Autor Thema: [BY] Hohe PKV im Alter - besser kein Beamtentum?  (Read 4481 times)

was_guckst_du

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Antw:[BY] Hohe PKV im Alter - besser kein Beamtentum?
« Antwort #45 am: 19.02.2021 06:50 »
...genau...und beim PKV-ler wird mindestens. der 2,3fache Satz der GÖA genommen...
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

BATKFMaui

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Antw:[BY] Hohe PKV im Alter - besser kein Beamtentum?
« Antwort #46 am: 19.02.2021 10:39 »
...genau...und beim PKV-ler wird mindestens. der 2,3fache Satz der GÖA genommen...

Und? Dies ist laut EBM Korrekt!!

was_guckst_du

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Antw:[BY] Hohe PKV im Alter - besser kein Beamtentum?
« Antwort #47 am: 19.02.2021 10:40 »
...finde ich doch auch... ;D
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

WasDennNun

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Antw:[BY] Hohe PKV im Alter - besser kein Beamtentum?
« Antwort #48 am: 19.02.2021 12:00 »
..mein Nachbar (niedergelassener Arzt) sagte mir, dass ein Privatpatient für ihn soviel "wert sei" wie vier normal Versicherte...ich war bis dahin immer nur vom Doppelten ausgegangen...
Klassischer Fall von, ärztlicher Kaufmanns Kunst.
Ja die PrivatPats sind attraktiv:
4x aber nur wenn man vergisst, dass
a) die Grundausstattung der Praxis ja von den GKV mit bezahlt wird (und im Preis vom PKV eingerechnet werden muss)
und
b) man natürlich wie ein fliegender Händler dem Kunden Dinge verkauft, die er nicht braucht.
und
c) permanent betrügt kann, weil standardmäßig ein höherer Faktor genommen wird, als es den Fakten entspricht.

Zu A: Nein, ein GKV ler bezahlt die "Geräte" mit den geringen EBM- Honoraren nicht ab. Es sind PKV ler , welche allein 780 Euro für eine Schädel MRT bezahlen. Für den Rest (Anamnese; Diagnostik) kommen nochmals um die 200 Euro hinzu. Diese knapp 1000 Euro entsprechen dem GKV-Betrag für 2 Monate eines AN mit 3000 Euro Brutto!
Zu B: Der Pat. ist kein unmündiger Mensch
zu C: Verallgemeinerungen und Verleumdung und "Unkenntnis" Ein höherer Faktor ("erhöhter Aufwand") als 2,3 (z.B. 3,5) muss sach und fachgerecht bei der Rechnungsstellung plausibel begründet werden. Somit: Stammtisch-Niveau

Gesundheitsfond: jedes Jahr werden 14,5 MRD Euro Steuergelder in den GKV Topf einzahlt. Auch von PKV-Versicherten.

Grüße!
zu B und C
Am Ende ist man meiner Meinung nach als Privatpatient einfach besser dran, was die Qualität der Behandlung betrifft.
Was mich aber auch nach so vielen Jahren noch stört, was die Ärzte für "ausführliche Gespräche" halten und auch so abrechnen... Für teilweise 1-2 Minuten. Zahlen letztendlich ja wieder die Versicherten.

und nein, es ist weder Verallgemeinerungen und Verleumdung und "Unkenntnis", sondern es sind Fakten, die sich nicht nur aus eigenen Beobachtungen herrühren (ich habe mal in dem Bereich gearbeitet und bin selbst in der PKV und habe in der Mehrzahl der Abrechnungen die ich persönlich bekommen habe falsche Angaben gefunden).
Der Arzt, kann diese erhöhte Sätze ohne Begründung seinen Patienten hinknallen, der oftmals so unmündig ist, dass er es nicht merkt, sondern nur durchreicht.
Und wenn einer es anmerkt, der Arzt es korrigiert, dann wird er für diesen Betrugsversuch nicht belangt, deswegen kann er es ja auch so einfach machen.
Ich habe nicht behauptet, dass es jeder Arzt macht! Und entschuldige mich, wenn der Eindruck entstanden ist.

Das Gefasel von mündigen Bürger ist ja eine Traumwelt und man würde sich freuen, wenn tatsächlich hier mehr Kontrolle stattfinden würde.

zu A) dir ist bekannt, wie das GKV System funktioniert? Offensichtlich nicht.
Nur ein Hinweis und platt ausgedrückt: Die Ärzte (vertreten durch KÄV) erhalten vorab eine Pauschale für alle Untersuchungen der GKV Patienten.
Überspitzt gesagt, würden sie dieses Geld auch bekommen, wenn 0 Untersuchungen gemacht werden würde.
Das heißt, es geht nur noch darum, das Geld zwischen den Ärzten zu verteilen.
Und die Geräte müssen nicht nur durch die EBM-Honorare finanziert werden.


Und ja wir PKVler zahlen auch in die GKV ein.