Autor Thema: Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche  (Read 188117 times)

Otto1

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #915 am: 12.07.2021 10:36 »
Ja, alles ganz toll. Hier wird eben E 11 Stufe 1 geboten. Kommt halt keiner. Führungsverantwortung lässt sich mit den bestehenden Tabellen auch nicht abbilden. Laut EGO bekommt der IT Chef E 13 und seine Mitarbeiter E 11. Also 300 Euro Netto mehr. Ganz toll.

Daher meine Forderung: Zusammenstreichen der Stufen. Warum gibt es zwischen Stufe 1-6 solche Unterschiede?
Nach der Einarbeitung (1-2 Jahre) sollte die "normale" Stufe kommen und für langjährige Beschäftigte von mir aus noch eine Erfahrungsstufe.

Mich stört das Stufen und EGO System. in der Analyse sieht man es am Besten: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/a/2021/a/erhoehungswerte.html

Bis E8 bekommt man über die Jahre fast immer das Gleiche.

Akademikern hingegen wird der Lohn weitestgehend vorenthalten.


DiVO

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« Antwort #916 am: 12.07.2021 10:58 »
Verstehe das Problem mit der regionalen Differenzierung nicht. Es gibt doch im TV-L bereits heute die Ergänzende Leistung, die in Ballungsräumen gezahlt wird.

Spid

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« Antwort #917 am: 12.07.2021 11:08 »
Ballungsraum ist doch kein Kriterium - in Gelsenkirchen, Oberhausen und Herne ist die Kaufkraft deutlich geringer als in Starnberg, Miesbach oder Olpe. Und die tarifliche Leistung zum Ausgleich höherer Lebenshaltungskosten nach §16 Abs. 5 ist im Vergleich zu den Unterschieden lächerlich. Mit E6 in Bad Muskau kann man es sich leisten, Schützenkönig zu werden, während man in Mettmann mit E13 nicht einmal eine vernünftige Wohnung findet.

WasDennNun

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« Antwort #918 am: 12.07.2021 12:10 »
Ja, alles ganz toll. Hier wird eben E 11 Stufe 1 geboten. Kommt halt keiner.
Finde den Fehler! Er liegt nicht in der E11, sondern im Angebot. Vielleicht kämen ja welche wenn man ihnen 500 monatlich mehr anbietet und nach einem Jahr eine Steigerung um nochmals 500€.
Ihr habt da ja absoluter Looser Truppe am Start. DA würde jedwede Änderung im EGO System nichts bringen, weil die dann plötzlich die Stellen als EG10 oder weniger ausschreiben würden.
Zitat
Führungsverantwortung lässt sich mit den bestehenden Tabellen auch nicht abbilden. Laut EGO bekommt der IT Chef E 13 und seine Mitarbeiter E 11. Also 300 Euro Netto mehr. Ganz toll.
Was soll eigentlich immer dies Quatsch im öD mit "Führung muss mehr verdienen"?
Mit welchem Grund wird dies immer gefordert? Mehr Verantwortung? Bull Shit! Mehr inhaltliche strategische Entscheidungen? Bull Bull Shit!
Ob ich 10 kleine Menschenlein steuere, einteile und überwache ist doch nicht mehr Verantwortung oder schwierigere Arbeit, als ob das einzelne Menschelein 10 Prozesse/Vorgänge steuert, einteilt und überwacht.
Daher habe ich auch hier und da mehr verdient als der Linienvorgesetzte, weil ich eben höherwertige Arbeit geleistet habe, während er nur Menschen verwaltet hat.
Aber wer so verkrustete Beamten Gedanken nachhängt, der findet auch keine Angestellten.

Zitat
Daher meine Forderung: Zusammenstreichen der Stufen. Warum gibt es zwischen Stufe 1-6 solche Unterschiede?
Nach der Einarbeitung (1-2 Jahre) sollte die "normale" Stufe kommen und für langjährige Beschäftigte von mir aus noch eine Erfahrungsstufe.

Mich stört das Stufen und EGO System. in der Analyse sieht man es am Besten: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/a/2021/a/erhoehungswerte.html

Bis E8 bekommt man über die Jahre fast immer das Gleiche.

Akademikern hingegen wird der Lohn weitestgehend vorenthalten.
Da stimme ich dir in allen Punkten absolut zu.
Wie gesagt unsere Lösung für Berufsanfänger:
1. Jahr Stufe 3
2. -3. Jahr Stufe 4
4. Jahr Stufe 5

Geht alles mit dem aktuellem Tarifsystem, aber nur wenn man mit Spitzhake und Dynamit den Kalk aus den Beamtenschädeln rausbombt. Hat mich auch ein paar Jahre gekostet, jetzt klappt es bei den Mangelberufen.

und das Beste daran: Wenn einer wieder erwarten nicht performt, der fällt dann halt in seinem Entgelt ein paar Stufen zurück.

WasDennNun

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« Antwort #919 am: 12.07.2021 12:15 »
Verstehe das Problem mit der regionalen Differenzierung nicht. Es gibt doch im TV-L bereits heute die Ergänzende Leistung, die in Ballungsräumen gezahlt wird.
Zum einen nicht kumulativ und zum anderen ist die Spannweite leider zu gering 20% von Stufe 2 ist zwar nett und hilft uns MA zu finden.
50% Stufe 6 würde uns konkurrenzfähig zu den Mitbewerbern machen. Und man könnte die von Ott1 geforderten 6stelligen jahresgehälter zahlen, weil man nur für ein solches Entgelt in Bad Muskau einen BauIng findet.  ;)

Wdd3

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« Antwort #920 am: 12.07.2021 13:34 »
Ja, alles ganz toll. Hier wird eben E 11 Stufe 1 geboten. Kommt halt keiner.
Finde den Fehler! Er liegt nicht in der E11, sondern im Angebot. Vielleicht kämen ja welche wenn man ihnen 500 monatlich mehr anbietet und nach einem Jahr eine Steigerung um nochmals 500€.
Ihr habt da ja absoluter Looser Truppe am Start. DA würde jedwede Änderung im EGO System nichts bringen, weil die dann plötzlich die Stellen als EG10 oder weniger ausschreiben würden.
Zitat
Führungsverantwortung lässt sich mit den bestehenden Tabellen auch nicht abbilden. Laut EGO bekommt der IT Chef E 13 und seine Mitarbeiter E 11. Also 300 Euro Netto mehr. Ganz toll.
Was soll eigentlich immer dies Quatsch im öD mit "Führung muss mehr verdienen"?
Mit welchem Grund wird dies immer gefordert? Mehr Verantwortung? Bull Shit! Mehr inhaltliche strategische Entscheidungen? Bull Bull Shit!
Ob ich 10 kleine Menschenlein steuere, einteile und überwache ist doch nicht mehr Verantwortung oder schwierigere Arbeit, als ob das einzelne Menschelein 10 Prozesse/Vorgänge steuert, einteilt und überwacht.
Daher habe ich auch hier und da mehr verdient als der Linienvorgesetzte, weil ich eben höherwertige Arbeit geleistet habe, während er nur Menschen verwaltet hat.
Aber wer so verkrustete Beamten Gedanken nachhängt, der findet auch keine Angestellten.

Zitat
Daher meine Forderung: Zusammenstreichen der Stufen. Warum gibt es zwischen Stufe 1-6 solche Unterschiede?
Nach der Einarbeitung (1-2 Jahre) sollte die "normale" Stufe kommen und für langjährige Beschäftigte von mir aus noch eine Erfahrungsstufe.

Mich stört das Stufen und EGO System. in der Analyse sieht man es am Besten: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/a/2021/a/erhoehungswerte.html

Bis E8 bekommt man über die Jahre fast immer das Gleiche.

Akademikern hingegen wird der Lohn weitestgehend vorenthalten.
Da stimme ich dir in allen Punkten absolut zu.
Wie gesagt unsere Lösung für Berufsanfänger:
1. Jahr Stufe 3
2. -3. Jahr Stufe 4
4. Jahr Stufe 5

Geht alles mit dem aktuellem Tarifsystem, aber nur wenn man mit Spitzhake und Dynamit den Kalk aus den Beamtenschädeln rausbombt. Hat mich auch ein paar Jahre gekostet, jetzt klappt es bei den Mangelberufen.

und das Beste daran: Wenn einer wieder erwarten nicht performt, der fällt dann halt in seinem Entgelt ein paar Stufen zurück.

Ab wann lässt sich die höhere Verantwortung einer Leitung deines Erachtens nach abbilden? 12 Menschlein? 100 Menschlein?
IdR ist es doch so, dass die Leitung nicht nur die Menschlein einteilt und steuert sondern auch für die von den Menschlein eingeteilten, gesteuerten und überwachten Prozesse die Verantwortung hat.
Wenn eine Leitung weniger verdient als ihre MA hat sie entweder schlecht verhandelt oder Verantwortung abgegeben.

Dienstbeflissen

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« Antwort #921 am: 12.07.2021 14:24 »
Ja, alles ganz toll. Hier wird eben E 11 Stufe 1 geboten. Kommt halt keiner.
Finde den Fehler! Er liegt nicht in der E11, sondern im Angebot. Vielleicht kämen ja welche wenn man ihnen 500 monatlich mehr anbietet und nach einem Jahr eine Steigerung um nochmals 500€.
Ihr habt da ja absoluter Looser Truppe am Start. DA würde jedwede Änderung im EGO System nichts bringen, weil die dann plötzlich die Stellen als EG10 oder weniger ausschreiben würden.
Zitat
Führungsverantwortung lässt sich mit den bestehenden Tabellen auch nicht abbilden. Laut EGO bekommt der IT Chef E 13 und seine Mitarbeiter E 11. Also 300 Euro Netto mehr. Ganz toll.
Was soll eigentlich immer dies Quatsch im öD mit "Führung muss mehr verdienen"?
Mit welchem Grund wird dies immer gefordert? Mehr Verantwortung? Bull Shit! Mehr inhaltliche strategische Entscheidungen? Bull Bull Shit!
Ob ich 10 kleine Menschenlein steuere, einteile und überwache ist doch nicht mehr Verantwortung oder schwierigere Arbeit, als ob das einzelne Menschelein 10 Prozesse/Vorgänge steuert, einteilt und überwacht.
Daher habe ich auch hier und da mehr verdient als der Linienvorgesetzte, weil ich eben höherwertige Arbeit geleistet habe, während er nur Menschen verwaltet hat.
Aber wer so verkrustete Beamten Gedanken nachhängt, der findet auch keine Angestellten.

Zitat
Daher meine Forderung: Zusammenstreichen der Stufen. Warum gibt es zwischen Stufe 1-6 solche Unterschiede?
Nach der Einarbeitung (1-2 Jahre) sollte die "normale" Stufe kommen und für langjährige Beschäftigte von mir aus noch eine Erfahrungsstufe.

Mich stört das Stufen und EGO System. in der Analyse sieht man es am Besten: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/a/2021/a/erhoehungswerte.html

Bis E8 bekommt man über die Jahre fast immer das Gleiche.

Akademikern hingegen wird der Lohn weitestgehend vorenthalten.
Da stimme ich dir in allen Punkten absolut zu.
Wie gesagt unsere Lösung für Berufsanfänger:
1. Jahr Stufe 3
2. -3. Jahr Stufe 4
4. Jahr Stufe 5

Geht alles mit dem aktuellem Tarifsystem, aber nur wenn man mit Spitzhake und Dynamit den Kalk aus den Beamtenschädeln rausbombt. Hat mich auch ein paar Jahre gekostet, jetzt klappt es bei den Mangelberufen.

und das Beste daran: Wenn einer wieder erwarten nicht performt, der fällt dann halt in seinem Entgelt ein paar Stufen zurück.

Ab wann lässt sich die höhere Verantwortung einer Leitung deines Erachtens nach abbilden? 12 Menschlein? 100 Menschlein?
IdR ist es doch so, dass die Leitung nicht nur die Menschlein einteilt und steuert sondern auch für die von den Menschlein eingeteilten, gesteuerten und überwachten Prozesse die Verantwortung hat.
Wenn eine Leitung weniger verdient als ihre MA hat sie entweder schlecht verhandelt oder Verantwortung abgegeben.
Ist doch in jedem Profifußballverein so. Entgeltgruppen und Entgelte im Allgemeinen bilden keine Hierarchien ab.

WasDennNun

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« Antwort #922 am: 12.07.2021 14:53 »
Ab wann lässt sich die höhere Verantwortung einer Leitung deines Erachtens nach abbilden? 12 Menschlein? 100 Menschlein?
Wenn er Verantwortung trägt und nicht (so wie im öD) er nur verwaltet.
Zitat
IdR ist es doch so, dass die Leitung nicht nur die Menschlein einteilt und steuert sondern auch für die von den Menschlein eingeteilten, gesteuerten und überwachten Prozesse die Verantwortung hat.
Nein, er hat die Verantwortung zu überprüfen, ob die Menschen die die Verantwortung über ihre Prozesse haben, diese auch sach- und zielgerecht ausüben.
Zitat
Wenn eine Leitung weniger verdient als ihre MA hat sie entweder schlecht verhandelt oder Verantwortung abgegeben.
Möglich.
Oder aber man erkennt, dass die Arbeit die geleitet wird, höherwertig ist und von weniger gut austauschbaren Menschen ausgeübt wird.
Zumindest im öD ist zu beobachten, dass die Leitungsebenen oftmals leichter auszutauschen sind, als die spezialisierten AN.

EDIT:
Wenn ein Projektmanager in der pW seine Projekte an die Wand fährt, dann bekommt er
a) weniger Geld weil kein Bonus für ihn da ist
b) die Klinke in die Handgedrückt, weil er nicht mehr gebraucht wird

Was passiert mit versagende Leitungsebenen im öD?
Nix oder Beförderung woanders hin.

Wenn jedoch die Leitungseben fachlich mitarbeitet, dann sollte sie durchaus mehr Geld erhalten, als die, die nur fachlich arbeiten.

Spid

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« Antwort #923 am: 12.07.2021 15:11 »
Es gibt auch Organisationsformen, da sind die Leitung der Organisationseinheit und die fachliche Führung getrennt. Der Linienvorgesetzte ist für die Verwaltung und Disponierung der Arbeitsgruppen verantwortlich, fachlich angefordert und eingesetzt werden diese durch eine andere Stelle. Es gibt keinen Grund, warum der Linienvorgesetzte höher eingruppiert werden sollte als die Spezialisten, aus denen die Arbeitsgruppen bestehen.

Wdd3

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #924 am: 12.07.2021 15:12 »
@WasDennNun
Hm, da hab ich wieder verdrängt das ich die Strukturen im öD nicht kenne. Ich kenne nur einige der vom öD gegründeten GmbH´s oder gGmbH´s. Die sind doch eher wie die pW strukturiert.

@Dienstbeflissen, welcher Profi-Fußballclub bezahlt denn seine MA nach TV-L? ???

WasDennNun

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« Antwort #925 am: 12.07.2021 15:51 »
Im Profifussball hat ja auch der Linienvorgesetzte (Trainer) oft weniger einkommen als der ihm untergebene (Fußballer)
Und das obwohl bei Misserfolg er gehen muss, während die Graupen auf dem Platz bleiben dürfen.

insofern ist da evtl. ein Zusammenhang zum öD und TV-L  ;D

Wdd3

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« Antwort #926 am: 12.07.2021 16:02 »
Jürgen Klopp bekommt in Liverpool 18 Millionen. In Dortmund waren es bereits 5 Millionen. Insgesamt hat er sicherlich einen deutlich längeren Zeitraum in dem er ein Gehalt bezieht und somit auch ein höheres Einkommen als seine Minions auf dem Rasen. 8)
Heynckes hat bis er 73 war als Trainer gearbeitet. Welcher Profi Spieler hat das schon geschafft? 8)

Otto1

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« Antwort #927 am: 12.07.2021 20:29 »
Eine Sache sollte euch aber auch noch bewusst werden:

Es gibt in einigen Mangelberufen einen absoluten Mangel, d. h. z. B. Bauingenieure und in der IT.
Wenn einer privater 75k Euro bezahlt, so muss man den auch irgendwie in den öD lotzen. Nur wie?

Otto1

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« Antwort #928 am: 12.07.2021 21:27 »
Gerade gelesen: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/handelsblatt-umfrage-die-berater-luecke-consultants-und-wirtschaftspruefer-wollen-fast-27-000-stellen-neu-besetzen/27413488.html

In Auszügen:

Düsseldorf Die großen Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland suchen für den erwarteten Boom in den kommenden Jahren so viel Personal wie lange nicht mehr. Die zehn führenden Prüfungshäuser und zehn führenden Beratungsfirmen wollen in diesem und im kommenden Jahr in Summe fast 27.000 Consultants und Prüfer einstellen.

Gefragt sind dafür vor allem Ingenieure und Absolventen der MINT-Fächer, also Beschäftigte mit Abschlüssen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. So sucht Oliver Wyman Personal für das Thema ESG, aber auch für den Bereich Green Finance. Für Deloitte sind vor allem die Talente attraktiv, die technisches Know-how mit wirtschaftlichem Verständnis verbinden.

Weil sich Toptalente ihre Jobs aussuchen können, überbieten sich die Arbeitgeber mit Lockangeboten. Offiziell will keine der vom Handelsblatt befragten Firmen über Gehälter reden. Lange Zeit galt als Richtwert ein Einstiegsgehalt zwischen 45.000 und 60.000 Euro. Auf Partnerebene ging es bei 145.000 Euro los, wie Zahlen des Branchenverbands BDU aus dem Jahr 2018 zeigen.

Mittlerweile werden vielfach deutlich höhere Werte aufgerufen, heißt es unter Personalexperten. Bei guten, erfahrenen Leuten ist der Wechsel meist mit einem ordentlichen Antrittsgeld verbunden, um Risiken und Bonusverlust auszugleichen.

######
Die Welt da drausen ist wohl eine andere als hier im Forum...

Speedy1986

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« Antwort #929 am: 12.07.2021 21:31 »
Ich wünsche mir, dass wieder Urlaubsgeld eingeführt wird.