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Ist ein Stufenaufstieg Ermessenssache? "Anlehnung an TV-L"

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Rundesviereck:
Hallo zusammen,

Annahme: Ein MA beginnt am 01.07. eine unbefristete Stelle bei einer GmbH mit mehrheitlicher Landesbeteiligung. Im Arbeitsvertrag wird das Entgelt in "Anlehnung" an den TV-L auf Entgeltgruppe X Stufe 1 festgelegt.
Ein möglicher Stufenaufstieg wurde Vertraglich nicht geregelt.
Urlaubs- und Kündigungsregelungen werden mit dem jeweiligen § des TV-L im Vertrag geregelt.
Die Erhöhung zum Jahreswechsel wurde gezahlt.

Der Stufenaufstieg von Stufe 1 auf Stufe 2 würde bei Beschäftigten nach TV-L nach einem Jahr gewährt.

Frage:
Würde diese Erhöhung ab 01.07. wirksam werden oder erst zum 01.08. zum 13. Monat?
Ist dieser Stufenaufstieg bei "Anlehnung an den TV-L" überhaupt von Bedeutung oder liegt dies im Ermessen des AG ?

Spid:
Das kommt darauf an, was konkret vereinbart worden ist.

Wdd3:
Es kommt auch auf die individuellen Qualitäten, beruflich wie auch bei seiner Verhandlungssicherheit, des AN. "in Anlehnung" bedeutet in etwa so etwas wie "frei verhandelbar".

Rundesviereck:
Konkret wurde im Arbeitsvertrag nichts weiter dazu vereinbart.

Bei Anstellung wurde im Personalgespräch eine entsprechende Tabelle der Entgeltgruppen + Stufen von der Personalchefin gezückt mit den worden " durch die Stufen werden sie ja Stück für Stück weiter aufsteigen, sie liegen dann in der letzten Stufe bei ca. X € Jahresgehalt."
Näher wurde auf diese Regelung nicht eingegangen. Resultierend aus der Unwissenheit des AN.

Ist also davon auszugehen, dass ein der AN keinen Anspruch an eine höhere Einstufung hat ?

Würde der Stufenaufstieg im Regelfall zum 01.07. wirksam werden oder erst zum 01.08. wenn der AG den TV-L in Gänze umsetzt.?

Lars73:
Wie ist die genaue Formulierung zum Entgelt im Arbeitsvertrag?

Der Stufenaufstieg würde im TV-L zum 1.7. erfolgen. Am 1.7. beginnt ja auch der 13. Monat.

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