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[BE] A13(S)... in jedem Fall Einstiegsamt?

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marco.berlin:
Stelle ist mit A13 bewertet, im gehobenen Dienst, also „Endamt“. Soweit ich das sehe, wird die Planstelle hier mit A13S bezeichnet, die Besoldungstabelle kennt aber nur die A13, was jetzt erstmal nix sagt... und nun die Frage, ist die A13 oder A13S immer Einstiegsamt oder muss eine einzustellende Führungskraft die auf dieser Stelle neu verbeamtet würde tatsächlich mit A9 anfangen, soweit der Landespersonalausschuss keine Ausnahme zuließe? Fall aus Berlin.

2strong:
Grundsätzlich würde man in A 9 beginnen.

marco.berlin:
Danke für die Beantwortung. Blieben also dann doch nur die Möglichkeiten ab A9 die Laufbahn zu durchlaufen oder die Dienststelle müsste über das LPA eine Ausnahme beantragen. Will sie aber nicht, weil mit Begründungsaufwand verbunden. Aber das ist ein anderes Thema.

2strong:
Die Beteiligung eines LPA ist eine seltene Ausnahme und die Einstellung im Endamt nochmals völlig atypisch. An den Gedanken, die Laufbahn auch tatsächlich durchlaufen zu müssen - so wie praktisch jeder andere auch -, solltest Du Dich gewöhnen. Sie Berlin die Möglichkeit einer Einstellung im Beförderungsamt nicht vor?

marco.berlin:
Doch, auch in Berlin ist die Einstellung in ein Beförderungsamt möglich. Stellt aber die Ausnahme zur Regel dar und Bedarf der Entscheidung des LPA (jedenfalls keine grundsätzliche Zustimmung des LPA bekannt). Gegen das Durchlaufen der Laufbahn spricht natürlich nichts. Aber ich glaube es ist verständlich, dass man bei Stellenübertragung E12 / A13S nun nicht mit A9 anfangen wollte, wenn sich die Möglichkeit einer Verbeamtung anbietet. Auch im konkreten Fall geht es nicht darum zwangsläufig gleich die A13S zu bekommen, wäre ja das Optimum, aber ein wenig mehr Durchlässigkeit, wenn auch Zeiten im Öffentlichen Dienst vorhanden sind, die die Eignung und Befähigung noch einmal unterstreichen, wäre wünschenswert... Mann könnte ja wegen nochmaliger „Erprobung“ ja auch in die A11 einstellen... hilft hier aber nicht weiter, weil ist ja kein Wunschkonzert. Ein Statuswechsel anzubieten, dann mit A9 zu beginnen, wenn man FK von A10er oder A11er DK wäre, finde ich aber frech, auch wenn es sich im gesetzlichen Rahmen bewegt... Schön wärs gewesen. Ist aber nicht so, auch wenn das Monatsnetto deutlich ein anderes wäre, dass man als Tarifbeschäftigter nun Hunger leiden muss. Ansonsten gilt, wie immer: „Augen auf bei der Berufswahl“.  ;)

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