Autor Thema: Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche  (Read 241411 times)

Isi

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #1920 am: 30.08.2021 23:43 »
Gewerkschaftsintern:

Man wäre mit 2,4% auf 2 Jahre einverstanden, solande die "Stufen" 1-8 150€ Mindesterhöhung erhalten.

Einzig die GEW ist dagegen.

Innerhalb des DBB wird dabei noch eine Sonderzahlung präferiert; 300-600€.


?? Das wären ja nur 1,2% pro Jahr !?!

Genauer:
Es sollen mit den Jahresbeginn 2022 mindestens 150€ (als Sockelbetrag) gezahlt werden, damit wäre man einverstanden. Dahinter steckt wohl die Idee, dass die unteren Einkommen (1-6) auf jeden Fall ihren Inflationsausgleich bekommen.
Wenn die Gehälter dann gleichwohl um 2,4% steigen und mit Januar 2023 300-600€ Coronasz. enthalten wäre die Streikbereitschat gering und die Streikkassen könnten entlastet werden.
Damit bleibt mehr Geld für Gendergerechte Sprache und Flüchtlingsdebatten. Das war jetzt bissel polemisch aber das könnte schon an so manche Denkweise hinkommen.

Die GEW will keinesfalls unter 3,2% akzeptieren - aber das ist eben nur eine Spartengewerkschaft.

[/quote

150€ für alle oder nur bis E8? Also einer mit ca 3500€ in der E9a bekommt 84€ mehr und die Gruppen bis E8 150€ mehr?
Oder für alle mindestens 150€? Da wird es wohl kaum eine geben, die dann nicht nur den Mindestbetrag mehr bekommt.
Das erscheint mir alles nicht logisch.

Ja ok, ich bin kein Spazialist in Einfacher Sprache aber ich will es versuchen.

150€ wären (das ist was sie akzeptieren würden) der Mindestbetrag als Sockelbetrag. Den kommen also ALLE.
Alle bekommen 150€ minimum.
Also bedeutet: 150€ sind der Sockelbetrag und den bekommen alle, egal ob E2 oder E15.

Dann gibt es die Prozentuale Erhöhung. Das Akzeptable Minimum liegt hier bei Verdie bei 2,4% wenn es eine Corona Sonderzahlung gibt.

Also gibt es 2,4% mehr Gehalt, aber mindestens 150€, und eine Corona Sonderzahlung (nur weil der DBB das fordert) wenn die Gewerkschaft Verdi nicht kämpfen will. Das ist das Minimum, ich selbst hoffe noch aber Hoffnung ist eben nicht relevant.

cyrix42

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« Antwort #1921 am: 31.08.2021 00:53 »
Also ich kann an keine Formulierung der Form Gehaltserhöhung "2,4%, min. 150€" glauben. Damit der lineare Betrag den Sockel übersteigt, bräuchte es ein derzeitiges Grundgehalt von min. 6250€. Das hat man ausschließlich in E14S6 sowie E15S5 und E15S6. Sprich: Fast alle bekämen einheitlich genau die 150€. Dies entspräche übrigens einer Erhöhung der Gesamtausgaben um ca. 3,7%.

Wäre es dagegen "2,4% lineare Erhöhung + 150€", so redeten wir natürlich wieder über ein Volumen von 6,1%; für die Endstufen der E14 und E15 zumindest immer noch knapp 4,8%. Das wäre auf 2 Jahre gesehen auch schon wieder i.O. und entspräche -- nach derzeitigem Wissensstand -- einer Reallohnsteigerung. (Diejenigen, die gerade auf die 3,8% Inflationsrate verweisen, sei noch mal erklärt, dass die Löhne im letzten Jahr auch nicht in gleichem Maße wie die Mehrwertsteuer abgesenkt wurden, während die Rücknahme dieser temporären Mehrwertsteuersenkung aber den Hauptteil der hier im Vergleich zum August letzten Jahres gemessenen Preiserhöhung erklärt.)

Bastel

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« Antwort #1922 am: 31.08.2021 06:17 »
Gewerkschaftsintern:

Man wäre mit 2,4% auf 2 Jahre einverstanden, solande die "Stufen" 1-8 150€ Mindesterhöhung erhalten.

Einzig die GEW ist dagegen.

Innerhalb des DBB wird dabei noch eine Sonderzahlung präferiert; 300-600€.


?? Das wären ja nur 1,2% pro Jahr !?!

Genauer:
Es sollen mit den Jahresbeginn 2022 mindestens 150€ (als Sockelbetrag) gezahlt werden, damit wäre man einverstanden. Dahinter steckt wohl die Idee, dass die unteren Einkommen (1-6) auf jeden Fall ihren Inflationsausgleich bekommen.
Wenn die Gehälter dann gleichwohl um 2,4% steigen und mit Januar 2023 300-600€ Coronasz. enthalten wäre die Streikbereitschat gering und die Streikkassen könnten entlastet werden.
Damit bleibt mehr Geld für Gendergerechte Sprache und Flüchtlingsdebatten. Das war jetzt bissel polemisch aber das könnte schon an so manche Denkweise hinkommen.

Die GEW will keinesfalls unter 3,2% akzeptieren - aber das ist eben nur eine Spartengewerkschaft.

[/quote

150€ für alle oder nur bis E8? Also einer mit ca 3500€ in der E9a bekommt 84€ mehr und die Gruppen bis E8 150€ mehr?
Oder für alle mindestens 150€? Da wird es wohl kaum eine geben, die dann nicht nur den Mindestbetrag mehr bekommt.
Das erscheint mir alles nicht logisch.

Ja ok, ich bin kein Spazialist in Einfacher Sprache aber ich will es versuchen.

150€ wären (das ist was sie akzeptieren würden) der Mindestbetrag als Sockelbetrag. Den kommen also ALLE.
Alle bekommen 150€ minimum.
Also bedeutet: 150€ sind der Sockelbetrag und den bekommen alle, egal ob E2 oder E15.

Dann gibt es die Prozentuale Erhöhung. Das Akzeptable Minimum liegt hier bei Verdie bei 2,4% wenn es eine Corona Sonderzahlung gibt.

Also gibt es 2,4% mehr Gehalt, aber mindestens 150€, und eine Corona Sonderzahlung (nur weil der DBB das fordert) wenn die Gewerkschaft Verdi nicht kämpfen will. Das ist das Minimum, ich selbst hoffe noch aber Hoffnung ist eben nicht relevant.

Die Frage ist, auf wie viele Jahre verteilt?

Otto1

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« Antwort #1923 am: 31.08.2021 10:11 »
Anscheinend sind dem DBB die wichtigen Probleme bekannt: https://www.dbb.de/artikel/digitalisierung-silberbach-kritisiert-ewige-baustelle.html

Nur warum wird nichts davon für die Tarifverhandlungen gefordert?

Bastel

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« Antwort #1924 am: 31.08.2021 10:40 »
Anscheinend sind dem DBB die wichtigen Probleme bekannt: https://www.dbb.de/artikel/digitalisierung-silberbach-kritisiert-ewige-baustelle.html

Nur warum wird nichts davon für die Tarifverhandlungen gefordert?

Weil es Geld kostet. Es wird sich nichts ändern... ::)

Thiesi

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« Antwort #1925 am: 31.08.2021 10:42 »
Die im Artikel angesprochenen Probleme dürften sicher auch ver.di bekannt sein. Sie betreffen nur halt nicht deren Klientel, was zu den ja schon oft beobachteten Konsequenzen führt (Sockelbeträge, kein Einsatz für Erhöhung in EG >10).
"We're with you all the way, mostly"

Isi

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« Antwort #1926 am: 31.08.2021 11:14 »
Die im Artikel angesprochenen Probleme dürften sicher auch ver.di bekannt sein. Sie betreffen nur halt nicht deren Klientel, was zu den ja schon oft beobachteten Konsequenzen führt (Sockelbeträge, kein Einsatz für Erhöhung in EG >10).

Eben

Lothar57

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Der Sinneswandel der GEW
« Antwort #1927 am: 31.08.2021 11:16 »
GEW wohin? Bitte mal genau vergleichen und Schlüsse daraus ziehen.

Mai 2021
In der GEW-NRW-Zeitschrift „lautstark“ vom Mai 2021 gibt es einen großen Artikel zu den Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen. In den Vordergrund gestellt wurden dabei:
  • Mehr Geld für die Sozialberufe
  • Stufengleiche Höhergruppierung
  • Ausbau der Stufe 6
  • Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte

Michael Schulte, Geschäftsführer der GEW-NRW appelliert in diesem Artikel an die Solidarität der Beamten, die ggf. eine niedrigere Entgelterhöhung in Kauf nehmen müssen zu Gunsten der strukturellen Verbesserungen für Tarifbeschäftigte.

https://www.gew-nrw.de/index.html?tx_szdownloadcenter_pi2%5Baction%5D=download&tx_szdownloadcenter_pi2%5Bcontroller%5D=Download&tx_szdownloadcenter_pi2%5Bdownload%5D=2474

August 2021
Die GEW verkündet ihre Forderungen. Schwerpunkte sind jetzt:
  • 5 Prozent allgemeine Erhöhung, mindestens 150 Euro
und ganz am Ende:
  • Paralleltabelle für Lehrkräfte und
  • Tarifverträge für Studentische Hilfskräfte.

https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-gewerkschaften-fordern-5-prozent-mindestens-150-euro-mehr-gehalt/


Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

Spid

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« Antwort #1928 am: 31.08.2021 11:26 »
Ich finde es gut, daß man von so unsinnigen Forderungen wie mehr Geld für Sozialgedöns und einem Tarifvertrag für SHKs abgerückt ist.

was_guckst_du

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« Antwort #1929 am: 31.08.2021 11:26 »
...das Verhältnis GEW zum Dachverband DGB ist so ähnlich wie Scholz zur SPD...(der darf auch nicht öffentlich sagen, dass er keine Koalition mit der Linkspartei eingehen will)...  8)
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Gartenilse

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« Antwort #1930 am: 31.08.2021 11:36 »
Als Ingenieurin in der Fachaufsicht (Ministerium) empfinde ich das Tarifsystem als nicht durchlässig genug für "Spezialfälle". Die Personalabteilungen sind schlicht überfordert mit TB, die nicht in die Schablone der üblichen Verwaltungsausbildungen passen.
Momentan sieht es bei uns noch ganz gut aus, in 10 Jahren ist aber die Hälfte der Leute im Referat in Rente/Pension. Generalisten zu bekommen, ist sehr schwer (Arbeits- und Gesundheitsschutz). Da graust es mir schon.
Eine MINT-Tabelle könnte das womöglich etwas entschärfen.
Ein weiteres Thema sind für mich die Lehrer. Warum je nach Ausgangsstudium im Lehrerzimmer Kolleginnen und Kollegen sitzen, die 3 Gehaltsklassen bei identischer Tätigkeit trennt, verstehe ich nach wie vor nicht. Das führt das System ja eigentlich ad absurdum.   

Spid

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« Antwort #1931 am: 31.08.2021 11:42 »
Die Überforderung von Personalabteilungen hat nichts mit dem Tarifsystem zu tun, sondern mit der mangelnden Qualität des dort eingesetzten Personals. Das Tarifsystem ist in allen Bereichen absolut durchlässig. Schranken gibt es nicht. Eigene Tätigkeitsmerkmale für die angesprochenen Berufsgruppen gibt es bereits, was zusätzliche Tabellen obsolet macht. Auch die Entgeltordnung sieht explizit "in der Tätigkeit von"-Merkmale vor, weshalb de unterschiliche Vergütung von Lehrern je nach persönlichen Voraussetzungen eben gerade keine Besonderheit der EntgO-L ist.

Lothar57

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« Antwort #1932 am: 31.08.2021 14:06 »
Ein weiteres Thema sind für mich die Lehrer. Warum je nach Ausgangsstudium im Lehrerzimmer Kolleginnen und Kollegen sitzen, die 3 Gehaltsklassen bei identischer Tätigkeit trennt, verstehe ich nach wie vor nicht. Das führt das System ja eigentlich ad absurdum.

Die Vergütung der Lehrkräfte ist noch wesentlich komplizierter.

Sekundarstufe I,
  • Lehrkräfte mit pädagogischer Einführung (sog. Nichterfüller): EG 10 (keine Aufstiegsmöglichkeiten)
  • Lehrkräfte mit erstem und zweiten Staatsexamen: EG 11(!), Beamte A12
  • Für sog. Quereinsteiger mit Hochschulstudium und berufsbegleitendem Referendariat (Quereinsteiger) gibt es in den Ländern unterschiedliche Regelungen, oft zum finanziellen Nachteil der Quereinsteiger.

Sekundarstufe II
  • Lehrkräfte mit erstem und zweiten Staatsexamen: EG 13, Beamte A13

Die Schere klafft noch weiter auseinander, wenn eine Beförderungs- bzw. Höhergruppierungstelle angenommen wird. Beamte werden stufengleich befördert, TB nicht. Da können dann bei gleicher Tätigkeit, Ausbildung und Berufserfahrung im Einzelfall 1000 Euro netto zwischen beiden Lehrkräften liegen.

(Mit Sicherheit kommt jetzt wieder das Argument, dass es jedem freisteht Beamter zur werden, es sei denn man ist dafür ungeeignet oder Ausschuss. :-))
Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

Lothar57

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« Antwort #1933 am: 31.08.2021 14:16 »
...das Verhältnis GEW zum Dachverband DGB ist so ähnlich wie Scholz zur SPD...(der darf auch nicht öffentlich sagen, dass er keine Koalition mit der Linkspartei eingehen will)...  8)

 :) So muss man das wohl sehen.

Interessant ist, dass die GEW den Sockelbetrag von 150 Euro so hervorhebt. Das Klientel der sog. Bildungsgewerkschaft gehört in der Regel zu den Beschäftigten oberhalb der EG 9. Hier kommt der Sockelbetrag entsprechend der Tarifforderung gar nicht mehr zum Tragen.

Die GEW-Zielgruppe ist vielmehr an strukturellen Veränderungen interessiert. (Paralleltabelle, stufengleiche Höhergruppierung). Letztere wird in der offiziellen Presserklärung gar nicht mehr erwähnt. Für die Paralleltabelle wolle man sich einsetzen, sagt Frau Finnern. Eine ernsthafte Forderung klingt anders.
Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

Isi

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« Antwort #1934 am: 31.08.2021 14:48 »
...das Verhältnis GEW zum Dachverband DGB ist so ähnlich wie Scholz zur SPD...(der darf auch nicht öffentlich sagen, dass er keine Koalition mit der Linkspartei eingehen will)...  8)

 :) So muss man das wohl sehen.

Interessant ist, dass die GEW den Sockelbetrag von 150 Euro so hervorhebt. Das Klientel der sog. Bildungsgewerkschaft gehört in der Regel zu den Beschäftigten oberhalb der EG 9. Hier kommt der Sockelbetrag entsprechend der Tarifforderung gar nicht mehr zum Tragen.

Die GEW-Zielgruppe ist vielmehr an strukturellen Veränderungen interessiert. (Paralleltabelle, stufengleiche Höhergruppierung). Letztere wird in der offiziellen Presserklärung gar nicht mehr erwähnt. Für die Paralleltabelle wolle man sich einsetzen, sagt Frau Finnern. Eine ernsthafte Forderung klingt anders.

Der Großteil der GEW Mitglieder im Landesdienst (Angestellte) liegt zwischen E7 und E13 - bzw. S8a bis S12.
Gymnasiale Lehrkräfte sind besser beim DPhV aufgehoben.