Unterschriftenbefugnisse zu Aus- bzw. Einzahlungsanordnungen

Begonnen von Tix, 17.10.2020 08:26

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Tix

  Mein Arbeitgeber bat mich während seines Urlaubes  die Zahlungen anzuweisen,
als zweite Unterschfrift (Anordnungsbefugnis).
  Ergeben sich daraus negative Folgen für mich, wie Schadenhaftung und kann ich das ablehnen?
Ich bin Buchhalter, nicht Führungskraft, nicht Abteilunsleiter, Entgeltgruppe 5.
Kann ich dafür Zulage bekommen?
Danke.

Spid

Nein.

Wenn sich dadurch bei dauerhafter Übertragung eine höhere Eingruppierung ergäbe, ja. Sonst nicht.

Tix



Tix

die zweite Unterschrift  für die Zahlungsanweisung

Spid

Davon ist auszugehen. Wenn die Unterschrift ein Automatismus wäre, bräuchte es sie nicht.

Tix

falls ich die "zweite Unterschrif"t setze (Anordnung) und ein Fehler nicht merke,
z.B. falsche IBAN -Nummer oder Betrag, muss ich dann den Schaden ersetzen oder der Kollege,
der "erste Unterschrift"  (sachliche, rechnerische Richtigkeit) setzt.


Buschi

Ich denke hier erstmal an § 3 Abs. 6 TVöD-V und der Tatsache,  dass Vorgesetzte für die Organisation der sachgerechte Vertretung verantwortlich sind. Obgleich ich die Kontrolle der genannten Daten als vertretbar empfinde. Insbesondere als Buchhalter kann man sicher notwenige Kenntnisse erwarten - auch in der EG 5. Eine evtl. Zulage sehe ich nicht.