können soll.

    Zitat von: Ryan in Gestern um 21:12Die Werte in meiner Tabelle sollten stimmen. Die Preisniveaus sind "zufällig" je ein Hundertstel der Besoldungen; insofern müssen auch die Wachstumsraten übereinstimmen. Bei Dir sind aber Fehler drin, denke ich.

    Hier die Tabelle mit Formeln, welche Fehler meinst du genau?
    +-----------------------------------------------------------------------+-----------------+-----------------+-----------------+-------------------------+--+--+--+--+--+
    |                                                                       | 1. Kalenderjahr | 2, Kalenderjahr | 3. Kalenderjahr | Differenz 2. KJ zu 1.KJ |  |  |  |  |  |
    +-----------------------------------------------------------------------+-----------------+-----------------+-----------------+-------------------------+--+--+--+--+--+
    | 1, Halbjahr                                                           | 30000           | 40000           | 45000           | =C2-B2                  |  |  |  |  |  |
    | 2. Halbjahr                                                           | 40000           | 45000           | 53000           | =C3-B3                  |  |  |  |  |  |
    | Monate 1-6                                                            | =B2/6           | =C2/6           | =D2/6           | =C4-B4                  |  |  |  |  |  |
    | Monate 7-12                                                           | =B3/6           | =C3/6           | =D3/6           | =C5-B5                  |  |  |  |  |  |
    | Erhöhung zum 1.7. relativ zu 1.6. [(B(1.7.)-B(1.6.))/B(1.6.)]         | =(B5-B4)/B4     | =(C5-C4)/C4     | =(D5-D4)/D4     |                         |  |  |  |  |  |
    | Jahresgesamt                                                          | =B3+B2          | =C3+C2          | =D3+D2          |                         |  |  |  |  |  |
    | Jahresgesamt Erhöhung zum Vorjahr [(B(N+1. KJ) - B(N. KJ))/B(N. KJ)]  | n/a             | =(C7-B7)/C7     | =(D7-C7)/D7     |                         |  |  |  |  |  |
    | Preisniveau                                                           | 700             | 850             | 1000            |                         |  |  |  |  |  |
    | Preisniveau Steigerung zum Vorjahr [(PN(N+1. KJ)-PN(N. KJ)/PN(N. KJ)] | n/a             | =(C9-B9)/B9     | =(D9-C9)/C9     |                         |  |  |  |  |  |
    +-----------------------------------------------------------------------+-----------------+-----------------+-----------------+-------------------------+--+--+--+--+--+

    [/list]

    clarion

    @SonicBoom, @PolareuD und @BVerfBeliever, warum so rüde???

    @Ryan, wie Annahme, der Gesetzesgeber würde grundsätzlich zu spät besolden, muss bewiesen werden und nicht darf vorausgesetzt werden.

    @PolareuD, der Schwand Index rechnet aus, um wieviel Prozent höher die reale Jahresbesoldung steigt im Verhältnis dazu, dass es keine Besoldungserhöhung im betreffenden Jahr gäbe. Das ist eine rein fiktive Zahl, wenn die Besoldung steigt kann sie ja nicht gleichzeitig nicht steigen.

    @Swen, der Bewrtungswiderspruch im BVerfG Beschluss, Randnr. 154 und 155 finde ich auch sehr befremdlich. Einerseits hat die weitaus überwiegende Anzahl der Besoldungsgruppen noch nicht mal die Mindestalimentation erreicht, trotzdem sind die höheren Besoldungsgruppen "weit genug weg" und daher aa alimentiert. Da möchten man doch den Richtern zurufen: "Was ist mit dem Abstandsgebot?" Wäre es Deiner Einschätzung nach möglich die Inkonistenz dieses Bewertungswiderspruch noch besser herauszuarbeiten, siehe mein Post #535. Mathegenies sind die BVerfG Richter auch nicht, sonst wären sie anders vorgegangen. Relativgrößen sagen nämlich Null über die absolute notwendigen Größen aus. Aber die Geschichte hat ja gezeigt, dass das BVerfG die Rechtsprechung auch mal präzisiert.

    Versuch

    Nur bringt ne Präzisierung den höheren Besoldungsgruppen nix, wenn sie nicht schnell kommt.
    Oder seht ihr das anders?

    Mich schocken diese Randnummern ehrlicherweise.
    Die sind so krank, dass ich am Rechtsstaat (ver)zweifle.